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Kürbiszeit

Am Samstag war Halloween und tatsächlich ist das ein Fest, das ich so gar nicht kenne aus meiner Kindheit. Hier in Ostfriesland wird es nicht zelebriert und irgendwie habe ich nie den Zugang dazu gefunden. Bisher haben meine Kinder auch noch keine Erfahrung mit Halloween und vermissen also glücklicherweise nichts. Die großen Kürbisse aus dem Garten wollten wir aber trotzdem gestalten und haben zusammen kleine Häuschen gezaubert. Eine so schöne Tätigkeit mit kleinen Kindern! Wir haben also erst einmal zusammen Moos, Blätter und einige Beeren gesammelt, aus dem Fundus noch ein paar Pilze hervorgekramt und daraus Kürbislichter für draußen gewerkelt. Ausgeleuchtet werden sie mit kleinen Lichterketten und begrüßen uns nun ganz heimelig draußen an der Haustüre.

Passend zu unseren Kürbislichtern haben wir kleine Kürbisbrötchen gebacken. Grundlage ist ein Hefeteig, der durch etwas Kürbispüree seine orange-gelbe Farbe erhält und den ich dann einfach mit Küchengarn in Kürbisform gebracht habe. Die Brötchen schmecken am besten noch lauwarm aus dem Ofen und mit etwas Butter bestrichen. Wirklich köstlich!

Kürbisbrötchen:

Zutaten:

  • ½ Kürbis, waschen, halbieren, entkernen und in Würfel schneiden (ergibt ca. 300 g Kürbispüree)
  • 60 g Butter
  • 500 g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Packung Trockenhefe oder ½ Päckchen Trockenhefe

Zubereitung:

Ohne Thermomix:
Kürbiswürfel mit wenig Wasser weichkochen und dann pürieren. Wir brauchen ca. 300 – 350 g Püree
Hefe und Zucker im lauwarmen Püree und der Butter auflösen und dann zusammen mit allen Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten und eine gute Stunde gehen lassen.

Mit Thermomix:
Kürbis 3 sec. Stufe 5 zerkleinern und in den Gareinsatz geben.
400 ml Wasser in den Mixtopf füllen und 15 min / Varoma / Stufe 1 garen. Mixtopf leeren und den Kürbis im Mixtopf auf Stufe 10 / 15 sec. Pürieren.

Abkühlen lassen auf 37 Grad und dann zusammen mit den restlichen Zutaten 3 Min / Teigstufe kneten. Den Teig ca. eine Stunde gehen lassen.

Mit und ohne Thermomix:

Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und mit bemehlten Händen ca. 10-12 Kugeln formen. Entweder Du formst sie jetzt einfach zu Brötchen oder Du umwickelst die Kugeln mit Küchengarn zu kleinen Kürbissen.
Im nicht vorgewärmten Ofen bei 180 Grad ca. 20 Minuten backen.

Am besten noch warm mit etwas Butter genießen.

Die Brötchen funktionieren auch super mit der gleichen Menge Möhren oder Kartoffeln.

Alles Liebe,

Silke

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Herbstgrüße mit Apfelkuchen und Saatgut-Geschenkidee

Heute gibt’s eine kleine Geschenkidee und ein sehr leckeres Apfelkuchen-Rezept, das unbedingt auf den Blog wollte. Ich wurde um das Rezept gebeten und das war dann der Anstoß, mich hier auf dem Blog mal wieder blicken zu lassen.

Man kann noch bis Ende Oktober ganz wunderbar Saatgut gewinnen und ich habe bei regnerischem Wetter schon mal den ersten Schwung verpackt und schon teilweise verschenkt: Stockrosen-Saat. Ich habe es nach dem Trocknen einfach in kleine Glasfläschchen gefüllt und mit kleinen Schildern versehen. Zusammen mit einer Esel-Grußkarte sind die Saatgutfläschchen ein kleines Erinnerungsgeschenk für unsere Feriengäste auf dem Hof. Die kleinen Glasfläschchen kann man in Bastelläden in verschiedenen Größen kaufen oder auch einfach bestellen.

