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Frischkäse-Erdbeerkuchen und kandierte Blüten

Dieser Frischkäse-Erdbeerkuchen kann wirklich so einiges.
Nicht nur, dass er sagenhaft gut schmeckt;
er macht auch optisch mächtig Eindruck, ist saisonal, denn er enthält ganz viele Erdbeeren und kommt zudem ganz ohne Backen klar.
Also, solltet Ihr fürs Wochenende noch den passenden Kuchen für Eure Kaffeetafel suchen, kann ich Euch dieses Exemplar nur ans Herz legen.
Ich habe den Kuchen übrigens noch mit ein paar kandierten Blüten versehen. Gäseblümchen, Apfelblüten und Minzeblätter erhielten einen Zuckermantel und werden damit zu kleinen schmackhaften Kunstwerken. Form, Farbe und das Aroma bleibt durch diese Form der Konservierung weitgehend erhalten. Kandierte Minzeblättchen haben übrigens schon fast was von Pfefferminzbonbons.

 

 

 

 

 

Frischkäse-Erdbeerkuchen
250 g Löffelbiskuits
120 g zerlasse Butter
ca. 500 g Erdbeeren
500 g Frischkäse
300 ml Schlagsahne
6 Blatt Gelatine
Zitronensaft von 1-2 Zitronen (nach Geschmack ca. 80 ml)
140 g Zucker
Löffelbiskuits zerbröseln, mit Butter mischen und in eine Springform füllen und fest andrücken. Kalt stellen, bis der Boden fest ist.
3 Blatt Gelatine einweichen. Frischkäse, Zitronensaft und 120 g Zucker cremig schlagen. Gelatine erwärmen, drei Esslöffel der Frischkäsemasse einrühren und dann alles mit der Käsemischung verrühren. 300 ml Sahne steif schlagen und unterheben.
250 g Erdbeeren putzen und mit dem restlichen Zucker pürieren. 3 Blatt Gelatine einweichen, auflösen, auch wieder erst drei Esslöffel von dem Püree zur Gelatine und dann mit dem Püree verrühren.
Frischkäsefüllung und Püree auf den Boden geben und mit einer Gabel marmorieren.
Ca. 6 Std kaltstellen.
Übrige Erdbeeren waschen und auf den Kuchen verteilen.

 

Für das Kandieren benötigt Ihr:
Einen feinen Pinsel
Weißer Zucker in sehr feiner Körnung
(kein Puderzucker, der verklumpt zu leicht)
Frisches Eiweiß
Ungespritzte Pflanzen
Die Blüten bei Bedarf mit einem Pinsel reinigen;
nicht mit Wasser abspülen
(schaut nach, ob sich auch keine kleinen Insekten irgendwo verstecken :-)
Das Eiweiß mit einer Gabel leicht aufschlagen, damit es sich besser verstreichen läßt.
Pinsel ins Eiweiß tauchen und die Blüten bzw. Blätter gleichmäßig dünn bestreichen.
Dann den Zucker großzügig darüber rieseln lassen.  
Die Blüten in einem warmen Raum trocknen lassen, bis sie sich glashart anfühlen.
Es gibt übrigens so einige essbare Blüten:
 Stiefmütterchen, Duftveilchen, Flieder (hier die kleinen Einzelblüten abknipsen), Borretsch, Taubnesseln und der Klassiker schlechthin… Duftrosen.
Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende,  
Silke 
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Käsekuchen mit Rhabarber

Die erste Ernte aus unserem Obst- und Gemüsegarten ist zu verzeichnen und läßt die Vorfreude mächtig steigen auf das, was da noch alles kommt!  

Denn… es geht gut los: 
Der erste eigene Rhabarber! 

Rhabarber an sich ist ja immer recht sauer, geht er aber eine Liaison mit einer Buttermilch-Quarkmischung ein, entsteht ein grandios leckerer Käsekuchen mit einer feinen Frische.

Magerquark, Buttermilch und Rhabarber klingt dann ja auch ganz figurfreundlich!
(den Zuckeranteil lassen wir dabei einfach mal unerwähnt…)

 Ich habe den Kuchen bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr gebacken und wurde um das Rezept gebeten. 

 

Käsekuchen mit Rhabarber

 

Zutaten für eine 26er Springform

Für den Boden
200 g Vollkornbutterkekse
100 g Butter

Kekse zerbröseln und mit zerlassener Butter verkneten. Springform fetten und die Bröselmischung auf dem Boden verteilen, andrücken und dabei einen 2cm hohen Rand formen.  20 Min. kalt stellen.

 

Ca. 400 – 500 g Rhabarber putzen und in 1 cm große Stücke schneiden.

