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Erdbeertorte Rezept

Erdbeeren haben Hochsaison und wir genießen gerade eigentlich fast täglich ein paar Erdbeeren; entweder pur und bestenfalls aus dem Garten oder weiterverarbeitet, wie z.B. für dieses Erdbeertorte Rezept: Ein Erdbeertraum in Form einer Biskuittorte mit Quarkfüllung.

Das Geheimnis eines luftigen Biskuitteiges ist, dass man die Eier/Zuckermasse wirklich lange genug schlägt! Ich mache das für ein gutes Gelingen immer zehn Minuten, ansonsten wird der Teig zu fest und nicht so fluffig. Zweite Schwierigkeit bei dieser Torte ist die lange Wartezeit, denn hat man erst einmal die leckere Quarkfüllung genascht, fällt einem die Warterei sehr schwer. Ansonsten ist diese Erdbeertorte leicht zubereitet und schmeckt köstlich!

Erdbeertorte Rezept mit Quarkfüllung

Zutaten (für eine kleine Springform 18-20 cm) 

Für den Biskuitteig:

50 g gemahlene Mandeln

50 g Mehl

2 Eier

50 g Zucker

1 Backpulver

1 Prise Salz

Für das Fruchtpüree:

150 g Erdbeeren

75 g Gelierzucker 2:1

Für die Füllung:

250 g  Sahnequark

200 g Sahne

50 g Zucker

Schale und Saft von einer halben Zitrone

4 Blatt weiße Gelatine

Für die Garnitur:

Einige Erdbeeren und Puderzucker

 

Zubereitung

–         Springform am Boden mit Backpackpier auslegen und den Rest einfetten. Ofen auf 180 Grad vorheizen

–         Mandeln, Mehl und Backpulver vermischen

–         Die Eier mit Zucker und Salz ca. 10 Minuten zu einer cremigen Masse schlagen. Die Mehlmischung unterheben und den Teig in die Form füllen. Ca. 20 Minuten backen. Boden herausnehmen und vollständig auskühlen lassen.

–         Für das Fruchtpüree die Erdbeeren waschen und halbieren und zusammen mit dem Gelierzucker in einen Topf geben. Unter rühren ca. 5 MInuten kochen lassen. Zum Abkühlen in eine Schale füllen.

–         Den Biskuit waagerecht einmal halbieren und den unteren Boden mit einem Tortenring umspannen.

–         Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Quark mit Zucker und Zitronenschale und Saft verrühren. Die Gelatine ausdrücken und in einem Topf erwärmen. Drei Löffel der Quarkmischung unterrühren und dann komplett unter die Quarkmasse heben. Kühl stellen.

–         Sahne steif schlagen und unter den Quark heben. Diese Masse auf den Boden streichen und das Erdbeerpüree löffelweise unter die Quarkmasse  verteilen. Für eine Marmorierung nicht komplett unterheben! Den zweiten Biskuitboden obendrauf setzen und für mindestens 4 Stunden kalt stellen.

–         Einige Erdbeeren waschen, trocken tupfen und je nach Größe in Viertel oder Hälften schneiden.

–         Torte aus dem Kühlschrank nehmen und Tortenring entfernen. Erdbeeren darauf verteilen und mit Puderzucker bestreuen.

 

Das Rezept gibt es auch als PDF für euch zum ausdrucken.

Alles Liebe,

Silke

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Herbstliches Chutney

Dieser Herbst! Nach überbordender Blütenfülle im Sommer folgt nun der Endspurt im Garten. Jedes Jahr eine kleine Herausforderung und Überwindung, denn schöner wird’s jetzt irgendwie nicht mehr im Garten. Alles geht zurück, Unmengen von Laub fallen an, Beete und Gehölze müssen wir für den Winter vorbereiten und Blumenzwiebeln setzen, damit wir im Frühjahr Tulpen und co. haben. Die geernteten Früchte haben wir für den Wintervorrat eingelagert oder verarbeitet und auch für die Tiere beginnt spätestens mit der Zeitumstellung die Winterzeit. Der tägliche Ausgang ist verkürzt und die Stallsaison beginnt. In einer Pferdebox sind übrigens zwei neue Hofbewohner eingezogen. Zwei Bentheimer Schweine, die wir auf die Namen Hanni und Nanni getauft haben. Sie sind noch jung und verbringen die erste Zeit im Stall neben den Pferden und Eseln und kommen im Frühjahr raus auf die Weide. Ich mag Schweine sehr; sie haben tolle Eigenschaften und sind sehr intelligent. Hanni und Nanni sind schon sehr zutraulich und freuen sich, wenn sie neben dem normalen Futter täglich ein paar Leckereien von uns bekommen. Es war ein kleiner Traum, dass wir auch mal eigene Bentheimer Schweine haben und jetzt sind sie da… Ich freue mich sehr! Aus eigener Nachzucht sind außerdem fünf neue Hühner im Hühnerstall, die uns hoffentlich im neuen Jahr mit leckeren Eiern versorgen. Für die Galloways haben wir wieder den Offenstall geöffnet und mit frischem Stroh gefüllt und hier am Hof wird jetzt alles etwas ruhiger und gemächlicher und ein neuer Rhythmus beginnt. 