Die Kombination aus Äpfeln und Nüssen in Kuchenform mag ich sehr gern und deshalb möchte ich heute auch noch mit Euch dieses leckere Rezept für einen Apfel-Walnuss-Gugelhupf teilen. Es ist leicht zuzubereiten und gehört zu den Kuchen, die am nächsten Tag noch fast besser schmecken (wenn denn dann noch ein Stückchen da ist).

Apfel-Walnuss-Gugelhupf

Zutaten:

  • 100 g Walnüsse, klein gehackt
  • 250 g weiche Butter
  • 175 g Rohrzucker
  • 75 g Honig
  • 4 Eier
  • 170 g Milch
  • 450 g Dinkelmehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 2 Äpfel

Zubereitung:

  1. Butter, Zucker und Honig 2 Minuten kräftig aufschlagen in einer Küchenmaschine
  2. Dann die vier Eier nach und nach dazugeben und die Milch hinzufügen
  3. Walnüsse, Mehl und Backpulver vermischen und dazugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verrühren.
  4. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen
  5. Die beiden Äpfel entkernen und in dünne Scheiben schneiden
  6.  Die Gugelhupfform gut einfetten und leicht mit Mehl bestäuben.
  7. 1/3 des Teiges einfüllen und mit einer Hälfte der Apfelscheiben bedecken.
  8. Dann wieder 1/3 Teig einfüllen, mit restlichen Apfelscheiben bedecken und die Form mit restlichem Teig auffüllen.
  9. Den Gugelhupf eine gute Stunde im Backofen backen, evtl. nach ca. 45 Minuten mit Alufolie belegen, damit er nicht verbrennt.
  10. 10 Minuten auskühlen lassen, anschließend stürzen und vollständig auskühlen lassen.
  11. Abschließend mit Puderzucker bestäuben.

Vielleicht ist der Kuchen ja auch was für Euch für die kommenden gemütlichen Herbsttage, an denen man dann ja auch ganz in Ruhe Saatgut sortieren und verpacken kann :-)

Alles Liebe

Silke

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Putzschwämme und Spültücher selber machen – Nachhaltigkeit in der Küche

Schöner und nachhaltiger die Geschirrberge bewältigen?! Dank meiner lieben Freundin Christel geht mir der Abwasch ein bisschen leichter von der Hand! Sie hat mich nämlich mit gehäkelten Putzschwämmen und gestrickten Baumwoll-Spültüchern versorgt und ich bin ganz begeistert.

Sie sind eine umweltfreundliche und nachhaltige Alternative zu den bunten Plastikschwämmen, ideal zum Schrubben von Töpfen, Pfannen und allen anderen Oberflächen und außerdem total praktisch mit einer Handschlaufe. Dazu gesellen sich noch ein paar unterschiedlich gestrickte Spültücher für die Küche. Diese sind aus Baumwolle und Christel hat verschiedene Muster gestrickt. Ich mag es sehr, wenn Dinge selbstgemacht sind, wirkliche Gebrauchsgegenstände werden und dabei schön und funktional sind.  Christel  hat für euch die Anleitungen aufgeschrieben und mir versichert, dass auch Anfängerinnen das hinbekommen. Vielleicht habt ihr ja auch Lust auf eine ökologische Putzschwamm-Alternative zum Selbermachen.

Die Spültücher wasche ich bei 60 Grad in der Maschine. Die Putzschwämme wasche ich nicht so heiß, gebe aber ein bisschen Essig in das Weichspülfach. Essig wirkt nämlich antibakteriell. Hygienisch sind die Putzschwämme also trotzdem.  Man kann sie auch wunderbar mit kochendem Wasser übergießen und dann einfach zwei Minuten auf höchster Stufe in die Mikrowelle legen. Dann sind sie auch keimfrei. Funktioniert auch im Backofen.  Zum noramlen Trocknen lege ich sie auf die warme Heizung.

Für die Putzschwämme benötigst du nur eine Rolle Jutegarn in der Stärke von Baumwoll-Topflapppengarn. Du bekommst es im Garten-Center, Baumarkt oder Haushaltswarengeschäft. Die Spültücher sind aus Baumwollgarn; Leinen ginge aber auch prima.

