Kürbiszeit

Am Samstag war Halloween und tatsächlich ist das ein Fest, das ich so gar nicht kenne aus meiner Kindheit. Hier in Ostfriesland wird es nicht zelebriert und irgendwie habe ich nie den Zugang dazu gefunden. Bisher haben meine Kinder auch noch keine Erfahrung mit Halloween und vermissen also glücklicherweise nichts. Die großen Kürbisse aus dem Garten wollten wir aber trotzdem gestalten und haben zusammen kleine Häuschen gezaubert. Eine so schöne Tätigkeit mit kleinen Kindern! Wir haben also erst einmal zusammen Moos, Blätter und einige Beeren gesammelt, aus dem Fundus noch ein paar Pilze hervorgekramt und daraus Kürbislichter für draußen gewerkelt. Ausgeleuchtet werden sie mit kleinen Lichterketten und begrüßen uns nun ganz heimelig draußen an der Haustüre.


Passend zu unseren Kürbislichtern haben wir kleine Kürbisbrötchen gebacken. Grundlage ist ein Hefeteig, der durch etwas Kürbispüree seine orange-gelbe Farbe erhält und den ich dann einfach mit Küchengarn in Kürbisform gebracht habe. Die Brötchen schmecken am besten noch lauwarm aus dem Ofen und mit etwas Butter bestrichen. Wirklich köstlich!

Kürbisbrötchen:
Zutaten:
- ½ Kürbis, waschen, halbieren, entkernen und in Würfel schneiden (ergibt ca. 300 g Kürbispüree)
- 60 g Butter
- 500 g Mehl
- 1 TL Salz
- 2 EL Zucker
- 1 Ei
- 1 Packung Trockenhefe oder ½ Päckchen Trockenhefe
Zubereitung:
Ohne Thermomix:
Kürbiswürfel mit wenig Wasser weichkochen und dann pürieren. Wir brauchen ca. 300 – 350 g Püree
Hefe und Zucker im lauwarmen Püree und der Butter auflösen und dann zusammen mit allen Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten und eine gute Stunde gehen lassen.
Mit Thermomix:
Kürbis 3 sec. Stufe 5 zerkleinern und in den Gareinsatz geben.
400 ml Wasser in den Mixtopf füllen und 15 min / Varoma / Stufe 1 garen. Mixtopf leeren und den Kürbis im Mixtopf auf Stufe 10 / 15 sec. Pürieren.
Abkühlen lassen auf 37 Grad und dann zusammen mit den restlichen Zutaten 3 Min / Teigstufe kneten. Den Teig ca. eine Stunde gehen lassen.
Mit und ohne Thermomix:
Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und mit bemehlten Händen ca. 10-12 Kugeln formen. Entweder Du formst sie jetzt einfach zu Brötchen oder Du umwickelst die Kugeln mit Küchengarn zu kleinen Kürbissen.
Im nicht vorgewärmten Ofen bei 180 Grad ca. 20 Minuten backen.
Am besten noch warm mit etwas Butter genießen.
Die Brötchen funktionieren auch super mit der gleichen Menge Möhren oder Kartoffeln.
Alles Liebe,
Silke









Die Teile für Kinder und Puppen sind nicht immer identisch. Bei dem Pullunder wäre ein Flügelärmel in der Miniversion z.B. schwierig geworden. Es soll ja auch machbar sein und deshalb gibt’s kleine Abwandlungen. Der Stil ist aber der Gleiche!
In einem weiteren Post, dem zweiten Teil zu diesem Post, geht es um die kleinen Pumphosen. Dort gibt’s dann die Schnitte und Nähanleitungen für Kinder und Puppen.

Die Anleitung gibt’s als





Es geht ganz einfach! Ihr braucht Mandarinenkisten oder Schubladen (Schuhkartons gehen auch) als Basis. Dann noch ein paar Zweige, vielleicht ein bisschen Watte als Schnee und für die Kinder unbedingt eine Lichterkette (das Wichtigste!!) und verschiedene Dinge, um die Kisten zu füllen. Meine Freundin hatte einen ganzen Korb voller Sachen (Weihnachtsmänner, Sterne, Filzbäumchen, Kugeln,…) aus dem die Kinder wählen konnten. Wir haben neben den Stöcken und dem Schnee einfach ein paar Holztierchen platziert. Bei der Schublade habe ich Bäumchen, kleine Holzhäuser und Zapfen verwendet. Für die Gruppenaktion hatte meine Freundin die Mandarinenkisten vorher alle weiß gestrichen; unsere hat einen Grauton bekommen. Außerdem hatte meine Freundin einen ganzen Stapel verschiedener Papiere zur Auswahl, um den Hintergrund zu bekleben. Das haben wir nicht gemacht; ich habe einfach nicht daran gedacht. Dann Zweige auswählen, auf Kistenlänge einkürzen und mithilfe einer Heißklebepistole festkleben (das haben wir übrigens für die Kindern übernommen). Die Lichterketten drapieren und lustig drauflos schmücken.

Wir werden jetzt übrigens noch gaaaanz viele Mandarinen essen müssen, denn eigentlich hätten wir jetzt gern für jede Jahreszeit eine Kiste!
Ich saß gerade in der letzten Woche in einer netten Baby-/Kleinkindgruppe zusammen und da erklärte eine Mutter, unsere Kinder könnten sich nicht beschweren! Unsere Eltern hätten uns früher in furchbare Kordhosen gesteckt und dazu in selfgelbe Strumpfhosen! Ich finde das heute noch ziemlich cool, ehrlich gesagt, und mag die Kindergarderobe unserer Eltern sehr. Gern auch mit senfgelber Strumpfhose (nur sollte diese nicht wie früher bis in den Kniekehlen hängen, wenn Ihr wisst was ich meine)! Ich bin da ganz oldschool und mag es, wenn es so ein bisschen „wie früher“ aussieht. Auf den Bildern seht Ihr dann auch gleich mal eine kleine Herbstkollektion für unsere Kleinste. Die Baby Latzhose ist aus Feinkord und hat ein geblümtes Baumwollfutter. Dazu gibt’s eine schöne Strickjacke mit kleinem Kragen, die meine Freundin Christel schon für unsere größere Tochter gestrickt hatte (wenn es Euch interessiert, frage ich sie gern nach einer Anleitung). Und dann noch eine von mir genähte Bluse mit Bubikragen. Die zweite Babylatzhose ist aus einem Baumwollstoff in rose mit Punkten in grau. Dazu gibt’s dann eine schöne graue Strickjacke (die übrigens von Zara ist).
Die Baby Latzhose ist nicht schwer zu nähen und auch für Anfänger geeignet. Was die Größe betrifft, ist die Hose relativ flexibel: Mal ist da mehr Stoff am Windelpopo, mal weniger. Und Ihr könnt einiges variieren und größentechnisch anpassen, z. B. bei den Gummibändereinzügen. Lasst sie ein bisschen enger oder weiter oder auch bei den Trägerlängen, die ihr durch verschiedene Knopflöcher mitwachsen lassen könnt. Ich würde sagen, das Schnittmuster ist sehr gut für die Größen 68 /74 / 80 zu verwenden. Hier nun beide PDF Dateien für Euch zum Ausdrucken:











