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Zimtschnecken Rezept mit Feigen und Walnüssen

Ein Zimtschnecken Rezept habe ich heute für Euch. Nicht die klassische Variante mit Hefe und z.B. Äpfeln wie bei meinem Zimtschneckenkuchen, sondern eher die Wintervariante in Keksform mit getrockneten Feigen und Walnüssen. Der Winter bringt einfach ein anderes Backen mit sich: Die Äpfel und Birnen aus dem Garten sind aufgebraucht und noch gibt es keine Beeren oder Rhabarber. Gut, dass wir jetzt auf Trockenfrüchte zurückgreifen können und glaubt mir, diese Zimtschnecken mit Feigen und Walnüssen sind einfach superlecker.

Man muss die Jahreszeiten nehmen wie sie kommen. Der Winter könnte in diesem Jahr schöner sein, keine Frage. Wir gehen trotzdem raus. Bei jedem Wetter, allein schon wegen der Hunde. Oft stöhnen wir bei Dauerregen und Sturm und drehen möglichst schnell wieder um ins warme Haus. Aber dann gibt es auch immer wieder ganz besonders schöne Momente… Mit Sonnenstrahlen, die durch kahle Bäume blitzen und deren Schönheit erstrahlen lassen.

Zimtschnecken Rezept mit Feigen und Walnüssen

Zutaten:

  • 220 g Mehl
  • 150 g weiche Butter
  • 150 g Frischkäse
  • 1 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Aprikosenmarmelade
  • 1 verquirltes Ei
  • Zucker-Zimt-Mischung zum Bestäuben Füllung
  • 100 g gehackte Walnüsse
  • 175 g Feigen
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Zimt

Zubereitung:

  1. Butter, Frischkäse mit Zucker und Salz verrühren. Mehl zugeben und alles gut verkneten. Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens zwei Stunden kühlen.
  2. Ofen auf 180 Grad vorheizen
  3. Walnusskerne 10 MInuten auf einem Backblech rösten, abkühlen lassen.
  4. Walsnüsse und Feigen fein hacken (am besten in einer Küchenmaschine) und mit Zucker und Zimt vermengen.
  5. Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 5 Millimeter dick
  6. zu einem Rechteck ausrollen (ca. 40 cm x 20 cm).
  7. Dünn mit Marmelade bestreichen. Die Füllung darauf geben und leicht festdrücken.
  8. Den Teig von der Seite her aufrollen und die Rolle nochmals in Frischhaltefolie ca. 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
  9. Ca. 0,7cm dicke Scheiben abschneiden, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und mit Ei bepinseln. Mit Zimt-Zucker-Mischung bestreuen
  10. 20 – 25 Minuten backen.

Das Rezept gibt es für Euch auch noch einmal als PDF zum ausdrucken.

Alles Liebe,

Silke

 

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Mini Gugelhupf Rezept mit Orangen und Cranberries

Zum Wochenende habe ich ein Mini Gugelhupf Rezept für Euch. Die kleinen Gugelhupfe sind mit Orangen und Cranberryies und passen perfekt zu einem Winterwochenende. Nach der ganzen üppigen Advents- und Weihnachtsesserei steht mir jetzt der Sinn nach einfacheren Gerichten und Gebäcken. Ich bin ein großer Fan von Kuchen, die mit wenigen Zutaten auskommen, schnell zubereitet sind und dabei lecker schmecken. So ist es bei diesen kleinen Leckerbissen:  Einfach, schnell und lecker und dann sehen sie auch noch gut aus, in ihrer gugelhupfigen Form.

Ich habe die kleinen Mini Gugelhupfe mit Puderzucker bestäubt. Sie schmecken aber auch prima mit einer Glasur aus Puderzucker und Orangensaft. Dafür einfach 100 g Puderzucker mit 1 EL Orangensaft verrühren und die erkalteten Gugelhupfe damit verzieren. Von einer Orange Zesten abschälen und diese auf die Glasur legen.

Mini Gugelhupf Rezept mit Orangen und Cranberries

Zutaten:

  • 50 g Cranberries
  • 1 Orange
  • 100 g Butter
  • 50 g Zucker
  • 2 Eier
  • 175 g Dinkelmehl
  • Evtl Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Backofen auf 175 Grad vorheizen
  2. Cranberries klein hacken
  3. Orange heiß abwaschen, Schale abreiben und dann auspressen.
  4. Butter mit Zucker cremig schlagen. Die Eier nacheinander zugeben und unterrühren. Mehl und Orangensaft unterrühren und zum Schluß die Orangenschale und die Cranberries unterheben.
  5. Die Mulden einer Gugelhupfform fetten und gut zur Hälfte mit Teig füllen.
  6. Ca. 20 Minuten im Backofen backen.

Abschließend evtl. mit Puderzucker bestäuben oder mit einer Puderzuckerglasur versehen. Wir hatten hier zum Jahresstart doch dann auch tatsächlich zwischenzeitlich leicht winterliches Wetter. Minusgrade, manchmal mit Sonne oder manchmal kühl mit Nebel am Morgen und einfach ganz besonderem Licht. Die Fotos sind beim morgendlichen Spaziergang mit den Hunden entstanden. Dieses Wetter gefällt mir sehr viel besser, als der ewige Dauerregen der letzten Monate. Von mir aus kann es also sehr gern so bleiben!

Alles Liebe,

Silke

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Einfache Torten: Unsere Wintertorte

Bei Torten bin ich kein großer Backkünstler, mag gerne einfache Torten und unsere Wintertorte fällt ganz klar unter diese Rubrik. Sie ist nicht nur einfach zuzubereiten, sondern auch sehr lecker. Das Rezept habe ich vor ca. zehn Jahren das erste Mal gemacht und seither gibt es diese Torte mindestens einmal im Winter. Warum Wintertorte?! Eigentlich nur deshalb, weil sie mit Orangen zubereitet wird und diese in der Winterzeit Saison haben.

 

Meine Torte auf dem Bild sieht adventlich aus mit dem Häuschen und den Bäumchen aus Rosmarinzweigen. Ich habe sie aber auch schon im Januar gemacht und nur z.B. mit gehackten Pistazien und Orangenscheiben verziert.

Das Nikolaushäuschen oben drauf ist eine schnelle Variante des Lebkuchenhauses. Es ist aus Butterkeksen, die ich mit Zuckerguss zusammengeklebt habe. Dafür habe ich aus zwei Keksen die Giebel geschnitten, dann einen Keks geteilt für die Seitenteile und obendrauf das Dach aus zwei ganzen Keksen gesetzt. Und weil unser Winterbaby letzte Woche ihren ersten Geburtstag hatte und es die Torte an dem Tag gab, durften auch ein paar bunte Streusel drauf.

Einfache Torten: Unsere Wintertorte

Zutaten:

  • 10 Zwiebäcke in normaler Größe (Ich habe Dinkelzwieback verwendet und den gibt’s bei uns nur in kleiner Größe; dann einfach die doppelte Menge)
  • 60 g Butter
  • 50 g Rohrrohrzucker
  • 1 TL Kakao
  • 6 Blatt Gelatine
  • 3 Orangen
  • 400 g Frischkäse
  • 250 g Magerquark
  • 2 EL Orangenmarmelade
  • 1 Zitrone
  • Etwas Honig
  • 2 Eiweiß

Zubereitung:

  1. Zwiebäcke klein bröseln und mit Butter, Zucker und Kakaopulver verkneten. Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen und die Masse auf den Boden drücken.
  2. Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
  3. Zwei Orangen schälen und filetieren und eine Orange auspressen. Von der Zitrone die Schale abreiben und dann auspressen.
  4. Frischkäse und Quark mit Orangenmarmelade und Orangensaft glattrühren und mit Zitronenschale- und Saft und Honig abschmecken.
  5. Gelatine ausdrücken, in einem Topf bei geringer Hitze auflösen und unter die Frischkäsemasse rühren. Sobald die Masse zu gelieren beginnt, Eiweiß steif schlagen und unterheben.
  6. Zwiebackboden mit den Orangenfilets belegen und die Käsecreme darüberstreichen.
  7. Torte für ca. 4 Stunden kaltstellen.
  8. Entweder so servieren oder nach Geschmack verzieren

Das Rezept habe ich auch als PDF für Euch zum bequemen ausdrucken.

Alles Liebe,

Silke

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Erdbeertorte Rezept

Erdbeeren haben Hochsaison und wir genießen gerade eigentlich fast täglich ein paar Erdbeeren; entweder pur und bestenfalls aus dem Garten oder weiterverarbeitet, wie z.B. für dieses Erdbeertorte Rezept: Ein Erdbeertraum in Form einer Biskuittorte mit Quarkfüllung.

Das Geheimnis eines luftigen Biskuitteiges ist, dass man die Eier/Zuckermasse wirklich lange genug schlägt! Ich mache das für ein gutes Gelingen immer zehn Minuten, ansonsten wird der Teig zu fest und nicht so fluffig. Zweite Schwierigkeit bei dieser Torte ist die lange Wartezeit, denn hat man erst einmal die leckere Quarkfüllung genascht, fällt einem die Warterei sehr schwer. Ansonsten ist diese Erdbeertorte leicht zubereitet und schmeckt köstlich!

Erdbeertorte Rezept mit Quarkfüllung

Zutaten (für eine kleine Springform 18-20 cm) 

Für den Biskuitteig:

50 g gemahlene Mandeln

50 g Mehl

2 Eier

50 g Zucker

1 Backpulver

1 Prise Salz

Für das Fruchtpüree:

150 g Erdbeeren

75 g Gelierzucker 2:1

Für die Füllung:

250 g  Sahnequark

200 g Sahne

50 g Zucker

Schale und Saft von einer halben Zitrone

4 Blatt weiße Gelatine

Für die Garnitur:

Einige Erdbeeren und Puderzucker

 

Zubereitung

–         Springform am Boden mit Backpackpier auslegen und den Rest einfetten. Ofen auf 180 Grad vorheizen

–         Mandeln, Mehl und Backpulver vermischen

–         Die Eier mit Zucker und Salz ca. 10 Minuten zu einer cremigen Masse schlagen. Die Mehlmischung unterheben und den Teig in die Form füllen. Ca. 20 Minuten backen. Boden herausnehmen und vollständig auskühlen lassen.

–         Für das Fruchtpüree die Erdbeeren waschen und halbieren und zusammen mit dem Gelierzucker in einen Topf geben. Unter rühren ca. 5 MInuten kochen lassen. Zum Abkühlen in eine Schale füllen.

–         Den Biskuit waagerecht einmal halbieren und den unteren Boden mit einem Tortenring umspannen.

–         Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Quark mit Zucker und Zitronenschale und Saft verrühren. Die Gelatine ausdrücken und in einem Topf erwärmen. Drei Löffel der Quarkmischung unterrühren und dann komplett unter die Quarkmasse heben. Kühl stellen.

–         Sahne steif schlagen und unter den Quark heben. Diese Masse auf den Boden streichen und das Erdbeerpüree löffelweise unter die Quarkmasse  verteilen. Für eine Marmorierung nicht komplett unterheben! Den zweiten Biskuitboden obendrauf setzen und für mindestens 4 Stunden kalt stellen.

–         Einige Erdbeeren waschen, trocken tupfen und je nach Größe in Viertel oder Hälften schneiden.

–         Torte aus dem Kühlschrank nehmen und Tortenring entfernen. Erdbeeren darauf verteilen und mit Puderzucker bestreuen.

 

Das Rezept gibt es auch als PDF für euch zum ausdrucken.

Alles Liebe,

Silke

Hefezopf backen

Ihr Lieben,
ich habe heute noch eine sehr, sehr leckere Ergänzung zu meinem letzten Osterbrunchbeitrag: Ein Hefezopf Rezept mit Himbeerfühlung! Einen Hefezopf backen gehört einfach zu einem klassischen Osterfest, oder?!
Den Hefezopf am besten ganz frisch gebacken und lauwarm genießen! Durch seine leckere Füllung aus einem Himbeercurd schmeckt er perfekt! 

Hefezopf backen

Zutaten 
Für das Himbeer-Curd:
         500 g Himbeeren (tiefgekühlt)
         180 g Zucker
         2 Eier
         3 Eigelb
         150 g kalte Butter  
Für den Teig:
         150 ml lauwarme Milch
         1 Päckchen Trockenhefe
         300 g Mehl
         50 g Zucker
         2 Eigelb   
         1 EL Amaretto
         Salz
         1 Msp. Zitronenabrieb
         50 g weiche Butter  
Zum Bestreichen:
         1 Eigelb
         1 EL Milch
         Zucker (Hagelzucker oder nach dem Backen Puderzucker)  
Zubereitung
1.     Himbeeren mit 1 EL Zucker ca. 5 Minuten köcheln lassen, kurz abkühlen lassen und durch ein feines Sieb streichen.
2.     Die aufgefangene Masse mit übrigem Zucker über einem heißen Wasserbad erhitzen.
3.     Eier und Eigelbe verschlagen und so lange unter die Himbeermasse rühren, bis eine dickliche Creme entstanden ist.
4.     Dann noch die kalte Butter in Flöckchen unterschlagen und heiß in Gläser füllen.
5.     Alle Teigzutaten verkneten und zugedeckt an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen.
6.     Teig noch mal durchkneten und in drei gleiche Teile dritteln.
7.     Die Drittel ausrollen (ca. 40x20cm)
8.     Mit je 2 EL Himbeermasse bestreichen, dabei Ränder freilassen.
9.     Ränder dünn mit etwas verquirlter Eier-Milch bestreichen und jedes Rechteck längs aufrollen.
10.                       Die Stränge nebeneinander auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und zu einem Zopf flechten. Die Enden  fest zusammendrücken.
11.                       Nochmal 30 Minuten gehenlassen. Den Backofen schon mal auf 180 Grad vorheizen.
12.                       Den Zopf mit restlicher Eier-Milch bestreichen und evtl. mit Hagelzucker bestreuen.
13.                       Im Ofen ca. 25 Minuten backen. 
Das Rezept gibt’s für Euch auch als PDF zum ausdrucken.
Alles Liebe,
Silke
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Waffeln backen

Spätestens seit Weihnachten steht bei uns Waffeln backen hoch im Kurs. Unterm Weihnachtsbaum lag nämlich ein neues Waffeleisen für das heimgemachte Zuhause. Ein richtig kleines Profigerät, das die sogenannten belgischen Waffeln backt.
Mein Mann und ich haben das Waffeleisen gemeinsam bekommen, wobei einer für die Herstellung und der andere ausschließlich für den Genuss der Waffeln zuständig ist. Ihr könnt ja mal raten, wie die Rollenverteilung bei uns ist!   
Das Waffeleisen ist viel in Gebrauch und ich nutze es im Moment wöchentlich. Dabei habe ich die verschiedensten Variationen ausprobiert und möchte Euch heute meine beiden Favoriten vorstellen: Eine herzhafte Variante, die hier supergut als kleines Mittagessen ankommt (vor allem bei dem jüngsten Familienmitglied in Form von Fingerfood)!. Und einmal eine süße Variante, die sich prima zum Nachmittagstee macht. Für kleine Kinder habe ich alternativ dann noch eine gesunde Variante mit Bananen und ohne Zucker. Falls Euch das Rezept interessiert, reiche ich es gern noch nach.
 
Waffeln backen – Die Rezepte:
 
Süße Waffeln  
Zutaten:
·         125 g weiche Butter
·         50 g Zucker
·         2 Päckchen Vanillezucker
·         1 Prise Salz
·         4 Eier
·         250 g Mehl
·         1 TL Backpulver
·         ca. 250 ml Buttermilch
·         evtl. Puderzucker zum bestäuben 
Zubereitung:
1.    Butter, Zucker, Vanillezucker, Salz und Eier schaumig schlagen.
2.    Mehl und Backpulver unterrühren.
3.    So viel Buttermilch zugießen, dass ein dickflüssiger Teig entsteht.
4.    Im heißen Waffeleisen backen
5.    Mit Puderzucker bestäuben
 
Kräuter-Waffeln mit Schinken und Kräuterquark
Zutaten:
·         250 g Dinkelvollkornmehl
·         1 TL Backpulver
·         75 g weiche Butter
·         80 g Kochschinken
·         1 Ei
·         250 – 300 ml Milch
·         1 Frühlingszwiebel
·         1 Bund frische Kräuter wie z.B. Basilikum, Schnittlauch und Petersilie
·         etwas Salz
 
Kräuterquark
·         500 g Quark
·         4 Frühlingszwiebeln
·         Schnittlauch
·         Salz + Pfeffer + Zitronensaft
·         100 ml Milch
 
Zubereitung:
  1. Die Frühlingszwiebel und die Kräuter klein hacken. 
  2. Schinken fein würfeln
  3.  Alle Zutaten zu einem glatten Teig verrühren. Sollte der Teig zu dickflüssig sein, evtl. etwas mehr Milch dazugeben.
  4.  Im heißen Waffeleisen backen
  5. Den Quark in einer Küchenmaschine cremig rühren.
  6.  Die Frühlingszwiebeln und den Schnittlauch in sehr feine Röllchen schneiden und mit der Milch zum Quark geben und verrühren. 
  7. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.  

Beide Rezepte findet Ihr hier und hier auch noch einmal als PDF zum ausdrucken.

 

Am Hof kehrt der Frühling ein und mit ihm die ersten Hofnachwüchse. Wir haben zwei kleine Eselfohlen, Leni und Michel. Michel trägt den Spitznahmen „Knickohr“, weil er mit eben so einem Ohr zur Welt kam! Sehr süß! Das erste Gallowaykälbchen des Jahres ist auch letzte Woche geboren und putzmunter! Das ist eine sehr schöne Zeit: Der Garten erwacht und wenn die Sonne so herrlich scheint, dann toben vor allem die jungen Tiere  munter über die Weiden und versprühen gute Laune. Schön, dass Du da bist, lieber Frühling!
Also, Ihr Lieben, viel Spaß beim Waffeln backen. Sie eignen sich übrigens ganz prima für ein erstes Picknick im Garten! 
Alle Liebe,
Silke  
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Amerikaner Rezept

Während einige Amerikaner einem gerade übel aufstoßen, wird Euch das mit diesen kleinen Leckerbissen garantiert nicht passieren. Ich habe heute ein leckeres Amerikaner Rezept für Euch!
Amerikaner hatte ich seit Kindertagen nicht gegessen. Seit ich aber vor drei Jahren ein Amerikaner Rezept in dem Backbuch „Zucker, Zimt und Liebe“ von Virginia Horstmann entdeckt habe, gibt es sie alle naselang mal wieder bei uns. Tatsächlich weckt das absolute Kindheitserinnerungen bei mir, zuckersüße wohlgemerkt, und hin und wieder habe ich einfach Lust, in ein Stück Kindheit zu beißen! Ich habe das Amerikaner Rezept von Jeanny leicht abgewandelt und dachte, das wäre auch was für Euch. 
So ganz zaghaft erwacht der Frühling im Garten. Den Anfang machen die Schneeglöckchen, die dem Regen der letzten Tage trotzen und leuchtet weiß aus dem verregneten Garten scheinen.
Rein optisch geht da noch was, keine Frage! Die runden Teilchen sehen beim Bäcker oder im Backbuch immer formvollendeter aus und meine Amerikaner sind nicht ganz kreisrund und vor allem gleicht nicht einer dem anderen. Sie schmecken deswegen aber bestimmt nicht schlechter! Jeanny hat den Tipp, den Teig mithilfe eine Spritzbeutels auf das Backblech zu bringen. Sie sehen sicher gleichmäßiger aus, ich hab’s aber selbst noch nicht probiert.
Amerikaner Rezept
Zutaten:  
·         100 g weiche Butter
·         100 g Zucker
·         1 Päckchen Vanillepulver
·         1 Prise Salz
·         2 Eier
·         250 Mehl
·         1 Päckchen Vanille-Puddingpulver
·         2 TL Backpulver
·         knapp 1/8 l Milch
·         Abrieb einer unbehandelten Zitrone 
Für den Guss:
·         100 g Puderzucker
·         1 EL Zitronensaft  und
·         gehackte Pistazien zum Garnieren
oder
Kuvertüre für die Schokofans 
Zubereitung: 
1.      Ofen auf 180 Grad vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
2.      Butter mit Zucker, Vanillezucker, Salz, Zitronenschale und Eiern schaumig rühren.
3.      Mehl, Puddingpulver und Backpulver mischen und unter den Teig mischen und so viel Milch untermengen, dass ein zähfließender Teig entsteht.
4.      Vom Teig kleine Teighäufchen in genügend Abstand auf das Blech setzten und im Ofen 15-20 Minuten goldgelb backen. Auf ein Kuchengitter legen und auskühlen lassen.
5.      Den Puderzucker mit Zitronensaft glatt rühren, die Amerikaner damit bepinseln und mit gehackten Pistazien garnieren.
6.      Oder Kuvertüre schmelzen und die damit bestreichen oder auch halb Schokolade, halb Zuckerguss.
Das Rezept gibt’s auch als PDF für Euch zum ausdrucken.
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Gugelhupf mit Baileys

Mit einem sehr leckeren und leicht beschwipstem Gugelhupf, den wahrscheinlich letzten Winterbildern des Jahres und den Hinweis auf einen kleinen Bericht möchte ich Euch ein wunderschönes Wochenende wünschen.
Aber eins nach dem anderen: Der Gugelhupf sieht nicht nur so zum Anbeißen lecker aus, er schmeckt auch mindestens genauso gut. Eigentlich ist er als klassischer Marmorkuchen getarnt, überrascht dann aber mit seiner Schokofüllung, die einen Schuss Baileys und geraspelten Marzipan enthält. Davon ist nach dem Backen erst einmal nichts zu sehen und so ahnt man beim ersten Bissen noch nicht, welcher geschmackliche Leckerbissen sich auf der Zunge befindet. Der Gugelhupf hat also nicht nur optisch den Dreh raus (wobei meine Marmorierung durchaus noch mehr Dreh hätte vertragen können?!) sondern auch kulinarisch!
Die klassische Gugelhupf-Backform ist uns oft zu groß und ich nehme gern eine kleinere. Hier ist es eine Puddingform mit einem Durchmesser von 15 cm; die perfekte Größe für uns. Für die klassische Gugelhupfform (22 cm Durchmesser) nehmt Ihr einfach die doppelte Menge, wobei drei Eier dann ausreichen .
Marmor-Gugelhupf mit Baileys
(für eine kleine Gugelhupfbackform mit einem Durchmesser von 15 cm) 
Zutaten: 
·         125 g weiche Butter
·         150 g Zucker
·         1 TL Vanillepulver
·         2 Eier
·         150 Mehl
·         1 gehäufter EL Speisestärke
·         1 TL Backpulver
·         100 g Saure Sahne  
Füllung:
·         50 g Marzipan
·         75 ml Baileys
·         1 EL weiche Butter
·         25 g Rohrrohrzucker
·         1 Tl Kakaopulver
·         75 g gemahlene Haselnüsse 
Überguss.
·         Kuvertüre und ein gehackte Haselnüsse
Zubereitung: 
1.      Ofen auf 180 Grad vorheizen
2.      Butter, Zucker und Vanille cremig schlagen. Eier unterschlagen. Mehl, Stärke, Backpulver dazugeben und zum Schluss die Saure Sahne unterrühren.
3.      Marzipanmasse raspeln und mit Baileys, Butter, Zucker, Kakao und Nüsse glatt rühren. Ca. 3 EL vom hellen Teig abnehmen und damit verrühren.
4.      Ein Drittel des hellen Teigs in die gefettete und mit Mehl bestäubte Gugelhupfform füllen und dann im Wechsel helle und dunkle Füllung verteilen. Mit einem Essstäbchen marmorartig durchziehen.
5.      Im heißen Ofen ca. 1 Stunde backen.
6.      Nach dem Auskühlen mit Kuvertüre überziehen und gehackte Haselnüsse drüberstreuen. 
Winterbilder wird es dann vorerst wohl nicht mehr geben; bei uns hat das Tauwetter eingesetzt und ich glaube, der Frühling lässt nicht mehr lange auf sich warten. Meine Gartenfinger zucken schon! Diese Bilder sind noch in der Lüneburger Heide entstanden. 
Zum Abschluss habe ich einen kleinen Hinweis: In der aktuellen Ausgabe des Magazins Echt.Niedersachsen gibt es einen doppelseitigen Bericht über mich und meinen Blog. Ich freue mich!!! Also, liebe Niedersachsen unter Euch…  husch, husch zum nächsten Kiosk!
Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende!
Liebe Grüße,
Silke 
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Schokoladige Adventsbäckerei