 

Ofen auf 170 Grad vorheizen.

150 g weiche Butter
150 g Zucker
2 Eier
1 Packen Vanille-Puddingpulver
500 g Magerquark
500 ml Buttermilch
1 TL abgeriebene Orangenschale

Zucker und weiche Butter mit dem Mixer ca. 8 Min cremig schlagen. Eier nacheinander unterrühren. Puddingpulver, Quark, Buttermilch und Orangenschale unterrühren.

 

Hälfte der Quarkmasse auf die Bröselmasse geben. Rhabarber unterheben und mit restlicher Quarkmasse bedecken.

 

Im vorgeheizten Ofen  eine gute Stunde backen und dann in der Form mindestens 4 Std. abkühlen lassen. 

Liebe Grüße 
Silke 
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Bärlauchbrioche und Nachwuchs im Gänsestall

Nachdem ich doch eigentlich so zuversichtlich war, daß der Frühling endgültig Einzug hält, hat er sich dann ja kurz vor Ostern tatsächlich noch mal wieder verabschiedet und pausiert… 
Seit Ostern ist er aber nun wieder zurück!!! 
Warme Temperaturen und ab und an mal leichte Regenschauer lassen alles geradezu explodieren und so war ich dann auch so einige Tage quasi mit unserem Garten „verwurzelt“ und habe in ihm gewerkelt.
Aber nicht nur im Garten ist der Frühling ausgebrochen… 
Der erste Hofnachwuchs des Jahres ist geschlüpft. 
Die Gans hatte sich am 12. März ganz fest zum brüten auf Ihr Nest gesetzt und genau einen Monat später, nämlich am 12. April, haben sich acht kleine Gänseküken aus den Eiern befreit. 
 
Seht ihr das kleine Küken auf dem Bild? Das war direkt am 12. April! 
Da suchten die Küken noch den wärmenden Schutz unter dem Körper der Mutter. 
Heute Morgen zogen sie dann das erste Mal gemeinsam mit Mutter, Vater und Onkel los und haben den Rasen unsicher gemacht!
 
Wie in jedem Jahr beginnt das Garten- bzw. Erntejahr bei uns mit frischem Bärlauch. In diesem Jahr habe ich sehr, sehr viel von dem wilden Knoblauch ernten können und daraus u.a. so einige Gläser Pesto auf Vorrat bereitet. 
Im letzten Jahr hatte ich Euch bereits das Rezept dafür neben zwei weiteren Bärlauchlieblingen verraten(siehe hier)
Heute möchte ich diese kleine Sammlung noch mal um sehr leckere Bärlauchbrioche ergänzen. 
 
 
Bärlauch Brioche
125 g weiche Butter 
1/2 Würfel Hefe
80 ml Milch 
500 g Mehl 
1 Teelöfel Salz 
2 Prisen Zucker
2 Eier
1 rote Zwiebel, klein geschnitten 
ca. 70 g Bärlauch, auch klein geschnitten 
Zutaten zu einem glatten Hefeteig verkneten, bis ein glatter Teig entsteht und diesen dann an einem warmen Ort abgedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen. 
Den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche mit den Händen zu einer Rolle formen und ca. 16 Brioche bereiten.  
 
So lange der Ofen aufheizt, die Brioche nochmals gehen lassen und dann bei Umluft 160 Grad ca. 20 min backen bis sie eine leichte Bräune haben.   
 

 Lauwarm mit einer leicht gesalzenen Butter schmecken sie ganz besonders köstlich… kalt aber natürlich auch :-) 
Ich habe einen ganz Schwung gebacken und friere die Brötchen dann ein z.B. für ein Brunch oder auch sehr gerne zum Grillen. 
Aufgetaut und dann noch mal kurz mit auf den Grill schmecken sie in mit Ihrer Würze wunderbar zu gegrilltem Fleisch und leckeren Dips.
In der letzten Woche ist übrigens noch mehr Nachwuchs bei uns am Hof geboren:
Ein supersüßes kleines Gallowaykalb. 
Sie trägt den Namen Fenja und ist bisher noch recht kamerascheu! 
Einen kleinen Schnappschuß möchte ich aber doch zeigen! 
 
Also… bei uns ist der Frühling ausgebrochen!!! 
Und bei Euch? 
 
Liebe Grüße 
Silke

 

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Zimtrollenkuchen mit Äpfeln

Wenn man abends noch mal später in den Stall geht um bei den Tieren vorbeizuschauen, geht es dort ziemlich ruhig und friedlich zu. Einige rupfen an der Heuraufe und kauen vor sich hin, andere dösen und unser großer Wallach liegt häufig auch tatsächlich einfach entspannt in seinem Stall und blindzelt einen nur an. Verbunden mit dem Duft nach Pferd hat das schon etwas Beruhigendes und mein Mann nutzt das oft, um noch mal vom Job kurz „runterzufahren“.

