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Kartoffel-Pilz-Pfanne

Da habe ich hier auf dem Blog doch mal eben eine Spätsommer-Blogpause eingeschoben! Ganz ungeplant und länger als gedacht, aber Dinge wie z.B. Krankheit in der Familie haben mich irgendwie ganz eingenommen. Nun bin ich aber wieder da und freue mich! Denn hey, was ist das für eine wunderschöne Zeit! Dieser Altweibersommer ist ganz unglaublich und verwöhnt uns mit schönsten Tagen, die intensiv genutzt werden wollen.

Kochtechnisch kann man aus den Vollen schöpfen. Bei uns gab’s diese Woche Pilze und dazu frisch geerntete Kartoffeln aus der Heide, wo wir einige Tage verbracht haben. Dazu Bällchen von einer groben Bratwurst (bei uns vom Galloway 🙂 und fertig ist eine superleckere Kartoffel-Pilzpfanne, die perfekt auf die bevorstehende Jahreszeit einstimmt.


Kartoffel-Pilz-Auflauf

 

Zutaten 

 

  • 500 g festkochende Kartoffeln
  • 300 g gemischte Pilze (Champignons, Kräuterseitlinge,…)
  • 25 g getrocknete Steinpilze
  • 1 Zwiebel
  • 1 Stange Lauch
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Bund Salbei
  • 120 g Parmesan
  • 5 grobe Bratwürste
  • 400 ml Sahne
  • 3 Eigelb
  • 30 g Butter
  • 2 EL OL
  • Salz und Pfeffer

 

Zubereitung

 

  1. Kartoffeln schälen und in Salzwasser kochen  und dann in dicke Scheiben schneiden
  2. Ofen auf 200 Grad vorheizen
  3. Steinpilze kleiner hacken und in 100 ml heißem Wasser einweichen
  4. Die anderen Pilze putzen und halbieren, Zwiebeln schälen und fein würfeln, Lauch putzen und 2 cm große Stücke schneiden
  5. Salbei in Streifen schneiden und Petersilie fein hacken und Parmesan fein reiben
  6. Die Bratwürste aus der Pelle drücken und zu Bällchen formen und in einer Pfanne in Öl heiß anbraten. Die Bällchen herausnehmen und die Butter in der Pfanne schmelzen und das Lauch darin kurz andünsten und herausnehmen
  7. Die frischen Pilze in der Butter anbraten und die Zwiebeln kurz mitdünsten
  8. Sahne mit dem Salbei und die Steinpilze samt Flüssigkeit in einen Topf um die Hälfte einkochen lassen
  9. Die Hälfte des Parmesans einrühren. Eigelb in einer kleinen Schale verquirlen, 4 EL Sahnesauce unterrühren und dann die Eigelbmaße unter die Sahnesauce rühren. Nicht mehr kochen lassen, sonst gerinnt die Sauce
  10. Petersilie unterrühren und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.Kartoffeln, Lauch, Pilze und die Bällchen in eine Auflaufform füllen und mit der Sahne übergießen, den Rest des Parmesans darüber streuen und im Backofen ca. 30 Minuten backen.

 

Das Rezept gibt’s für Euch auch als PDF zum ausdrucken.

Damit wünsche ich Euch einen guten Start in ein schönes Wochenende. Macht es Euch gemütlich und genießt diese schöne Zeit!

Liebe Grüße
Silke

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Blaubeer-Tarte mit Panna Cotta

Auf dem Blog herrscht gerade erhöhtes Tarte-Aufkommen. Gerade erst gab es die Aprikosen-Tarte und schon folgt das nächste Tarte-Rezept. Ist aber auch einfach perfekt zu dieser Jahreszeit: Feine Früchte und Beeren gepaart mit einem Mürbeteig. Diesmal gibt’s Blaubeeren, zu denen sich eine feine Panna-Cotta-Creme gesellt. Während ich es bei der Aprikosen-Tarte lieber pur mag, finde ich bei den Blaubeeren die Kombination aus Panna-Cotta, Beeren und Mürbeteig sehr lecker. 
       