Die beiden Anleitungen könnt ihr euch ganz bequem als PDF runterladen:

Anleitung für gehäkelte Putzschwämme

Anleitung für Spültücher aus Baumwolle

Ich bin gespannt, ob euch die die kleinen Haushaltshelfer auch so gut gefallen?!

Viel Freude beim Nacharbeiten!

Alles Liebe,

Silke

 

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Kranz binden mit Weidenkätzchen

Einen Kranz binden mit Naturmaterialien zu dieser Jahreszeit ist ja gar nicht so einfach. Der Garten schlummert noch vor sich hin und bietet noch nicht viel frisches Material. Das alte Material ist aber auch ziemlich abgedroschen.  Einer der ersten Frühlingsboten sind die Weidenkätzchen, die schon vor dem Laubaustrieb ihre flauschigen Kätzchen zeigen.

Die flauschigen Blüten sind nicht nur bei den Menschen beliebt. Da sie so früh im Jahr sprießen, sind sie auch eine der ersten Nahrungsquellen für Insekten wie Bienen und Hummeln. Das ist auch der Grund dafür, dass die Weidekätzchen unter Naturschutz stehen und in größeren Mengen nicht in der freien Natur gepflückt werden dürfen. Im eigenen Garten ist das natürlich anders und Weiden gehören unbedingt in einen naturnahen Garten. Sie stellen keine hohen Ansprüche an den Boden, sind sehr windfest (was bei uns wichtig ist), lassen sich leicht vermehren und wachsen schnell – 50 bis 100 Zentimeter pro Jahr. Bei uns stehen sie vor allem an den Grabenkanten einiger Weideflächen.

Kranz binden mit Weidenkätzchen

Für den Kranz habe ich Weiden geschnitten, die noch nicht ganz auf sind, damit die kleinen flauschigen Kätzchen nicht so schnell abfallen. Besonders gut geeignet sind Weiden, die relativ klein verzweigt sind. Ich habe alle auf eine Länge gekürzt und zu kleinen Büscheln mit Bindedraht zusammengebunden. Als Rohling für den Kranz könnt ihr einfach einen Ring aus langen Weidenruten formen oder, so wie ich, einen Metallring nehmen. Mit einem Strohrohling geht das auch ganz wunderbar, nur braucht ihr dann deutlich mehr Weidekätzchen um alles abzudecken. Dann legt ihr einfach die einzelnen Weidenbündel um den Rohling und befestigt sie Stück für Stück mit Bindedraht. Die Weidenkätzchen am Ende noch ein bisschen zurechtziehen und fertig ist der Kranz. Ich habe zum Kranz binden die ersten schönen frühlingshaften Tage genutzt und draußen am Gartentisch gearbeitet, während die Kinder einfach das tolle Wetter im Garten genossen haben, ohne das kleine rote Händchen vor Kälte wehtaten. Das waren so die ersten frühlingshaften Tage…

Bei uns stehen noch einige Weidenprojekte auf der Wunschliste! In diesem Beitrag habe ich euch schon mal gezeigt, wie mein Vater die Weiden nutzt. Wir möchten unbedingt noch mal ein Weidentipi für die Kinder anlegen. Außerdem planen wir eine Reihe von Kopfweiden entlang einer Gallowayweide. Kopfweiden sind nämlich nicht nur optisch interessant, sondern entwickeln über die Jahre Hohlräume, die seltenen Tieren wie Kauz und Co. Zuflucht gewähren. Um aus einem Steckholz eine ansehnliche Kopfweide zu entwickeln braucht es ein paar Jahre! Wir sollten vielleicht schon mal Weidensetzstangen schneiden und anfangen…

Alles Liebe,

Silke

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Kinder- und Puppenkleidung selber machen

Heute gibt’s was Neues für Euch und ich bin sehr gespannt, wie es Euch gefällt!