 

Er meint, es hätte schon fast meditativen Charakter… fehlt nur noch ein Gläschen Wein… :-)
Morgens sieht das das Ganze dann schon ein wenig anders aus und von Ruhe oder gar Meditation keine Spur. Die Esel schreien lauthals, mein altes Pony wiehert formvollendet und die Pferde schlagen mit ihren Hufen gegen die Holzwände.  
Ziemlich klare Ansagen, könnte man das wohl nennen! 
Und alle schauen erwartungsvoll und warten darauf, auf die Weide geführt zu werden, vor allem, wenn so ein schöner Tag wie heute lockt!
Den Tieren hat das nasse Wetter und die Kälte der letzten Zeit auch ein wenig zugesetzt und wirklich große Freude wollte beim täglichen Weidengang nicht recht aufkommen.
Aber nicht so heute: 
Die Sonne lacht, Frühling liegt in der Luft und so waren wir alle ziemlich guter Laune heute morgen!!!

 

 Fürs Wochenende habe ich einen wirklich, wirklich superleckeren Kuchen gebacken! 
Einen Zimtrollenkuchen mit Äpfeln!!
Das Grundrezept bzw. die Inspiration für diesen Kuchen habe ich von Fräulein Klein click .Der Zimtrollenkuchen ist auch in ihrem schönen Buch „Die wunderbare Welt von Fräulein Klein“ zu finden.
Ich habe das Rezept für uns leicht abgewandelt und um Äpfel ergänzt, was dem Kuchen noch was leicht Fruchtiges gibt. 
Zimtrollenkuchen mit Äpfeln 
 
1 Würfel Hefe
75 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
500 g Mehl
60 g weiche Butter
100 ml lauchwarmes
120 ml lauwarme Milch
1 Prise Salz
1 Prise Zimt
 
50 g flüssige Butter
2 TL Zimt
1 EL brauner Zucker
2 EL weißer Zucker
2 Äpfel
 
100 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 EL Milch
 
Zutaten zu einem glatten Hefeteig verkneten, bis ein glatter Teig entsteht und diesen dann an einem warmen Ort abgedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen, bis er sich verdoppelt.
Dann zu einem Viereck ausrollen.
Für die Füllung die Zutaten verrühren und auf den Teig verteilen. Äpfel schälen und klein schneiden und ebenfalls auf dem Teig verteilen.
Zusammenrollen und ca. 4-5cm breite Stücke abschneiden und in eine Springform legen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 25 Minuten backen.
 Puderzucker, Vanillezucker und Milch verrühren und den Kuchen sofort nach dem Backen damit bestreichen.

Und wir haben dann auch ganz offiziell die Freiluftsaison eröffnet und den Kuchen draußen bei einer Tasse Kaffee auf der Terrasse genossen und uns dabei die frühlingshafte Sonne ins Gesicht scheinen lassen!  
Und habt Ihr auch bereits den ersten Kaffee draußen trinken können?
Liebe Grüße
Silke
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Mandelkuchen mit weißer Schokolade

Heute habe ich einen feinen Mandelkuchen für Euch! 
Überzogen mit weißer Schokolade und leicht angerösteten Mandeln ist er nicht nur eine Gaumenfreude, sondern macht auch optisch mächtig was her und ließ mich diese Woche Eindruck schinden! 
Mandeln sind doch was Feines!
Ob nun gebrannt, gehackt, gemahlen, als Blättchen, als Aroma… Ich mag sie in jeglicher Kuchen- oder Keksform. 
In der Adventszeit hatte ich nun allerdings gar nicht so viele Mandelplätzchen und Kipferl gebacken, wie mir mein Heißhunger beim Plätzchenzutatenkauf eingeflüstert hat. Beim Durchforsten der Backschublade kam mir deshalb dann diese Woche auch die ein oder andere Mandel entgegen, die noch darauf wartete, verarbeitet zu werden.
So kam es also u.a. zu diesem Mandelkuchen :
 Ich bin übrigens sehr zuversichtlich, daß das die letzten winterlichen Bilder dieses Jahres aus unserem Garten sein werden. Sie sind letzte Woche entstanden.
Heute scheint die Sonne und ich habe das Gefühl, daß schon ein wenig Frühling in der Luft liegt!!!
Mandelkuchen mit weißer Schokolade
(für eine kleine (18-20cm) Springform)
140 g Mehl
30 g Speisestärke
2 TL Backpulver
150 g weiche Butter
100 g gemahlene Mandeln
100 g Zucker
1 Prise Salz
einige Tropfen Mandelaroma
3 Eier
Etwas Butter zum fetten der Springform
Glasur
ca. 100 g weiße Kuvertüre
einen Schuß Schlagsahne
Zusätzlich evtl. etwas gehackte weiße Schokolade und Mandeln bestreuen bzw. zum Garnieren
Backofen auf 170 Grad vorheizen
Butter, Zucker und Prise Salz 10 Minuten cremig aufschlagen. Zunächst einige Tropfen Mandelaroma und dann nach und nach die Eier zufügen.
Mehl, Stärke, Backpulver und Mandeln mischen und unterheben.
Teig in die gefettete Springform füllen, glatt streichen und ca. 45 Minuten backen. Herausnehmen, auskühlen lassen und aus der Form lösen.
Kuvertüre grob hacken und im heißen Wasserbad schmelzen. Etwas Sahne aufkochen und mit der Kuvertüre verrühren. Leicht abkühlen lassen und dann auf den Kuchen geben.
Ich habe dann noch zusätzlich ein wenige gehackte Schokolade und ganze Mandeln auf dem Kuchen verstreut und abschließend mit etwas Puderzucker bestäubt :-)