Dazu gibt’s noch mal ein paar Bilder aus dem Garten. Abends aufgenommen, während der einsetzenden Dämmerung bzw. der „Blauen Stunde“. Für mich ist das die schönste Tageszeit in unserem Garten.  
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Blaubeer-Tarte mit Panna Cotta
Zutaten: (für eine eckige Tarteform oder 6 Tartelette-Förmchen)
– 60 g zimmerwarme Butter
– 30 g Puderzucker
– Eine Prise Salz
– 1 Ei
– 130 g Mehl
– 50 g Cashewnusskerne   
– 75 g weiße Schokolade 
– 1 Vanilleschote
– 3 Blatt Gelatine
– 200 g Schlagsahne
– 180 g Milch
– 70 g Zucker
– 200 g Blaubeeren
– 1 TL Zitronensaft 
– Hülsenfrüchte zum Blindbacken  
Zubereitung: 
1. Cashewnusskerne fein mahlen. Mit Mehl, Butter, Puderzucker, Ei und Salz mit dem Knethaken verkneten. Teig in Klarsichtfolie wickeln und eine Stunde kaltstellen.
2. Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Teig ausrollen und eine gefettete und bemehlte Tarteform damit auslegen. Teigboden mit einer Gabel mehrmals einstechen. Backpapierbogen einmal zusammenknüllen und wieder glätten, in die Form legen und mit Hülsenfrüchten beschweren zum Blindbacken.
3. Im vorgeheizten Ofen auf dem untersten Rost 15 Minuten backen. Hülsenfrüchte und Papier entfernen und den Boden weitere fünf Minuten backen, bis er goldbraun ist. Abkühlen lassen.
4. Schokolade über einem heißen Wasserbad schmelzen und den Tarteboden mit der flüssigen Schokolade einpinseln (so weicht er später nicht durch die Füllung auf)
5. Für die Panna Cotta die Vanilleschote längs aufritzen und das Mark herausschaben. Gelatine einweichen. 100 g Sahne und Milch in einem Topf erhitzen. Zucker, Vanilleschote und -mark zugeben und aufkochen lassen.
Vanilleschote entfernen. Die eingeweichte Gelatine ausdrücken und in der heißen Sahnemilch unter Rühren auflösen. Creme leicht abkühlen lassen.
100 g Blaubeeren pürieren und mit dem Zitronensaft unter die Panna Cotta rühren.
6. Restliche Sahne steifschlagen und unter die Blaubeercreme heben, sobald diese beginnt fest zu werden.
7. Die Creme in die Form füllen und für mindestens drei Stunden kalt stellen.
8. Dann nur noch mit den restlichen Blaubeeren garnieren und genießen.
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Das Rezept für die Blaubeer-Tarte findet Ihr hier als PDF zum ausdrucken.
Liebe Grüße,
Silke
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Aprikosen-Tarte

Sommer, Sonne, Aprikosen-Tarte oder so ähnlich! Auf jeden Fall  ist eine Aprikosen-Tarte für mich der Inbegriff eines Sommerkuchens. Ein Klassiker! Im Netz tummeln sich unzählige Rezepte und in fast jedem Backbuch ist eine Version vertreten. Es wurde also Zeit, dass auch hier auf dem Blog dieser Sommerklassiker Einzug hält. Aber nicht irgendeine! Nein, diese Aprikosen-Tarte hier ist die Beste! Wir wollen einen saftig süßen und leckeren Aprikosengeschmack mit einem ausgewogenem Verhältnis zwischen Frucht und Mürbeteig. Ich habe in den letzten Jahren einige Rezepte getestet und finde, dass diese Tarte perfekt ist. Nicht zu trocken und ohne viele Gedöns in Form von Cremes oder so; das lenkt nur ab von den leckeren Aprikosen. Bei diesem Rezept wird nach dem Backen ein Püree aus zuvor mit Honig aufgekochten Aprikosen aufgetragen und das gibt dieser Tarte die perfekte fruchtige Saftigkeit.
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Aprikosen-Tarte 
Zutaten: 
·         125 g zimmerwarme Butter
·         100 g Zucker
·         Eine Prise Salz
·         1 Ei
·         250 g Mehl
·         1 Prise Backpulver  
·         1 kg Aprikosen
·         60 g Honig
·         1 Eigelb
·         Eine Handvoll Mandelblättchen  
Hülsenfrüchte zum Blindbacken  
Zubereitung:  
1.    Butter, Zucker und Salz mit dem Knethaken verkneten. Ei, Mehl und Backpulver zugeben und unterkneten. Teig in Klarsichtfolie wickeln und eine Stunde kaltstellen.
2.    Aprikosen halbieren, entsteinen und ca. 400 g davon klein schneiden, mit Honig in einem Topf mischen und aufkochen. Bei milder Hitze ca. 4 Minuten köcheln und dann pürieren.
3.    Teig ausrollen und eine gefettete und bemehlte Tarteform damit auslegen. Teigboden mit einer Gabel mehrmals einstechen. Backpapierbogen einmal zusammenknüllen und wieder glätten, in die Form legen und mit Hülsenfrüchten beschweren zum Blindbacken.
4.    Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad auf dem untersten Rost 15 Minuten backen. Hülsenfrüchte und Papier entfernen und den Boden mit verquirltem Eigelb bestreichen.
5.    Aprikosenhälften mit der Schnittfläche auf dem Boden verteilen und weitere 25 Minuten backen.
6.    Mandelblättchen in einer Pfanne fettfrei rösten und abkühlen lassen.
7.    Aprikosenpüree noch einmal unter Rühren erhitzen und auf der heißen Tarte verteilen, mit Mandeln bestreuen und langsam abkühlen lassen.
Das Rezept gibt’s für Euch als PDF zum Ausdrucken.
Die Hauptsaison hat übrigens im Juni begonnen. Die Aprikosen, die Ihr jetzt findet, sind sehr aromatisch und saftig süß! Ein Genuss!
Liebe Grüße,
Silke
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Holunderblüten-Birnen-Eis

Für einen geschmacksintensiven und aromatischen Holunderblütensirup soll man die Blüten bei Sonnenschein und warmen Temperaturen ernten. Der für den Geschmack verantwortliche Blütenstaub soll möglichst nicht abgespült werden. Wer hätte gedacht, dass das die größten Herausforderungen bei der Zubereitung von Holunderblütensirup sein könnten?! In diesem Jahr ist es so! Der Sommer ist zögerlich: Sonnenschein und warme Temperaturen sind Fehlanzeige und der Blütenstaub wird nicht durch mein Abwaschen, sondern durch den Regen heraus gespült. Ein paar Blüten konnte ich dem schlechten Wetter aber abluchsen und damit leckeren Holunderblütensirup ansetzen.   
So zieht der Juni vorüber, der Garten steht in voller Blüte und man kann ihn kaum genießen. Normalerweise sitzen wir viel auf der Terrasse, lassen uns von dem Duft der Ramblerrosen und dem Lavendel verwöhnen und schlürfen bei möglichst hohen Temperaturen z.B. ein leckeres Eis. Die Ramblerrose gibt alles, der Lavendel blüht fantastisch und ich stehe mit meinem Eis parat! Fehlt nur noch die Sonne! Wir hoffen mal auf den Juli!   
Dieses Holunderblüten-Birnen-Eis schmeckt so ein bisschen nach Wassereis aus Kindertagen. Leicht, erfrischend, süßlich und lecker! Es ist kein großes Hexenwerk und Ihr braucht keine Eismaschine. Ich habe das Rezept aus der „deli“ Nr. 2/2014, die es wiederum dem „Eis“-Buch von Elisabeth Johansson entnommen hat.
 
Holunderblüten-Birnen-Eis    
Zutaten: (für 6-8 Wassereis-Formen) 
·         250 ml Holunderblütensirup
·         400 ml Wasser
·         1/2 Birne
·         Saft und Schale von 1/2 Zitrone  
Zubereitung:  
1.    Birne in dünne Scheiben schneiden und in jede Eisform eine Scheibe leben.
2.    Sirup, Wasser, Saft und Schale von der Zitrone vermengen und die Förmchen damit auffüllen. Eisstiele einsetzen
3.    Über Nacht gefrieren lassen und dann zum herausnehmen kurz in laufwarmes Wasser stellen. 
Das Rezept könnt Ihr Euch ganz bequem als PDF ausdrucken.

 

Die „deli“ hat gleich noch einen guten Tipp mitgeliefert: Die Masse ohne Birnen in Eiswürfelbehälter gefrieren lassen und mit Prosecco aufgegossen servieren. Ich habe noch Minze-Blättchen mit gefroren. Bilder gibt’s davon noch nicht, denn das werden wir erst am Wochenende testen! Ihr wisst schon: Rosenblüte, Lavelduft und lauschige Sommernacht auf unserer Terrasse… schließlich haben wir dann schon Juli!  
Liebe Grüße
Silke   
P.S.:
Das Rezept für meinen Holunderblütensirup findet Ihr hier
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Picknick mit vielen Leckereien

