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Einfache Torten: Unsere Wintertorte

Bei Torten bin ich kein großer Backkünstler, mag gerne einfache Torten und unsere Wintertorte fällt ganz klar unter diese Rubrik. Sie ist nicht nur einfach zuzubereiten, sondern auch sehr lecker. Das Rezept habe ich vor ca. zehn Jahren das erste Mal gemacht und seither gibt es diese Torte mindestens einmal im Winter. Warum Wintertorte?! Eigentlich nur deshalb, weil sie mit Orangen zubereitet wird und diese in der Winterzeit Saison haben.

 

Meine Torte auf dem Bild sieht adventlich aus mit dem Häuschen und den Bäumchen aus Rosmarinzweigen. Ich habe sie aber auch schon im Januar gemacht und nur z.B. mit gehackten Pistazien und Orangenscheiben verziert.

Das Nikolaushäuschen oben drauf ist eine schnelle Variante des Lebkuchenhauses. Es ist aus Butterkeksen, die ich mit Zuckerguss zusammengeklebt habe. Dafür habe ich aus zwei Keksen die Giebel geschnitten, dann einen Keks geteilt für die Seitenteile und obendrauf das Dach aus zwei ganzen Keksen gesetzt. Und weil unser Winterbaby letzte Woche ihren ersten Geburtstag hatte und es die Torte an dem Tag gab, durften auch ein paar bunte Streusel drauf.

Einfache Torten: Unsere Wintertorte

Zutaten:

  • 10 Zwiebäcke in normaler Größe (Ich habe Dinkelzwieback verwendet und den gibt’s bei uns nur in kleiner Größe; dann einfach die doppelte Menge)
  • 60 g Butter
  • 50 g Rohrrohrzucker
  • 1 TL Kakao
  • 6 Blatt Gelatine
  • 3 Orangen
  • 400 g Frischkäse
  • 250 g Magerquark
  • 2 EL Orangenmarmelade
  • 1 Zitrone
  • Etwas Honig
  • 2 Eiweiß

Zubereitung:

  1. Zwiebäcke klein bröseln und mit Butter, Zucker und Kakaopulver verkneten. Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen und die Masse auf den Boden drücken.
  2. Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
  3. Zwei Orangen schälen und filetieren und eine Orange auspressen. Von der Zitrone die Schale abreiben und dann auspressen.
  4. Frischkäse und Quark mit Orangenmarmelade und Orangensaft glattrühren und mit Zitronenschale- und Saft und Honig abschmecken.
  5. Gelatine ausdrücken, in einem Topf bei geringer Hitze auflösen und unter die Frischkäsemasse rühren. Sobald die Masse zu gelieren beginnt, Eiweiß steif schlagen und unterheben.
  6. Zwiebackboden mit den Orangenfilets belegen und die Käsecreme darüberstreichen.
  7. Torte für ca. 4 Stunden kaltstellen.
  8. Entweder so servieren oder nach Geschmack verzieren

Das Rezept habe ich auch als PDF für Euch zum bequemen ausdrucken.

Alles Liebe,

Silke

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Quittenbrot

Ihr Lieben,

unter Quittenbrot verstehen die meisten ja eigentlich etwas anderes: Eine Süßigkeit bzw. Konfekt aus eingekochtem Quittenmus, das getrocknet wird. Mein Rezept ist aber tatsächlich ein Hefeteigbrot, dem ich geraspelte Quitte beigefügt habe und das damit eher in die Kategorie Backwerk statt Süßigkeit fällt.

Die Bilder spiegeln die Stimmung der letzten Wochen wider. Es war sehr, sehr herbstlich! Mit viel Regen und Sturm und nur wenig Licht. Das Obst an den Bäumen haben wir zwischen Regenschauern und Sturmböen geerntet, einige Bäume haben sich sogar umgelegt beim Sturm und unsere Tiere auf den Weiden stehen jetzt schon knietief im Matsch! Jetzt ist es gerade etwas besser und wir genießen die Sonne, das besondere Licht und die milden Herbsttage!

Wir haben die Schlechtwetterzeit der letzten Wochen genutzt, um das Obst zu verwerten. Durch den Sturm hatten wir viel Fallobst, was man leider nicht lange lagern kann. Also wurde fleißig Apfel- und Birnenmus gekocht und gaaaanz viel Kuchen gebacken. Oder Brot, wie eben dieses Quittenbrot! Es ist ein süßes Brot und schmeckt am besten ganz frisch aus dem Ofen, gern noch lauwarm und nur mit Butter drauf.

Quittenbrot

Zutaten:

  • 500 g Dinkelmehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 50 g Rohrzucker
  • 50 ml lauwarme Milch
  • 1-2 Quitten (300 g)
  • 50 ml Apfelsaft
  • 1 Ei
  • Salz
  • 30 g zerlassene Butter
  • 75 g Mandeln, gestiftet
  • 1 EL Butter

Zubereitung:

  1. Mehl in eine Schüssel geben, mittig eine Mulde drücken und Hefe hinein bröckeln. Etwas Zucker und lauwarme Milch hinzufügen und an einem warmen Ort 15 Minuten gehen lassen.
  2. Quitten schälen, vierteln und Kerngehäuse entfernen. Grob reiben und mit dem Apfelsaft 15 Minuten dünsten.
  3. Quíttenraspel, Ei, Butter, restl. Zucker und Mandeln zum Teig geben und gut durchkneten. 30 Minuten gehen lassen, bis sich der Teig ungefähr verdoppelt hat.
  4. Backofen auf 180 Grad vorheizen.
  5. Teig in einen gefettete Kastenform legen und im vorgeheizten Backofen ca. 45 Minuten backen.
  6. Nach dem Backen mit 1 EL zerlassener Butter bepinseln.

Das Rezept für das Quittenbrot gibt’s für Euch auch als PDF zum ausdrucken.

Alles Liebe,

Silke

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Zitronen-Cheesecake

Ihr Lieben,

ich melde mich zurück aus meiner Sommerpause und habe heute ein paar Bilder aus dieser Zeit und einer leckeres Cheesecake Rezept für Euch. Ihr seht, wir haben es uns gut gehen lassen während der Blogpause. Wir haben möglichst viel Zeit draußen im Garten verbracht und wenn es das Wetter zuließ, die Mahlzeiten auf unserer Terrasse genossen… so auch diesen Cheesecake! Er schmeckt sommerlich frisch mit einer leichten Zitronennote und karamellisiertem Pfirsich.

Cheesecake mit Pfirsich

Zutaten

160 g Mandeln

50 g Mehl

80 g Butter, zerkleinert

2 EL Honig

2 Pfirsiche, halbiert, entsteint

2 EL Rohrzucker

240 g Ricotta

150 g Frischkäse

2 Eigelb

1 TL fein abgeriebene Zitronenschale

1 TL Vanillezucker

2 EL Mehl

125 ml Ahornsirup

Zubereitung

  • Den Ofen auf 160 Grad vorheizen.
  • Die Mandeln in einer Küchenmaschine fein mahlen.
  • Mehl, Butter und Honig mischen und zu einem klebrigen Teig verarbeiten und diesen auf den Boden einer Kuchenform mit Hebeboden drücken.
  • Im Ofen 20 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen und den Ofen auf 150 Grad senken.
  • Für die Füllung alle Zutaten in der Küchenmaschine glatt rühren. Die Masse auf dem Teigboden verteilen und im Ofen 20 Minuten backen, bis sie fest ist.
  • Die Schnittflächen der Pfirsiche mit dem Zucker betreuen und die Früchte auf ein Backblech setzen. Unter dem vorgeheizten Backofengrill 5 Minuten goldbraun grillen.
  • Den Käsekuchen aus der Form heben und mit den karamellisierten Pfirsichhälften servieren.

Die Rezeptidee stammt aus dem Buch „Life in Balance“ von Donna Hay; ich habe es nur leicht abgewandelt.

Das ist jetzt meiner erster Beitrag hier in WordPress und ich muss mich hier und da noch ein wenig reinfuchsen.

Liebe Grüße

Silke

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Erdbeertorte Rezept

Erdbeeren haben Hochsaison und wir genießen gerade eigentlich fast täglich ein paar Erdbeeren; entweder pur und bestenfalls aus dem Garten oder weiterverarbeitet, wie z.B. für dieses Erdbeertorte Rezept: Ein Erdbeertraum in Form einer Biskuittorte mit Quarkfüllung.

Das Geheimnis eines luftigen Biskuitteiges ist, dass man die Eier/Zuckermasse wirklich lange genug schlägt! Ich mache das für ein gutes Gelingen immer zehn Minuten, ansonsten wird der Teig zu fest und nicht so fluffig. Zweite Schwierigkeit bei dieser Torte ist die lange Wartezeit, denn hat man erst einmal die leckere Quarkfüllung genascht, fällt einem die Warterei sehr schwer. Ansonsten ist diese Erdbeertorte leicht zubereitet und schmeckt köstlich!

Erdbeertorte Rezept mit Quarkfüllung

Zutaten (für eine kleine Springform 18-20 cm) 

Für den Biskuitteig:

50 g gemahlene Mandeln

50 g Mehl

2 Eier

50 g Zucker

1 Backpulver

1 Prise Salz

Für das Fruchtpüree:

150 g Erdbeeren

75 g Gelierzucker 2:1

Für die Füllung:

250 g  Sahnequark

200 g Sahne

50 g Zucker

Schale und Saft von einer halben Zitrone

4 Blatt weiße Gelatine

Für die Garnitur:

Einige Erdbeeren und Puderzucker

 

Zubereitung

–         Springform am Boden mit Backpackpier auslegen und den Rest einfetten. Ofen auf 180 Grad vorheizen

–         Mandeln, Mehl und Backpulver vermischen

–         Die Eier mit Zucker und Salz ca. 10 Minuten zu einer cremigen Masse schlagen. Die Mehlmischung unterheben und den Teig in die Form füllen. Ca. 20 Minuten backen. Boden herausnehmen und vollständig auskühlen lassen.

–         Für das Fruchtpüree die Erdbeeren waschen und halbieren und zusammen mit dem Gelierzucker in einen Topf geben. Unter rühren ca. 5 MInuten kochen lassen. Zum Abkühlen in eine Schale füllen.

–         Den Biskuit waagerecht einmal halbieren und den unteren Boden mit einem Tortenring umspannen.

–         Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Quark mit Zucker und Zitronenschale und Saft verrühren. Die Gelatine ausdrücken und in einem Topf erwärmen. Drei Löffel der Quarkmischung unterrühren und dann komplett unter die Quarkmasse heben. Kühl stellen.

–         Sahne steif schlagen und unter den Quark heben. Diese Masse auf den Boden streichen und das Erdbeerpüree löffelweise unter die Quarkmasse  verteilen. Für eine Marmorierung nicht komplett unterheben! Den zweiten Biskuitboden obendrauf setzen und für mindestens 4 Stunden kalt stellen.

–         Einige Erdbeeren waschen, trocken tupfen und je nach Größe in Viertel oder Hälften schneiden.

–         Torte aus dem Kühlschrank nehmen und Tortenring entfernen. Erdbeeren darauf verteilen und mit Puderzucker bestreuen.

 

Das Rezept gibt es auch als PDF für euch zum ausdrucken.

Alles Liebe,

Silke

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Krabben-Lieblinge

Heute geht’s um Heimatliebe, die durch den Magen geht! Leben in Ostfriesland und an der Küste bedeutet nämlich z.B. auch, immer den frischesten Fisch zur Verfügung zu haben; am besten direkt vom Fisch- bzw. Krabbenkutter! Es geht um Krabben, den kleinen Schwestern der Garnelen, und ich kann Euch sagen: Das ist wirklich Liebe und deshalb habe ich heute gleich drei unserer liebsten Rezepte mit Krabben!

Greetsiel, ein kleines, feines Fischerdörfchen, liegt in unserer Nachbarschaft und ist für viele Krabbenfischer der Heimathafen. Kauft man die Krabben direkt vom Kutter sind sie superfrisch, allerdings noch nicht aus der Schale gepult. Das Krabbenpulen bedarf ein bisschen Geduld, Übung und den richtigen Dreh, aber es lohnt sich. Fangfrisch und selbst gepult schmecken Krabben nach frischer, salziger Nordsee und sind kaum zu vergleichen mit den bereits gepulten Exemplaren. Diese haben auch meistens eine Reise von 6000 Kilometer auf dem Buckel, einmal nach Marokko und zurück. Sie werden zwar hier gefangen, geschält werden sie aber überwiegend von Marokkanerinnen. Die Arbeitskräfte dort sind günstiger und die Arbeiterinnen pulen im Akkord und so rechnet sich der Aufwand. Früher wurden die Krabben an der Küste in Heimarbeit gepult. Meistens waren es die Familien der Fischer, die diese Arbeit übernahmen. Die Hygienevorschriften der EU lassen das allerdings nicht mehr zu und so treten die Krabben nun die lange Reise an. Das ist schon irgendwie verrückt.