 

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende,
Silke
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Leichte Zitronen-Muffins mit Pfirsichfrosting

So ein neues Jahr ist doch schön! 
Zum Jahreswechsel schmiedet man Pläne, neue Ideen warten auf Ihre Umsetzung, gute Vorsätze werden gefasst und nach ein paar freien Tagen startet man wunderbar motiviert ins neue frische Jahr, hat zwölf volle Monate vor sich und freut sich darauf.
Und ehe man sich versieht hat man dann nur noch elf neue Monate des Jahres 2015 vor sich und von der schönen Liste der neuen Dinge und guten Vorsätze hat man gerade mal genau NULL umgesetzt, weil einen der normale Alltag auch gleich wieder fest in seinen Klauen hat und das neue Jahr doch tatsächlich mit der gleichen Geschwindigkeit startet, wie das letzte Jahr geendet hat. Quasi von null auf hundert und man denkt nur so „Hoppla“
Was ja zur Umsetzung von neuen Vorhaben (also neben dem normalen Alltag) enorm nützlich ist, wenn man Termine gesetzt bekommt!
Ich rede über die Dinge, die auf einer solchen Liste der guten Vorsätze zu finden sind wie z.B. Veränderungen, Neuerungen und Erweiterungen des Bisherigen. Dinge, die ja noch solange nicht recht mit einem Termin versehen sind, bis man sie nicht nach außen getragen hat und doch eigentlich keiner weiß, daß man das vor hat.
Und dann können diese Dinge plötzlich doch zu einer dringenden Terminsache werden, weil sie von außen ganz unbewusst dazu gemacht wurden! So erhielt ich diese Woche einen Anruf für eine Anfrage und ich sagte spontan: „Ja“ (ich werde darüber berichten, wenn es tatsächlich gut geworden ist :-). Und als ich aufgelegt hatte und erst einmal näher darüber nachgedacht habe was das bedeutet, wurde mir klar: Hui, dann mal jetzt ganz flott mindestens drei Punkte der Jahresliste innerhalb der nächsten zwei Wochen abarbeiten, denn das wäre zu dem Termin schon wirklich klasse. Kurze Nervosität und dann ran an die Dinge und plötzlich schafft man unheimlich viel von dem anzuschieben, was man doch schon länger vorhat. Entscheidungen werden plötzlich ruckizucki getroffen und dann läuft es einfach! Ach, das mag ich und freue mich über diesen leichten Druck des unvorhergesehenen Termins. Man wird so auf eine nette Art und Weise überlistet die Dinge genau jetzt anzufangen und nicht mehr länger zu warten!
Dafür braucht man gar keinen Jahreswechsel!
Kennt Ihr das auch?
Und wo wir doch gerade bei den guten Vorsätzen sind:
Nach der ganzen Weihnachtsvöllerei und dem vielen guten, schweren, gehaltvollen Essen dachte ich: „So, es reicht!“ Knopf und Knopfloch an der Jeans wollten auch nicht mehr recht zueinanderfinden und der Bedarf an Süßem ist mehr als gedeckt!
 Dieser Zustand hält dann bei mir maximal drei Wochen und die Lust auf so eine kleine feine Leckerei ist wieder da; muß aber ja nicht ganz so mächtig sein; geht ja auch ein bißchen leichter und frischer!
Und genau so ein Rezept möchte ich Euch heute zeigen:
Es sind leichte Zitronen-Cupcakes, die ein Pfirsich-Topping tragen.