Manchmal wird man regelrecht zu einem Blogpost gestupst! Ich bin nämlich in den letzten zwei Wochen dreimal (in völlig unterschiedlichen Zusammenhängen) zu dem Thema „Picknick“ befragt worden. Das ist doch ein Wink!
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Da dachte ich mir: „Picknick? Da hast Du doch letztes Jahr was Schönes für Andrea als Gastpost gemacht“. Das habe ich hier noch nicht gezeigt und vor allem befinden sich die entsprechenden Rezepte nicht auf meinem Blog . Und da ich weiß, dass gerade im letzten Jahr viele neue Leser dazugekommen sind (sonst wären z.B. ein Teil der Fragen gar nicht aufgetaucht), hole ich die Fotos  heute noch mal hervor. Für all jene, die jetzt müde gähnen, weil sie das teilweise schon im letzten Jahr bei Andrea gesehen haben, habe ich noch ein paar Spezials obendrauf: 
  • Es gibt jetzt alle Rezepte hier auf dem Blog und einfach zu finden in dem Rezeptindex
  • dazu kommt noch ein neues, sehr feines Gnocchi-Salat-Rezept, das allein schon einen Blogpost wert ist 
  • und ein paar allgemeine Tipps zum Thema Picknick.
Na?! Ist das kein Service für meine treuen Leser! Ich will hier also keine Beschwerden hören 🙂  
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Los geht’s mit leckeren Scones, die ich mit frischen Kräutern verfeinert habe und denen ich dann noch eine leckere Paprikacreme zur Seite gestellt habe. Eintauchen und genießen!
Kräuter-Scones mit Paprikacreme: 
·         500 g Dinkelvollkornmehl 
·         1 Päckchen Backpulver 
·         50 g Parmesan, fein gerieben
·         250 g Quark 
·         140 g weiche Butter 
·         2 Eier 
·         1 gemischtes Bund Kräuter (z.B. Rosamarin, Thymian, Oregano), alternativ jeweils 1 TL getrocknet. 
·         1/2 TL Salz 
·         Pfeffer 
·         Mehl zum Ausrollen
·         1 Eigelb und 1 EL Wasser 
Für die Paprikacreme:
·         150 g Frischkäse 
·         150 g Quark 
·         3 EL Ajvar (Paprikapaste) 
·         Salz und Pfeffer  
1. Backofen auf 200 Grad vorheizen
2.  Kräuter waschen und trockentupfen. Kräuter, Parmesan mit Mehl und Backpulver mischen und dann mit den restlichen Zutaten zu einem Teig verkneten. 
3.   Den Teig auf etwas Mehl ca. 2,5 cm dick ausrollen und Kreise von ca. 7 cm Durchmesser ausstechen. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Eigelb und Wasser verquirlen und die Kreise damit bestreichen und dann im Ofen ca. 15- 20 Minuten goldgelb backen.
4.   Für die Paprikacreme einfach alle Zutaten miteinander verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.  
Dann gibt’s noch einen fruchtigen Nudelsalat, der mit Melone ganz sommerlich daherkommt.  Es läßt sich wirklich prima zubereiten und dann zum Transport portionsweise in Gläser füllen. 
Fruchtiger Nudelsalat:
·         200 g Nudeln z.B. Tortiglioni 
·         5 EL Olivenöl 
·         5 EL Himbeeressig
·         2 TL Himbeergelee 
·         1 TL körniger Senf 
·         Etwas Worcestersauce
·         Salz und Pfeffer 
·         1 Radicchio 
·         250 g Mini-Mozarellakugeln 
·         1 kleine Melone (Cantaloupe)  
  1. Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen.
  2. Melone schälen und Fruchtfleisch würfeln. Radicchio waschen und in Streifen schneiden.
  3. Für das Dressing Öl, Essig, Gelee, Senf und Worcestersause gut verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.
  4. Dann alle Zutaten miteinander vermischen und den Salat kurze Zeit durchziehen lassen. In Gläser füllen.  
Belegte Baguettes oder Brötchen gehen immer! Ich habe  Laugenstangen mit Käse und Rucola belegt und als kleinen Kick mit Feigensenf bestrichen. Schmeckt super! 
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Laugenstangen mit Käse und Feigensenf:
·         4 Laugenstangen 
·         1 Paket Frischkäse
·         4 TL Feigensenf 
·         Ca. 100 g Bergkäse in Scheiben 
·         Rucola 
1.    Laugenstangen aufschneiden und jede Hälfte mit etwas Frischkäse bestreichen.
2.     Auf die unteren Hälften ein 1 TL Feigensenf geben und verstreichen.
3.     Mit dem Bergkäse und Rucola belegen, obere Hälte drauf und evtl. ein bißchen verpacken.
Ich habe dazu einfach einen Streifen Packpapier drumgelegt und mit Paketband verschnürt. 
Kräutertrunk:
Das Rezept für klassischen Holunderblütensirup findet Ihr hier. Ich habe gerade wieder frischen angesetzt. Bei dieser Picknickversion kommt bei der Zubereitung frische Minze und Zitronenmelisse hinzu. Den Sirup habe ich fürs Picknick in einem großen Behältnis zum Direktzapfen mit Mineralwasser aufgefüllt; dazu ein paar Eiswürfel, frische Minzblätter und Zitronenscheiben. Superlecker und sommerlich frisch!  
Gnocchi-Salat
 