Ich möchte heute ein Rezept für ein Chutney mit Euch teilen, bei dem Äpfel, Birnen und Pflaumen mit von der Partie sind. Die Äpfel und Birnen habe ich erst gerade geerntet, die Pflaumen hatte ich direkt nach der Ernte tiefgefroren. Es schmeckt prima zu Fleisch oder auch zu Käse und ist außerdem ein tolles Geschenk aus der Küche.

Herbstliches Chutney
Zutaten (für ca. 5 Marmeladengläser)  
·         500 g Äpfel
·         500 g Birnen
·         500 g Pflaumen
·         250 g Zwiebeln (weiße und rote gemischt)
·         2 Zitronen
·         1 EL Senfkörner und 1 TL Pfefferkörner (in Mullsäckchen oder Teebeutel gefüllt)
·         270 g Grümmel Kandis
·         250 ml Weinessig
·         Salz und Pfeffer  
Zubereitung 
1.    Äpfel und Birnen schälen, entkernen und klein schneiden. Pflaumen entsteinen und klein schneiden.Zwiebeln schälen und fein hacken (weil wir es gern ein wenig feiner mögen, haben ich einmal kurz den Pürierstab genutzt)
2.    Schale der Zitronen mit Sparschäler dünn abschälen und den Saft auspressen.
3.    Alles zusammen mit dem Kandis, Essig und Gewürzsäckchen in einen großen Topf füllen.
4.    Bei milder Temperatur bis zur gewünschten Konsistenz einkochen (ca. 45 Minuten) und dabei immer mal wieder umrühren.
5.    Säckchen entfernen und mit Salz und Pfeffer abschmecken und in heiß ausgespülten Gläsern füllen und sofort verschließen
Das Rezept gibt es für Euch als PDF zum Ausdrucken.

Hugo genießt die herbstlichen Sonnenstrahlen!
Ich hoffe, das könnt Ihr auch am Wochenende! 

Liebe Grüße,
Silke
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Heimgemachte Gästeküche: Herbstmenü

Im Herbst ist es zu Hause am schönsten! Perfekt also, um liebe Gäste einzuladen, den Kamin anzufeuern und es sich im Haus bei gutem Essen gemütlich zu machen. Dabei hat das Ganze schon fast ein bisschen was von Erntedankfest! Die Stars dieser Menü-Idee heute sind nämlich die Früchte der Saison: Kürbis, Apfel, Wurzelgemüse,…  
Und Äpfel und Co. sind nicht nur lecker, sondern auch herrlich dekorativ. Gesellen sich andere herbstliche Naturschönheiten wie Hagebutten und Dahlien in alten Gefäßen vom Flohmarkt dazu, ergibt das eine simple und schöne Tischdeko. Einfache Zutaten verzaubern an Herbsttagen die Stimmung und das gilt für das Menü und für die Dekoration.  
Um auch als Gastgeberin einen entspannten Abend zu genießen, bin ich großer Fan von Gerichten, die gut vorzubereiten sind und entweder nur noch zu erwärmen bzw. anzurichten sind oder fast ohne mein Zutun von alleine fertig werden, während ich mit den Gästen plaudere. Meine Menü-Idee erfüllt diese Voraussetzungen und schmeckt dabei ganz wunderbar und wärmt Leib und Seele. Es ist ein einfaches Menü, zählt aber zu unseren Herbstlieblingen und kommt bei Gästen immer gut an.
Vorspeise
Kürbissuppe mit geräucherter Forelle
Hauptspeise
Rinderbraten auf Gemüse aus dem Ofen mit Zwiebelsauce
Dessert
Apple Crumble im Glas      
 
Kürbis Suppe mit geräucherter Forelle
Zutaten:  
·         1 Zwiebel
·         ca. 750 g Kürbis
·         etwas Butter
·         1 EL Currypulver
·         600 ml kräftige Geflügelbrühe
·         Salz und  Pfeffer
·         1 geräucherte Forelle
 