Ich fange mal von vorn an: Hat man zwei kleine Töchter, ziehen natürlich irgendwann kleine Puppen ins Haus. Beide Mädchen haben jeweils eine selbstgenähte (Waldorf)- Puppe bekommen, die ich mithilfe eine Freundin gemacht habe. Dann kam eine Götz Puppe dazu, mit weichem Körper und festem Kopf, Armen und Beinen und auch diese wird nun heiß geliebt und viel bespielt. Ich wollte die Puppenkleidung für beide Puppenformen gern selbst nähen. Für Waldorfpuppen gibt es wunderbare Inspiration, für die „Plastikpuppen“ gefiel mir das allerdings gar nicht. Muss man denn zwangsläufig quitschebunte Jerseyteilchen für diese Puppen nähen?! Schaut man sich die Stände mit Puppenkleidung an, die es auf einigen Märkten gibt, ist man ja vor lauter Glitzer, Plastik, Pink erst einmal erschlagen Tatsächlich gibt es für die „normalen“ Puppen (Baby Born, Götz,…)  hauptsächlich Dinge in bunt und vor allem in Jersey.

Ich selbst bin ja nicht der allergrößte Jerseyfan! Mag es gern so ein bisschen wie früher, mit klassischen Materialien wie bedruckte Baumwollwebware, Leinen oder Wollfleece, Walk für den Winter! Für Kinder und genauso eben auch für die Puppen.  Als ich dann mit meiner Freundin Christel zusammensaß, selbst Mutter und Oma und Selbermacherin für Kinder und Puppen, sprachen wir über genau diese Dinge und die Idee war geboren: Wir machen eine feine kleine Kollektion für Puppen und die dazugehörigen Puppenmamas – oder papas. Wertige und klassische Materialien, warme und sanfte Farben, schlichte Schnitte, die sowohl schön als auch praktisch sind, mit einem Hauch „Nostalgie“ aber nicht altmodisch. Christel übernimmt hauptsächlich den Strickpart und ich den Nähbereich. Wir haben schon so einige Ideen im Kopf, schon ein paar Sachen gestrickt und genäht und wisst Ihr was, es macht richtig viel Spaß!

Und wenn es Euch gefällt und Ihr Freude daran habt, dann wir es hier zukünftig hin und wieder Anleitungen für Kinder- und Puppenkleidung unserer kleinen „Kollektion“ geben.

Den Auftakt macht heute das oben abgebildete Outfit. Es ist ein Pullunder mit kleinen Flügelärmel für Kinder und ein Puppenpullunder und ist damit der erste Teil dieser kleinen Serie. Ich bin ja ein ganz großer Pullunderliebhaber. Im Sommer tragen die Kinder ihn nur mit einem Hemd oder Body drunter und im Herbst und Winter dann mit einem Langarmshirt oder einer Bluse. Nicht zu warm und einengend, gemütlich und die Ärmel hängen auch nicht gleich in Farbe, Kleber, Essen,… Beide Pullunder sind schlicht rechts gestrickt, die Arm-Hals und Saumbündchen sind kraus rechts gestrickt. Also keine aufwändigen Muster. Geschlossen werden sie am Rücken. Die Puppenkleidung ist so überlegt, dass sie leicht von Kinderhänden zu öffnen und schließen ist. Am Rücken gibt es deshalb drei Holzknöpfe. Die Anleitungen hat Christel für Euch zusammengeschrieben und Ihr könnt Sie Euch (weiter unten im Text) ganz bequem als PDF ausdrucken. Wenn Ihr Fragen habt, dann stellt sie sehr gern. Die Teile für Kinder und Puppen sind nicht immer identisch. Bei dem Pullunder wäre ein Flügelärmel in der Miniversion z.B. schwierig geworden. Es soll ja auch machbar sein und deshalb gibt’s kleine Abwandlungen. Der Stil ist aber der Gleiche!

In einem weiteren Post, dem zweiten Teil zu diesem Post, geht es um die kleinen Pumphosen. Dort gibt’s dann die Schnitte und Nähanleitungen für Kinder und Puppen.

Wir haben übrigens an einer Baby Born und an einer Götzpuppe probiert. Beiden Puppen passten die Sachen ganz wunderbar. Die Beschreibung geht also von einer Puppe von einer Größe von ungefähr 42-44 cm aus.