 

Zitronen-Cupcakes mit Pfirsichtopping
60 g Halbfettmargarine
2 Bio-Zitronen
250 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
50 g Zucker
1 Prise Salz
3 Eier
120 g Honig
Ofen auf 175 Grad vorheizen.
Die Margarine schmelzen. Zitronen abwaschen, trockenreiben, Schale abreiben und den Saft auspressen. 
Mehl, Backpulver, Zucker und Salz mischen. Eier, Honig, Zitronensaft und -schale und die geschmolzene Margarine zugeben und verrühren. Papierförmchen in Blechmulden verteilen und den Teig darin verteilen und ca. 20 – 30 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen. 
Pfirsichtopping
70 g Margarine 
350 g Frischkäse
100 g Puderzucker
50 g Joghurtalternative mit Fruchtpüree Pfirsich
Für das Frosting den Frischkäse mit dem Handrührgerät cremig rühren. Zimmerwarme Margarine und Joghurtalternative zugeben, gesiebten Puderzucker zugeben und ebenfalls cremig rühren. Gegebenenfalls noch mal kaltstellen. Frosting in Spritzbeutel füllen und die Cupcakes verzieren.

 

 

Liebe Grüße
Silke
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Schneller November + Adventskuchen

Gerade noch war der 01. November und schwupps ist der Monat auch schon wieder vorbei!
 So kommt es mir zumindest vor!
  Voll mit Ereignissen und Arbeit war dieser Monat und so ist er wohl auch deshalb wie im Fluge vergangen und schon steht der 01. Advent vor der Tür.
Passend zur Adventszeit sind nun auch die Temperaturen der Jahreszeit angemessen und ein scharfer Ostwind lädt dazu ein, es sich im Hause gemütlich zu machen. 
Kamin an, leckeren Kuchen zum Tee und dazu ein bißchen adventliche Stimmung:
Das ist der Plan für dieses Wochenende!

 

Ich habe dafür einen Rührkuchen gebacken, der durch Glühwein beschwipste Kirschen und ein bißchen Zimt und Marzipan ganz vorweihnachtlich daherkommt und wunderbar zu einem Adventswochenende passt.

 

 

Adventskuchen mit Glühwein
250 ml Rotwein
2 Beutel Glühwein-Fix
250 g Sauerkirschen (abgetropft)
100 g Marzipanrohmasse
250 g Butter (zimmerwarm)
200 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
Salz
4 Eier
250 g Mehl und 1 El
50 g Speisestärke
2 EL Kakao
1 TL Zimt
2 TL Backpulver
100 g Schokoraspeln
Rotwein aufkochen und Glühwein-Fix einrühren und auf 150 ml einkochen. Die Kirschen zugeben und 20 Minuten ziehen lassen. Dann abtropfen lassen und den Wein auffangen.
Marzipan grob reiben. Eine Backform, z.B. Gugelhupf,etwas buttern und bemehlen.
Butter mit Zucker, Vanillezucker, Marzipan und 1 Prise Salz schaumig aufschlagen. Eier einzeln unterrühren. Mehl mit Stärke, Kakao, Zimt und Backpulver mischen und nach und nach im Wechsel mit dem Glühwein und den Schoko-Raspeln untermengen. Kirschen mit dem 1 EL Mehl mischen und vorsichtig unter den Teig heben.
Teig in die Form füllen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 1 bis 1,5 Stunden backen (Garprobe machen. Evtl. dabei mit Backpapier abdecken, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird.
10 Minuten in der Form abkühlen lassen und dann aus der Form stürzen, auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben. 

 

 

Ich wünsche Euch ein schönes Adventswochenende,
Silke
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Lieblings-Zwetschgen-Rezepte

Bei einer Familienfeier vor zwei Wochen bin ich gefragt worden, ob ich ein leckeres Rezept für Zwetschgenkuchen wüßte?!
Und ob!! Ein superleckeres sogar!
 Ich selbst habe dieses Rezept von meiner Schwester bekommen und seither ist er der erklärte „Lieblings-Zwetschgen-Kuchen“ der Familie und unbedingt empfehlenswert.
Das große Hortensienbeet zeigt übrigens gerade seine ganze Farbvielfalt;
 von dunkellila über altrosè zu grünlichen Blüten.
Ein riesiges Blütenmeer!
Ich habe mir einige der Blüten geschnitten und im Haus verteilt.
Außerdem passen sie farblich wunderbar zu den Zwetschgen :-)
Saftiger Zwetschgenkuchen mit Guss

Zutaten:
125 g weiche Butter
125 g Zucker
eine Prise Salz
3 Eier
200 g Mehl
1 TL Backpulver
800 g – 1000 g Zwetschgen, gewaschen, entsteint und halbiert Für den Guss:
125 ml Sahne
50 g Zucker
2 Eier
1 TL Zimt

Backofen auf 160 Grad vorheizen.
Butter, Zucker und Salz schaumig schlagen. Eier nacheinander unterrühren. Mehl mit Backpulver vermischen und unterrühren. Teig in eine gefettete Springform füllen und die Zwetschgen darauf verteilen.
Nun die Sahne mit dem Zucker, den Eiern und dem Zimt verquirlen und über den Kuchen gießen.
Ca. eine Stunde oder länger im Backofen backen.