Jetzt muss ich Euch noch ganz schnell etwas für die zweite Adventshälfte mit auf den Weg geben: Ein paar sehr feine, schokoladige Leckereien, die in unserer Küche entstanden sind. Perfekt zum Selbstvernaschen oder als Weihnachtsgeschenk aus der Küche.
Während die Nussecken ein Klassiker sind, sind die Nougattaler und die Kokos-Keks-Kugeln neu und aus einer Kooperation heraus entstanden. Bei Heimgemacht habe ich mich irgendwann gegen Kooperationen entschieden, aber bei Muddis kochen, wo ich ja auch hin und wieder Rezepte vorstellen darf, gibt es schon mal spannende Firmenkooperationen! Auch dieses Mal habe ich wieder gedacht: Wie toll!! Die Bio-Schokolade von Vivani kannte ich nämlich noch nicht und bin begeistert!
Die Nussecken gibt es ganz zuverlässig jedes Jahr zur Adventszeit; wir mögen sie alle so gern. Das Rezept kommt auch ohne große Raffinessen daher, eben als Klassiker und altbewährt und deshalb gibt es heute unser Familien-Nussecken-Rezept:
Nussecken  
Zutaten
Teig: 
·         130 g Butter
·         130 g Zucker
·         1 Päckchen Vanillezucker
·         2 Eier
·         300 g Mehl
·         1 Teelöffel Backpulver
Belag:
·         Ca. 100 g Aprikosenmarmelade
·         100 g Zucker
·         250 g Butter
·         2 Päckchen Vanillezucker
·         4 EL Wasser
·         200 g gehackte Haselnüsse
·         200 g gehackte Mandeln
Glasur:
·         Zartbitterkuvertüre  
Zubereitung
1.    Alle Zutaten für die Plätzchen in einer Schüssel  vermengen und zu einem glatten Teig verkneten.
2.    In Folie wickeln und für ca. eine Stunde im Kühlschrank kalt stellen.
3.    Das Backblech mit Backpapier belegen und den Teig darauf ausrollen und mit erwärmter Aprikosenmarmelade bestreichen.
4.    In einem Topf die Butter zerlassen. Zucker und Vanillezucker einrühren und das Wasser dazugeben. Einmal kurz aufkochen lassen und dann die Nüsse und Mandeln einrühren.
5.    Die Masse auf den Teig verteilen und glatt streichen.
6.    Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 20 Minuten backen, dann auskühlen lassen.
7.    Das abgekühlte Gebäck in Vierecke und dann diagonal in Dreiecke schneiden.
8.    Für die Glasur die Kuvertüre fein hacken, in eine kleine Metallschüssel geben und über einem heißen Wasserbad schmelzen.
9.    Die Nussecken an den Spitzen darin eintauchen. 
Das Rezept für die Nussecken gibt’s auch als PDF zum ausdrucken.
 
Die Nougattaler und auch die Kokos-Keks-Kugeln habe ich mit der tollen Bio-Schokolade von Vivani zubereitet und was soll ich sagen?! Die Schokolade ist ab sofort mein Favorit! Weiterverarbeitet und einfach pur vernascht! Beide Rezepte sind sehr lecker und deshalb vielleicht auch was für Euch?! Sie funktionieren sicher auch mit anderer Schokolade.
 
Nougattaler 
Zutaten
Plätzchen: 
·         200 g Butter
·         75 g Zucker
·         1 Päckchen Vanillezucker
·         250 g Mehl
·         1/2 TL Backpulver
·         1 Ei
·         150 g gemahlene Haselnüsse  
Füllung:
·         1 Packung Vivani Pralinè Nougat Schokolade oder 125 g normaler Nougat 
Glasur:
·         1 Packung Vivani Dunkle Nougat Schokolade oder dunkle Kuchenglasur 
Zubereitung 
 Alle Zutaten für die Plätzchen in einer Schüssel  vermengen und zu einem glatten Teig verkneten.
In Folie wickeln und für ca. eine Stunde im Kühlschrank kalt stellen.
Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, Kreise ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.   
Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 7 -10 Minuten backen, dann auskühlen lassen.
 Nougat leicht erwärmen bzw. schmelzen.
Einen Taler mit Nougat bestreichen und mit zweitem Taler zusammenkleben.
Kurz trocknen lassen.
Für die Glasur die Dunkle Nougat Schokolade fein hacken, in eine kleine Metallschüssel geben und über einem heißen Wasserbad schmelzen.
Die Taler halb in die Schokolade tauchen.
 