Schwarzbrot mit Butter, Spiegelei und Krabben oder Krabbensalat oder Rührei mit Krabben… das sind Krabbenklassiker. Wir haben aber noch ein paar andere Krabben-Highlights:

  1. Unsere Krabbensuppe
  2. Fettuccine mit Tomaten-Krabben-Sauce
  3. Erben-Krabben-Omelett

Erbsen-Krabben-Omelett  

Zutaten:

  • 150 g Zuckerschoten
  • 200 g Erbsen (ausgepalt)
  • 2 TL Zucker, Salz

 

  • 1/2 Bund Dill
  • 250 g Schmand
  • Pfeffer, Muskatnuss
  • 1 Handvoll Schnittlauchröllchen
  • 8 Eier
  • 100 ml Milch
  • 30 g geriebener Käse
  • 20 g Butter
  • 250 g Nordseekrabben (ausgepult)

Zubereitung:

  1. Zuckerschoten in Stücke schneiten und mit Erbsen und Zucker im Salzwasser ca. 4 Minuten kochen lassen. Abgießen.
  2. Dill waschen und hacken. Schmand im Topf erwärmen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Dill unterrühren.
  3. Eier mit Milch, Käse, Schnittlauch, Salz und Pfeffer verquirlen und daraus nacheinander vier Omeletts in Butter backen.
  4. Omeletts mit Dill-Schmand, Erbsen und Zuckerschoten füllen, umklappen und mit Krabben und etwas Dill servieren.

Fettuccine mit Tomatensauce-Krabben-Sauce 

 

Zutaten:

 

  • 1 kg ungeschälte oder ca. 350 g geschälte Krabben
  • 10 Tomaten
  • 1 Knoblauchzehe, geschält und gehackt
  • abgeriebene Schale und Saft von einer unbehandelten Zitrone
  • 150 ml Sahne
  • 500 g Fettuccine
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • Olivenöl und ca. 30 g Butter
  • Salz und Pfeffer 

 

Zubereitung:

 

  1. Nudeln nach Packungsanweisung kochen, abtropfen lassen und zurück in den Topf geben.
  2. Die Tomaten blanchieren, enthäuten und dann klein schneiden.
  3. In einem Topf einen guten Schuß Olivenöl mit der Butter erhitzen.
  4. Die Tomaten zusammen mit dem Knoblauch und der Zitronenschale darin anschwitzen und nach einigen Minuten die Krabben zufügen. Sahne einrühren und noch ein wenig köcheln lassen.
  5. Mit Salz und Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und zusammen mit der grob gehackten Petersilie zu den Nudeln geben und vermengen.

Krabbensuppe

 

Zutaten: 

 

  • Schalotte
  • 1 Würfel (50 g)  Krebs-Suppen-Paste
  • 25 g   Mehl
  • 400 ml  Fischfond (aus dem Glas)
  • 100 g   Schlagsahne
  • 1 EL   Cognac
  • 150 g   Nordseekrabbenfleisch
  • Salz und Pfeffer
  • Sahne und Petersilie oder Dill

 

Zubereitung:.

 

1     Schalotte schälen und fein würfeln.

2     Suppen-Paste in einem Topf erwärmen und die Schalotte darin glasig andünsten, mit Mehl bestäuben und anschwitzen.

3     Mit dem Fischfond, 1/4 Liter Wasser und Sahne ablöschen.

4     Unter Rühren aufkochen lassen und mit Salz, Pfeffer und Cognac abschmecken. Krabben zur Suppe geben und warm ziehen lassen.