 Wir haben da noch ein zweites Lieblings-Rezept für Zwetschgenkuchen, was ganz klassisch mit Streusel daherkommt. 
Dicke leckere Streusel und darauf noch einen Klecks geschlagene Sahne!!!
Schwer zu sagen, was besser ist? Daher möchte ich auch dieses Rezept mit Euch teilen.

 

Ich habe den Streuselkuchen in kleine Tartelette-Förmchen gebacken. Die Mengenangabe passt aber auch in etwa für eine runde Tarte- oder Springform.

 

 

 

 

Streuselkuchen mit Zwetschgen
Zutaten:
500 g Zwetschgen, gewaschen, entsteint und in Spalten geschnitten 
450 g Mehl
250 g Butter
150 g Zucker
2 EL brauner Zucker
1 Ei
1 TL Zimt
Mehl, Zimt und Zucker vermischen. Kalte Butter in Stückchen gemeinsam mit dem Ei dazugeben und schnell zu einem krümeligen Teig verarbeiten. 30 Minuten kalten stellen.
Die Tartelette-Förmchen oder eine Tarteform buttern. Aus dem Teig den Boden der Förmchen befüllen. Einen Teil für die Streusel zurückhalten. Boden fest andrücken und Zwetschgenspalten verteilen. Braunen Zucker darüber streuen und die restlichen Streusel auf die Förmchen verteilen.
Guten Appetit!
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Mirabellen-Kuchen und fruchtiges Chutney mit Mirabellen

Es läßt sich nicht länger leugnen:
Der Hochsommer ist vorbei!
Zwar werden wir zur Zeit noch einmal mit sommerlichen Tagen verwöhnt, doch irgendwie ist das Licht schon anders, die Tage werden kürzer, der Garten verfärbt sich langsam, die Farbintensität und Üppigkeit der Blüten geht und die Temperaturen fallen… 
Der Spätsommer hält Einzug!
Und was hält er für superleckere Früchte bereit!!!
 Den Auftakt heute macht die Mirabelle. Übervoll waren die buschartigen Bäume an der Weide in diesem Jahr, weshalb mein Vater auch so ausgesprochen großzügig mit dem Verteilen war und mir netterweise auch welche gepflückt hat. Nicht schlecht staunte ich allerdings, als er mit einem ganzen Eimer voller Mirabellen ankam, hatte ich doch eigentlich nur einige für einen Blechkuchen eingeplant. Und nicht schlecht staunte ich auch über das Aussehen der Mirabellen, denn eigentlich hatte ich sie gelblich in Erinnerung, also quasi Aprikosen in Kleinformat. Doch die Mirabellen, die mein Vater mir brachte, sahen eher aus wie Pflaumen im Miniformat. Es gibt also auch rote Mirabellen, was mir bis dahin gar nicht so bekannt war, und ich kann nur sagen…. lecker!!
Doch was tun mit einem ganzen Eimer voller Mirabellen?
 Ich habe erst einmal den geplanten Blechkuchen gebacken und möchte das Rezept hier unbedingt weitergeben, weil er so köstlich schmeckt. Die ersten Stücke haben wir noch lauwarm mit einem Klecks geschlagener Sahne genossen. Allgemein wurde dabei angemerkt, daß so ein Kuchen so frisch aus dem Ofen aber auch einfach unschlagbar ist. Nachdem wir dann einen Tag weg waren, hat mein Mann am darauffolgenden Tag noch die letzten Stücke gegessen mit der Bemerkung: „So durchgezogen schmeckt der Kuchen aber auch ganz besonders gut!“
Was nun also besser ist, solltet Ihr selbst einmal ausprobieren!
Blechkuchen mit Mirabellen und Honigstreuseln
Für den Mürbeteig:
300 g Mehl
100 g Puderzucker
80 g geriebene Haselnüsse
1 Prise Zimt
1 Ei
200 g Butter in Würfel geschnitten
Alles zu einem glatten Teig verkneten und in Folie gewickelt 20 Minuten kalt stellen.
Belag:
800 g Mirabellen, waschen, entsteinen und halbieren
300 ml Orangensaft
1,5 Pck. Vanillepudding
300 ml Sahne
4 EL Zucker
Honigstreuseln:
100 g Butter
175 g Mehl
50 g Mandelblättchen
2 EL Honig
80 g Zucker
Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. 8 EL Orangensaft mit dem Puddingpulver glatt rühren. Restlichen Saft mit Sahne und Zucker in einem Topf zum Kochen bringen und den Puddingsaft einrühren. Einmal aufkochen und dann abkühlen lassen.
Streuselzutaten miteinander verkneten.
Ein Backblech mit Backpapier belegen, Mürbeteig ausrollen und auf das Blech legen. Pudding darauf verstreichen und mit den Mirabellen belegen. Zum Schluß die Streusel darauf verteilen und ca. 40 Minuten backen.
Für den Kuchen benötigt man ja nur 800 g Mirabellen; somit war der Eimer also nicht einmal zu einem Viertel geleert. Den Rest habe ich teilweise eingeweckt für einen späteren Zeitpunkt zum Nachtisch oder Kuchen und eine große Menge habe ich verwandt für ein fruchtig / scharfes Chutney. 12 Gläser sind daraus entstanden und auch dieses Rezept möchte hier weitergeben:  