Ihr könnt Euch die Anleitungen gern als PDF runterladen und ausdrucken:

Strickanleitung Puppenpullunder

Strickanleitung Kindertop mit Flügelärmeln

So, nun bin ich mal gespannt, wie es Euch gefällt?!

Liebe Grüße,

Silke

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Handschuhe stricken für Baby’s

Meine Freundin Christel war zu Besuch und hatte superschöne selbstgestrickte Handschuhe für unser kleines Mädchen im Gepäck. Der Besuch liegt schon ein bisschen zurück und seitdem werden die kleinen Fäustlinge regelmäßig getragen. Ich kann Euch also sagen: Sie sind nicht nur schön, sondern auch total praktisch und alltagstauglich! Vielleicht ist das auch was für Euch?! Christel hat die Strickanleitung für Euch aufgeschrieben! Ganz unten findet Ihr die Anleitung als PDF zum ausdrucken.

Die Anleitung ist für Baby’s zwischen sechs Monaten und einem Jahr. Unser Mädchen ist jetzt 14 Monate alt und langsam werden sie knapp in der Größe. Die Wolle ist ganz weich und kratzt überhaupt nicht. Damit die kleinen Handschuhe nicht verloren gehen, wird am Ende noch eine Luftmaschenkette gehäkelt und an die Handschuhe genäht. Bei uns ist sie durch den Ärmel des Overalls gezogen. So muss ich nie lange nach den Handschuhe suchen und unser kleines Mädchen kann sie auch nicht so einfach abschütteln. Der Handschuh ist übrigens als Fäustling ohne separaten Daumen gestrickt. Das ist nicht nur einfacher zu stricken, man hat auch weniger Probleme beim Anziehen. Gerade bei den Kleinen klappt das ja mit dem ausgestreckten Daumen noch nicht so gut!

Die Anleitung gibt’s als PDF für Euch zum ausdrucken. Ich wünsche Euch viel Freude und gutes Gelingen beim nachstricken.

Alles Liebe,

Silke

P.S.: Den abgebildeten Overall habe ich aus Merinofleece genäht und mit Wolltresse eingefasst. Das Schnittmuster habe ich selbst erstellt. Ein sehr ähnliches Schnittmuster gibt es aber z.B. von Pattern4kids

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Kaminanzünder selber machen

Heute gibt’s ein schnelles DIY für Euch: Kaminanzünder selber machen. Wenn Ihr auch allerhand Kerzenreste in Euren Beständen tummeln habt, vor allem jetzt nach Weihnachten, dann könnte dieses DIY etwas für Euch sein. Ihr braucht nur zwei Zutaten: Kerzenwachs und Sägespäne und dann ist es auch ganz schnell gemacht.

Die gekauften Kaminanzünder sind ja manchmal etwas dubios: Viel Verpackung, man weiß nichts über die Inhaltsstoffe und dann riechen sie oftmals heftig chemisch oder ölig. Diese selbstgemachten Kaminanzünder riechen überhaupt nicht, ich weiß was drin ist, nur Kerzenwachs und Holzspäne, und sie sind kostengünstig bzw. recycelt. Wir verwahren sie offen in einer schönen Holzbox und außerdem erfüllen sie prima ihren Zweck: Sie brennen wirklich lange!

   

Kaminanzünder selber machen:

Ihr benötigt:

  • Kerzenreste
  • Holzspäne
  • einen alten Topf
  • eine eckige Backform oder Backblech + Backpapier

Herstellung:

  1. Die Kerzenreste langsam in dem Topf erwärmen und die alten Kerzendochte rausfischen.
  2. Nun die Holzspäne dazugeben und verrühren. Vom Verhältnis ist es fast 1:1. Ich mache es nach Gefühl. Zu viel Kerzenwachs erschwert einfach das Entflammen.
  3. Dann die Masse in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben, gleichmäßig verteilen und mit einer Gabel leicht andrücken.
  4. Wenn die Masse leicht abgekühlt ist, in gewünschte Größe schneiden oder brechen.