·         1 Packung (500 g) Gnocchi
·         250 g Cherry Tomaten
·         1 Bund  Frühlingszwiebeln
·         1 Glas / Dose Oliven
·         200 g Feta
·         1 Glas getrocknete Tomaten
·         1 Topf Basilikum
·         1/2 Tube Tomatenmark
·         Etwas (2-3 EL)  Olivenöl und Balsamico (nach Geschmack)
·         Salz und Pfeffer 
  1.  Gnocchi nach Packungsanweisung kochen.
  2.  Die Cherry Tomaten halbieren und die Frühlingszwiebel in kleine Ringe schneiden.
  3.  Feta und getrocknete Tomaten klein schneiden.
  4. Oliven abtropfen lassen.
  5. Basilikum in Streifen schneiden.
  6. 1/2 Tube Tomatenmark mit warmen Wasser glatt rühren mit Olivenöl, Balsamico, Salz und Pfeffer abschmecken. 
  7.  Alle Zutaten miteinander vermischen
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Picknicken ist toll; ich habe das schon als Kind geliebt! Meine Eltern hatten ein kleines Boot und damit haben wir an den Wochenenden Ausflüge gemacht; stets mit einem Korb voller Leckereien im Bug des Bootes, für kleine Pausen zwischendurch. Als Jugendliche habe ich mit meiner Freundin Fahrradtouren gemacht und unsere Satteltaschen waren köstlich befüllt. Ich kann mich noch genau an einige Picknickstellen erinnern und vor allem auch daran, wie wir manchmal von Mücken zerstochen nach Hause kamen. Und als ich dann in Hamburg wohnte, haben wir uns im Sommer oft abends mit Freunden z.B. an der Elbe getroffen und jeder hatte was zu Essen und zu Trinken mitgebracht. Jetzt haben wir zwar einen schönen Garten und genießen es sehr, die Mahlzeiten hier einzunehmen. Trotzdem finde ich es immer noch großartig ein paar Sachen zusammen zu packen, und sei es nur ein wenig Obst, Käse und Baguette, und irgendwo an einem ganz anderen Ort zu picknicken. Das ist wie Kurzurlaub; probiert es unbedingt mal wieder aus!  Ein schöner Picknickkoffer ist schön (wir haben unseren schönen Koffer geschenkt bekommen) , ein paar Brettchen, Besteck und Gläser in einem Korb verstaut und eine große Decke genügen vollkommen. Denkt an Mückenschutz! Ganz wichtig!! Und wenn Ihr vorher nicht lange in der Küche stehen wollt und Euch das ganz spontan überlegt, dann geht  das auch wunderbar mit einer Kanne Tee und einen Stückchen Kuchen vom Bäcker oder wie gesagt, mit Obst, Käse und Baguette!
Also… raus ins Freie! Genießt den Sommer!
Liebe Grüße
Silke
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DIY für Kinder: Strickjacke und Fruchtriegel