Fruchtiges Chutney mit Mirabellen und Mango
Zutaten:
750 g entsteinte, vollreife Mirabellen
1 große Mango, schälen, entsteinen und in kleine Stücke geschnitten
200 g Zwiebeln, gehackt
3 Knoblauchzehen gepresst
daumengroßes Stück Ingwer, geschält und gehackt
1 Chilischote, gehackt 
1 EL Currypulver (ich habe Madras verwendet)
2 TL grobes Meersalz
250 g brauner Zucker
200 ml Weinessig
Alle Zutaten zusammen in einen Topf geben und unter rühren zum Kochen bringen. Bei reduzierter Hitze eine Stunde köcheln lassen und dann in Gläser füllen. Ca. 10 Minuten auf den Kopf stellen.
Vier Wochen durchgezogen wird der Geschmack noch voller und besser. Er ist fruchtig süß und gleichzeitig pikant mit einer leichter Schärfe. Bei den Zutaten kann man durchaus variieren. Es schmeckt z.B. auch ohne Mangos oder statt der Mirabellen mit Pflaumen als Basis, wer es lieber schärfer mag, nimmt einfach mehr Chilis, Koriander macht sich z.B. auch gut als zusätzliches Gewürz…
Es ist mindestens sechs Monate in den verschlossenen Gläsern haltbar und schmeckt wunderbar zu allem Kurzgebratenem oder auch zum Grillgut.
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So lecker die kleinen Mirabellen ja auch sind, ist die Arbeit des Entsteinens allerdings nicht zu unterschätzen, vor allem in großen Mengen braucht es seine Zeit. Ich habe einen Kirschkern-Entsteiner zur Hilfe genommen, was ganz gut ging. Allerdings macht das Entkernen auch die Hände nicht wirklich hübscher und hinterläßt leichte Verfärbungen. Handschuhe sind also empfehlenswert, nur kann ich damit leider nicht gut arbeiten.
Nach getaner Arbeit habe ich erst einmal einen schönen Sparziergang mit den Hunden gemacht und nach meiner Rückkehr zwei Eimer voller Zwetschgen in unserer Küche vorgefunden….
Dabei konnte mir der Kirschkern-Entsteiner dann leider auch nicht helfen und die Hände sind nun gar nicht mehr vorzeigbar!
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Freispruch für Brombeeren