5     Mit geschlagener Sahne und Petersilie oder Dill garniert servieren.

 

Die drei Rezepte habe ich noch einmal für Euch als PDF zum ausdrucken:

Erbsen-Krabben-Omelett

Fettuccine mit Tomaten-Krabben-Sauce und

Krabbensuppe

Liebe Grüße,

Silke

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Spargelquiche

Ihr Lieben, 
die Spargelsaison ist kurz, man muss sie intensiv nutzen und deshalb gibt’s heute eine leckere Spargelquiche für Euch. Rezepte für Spargel gibt es mittlerweile einige in unserer Sammlung und diese Spargelquiche ist in der Rangliste der Lieblingsrezepte mit grünem Spargel ziemlich weit oben. Es ist ein einfaches Rezept und gerade deshalb so gut! 
Da stehen sie, unsere Esel! In einem Feld aus gelben Butterblumen und geben damit das perfekte Fotomotiv. Vorbeifahrende Fahrradfahrer halten an und zücken ihr Handy und Autofahrer verlangsamen ihre Fahrt. Natürlich musste ich sie auch fotografieren; schon mehrfach! Und wenn ich mir diese Bilder ansehe, dann denke ich: Wie schön! Und so dankbar, dass wir so leben können, mit unserer Familie, mit all unseren Tieren und mit dieser Weite um uns herum. Mit dem tiefen Gefühl, genau das Leben zu führen und an dem Ort zu sein, der perfekt für mich ist. Nach meinem letzten Post habe ich so viele mitfreuende und -fühlende, berührende, persönliche und herzliche Nachrichten und Kommentare auf sämtlichen Kanälen erhalten. Das hat mich tief berührt, diese Dankbarkeit spüren lassen und bestärkt darin, dass Mut oft eine gute Entscheidungshilfe ist! DANKE für all Eure lieben Worte!  
Jetzt aber wieder zu dem Rezept für die Spargelquiche. Ich habe sie in einer eckigen Tarteform zubereitet, Ihr könnt aber genauso eine runde Form nehmen.

Spargelquiche 

Zutaten:
Teig:
·        150 g Dinkelvollkornmehl
·        80 g weiche Butter
·        1 Ei
·        Prise Salz  
Füllung:
·        1 Bund grüner Spargel
·        200 g Sahne
·        150 g Creme Fraiche
·        3 Eier
·        70 g geriebener Käse
·        Salz, Pfeffer, Muskatnuss 
Zubereitung:  
1.     Die Zutaten für den Teig mit 1-2 EL kaltem Wasser rasch zu einem glatten Teig verkneten und in Folie gewickelt 30 Minuten kalt stellen.
2.     In der Zwischenzeit den Spargel im unteren Drittel schälen und in Salzwasser 5 Minuten blanchieren., abschrecken und abtropfen lassen.
3.     Sahne, Creme fraiche, Eier und Käse glatt rühren und kräftig mit Salz, Pfeffer und ein wenig Muskat würzen.
4.     Backofen auf 200 Grad vorheizen.  
5.     Die Tarteform buttern, Teig auf bemehlter Arbeitsfläche ausrollen und die Form damit auslegen.
6.     Eiersahnefüllung in der Form verstreichen, Spargel darauf verteilen und im Ofen ca. 30-40 Minuten backen, bis die Füllung gestockt und leicht gebräunt ist.
Das Rezept habe ich für Euch auch noch einmal als PDF zum bequemen ausdrucken.
Also, lasst es Euch schmecken und genießt die Spargelquiche bei dem tollen Wetter am besten draußen auf der Terrasse zusammen mit einem Salat.  
Alles Liebe,
Silke

Hefezopf backen

Ihr Lieben,
ich habe heute noch eine sehr, sehr leckere Ergänzung zu meinem letzten Osterbrunchbeitrag: Ein Hefezopf Rezept mit Himbeerfühlung! Einen Hefezopf backen gehört einfach zu einem klassischen Osterfest, oder?!
Den Hefezopf am besten ganz frisch gebacken und lauwarm genießen! Durch seine leckere Füllung aus einem Himbeercurd schmeckt er perfekt! 