Nach der etwas schwereren Kost vom letzten Post wird’s heute mal süß: Es gibt was für die Kleinsten!
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Von meiner lieben Freundin Christel habe ich Euch schon erzählt; sie hat auf dem Blog schon einige Strickanleitungen für Euch erstellt. Als unser kleiner Familienzuwachs Ende letzten Jahres unser heimgemachtes Zuhause verstärkte, hatte ich natürlich ein bisschen die Hoffnung, dass Christel vielleicht auch etwas für die Kleine stricken würde. Und dann trudelte auch schon das erste Päckchen ein und was soll ich sagen… ich bin begeistert!!! Christel hat sich mal wieder selbst übertroffen!
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Erst gab’s das gehäkelte, supersüße Schlaf-Schäfchen und dann die wunderschöne Strickjacke. Christel hat so eine Strickjacke schon vor längerer Zeit einmal für mich gestrickt… wir können jetzt also im Partnerlook losziehen, die Kleine und ich! Für Euch hat sie eine Anleitung geschrieben und vielleicht mögt Ihr die kleine Strickjacke nacharbeiten. Die Anleitung in Größe 80/86 findet Ihr hier.
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Und dann muss ich unbedingt noch ein Rezept für selbstgemachte Fruchtriegel mit Euch teilen. Die sind der Knaller und das nicht nur für die Kleinen. Es gibt diverse gekaufte Fruchtschnitten, aber diese sind wirklich um Längen besser und ruckizucki fertig. Kein Backen, die Zutaten kann man auch relativ variabel gestalten und dann sind sie auch noch gesund! Was will man mehr, oder?! Unsere Tochter findet sie super als kleine Sattmacher zwischendurch und alle anderen übrigens auch! In einer luftdichten Dose im Kühlschrank halten sie etwa zwei Wochen. Bei uns haben sie allerdings keine zwei Tage überlebt, dann waren sie alle verputzt.
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Fruchtriegel  
Zutaten:  
·         300 g Trockenobst (z.B. Datteln, Feigen, Aprikosen, Cranberries, Rosinen…)
·         100 g Hafer- oder Dinkelflocken
·         20 g Sonnenblumenkerne
·         20 g Nüsse (z.B. Walnüsse)
·         3-5 EL Fruchtsaft (z.B. Orangen-, Apfel-, Kirschsaft)
·         Oblaten  
Zubereitung:  
1.    Alle Zutaten in einer Küchenmaschine zerkleinern und miteinander vermengen.
2.    Eine Oblate mit der Fruchtmasse bestreichen und die andere Oblate draufdrücken.  
Ich habe die Oblaten zwischen zwei Brettchen und mit einem schweren Gegenstand beschwert eine Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen. Dann wellen sich die Oblaten nicht so und die Riegel bleiben flach. Bei mir sind es übrigens eckige Oblaten, damit ich die Riegel besser portionieren kann. Ihr könnt natürlich auch gern runde Oblaten verwenden. 
Wer noch mehr Süße benötigt, kann noch einen Esslöffel Honig zufügen.
Das Rezept für die Fruchtriegel findet Ihr hier als PDF zum ausdrucken.
Liebe Grüße,
Silke
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Quark-Himbeer-Torte

Ich melde mich nur kurz, dafür aber mit einem sehr leckeren Quark-Himbeer-Törtchen und dazu ein paar fluffig-leichte blühende Gartenbilder der letzten späten Tulpen, dem Flieder und blühendem Schnittlauch! Damit wir auch nicht vergessen, dass wir letzte Woche noch phantastisches Frühlingswetter hatten und es auch anders geht als dieser fiese Regen der letzten Tage.  
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Himbeeren haben zwar noch nicht Saison, Ihr könnt aber prima tiefgefrorene Himbeeren benutzen (ich hatte noch eine Packung in der Truhe, die verbraucht werden musste, bevor die neuen Himbeeren anklopfen). Mit Erdbeeren oder anderen Beeren schmeckt die Torte auch großartig. Ich habe sie in einer kleinen 18er Backform gebacken, für eine größere Springform (26er) nehmt Ihr einfach die doppelte Menge.  
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Quark-Himbeer-Torte

Zutaten: für eine 18er Springform  
·         150 g TK-Himbeeren + ein paar zur Deko auf der Torte, aufgetaut
·         125 g Mehl
·         100 g Zucker
·         1 Päckchen Vanillezucker
·         1 Ei
·         75 g Butter
·         150 ml Sahne
·         5 Blatt Gelantine
·         1 EL Zitronensaft
·         250 g Quark
·         abger. Schale von einer halben Zitronen 
Zubereitung: 
1.     Mehl mit 50 g Zucker, 1/2 Päckchen Vanillezucker, Ei und Butter zu einem Teig verkneten. Wenn der Teig zu sehr klebt, kurz in den Kühlschrank stellen. Springform fetten und Teig auf den Boden drücken und mit einer Gabel mehrmals einstechen. Im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad Umluft ca. 20 Minuten backen.
2.    Gelatine einweichen. 50 g Zucker zusammen mit dem verbliebenen halben Päckchen Vanillezucker und 1 EL Zitronensaft mit dem Himbeeren pürieren. Quark mit Zitronenschale und dem Himbeerpüree verrühren.
3.    150 ml steif schlagen. Gelatine ausdrücken, erwärmen und auflösen und mit 2 EL Himbeercreme verrühren und dann unter die restliche Creme rühren. Sahne unterheben und dann auf dem Boden geben und kaltstellen bis die Masse schön fest wird.
4.     Mit restlichen HImbeeren dekorieren. 
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Liebe Grüße,
Silke
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Bärlauch Saison: Diesmal mit Bärlauchbrot