Das Rezept für die Nougattaler gibt’s auch als PDF zum ausdrucken.
Weiße Mango Kocos-Keks-Kugeln 
Zutaten
·         50 g Löffelbiskuits oder Keks
·         1 EL Rum
·         1 Packung weiße Mango Cocos Schokolade von Vivani oder einfache weiße Schokolade
·         50 g Sahne
·         ca. 30 g Kokosraspel  
Zubereitung 
1.    Die Löffelbiskuits oder Kekse mit dem Blitzhacker fein mahlen, Rum darüberträufeln und verrühren.
2.    Die Schokolade fein hacken, in eine kleine Metallschüssel geben, Sahne dazu und über einem heißen Wasserbad unter rühren schmelzen.
3.    Wenn eine samtige Creme entstanden ist, diese mit den Keksen verrühren und im Kühlschrank ca. 2 Stunden kühlen, bis die Masse fest ist.
Kokosraspel in einen tiefen Teller geben.
4.    Von der Schoko-Keks-Masse kleine Portionen abstechen und diese zwischen den Handflächen zu kleinen Kugeln formen und sofort in den Kokosraspeln rundherum wälzen.
5.    Die Kugeln dann noch mal im Kühlschrank fest werden lassen. 
Das Rezept für die Cocos-Keks-Kugeln gibt’s auch als PDF zum ausdrucken.
Damit möchte ich Euch noch eine schöne Woche wünschen, die Ihr Euch hoffentlich mit ganz viel leckerer Adventsbäckerei versüßt.
Liebe Grüße,
Silke
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Hot Apple Pie

Das ist ein gutes Apfeljahr! Wir haben kistenweise Äpfel geerntet und in meiner Küche läuft die Apfelverwertung auf Hochtouren! Apfelkompott und -mus, -saft und -gelee und gaaaanz viel Kuchen. Hot Apple Pie gab’s letzte Woche und weil ich nach dem Rezept gefragt wurde, gibt’s hier jetzt auch für Euch das Rezept, nachdem ich die Hot Apple Pie backe. Hot Apple Pie schmeckt „hot“ oder zumindest warm am besten; dazu einen Klacks Sahne und fertig ist der Apfeltraum. Klassischerweise wird eine Pie gitterförmig mit Teigstreifen belegt. Ich habe für diese Pie meine Ausstecher in Blattform hervorgeholt, habe kleine Blätter ausgestochen und die Apfelspalten damit belegt. Funktioniert prima, schmeckt genauso gut und sieht nett aus.  

Das Rezept habe ich ursprünglich aus einem älteren Sweet Paul Magazin. Ich habe es leicht abgewandelt und finde es super.  

 

Hot Apple Pie  

 

Zutaten: 

 

·         125 g zimmerwarme Butter
·         50 g Zucker
·         Eine Prise Salz
·         1 Ei
·         250 g Mehl
·         Schalenabrieb einer halben Bio-Zitrone
 

 

·         500 g Äpfel  
·         20 g brauner Zucker
·         1 Pck. Vanillezucker
·         1 TL Zimt
·         50 g Schokoladencookies  

 

Zubereitung:  

 

1.      Butter, Zucker und Salz mit dem Knethaken verkneten. Ei, Mehl, Zitronenabrieb und 1-2 EL kaltes Wasser zugeben und unterkneten. Teig in Klarsichtfolie wickeln und mindestens eine Stunde kaltstellen.
2.      Äpfel schälen, halbieren, vom Kerngehäuse befreien und in feine Spalten schneiden. Mit braunem Zucker, Vanillezucker und Zimt vermischen.
3.      Die Schokoladencookies zu feinen Krümeln zerbröseln.
4.      Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Pieform mit etwas Butter einfetten.
5.      2/3 den Teigs auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und die Form damit auslegen, an den Rändern gut festdrücken und überstehenden Teig abschneiden. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.
6.      Die Cookiesbrösel gleichmäßig auf den Boden streuen und die Apfelspalten fächerförmig darauf verteilen.
7.      Den restlichen Teig ausrollen und entweder in Streifen schneiden oder wie ich es gemacht habe, Blätter ausstechen und die Apfelfüllung damit belegen.
8.      Ca. 35-40 Minuten backen (mit Alufolie bedecken, wenn er zu dunkel wird)
9.      Lauwarm servieren und genießen

Das Rezept gibt’s auch als PDF für Euch zum Ausdrucken.

Liebe Grüße,
Silke