Ich würde Euch empfehlen, mit dem Schneiden oder Brechen nicht zu lange zu warten. Ist die Masse erst mal richtig hart, dann ist das Schneiden sehr mühsam. Also lieber nur kurz abkühlen lassen und dann schneiden. Wo Ihr auch unbedingt drauf achten solltet: Die Holzspäne müssen komplett trocken sein. Ich habe z.B. Holzspäne vom Brennholz schneiden verwendet und habe die Späne erst mal ins Haus geholt und ein paar Tage durchtrocknen lassen, bevor ich sie verarbeitet habe.

Ist doch genau richtig für diese ungemütlichen Januartage: Die Herstellung und vor allem die spätere Verwendung!? Für Menschen mit eigenem Kamin oder Ofen ist es übrigens auch eine schöne kleine Geschenkidee.

Liebe Grüße und einen schönen Start ins Wochenende,

Silke

Adventskisten

Ihr Lieben,

vor zehn Tagen habe ich einer Freundin beim Kreativprogramm für Kinder in unserer Gemeinde geholfen und wusste vorher eigentlich nicht genau, was mich da erwartet. Sie hatte alles wunderbar vorbereitet und am Ende waren nicht nur die Kinder total begeistert, ich war es auch!! Und zwar so sehr, dass ich zuhause gleich noch mal mit unserer größeren Tochter nachgebastelt habe. Dabei ist eine Kindervariante für das Kinderzimmer und eine etwas „erwachsenere“ Variante für unser Zuhause entstanden. Ich dachte mir, das wäre vielleicht auch was für euch und habe meine Freundin gefragt,  ob ich ihre Idee mit Euch teilen darf. Klar! Sie sagte, sie hätte sich bei Pinterest inspirieren lassen?! Wie auch immer,  Ich zeige sie Euch einfach mal: Unsere Adventskisten!!

Es geht ganz einfach! Ihr braucht Mandarinenkisten oder Schubladen (Schuhkartons gehen auch)  als Basis. Dann noch ein paar Zweige, vielleicht ein bisschen Watte als Schnee und für die Kinder unbedingt eine Lichterkette (das Wichtigste!!)  und verschiedene Dinge, um die Kisten zu füllen. Meine Freundin hatte einen ganzen Korb voller Sachen (Weihnachtsmänner, Sterne, Filzbäumchen, Kugeln,…) aus dem die Kinder wählen konnten. Wir haben neben den Stöcken und dem Schnee einfach ein paar Holztierchen platziert.  Bei der Schublade habe ich Bäumchen, kleine Holzhäuser und Zapfen verwendet. Für die Gruppenaktion hatte meine Freundin die Mandarinenkisten vorher alle weiß gestrichen; unsere hat einen Grauton bekommen. Außerdem hatte meine Freundin einen ganzen Stapel verschiedener Papiere zur Auswahl, um den Hintergrund zu bekleben. Das haben wir nicht gemacht; ich habe einfach nicht daran gedacht. Dann Zweige auswählen, auf Kistenlänge einkürzen und mithilfe einer Heißklebepistole festkleben (das haben wir übrigens für die Kindern übernommen). Die Lichterketten drapieren und lustig drauflos schmücken.

Es ist wirklich einfach und schnell gemacht und deshalb auch wunderbar für Kinder geeignet und sie können selbst kreativ werden. Vom Alter war die Gruppe sehr gemischt: Von zweieinhalb bis 16 Jahre alt und so unterschiedlich waren dann auch die Ergebnisse. Es ist sehr gut als Gruppenaktion geeignet, macht aber auch alleine viel Spaß, ob nun für Kinder oder Erwachsene. Die Kinderaugen strahlen und ich finde die Kisten einfach schön!

Wir werden jetzt übrigens noch gaaaanz viele Mandarinen essen müssen, denn eigentlich hätten wir jetzt gern für jede Jahreszeit eine Kiste!

Alles Liebe,

Silke

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Kostenlose Nähanleitung für eine Baby Latzhose

Heute habe ich eine kostenlose Nähanleitung für eine Baby Latzhose für Euch. Bloomer und Romper sind schon länger der ganz große Trend für Babys und was soll ich sagen, ich mag diesen Trend sehr!! Ich habe an einem Schnittmuster gewerkelt und einige Romper für unser Baby genäht und vielleicht ist das ja auch was für Euch. Das Schnittmuster zum Ausdrucken für diese Babyhose findet Ihr weiter unten als PDF. Die kostenlose Nähanleitung gibt’s als separate PDF, auch ganz unten in diesem Beitrag.