Den Auftakt in die neue Gartenernte macht bei uns jedes Jahr die Bärlauch Saison. Letztes Jahr gab’s hier ein Rezept für Bärlauch-Brioche, heute habe ich ein leckeres Bärlauchbrot für Euch.
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Bärlauch ernten bedeutet: Der Frühling ist da! Der Garten explodiert gerade und bei den Tieren am Hof machen sich Frühlingsgefühle breit. Letztes Jahr hatten wir zur Bärlauch Saison zeitgleich die ersten Gänseküken, in diesem Jahr sind es Entenküken und bei den Galloways gibt’s seit Freitag das zweite Kälbchen des Jahres. Das ist eine tolle Zeit: das erste Grün, das junge Vieh am Hof und mit den ersten Sonnenstrahlen der erste Tee auf der Terrasse! Ich freue mich auf das neue Gartenjahr!   
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Bärlauch-Brot

Zutaten:

 

·         500 g Mehl (250 g Dinkel- und 250 g Weizenmehl
·         1/2 Würfel Hefe
·         ca. 350 ml lauwarme Milch
·         1 TL Zucker
·         ca. 175 ml Olivenöl
·         1-2 TL Salz
·         3 Handvoll Bärlauch

 

Zubereitung:  

 

1.    Mehl in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen.
2.    Dort hinein die Hefe bröseln und mit 100 ml Milch und Zucker vom Rand verrühren und 30 Minuten gehen lassen
3.    250 ml Milch mit 2 EL Öl und Salz dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Nochmal 30 Minuten gehen lassen
4.    In der Zwischenzeit den Bärlauch waschen, fein hacken und mit dem Öl verrühren
5.    Den Teig nochmals durchkneten und 1 cm dünn ausrollen
6.    Mit dem Bärlauchöl bestreichen und lange Streifen in der Breite der Kastenform schneiden.
7.    Die Streifen „falten“ und in eine Kastenform  stellen (am besten vorher mit Backpapier auslegen)
8.    Abgedeckt nochmals 30 Minuten gehen lassen und den Ofen auf 180 Grad vorheizen
9.    Brot ca. 50 Minuten backen und evtl. mit Backpapier abdecken, wenn das Brot zu dunkel wird
10. Aus dem Ofen nehmen, leicht abkühlen lassen und aus der Form stürzen

Hier gibt’s mein Rezept für das Bärlauchbrot als PDF für Dich zum Ausdrucken. Das Rezept habe ich so ähnlich in dem Magazin „Mein schönes Land“ gefunden. Dort gibt’s noch mehr tolle Rezepte zur Bärlauch Saison. 
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Ich wünsche Euch ein schönes Frühlingswochenende!
Liebe Grüße,
Silke