Als ich in der letzten Woche den Gugelhupf mit Brombeeren servierte und freudig erklärte, daß ich die ersten Brombeeren des Jahres für diesen Kuchen gesammelt und außerdem auch noch gleich ein paar Fruchtstände der Brombeeren für einen Blumenstrauß gepflückt habe, kam sofort der skeptische Einwand:
„Aber hoffentlich ohne Fuchsbandwurm, oder?!“
Der Kuchen war sehr lecker und deswegen möchte ich auch gern das Rezept weitergeben! Man will aber doch auch wirklich bedenkenlos die kleinen wilden Beeren genießen und deswegen möchte ich hier das Thema Fuchsbandwurm kurz aufnehmen:
Was hat es nun eigentlich mit dem Fuchsbandwurm auf sich? Wie gefährlich ist das Beerensammeln und welche Gefahr geht von den wilden Früchten aus?
„Ein Sechser im Lotto ist wahrscheinlicher, als sich durch den Verzehr von Waldbeeren mit dem Fuchsbandwurm zu infizieren“, entwarnt Prof. Klaus Brehm, Biologe der Uni Würzburg, in einem Artikel der Apotheken Umschau vom 24.04.2012. Er erklärt weiter, daß Beeren die hoch am Strauch hängen, als Infektionsweg ausscheiden. Es ist von keinem Fuchsbandwurm-Patienten bekannt, daß er sich durch Waldbeeren angesteckt hat und so ist die Möglichkeit der Übertragung durch Waldbeeren oder Pilzen nicht belegt. Die verbreitete Angst vor Waldfrüchten ist daher fast immer unbegründet.
Doch wie kommt es zu einer Übertragung bzw. mögliche Infektion mit dem Fuchsbandwurm?
Der Parasit lebt im Darm von Füchsen. Über die Ausscheidungen der infizierten Füchse oder auch der gelegentlich infizierten Hunde und Katzen, die den Parasit z.B. durch infizierte Mäuse oder Ratten aufgenommen haben, gelangen die Wurmeier in die Umwelt. Eine Übertragung der Wurmeier auf Menschen findet dann ausschließlich über den Kontakt zum Mund statt. Und zwar entweder nach direktem Kontakt mit einem infizierten Tieren, an deren Fell die Eier haften können oder durch den Umgang mit verseuchter Erde, erklärt das Robert-Koch-Institut. Ein erhöhtes Risiko sich die Fuchsbandwurm-Erkrankung zu holen haben daher vor allem Personen, die in der Landwirtschaft tätig sind, Jäger und Waldarbeiter oder Menschen die Umgang mit Hunden und Katzen haben, die gern in Wäldern unterwegs sind und gern auf Mäusejagd gehen. Händewaschen und regelmäßige Wurmkuren bei den Hunden sind somit unbedingt wichtig.
Betroffene Regionen finden sich in erster Linie im gesamten süddeutschen Raum, vor allem die Schwäbische Alb, die Alb-Donau-Region, Oberschwaben und das Allgäu. Im übrigen Deutschland sind es nur Einzelfälle. Jährlich gibt es in Deutschland ca. 20 bis 30 Neuerkrankungen, die Infektion mit dem Fuchsbandwurm zählt damit zu den seltensten Parasitosen Europas erklärt Prof. Brehm.
Wie eigentlich bei jedem Obst, sollte man Waldfrüchte, gerade aus Bodennähe, sehr gründlich waschen. Außerdem sollte man zur weiteren Sicherheit überhaupt nur die höher gelegenen Früchte sammeln, denn es ist sehr unwahrscheinlich, daß Fuchskot an diese Beeren gelangt. Die Eier des Fuchsbandwurms sterben ab Temperaturen über 60 Grad Celsius zuverlässig ab, selbstgekochte Marmelade ist also völlig gefahrlos.
Das Deutsche Grüne Kreuz e.V. spricht vom
„Freispruch für Blaubeeren, Brombeeren und Co.“
Also laßt Euch den Geschmack nicht verderben, sammelt die leckeren Beeren und genießt sie nach Beachtung der entsprechenden Schutzmaßnahmen.
In Blumensträußen machen sich die Blütenstände auch superschön. Ich habe mir ein paar abgeschnitten an denen noch nicht reife Beeren waren und ihnen Hortensien und Rosen aus dem Garten zur Seite gestellt.
Sieht toll aus und hält sich eine ganze Weile in der Vase.
Spätestens ab Juli kann man die ersten reifen Brombeeren ernten. Übrigens reifen Brombeeren nach dem Pflücken nicht mehr nach, deswegen also nur ausgereifte Früchte sammeln.
Gugelhupf mit Brombeeren
250 g Brombeeren
350 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
250 g weiche Butter
Salz
220 g Zucker
5 Eier
1 Vanilleschote
120 ml Milch
100 g Puderzucker und 2-3 EL Zitronensaft für den Zuckerguss
Brombeeren gründlich abspülen, trocken tupfen und verlesen.
Eine Gugelhupfform fetten. Mehl und Backpulver mischen.
Vanilleschote längs aufschneiden und Mark herauskratzen.
Butter, 1 Prise Salz, Zucker und das Vanillemark
mind. 5 Minuten schaumig schlagen.
Eier einzeln unter rühren zufügen. Mehl und Milch abwechselnd einrühren.
Den Teig mit den Brombeeren abwechselnd in die Backform fühlen und im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad ca. 50 Min backen.
Kuchen erst in der Form und nach ca. 10 Minuten auf ein Kuchengitter stürzen und abkühlen lassen.
Puderzucker und Zitronensaft zu einem glatten Guss verrühren und über den Kuchen geben.