Hefezopf backen

Zutaten 
Für das Himbeer-Curd:
         500 g Himbeeren (tiefgekühlt)
         180 g Zucker
         2 Eier
         3 Eigelb
         150 g kalte Butter  
Für den Teig:
         150 ml lauwarme Milch
         1 Päckchen Trockenhefe
         300 g Mehl
         50 g Zucker
         2 Eigelb   
         1 EL Amaretto
         Salz
         1 Msp. Zitronenabrieb
         50 g weiche Butter  
Zum Bestreichen:
         1 Eigelb
         1 EL Milch
         Zucker (Hagelzucker oder nach dem Backen Puderzucker)  
Zubereitung
1.     Himbeeren mit 1 EL Zucker ca. 5 Minuten köcheln lassen, kurz abkühlen lassen und durch ein feines Sieb streichen.
2.     Die aufgefangene Masse mit übrigem Zucker über einem heißen Wasserbad erhitzen.
3.     Eier und Eigelbe verschlagen und so lange unter die Himbeermasse rühren, bis eine dickliche Creme entstanden ist.
4.     Dann noch die kalte Butter in Flöckchen unterschlagen und heiß in Gläser füllen.
5.     Alle Teigzutaten verkneten und zugedeckt an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen.
6.     Teig noch mal durchkneten und in drei gleiche Teile dritteln.
7.     Die Drittel ausrollen (ca. 40x20cm)
8.     Mit je 2 EL Himbeermasse bestreichen, dabei Ränder freilassen.
9.     Ränder dünn mit etwas verquirlter Eier-Milch bestreichen und jedes Rechteck längs aufrollen.
10.                       Die Stränge nebeneinander auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und zu einem Zopf flechten. Die Enden  fest zusammendrücken.
11.                       Nochmal 30 Minuten gehenlassen. Den Backofen schon mal auf 180 Grad vorheizen.
12.                       Den Zopf mit restlicher Eier-Milch bestreichen und evtl. mit Hagelzucker bestreuen.
13.                       Im Ofen ca. 25 Minuten backen. 
Das Rezept gibt’s für Euch auch als PDF zum ausdrucken.
Alles Liebe,
Silke
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Waffeln backen

Spätestens seit Weihnachten steht bei uns Waffeln backen hoch im Kurs. Unterm Weihnachtsbaum lag nämlich ein neues Waffeleisen für das heimgemachte Zuhause. Ein richtig kleines Profigerät, das die sogenannten belgischen Waffeln backt.
Mein Mann und ich haben das Waffeleisen gemeinsam bekommen, wobei einer für die Herstellung und der andere ausschließlich für den Genuss der Waffeln zuständig ist. Ihr könnt ja mal raten, wie die Rollenverteilung bei uns ist!   
Das Waffeleisen ist viel in Gebrauch und ich nutze es im Moment wöchentlich. Dabei habe ich die verschiedensten Variationen ausprobiert und möchte Euch heute meine beiden Favoriten vorstellen: Eine herzhafte Variante, die hier supergut als kleines Mittagessen ankommt (vor allem bei dem jüngsten Familienmitglied in Form von Fingerfood)!. Und einmal eine süße Variante, die sich prima zum Nachmittagstee macht. Für kleine Kinder habe ich alternativ dann noch eine gesunde Variante mit Bananen und ohne Zucker. Falls Euch das Rezept interessiert, reiche ich es gern noch nach.
 
Waffeln backen – Die Rezepte:
 
Süße Waffeln  
Zutaten:
·         125 g weiche Butter
·         50 g Zucker
·         2 Päckchen Vanillezucker
·         1 Prise Salz
·         4 Eier
·         250 g Mehl
·         1 TL Backpulver
·         ca. 250 ml Buttermilch
·         evtl. Puderzucker zum bestäuben 
Zubereitung:
1.    Butter, Zucker, Vanillezucker, Salz und Eier schaumig schlagen.
2.    Mehl und Backpulver unterrühren.
3.    So viel Buttermilch zugießen, dass ein dickflüssiger Teig entsteht.
4.    Im heißen Waffeleisen backen
5.    Mit Puderzucker bestäuben
 
Kräuter-Waffeln mit Schinken und Kräuterquark
Zutaten:
·         250 g Dinkelvollkornmehl
·         1 TL Backpulver
·         75 g weiche Butter
·         80 g Kochschinken
·         1 Ei
·         250 – 300 ml Milch
·         1 Frühlingszwiebel
·         1 Bund frische Kräuter wie z.B. Basilikum, Schnittlauch und Petersilie
·         etwas Salz
 