Zubereitung  
1.    Zwiebel fein hacken und in Butter anschwitzen.
2.    Kürbis in Würfel schneiden und hinzufügen und kurz mit andünsten
3.    Mit Curry bestäuben. Brühe angießen, aufkochen lassen und garen, bis der Kürbis weich ist.
4.    Suppe pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
5.    Forelle von der Haut und Gräten befreien und kleine Stückchen auf die angerichteten Teller geben.
Das Rezept gibt’s für Euch auch als PDF zum ausdrucken.
Rinderbraten auf Gemüse aus dem Ofen mit Zwiebelsoße
Zutaten  
·         200 g Möhren
·         300 g Kartoffeln
·         200 g Sellerie
·         300 g Pastinaken
·         300 g Petersilienwurzel
·         800 g Rinderbraten
·         Jeweils  1-2 Stängel Rosmarin, Thymian und Oregano
·         5 Scheiben Speck
·         4 Lorbeerblätter
·         500 g Zwiebeln (Schalotten, weiße und rote Zwiebeln
·         1 EL Tomatenmark
·         400 ml Rinderfond
·         Öl
Zubereitung
1.    Ofen vorheizen auf 160 Grad
2.    Gemüse schälen und vierteln bzw. in gleich große längliche Spalten schneiden
3.    Öl in einer großen Pfanne erhitzen und den Rinderbraten kräftig anbraten. Fleisch aus der Pfanne nehmen und dann das Gemüse in der Pfanne bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten anrösten. Dann das Gemüse auf ein Backblech verteilen.
4.    Die Kräuter auf den Braten legen, mit Speck umwickeln und festbinden. Braten auf das Gemüse legen, Lorbeer dazu, gut mit Salz und Pfeffer würzen und für ca. 60 Minuten in den Ofen.
5.    Für die Soße Zwiebeln schälen und vierteln. Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin anbraten, Tomatenmark dazugeben und 1 Minute mitbraten. Mit dem Rinderfond aufgießen und aufkochen lassen. Soße bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis sie sämig wird. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
6.    Fleisch aus dem Ofen nehmen und in Alufolie einwickeln und ca. 10 Minuten ruhen lassen. Gemüse aus dem Ofen nehmen und mit Öl beträufeln.
7.    Fleisch auswickeln und zusammen mit dem Gemüse und der Soße servieren.
Das Rezept gibt’s für Euch auch als PDF zum ausdrucken.
 Apple Crumble im Glas
(nach einem Rezept der Living at Home)
Zutaten
 
Für die Streusel:
·         120 g Mehl
·         70 g Zucker
·         1/2 Päckchen Vanillezucker
·         1 Prise Salz
·         80 g weiche Butter
·         1 EL Puderzucker
Für das Kompott:
·         1,5 kg Äpfel z.B. Boskop (geschält und entkernt)
·         Saft von einer 1/2 Zitrone
·         5 cm Zimtstange
·         2 Gewürznelken
·         ca. 5 EL Zucker
·         ca. 250 ml Apfelsaft
Für die Schmandcreme:
·         300 g Vollmilchjoghurt
·         400 g Schmand
·         abgeriebene Schale einer 1/2 Zitrone
·         ca. 3 EL Honig
·         ca. 40 g Zucker  
Zubereitung 
1.    Mehl, Zucker, Vanillezucker und Salz mischen und die Butter in Flöckchen dazugeben. Alle mixen und ca. 1 Stunde kühlen
2.    Äpfel grob würfeln. Mit Zitronensaft, Zimt, Nelken und 4 EL Zucker im Topf mischen und Apfelsaft angießen. Aufkochen und zugedeckt ca. 5-10 Minuten leicht einkochen lassen. Nelken entfernen und Kompott auskühlen lassen.
3.    Ofen auf 175 Grad vorheizen. Blech mit Backpapier auslegen und Streusel darauf verteilen. Ca. 25 Minuten backen und auskühlen lassen.
4.    Joghurt, Schmand und Zitronenschale verrühren und nach Geschmack mit Honig und Zucker süßen. Zimtstange entfernen.
5.    Kompott und Schmandcreme in Gläser schichten, Streusel darüber geben und mit Puderzucker bestäubt servieren. 
Das Rezept gibt’s für Euch auch als PDF zum ausdrucken.
Die Rezepte schmecken übrigens allesamt auch ohne Gäste ganz fantastisch 🙂
Liebe Grüße,
Silke
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Holunderblüten-Birnen-Eis