Ich saß gerade in der letzten Woche in einer netten Baby-/Kleinkindgruppe zusammen und da erklärte eine Mutter, unsere Kinder könnten sich nicht beschweren! Unsere Eltern hätten uns früher in furchbare Kordhosen gesteckt und dazu in selfgelbe Strumpfhosen! Ich finde das heute noch ziemlich cool, ehrlich gesagt, und mag die Kindergarderobe unserer Eltern sehr. Gern auch mit senfgelber Strumpfhose (nur sollte diese nicht wie früher bis in den Kniekehlen hängen, wenn Ihr wisst was ich meine)! Ich bin da ganz oldschool und mag es, wenn es so ein bisschen „wie früher“ aussieht.  Auf den Bildern seht Ihr dann auch gleich mal eine kleine Herbstkollektion für unsere Kleinste. Die Baby Latzhose ist aus Feinkord und  hat ein geblümtes Baumwollfutter. Dazu gibt’s eine schöne Strickjacke mit kleinem Kragen, die meine Freundin Christel schon für unsere größere Tochter gestrickt hatte (wenn es Euch interessiert, frage ich sie gern nach einer Anleitung). Und dann noch eine von mir genähte Bluse mit Bubikragen. Die zweite Babylatzhose ist aus einem Baumwollstoff in rose mit Punkten in grau.  Dazu gibt’s dann eine schöne graue Strickjacke (die übrigens von Zara ist).

Die Baby Latzhose ist nicht schwer zu nähen und auch für Anfänger geeignet. Was die Größe betrifft, ist die Hose relativ flexibel: Mal ist da mehr Stoff am Windelpopo, mal weniger. Und Ihr könnt einiges variieren und größentechnisch anpassen, z. B. bei den Gummibändereinzügen. Lasst sie ein bisschen enger oder weiter oder auch bei den Trägerlängen, die ihr durch verschiedene Knopflöcher mitwachsen lassen könnt. Ich würde sagen, das Schnittmuster ist sehr gut für die Größen 68 /74 / 80 zu verwenden. Hier nun beide PDF Dateien für Euch zum Ausdrucken:

  1. Kostenlose Nähanleitung für eine Baby Latzhose Schnittmuster
  2. Kostenlose Nähanleitung für eine Baby Latzhose überarbeitet

So, und solltet Ihr nun also gerade aktuell keine kleinen Baby’s zu Hause haben, dann machen Euch die Bilder ja vielleicht trotzdem Freude. Ich dürft Euch aber auch darauf freuen, dass auch bald mal wieder was für die Großen kommt.

Alles Liebe,

Silke

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Kranz binden mit Raps

Kranz binden?! Nicht meine größte Stärke und außer dem obligatorischen Adventskranz zu Weihnachten passiert in dieser Richtung auch wenig das Jahr über. Aber dieser Kranz ist wirklich einfach und fix gemacht, die Materialien beschränkten sich auf nur drei Komponenten (die kaum was kosten) und wenn man nicht supergenau und exakt arbeitet, verzeiht der Kranz das auch ohne größere Schäden in der Optik. Wenig Aufwand, große Wirkung! Hört sich gut an, oder?!
In diesem Jahr ist unser Hof umgeben von Raps und hat uns im Mai erst mal mächtig mit seinem Blütenduft betört. Jetzt laufe ich jeden Morgen mit den Hunden an einem besonders großen Rapsfeld vorbei und bin ganz fasziniert von den Samenständen; die Schoten sind besonders in der Form und in einem tollen Grün. So ganz langsam fängt es an sich zu verfärben, übrigens auch im Kranz, der mit der Zeit beige/braun wird!  

Ich habe für den Kranz einen Strohrohling genutzt und dann die abgeschnittenen und eingekürzten Rapsstängel mit Blumendraht drum herum gewickelt. Das war’s schon! Schnell und auch ohne große floristische Begabungen machbar.

Alles Liebe,
Silke