Kräuterquark
·         500 g Quark
·         4 Frühlingszwiebeln
·         Schnittlauch
·         Salz + Pfeffer + Zitronensaft
·         100 ml Milch
 
Zubereitung:
  1. Die Frühlingszwiebel und die Kräuter klein hacken. 
  2. Schinken fein würfeln
  3.  Alle Zutaten zu einem glatten Teig verrühren. Sollte der Teig zu dickflüssig sein, evtl. etwas mehr Milch dazugeben.
  4.  Im heißen Waffeleisen backen
  5. Den Quark in einer Küchenmaschine cremig rühren.
  6.  Die Frühlingszwiebeln und den Schnittlauch in sehr feine Röllchen schneiden und mit der Milch zum Quark geben und verrühren. 
  7. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.  

Beide Rezepte findet Ihr hier und hier auch noch einmal als PDF zum ausdrucken.

 

Am Hof kehrt der Frühling ein und mit ihm die ersten Hofnachwüchse. Wir haben zwei kleine Eselfohlen, Leni und Michel. Michel trägt den Spitznahmen „Knickohr“, weil er mit eben so einem Ohr zur Welt kam! Sehr süß! Das erste Gallowaykälbchen des Jahres ist auch letzte Woche geboren und putzmunter! Das ist eine sehr schöne Zeit: Der Garten erwacht und wenn die Sonne so herrlich scheint, dann toben vor allem die jungen Tiere  munter über die Weiden und versprühen gute Laune. Schön, dass Du da bist, lieber Frühling!
Also, Ihr Lieben, viel Spaß beim Waffeln backen. Sie eignen sich übrigens ganz prima für ein erstes Picknick im Garten! 
Alle Liebe,
Silke  
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Amerikaner Rezept

Während einige Amerikaner einem gerade übel aufstoßen, wird Euch das mit diesen kleinen Leckerbissen garantiert nicht passieren. Ich habe heute ein leckeres Amerikaner Rezept für Euch!
Amerikaner hatte ich seit Kindertagen nicht gegessen. Seit ich aber vor drei Jahren ein Amerikaner Rezept in dem Backbuch „Zucker, Zimt und Liebe“ von Virginia Horstmann entdeckt habe, gibt es sie alle naselang mal wieder bei uns. Tatsächlich weckt das absolute Kindheitserinnerungen bei mir, zuckersüße wohlgemerkt, und hin und wieder habe ich einfach Lust, in ein Stück Kindheit zu beißen! Ich habe das Amerikaner Rezept von Jeanny leicht abgewandelt und dachte, das wäre auch was für Euch. 
So ganz zaghaft erwacht der Frühling im Garten. Den Anfang machen die Schneeglöckchen, die dem Regen der letzten Tage trotzen und leuchtet weiß aus dem verregneten Garten scheinen.
Rein optisch geht da noch was, keine Frage! Die runden Teilchen sehen beim Bäcker oder im Backbuch immer formvollendeter aus und meine Amerikaner sind nicht ganz kreisrund und vor allem gleicht nicht einer dem anderen. Sie schmecken deswegen aber bestimmt nicht schlechter! Jeanny hat den Tipp, den Teig mithilfe eine Spritzbeutels auf das Backblech zu bringen. Sie sehen sicher gleichmäßiger aus, ich hab’s aber selbst noch nicht probiert.
Amerikaner Rezept
Zutaten:  
·         100 g weiche Butter
·         100 g Zucker
·         1 Päckchen Vanillepulver
·         1 Prise Salz
·         2 Eier
·         250 Mehl
·         1 Päckchen Vanille-Puddingpulver
·         2 TL Backpulver
·         knapp 1/8 l Milch
·         Abrieb einer unbehandelten Zitrone 
Für den Guss:
·         100 g Puderzucker
·         1 EL Zitronensaft  und
·         gehackte Pistazien zum Garnieren
oder
Kuvertüre für die Schokofans 
Zubereitung: 
1.      Ofen auf 180 Grad vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
2.      Butter mit Zucker, Vanillezucker, Salz, Zitronenschale und Eiern schaumig rühren.
3.      Mehl, Puddingpulver und Backpulver mischen und unter den Teig mischen und so viel Milch untermengen, dass ein zähfließender Teig entsteht.
4.      Vom Teig kleine Teighäufchen in genügend Abstand auf das Blech setzten und im Ofen 15-20 Minuten goldgelb backen. Auf ein Kuchengitter legen und auskühlen lassen.
5.      Den Puderzucker mit Zitronensaft glatt rühren, die Amerikaner damit bepinseln und mit gehackten Pistazien garnieren.
6.      Oder Kuvertüre schmelzen und die damit bestreichen oder auch halb Schokolade, halb Zuckerguss.
Das Rezept gibt’s auch als PDF für Euch zum ausdrucken.
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Gugelhupf mit Baileys