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Zitronen-Törtchen

In nicht einmal zwei Wochen ist Ostern. Es wird also dringend Zeit sich mal Gedanken darüber zu machen, was man denn Ostern so auf den Tisch zaubern will. Braucht Ihr noch eine Inspiration? Dann habe ich heute ein tolles Rezept für ein Brunch-Buffet oder für eine Osterkaffeetafel für Euch: Kleine Zitronen-Törtchen.
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Diese Zitronen-Törtchen gehen eine perfekte Verbindung aus einem Mürbeteig, einer Mandelcremefüllung und einer frischen Zitronencreme ein. Und wenn Ihr es optisch ein bisschen österlich wollt, könnt Ihr die kleinen Leckereien z.B. mit süßen Eiern, Schokohäschen, … verzieren; weniger österlich ist es mit kleinen Baisers.
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Zitronen-Törtchen
Zutaten:
Für den Mürbeteig:
·         125 g weiche Butter
·         250 g Mehl
·         60 g Zucker
·         1 Ei
·         1 Messerspitze Vanillemark
·         (Hülsenfrüchte zum Blindbacken)
Für die Mandelcremefüllung:
·         100 g Zucker
·         100 g gemahlene Mandeln
·         80 g weiche Butter
·         2 EL Amaretto
·         2 Eier     
Für die Zitronencreme:
·         80 ml Zitronencreme
·         20 ml Limoncello
·         20 g Zucker
·         40 g Butter
·         2 Eier  
·         Kleine süße Eier, andere Osterdeko, gehackte Pistazien oder Mini-Baisers zur Verzierung 
Zubereitung 
Ofen auf 180 Grad vorheizen
Teig:
1.       Alle Zutaten verkneten und kurz kühl stellen
2.       Kleine Förmchen (ca. 9cm Durchmesser) einfetten
3.       Teig ausrollen und Kreise ausstechen.
4.       In die Förmchen legen und den Rand andrücken und formen.
5.       Backpapier in der entsprechenden Größe ausschneiden, drauflegen und mit Hülsenfrüchten beschweren.
6.       Im Ofen ca. 10 Minuten backen, das Backpapier und die Hülsenfrüchte entfernen und noch mal ca. 10 Minuten backen.  
Mandelcreme:
1.       Zucker, Mandeln, Butter, Amaretto und Eier glatt rühren.
2.       Creme in die Förmchen füllen und ca. 20 Minuten backen  
Zitronencreme:
1.       Zitronensaft, Lemoncello, Zucker und Butter in einem Topf erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Eier verquirlen und die heiße Butter-Mischung unter Rühren dazugießen.
2.       Die Mischung zurück in den Topf geben und bei schwacher Hitze so lange verrühren, bis eine dickflüssige Masse entsteht.
3.       Auf die abgekühlten Törtchen verstreichen, nach Belieben verzieren und noch mal eine Stunde kalt stellen.
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Liebe Grüße,
Silke
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Madeleines oder Bärentatzen

Sind es Bärentatzen oder Madeleines? Gibt es überhaupt einen Unterschied zwischen diesen beiden Gebäcken? Die Backform ist die Gleiche, normalerweise haben beide einen Biskuitteig, nur werden Bärentatzen klassischerweise noch einmal nach dem Backen in Schokolade getaucht. Diese Leckereien sind ohne Schokoguss…  es wird also heute französisch in unserer friesischen Küche!  
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Klein, fein, köstlich und ein Klassiker der französischen Backkunst. Sie haben meistens Mandeln als Zutat und eine leichte Rumnote; mit Orangenblütenaroma oder Rosengeschmack schmecken sie aber auch toll. Meine Madeleines habe ich mit Zitrone verfeinert und einen Klacks Creme fraiche in den Teig gegeben.  
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Auf den Fotos seht ihr rostige Madeleine Förmchen. Ich habe im letzten Jahr bei einem Trödler eine alte Blechdose erstanden und drin waren diese alten Förmchen. Was für ein Glücksgriff! Gut, zum Backen sind sie nicht wirklich geeignet, dafür aber sehr dekorativ 🙂   
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Madeleines oder Bärentatzen 

Zutaten:
·         150 g Butter
·         175 g Zucker
·         200 g Mehl
·         3 Eier
·         1 Zitrone
·         1 EL Creme fraiche
·         1 Prise Salz
·         1 TL Backpulver
·         Etwas Puderzucker zum Bestäuben
·         Fett und Mehl für die Backform
 
Zubereitung:
1.       Butter schmelzen.
2.       Von der Zitrone eine 1 TL Schale fein abreiben.
3.       Zucker, Eier, Creme Fraiche, Zitronenschale und Salz verrühren.
4.       Mehl und Backpulver mischen und unterrühren.
5.       Nach und nach die flüssige Butter unterrühren.
6.       Den Teig ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
7.       Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
8.       Die Madeleine-Förmchen fetten und dünn mit Mehl bestäuben
9.       Jeweils ein 1 TL Teig in jede Mulde füllen (Nehmt nicht zu viel, sie werden sonst zu groß und kommen ganz aus der Form!).
10.   Im Ofen ca. 10-15 Minuten backen.
11.   Aus der Form stürzen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
12.   Mit Puderzucker bestäuben.
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Ihr könnt die Madeleines in Blechdosen kühl aufbewahren. Ganz frisch schmecken sie aber einfach am besten!

Ich wünsche Euch noch ein schönes Restwochenende!
Liebe Grüße,
Silke