Mit einem sehr leckeren und leicht beschwipstem Gugelhupf, den wahrscheinlich letzten Winterbildern des Jahres und den Hinweis auf einen kleinen Bericht möchte ich Euch ein wunderschönes Wochenende wünschen.
Aber eins nach dem anderen: Der Gugelhupf sieht nicht nur so zum Anbeißen lecker aus, er schmeckt auch mindestens genauso gut. Eigentlich ist er als klassischer Marmorkuchen getarnt, überrascht dann aber mit seiner Schokofüllung, die einen Schuss Baileys und geraspelten Marzipan enthält. Davon ist nach dem Backen erst einmal nichts zu sehen und so ahnt man beim ersten Bissen noch nicht, welcher geschmackliche Leckerbissen sich auf der Zunge befindet. Der Gugelhupf hat also nicht nur optisch den Dreh raus (wobei meine Marmorierung durchaus noch mehr Dreh hätte vertragen können?!) sondern auch kulinarisch!
Die klassische Gugelhupf-Backform ist uns oft zu groß und ich nehme gern eine kleinere. Hier ist es eine Puddingform mit einem Durchmesser von 15 cm; die perfekte Größe für uns. Für die klassische Gugelhupfform (22 cm Durchmesser) nehmt Ihr einfach die doppelte Menge, wobei drei Eier dann ausreichen .
Marmor-Gugelhupf mit Baileys
(für eine kleine Gugelhupfbackform mit einem Durchmesser von 15 cm) 
Zutaten: 
·         125 g weiche Butter
·         150 g Zucker
·         1 TL Vanillepulver
·         2 Eier
·         150 Mehl
·         1 gehäufter EL Speisestärke
·         1 TL Backpulver
·         100 g Saure Sahne  
Füllung:
·         50 g Marzipan
·         75 ml Baileys
·         1 EL weiche Butter
·         25 g Rohrrohrzucker
·         1 Tl Kakaopulver
·         75 g gemahlene Haselnüsse 
Überguss.
·         Kuvertüre und ein gehackte Haselnüsse
Zubereitung: 
1.      Ofen auf 180 Grad vorheizen
2.      Butter, Zucker und Vanille cremig schlagen. Eier unterschlagen. Mehl, Stärke, Backpulver dazugeben und zum Schluss die Saure Sahne unterrühren.
3.      Marzipanmasse raspeln und mit Baileys, Butter, Zucker, Kakao und Nüsse glatt rühren. Ca. 3 EL vom hellen Teig abnehmen und damit verrühren.
4.      Ein Drittel des hellen Teigs in die gefettete und mit Mehl bestäubte Gugelhupfform füllen und dann im Wechsel helle und dunkle Füllung verteilen. Mit einem Essstäbchen marmorartig durchziehen.
5.      Im heißen Ofen ca. 1 Stunde backen.
6.      Nach dem Auskühlen mit Kuvertüre überziehen und gehackte Haselnüsse drüberstreuen. 
Winterbilder wird es dann vorerst wohl nicht mehr geben; bei uns hat das Tauwetter eingesetzt und ich glaube, der Frühling lässt nicht mehr lange auf sich warten. Meine Gartenfinger zucken schon! Diese Bilder sind noch in der Lüneburger Heide entstanden. 
Zum Abschluss habe ich einen kleinen Hinweis: In der aktuellen Ausgabe des Magazins Echt.Niedersachsen gibt es einen doppelseitigen Bericht über mich und meinen Blog. Ich freue mich!!! Also, liebe Niedersachsen unter Euch…  husch, husch zum nächsten Kiosk!
Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende!
Liebe Grüße,
Silke