Für einen geschmacksintensiven und aromatischen Holunderblütensirup soll man die Blüten bei Sonnenschein und warmen Temperaturen ernten. Der für den Geschmack verantwortliche Blütenstaub soll möglichst nicht abgespült werden. Wer hätte gedacht, dass das die größten Herausforderungen bei der Zubereitung von Holunderblütensirup sein könnten?! In diesem Jahr ist es so! Der Sommer ist zögerlich: Sonnenschein und warme Temperaturen sind Fehlanzeige und der Blütenstaub wird nicht durch mein Abwaschen, sondern durch den Regen heraus gespült. Ein paar Blüten konnte ich dem schlechten Wetter aber abluchsen und damit leckeren Holunderblütensirup ansetzen.   
So zieht der Juni vorüber, der Garten steht in voller Blüte und man kann ihn kaum genießen. Normalerweise sitzen wir viel auf der Terrasse, lassen uns von dem Duft der Ramblerrosen und dem Lavendel verwöhnen und schlürfen bei möglichst hohen Temperaturen z.B. ein leckeres Eis. Die Ramblerrose gibt alles, der Lavendel blüht fantastisch und ich stehe mit meinem Eis parat! Fehlt nur noch die Sonne! Wir hoffen mal auf den Juli!   
Dieses Holunderblüten-Birnen-Eis schmeckt so ein bisschen nach Wassereis aus Kindertagen. Leicht, erfrischend, süßlich und lecker! Es ist kein großes Hexenwerk und Ihr braucht keine Eismaschine. Ich habe das Rezept aus der „deli“ Nr. 2/2014, die es wiederum dem „Eis“-Buch von Elisabeth Johansson entnommen hat.
 
Holunderblüten-Birnen-Eis    
Zutaten: (für 6-8 Wassereis-Formen) 
·         250 ml Holunderblütensirup
·         400 ml Wasser
·         1/2 Birne
·         Saft und Schale von 1/2 Zitrone  
Zubereitung:  
1.    Birne in dünne Scheiben schneiden und in jede Eisform eine Scheibe leben.
2.    Sirup, Wasser, Saft und Schale von der Zitrone vermengen und die Förmchen damit auffüllen. Eisstiele einsetzen
3.    Über Nacht gefrieren lassen und dann zum herausnehmen kurz in laufwarmes Wasser stellen. 
Das Rezept könnt Ihr Euch ganz bequem als PDF ausdrucken.

 

Die „deli“ hat gleich noch einen guten Tipp mitgeliefert: Die Masse ohne Birnen in Eiswürfelbehälter gefrieren lassen und mit Prosecco aufgegossen servieren. Ich habe noch Minze-Blättchen mit gefroren. Bilder gibt’s davon noch nicht, denn das werden wir erst am Wochenende testen! Ihr wisst schon: Rosenblüte, Lavelduft und lauschige Sommernacht auf unserer Terrasse… schließlich haben wir dann schon Juli!  
Liebe Grüße
Silke   
P.S.:
Das Rezept für meinen Holunderblütensirup findet Ihr hier
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DIY für Kinder: Strickjacke und Fruchtriegel

Nach der etwas schwereren Kost vom letzten Post wird’s heute mal süß: Es gibt was für die Kleinsten!
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Von meiner lieben Freundin Christel habe ich Euch schon erzählt; sie hat auf dem Blog schon einige Strickanleitungen für Euch erstellt. Als unser kleiner Familienzuwachs Ende letzten Jahres unser heimgemachtes Zuhause verstärkte, hatte ich natürlich ein bisschen die Hoffnung, dass Christel vielleicht auch etwas für die Kleine stricken würde. Und dann trudelte auch schon das erste Päckchen ein und was soll ich sagen… ich bin begeistert!!! Christel hat sich mal wieder selbst übertroffen!
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Erst gab’s das gehäkelte, supersüße Schlaf-Schäfchen und dann die wunderschöne Strickjacke. Christel hat so eine Strickjacke schon vor längerer Zeit einmal für mich gestrickt… wir können jetzt also im Partnerlook losziehen, die Kleine und ich! Für Euch hat sie eine Anleitung geschrieben und vielleicht mögt Ihr die kleine Strickjacke nacharbeiten. Die Anleitung in Größe 80/86 findet Ihr hier.
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Und dann muss ich unbedingt noch ein Rezept für selbstgemachte Fruchtriegel mit Euch teilen. Die sind der Knaller und das nicht nur für die Kleinen. Es gibt diverse gekaufte Fruchtschnitten, aber diese sind wirklich um Längen besser und ruckizucki fertig. Kein Backen, die Zutaten kann man auch relativ variabel gestalten und dann sind sie auch noch gesund! Was will man mehr, oder?! Unsere Tochter findet sie super als kleine Sattmacher zwischendurch und alle anderen übrigens auch! In einer luftdichten Dose im Kühlschrank halten sie etwa zwei Wochen. Bei uns haben sie allerdings keine zwei Tage überlebt, dann waren sie alle verputzt.
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Fruchtriegel  
Zutaten:  
·         300 g Trockenobst (z.B. Datteln, Feigen, Aprikosen, Cranberries, Rosinen…)
·         100 g Hafer- oder Dinkelflocken
·         20 g Sonnenblumenkerne
·         20 g Nüsse (z.B. Walnüsse)
·         3-5 EL Fruchtsaft (z.B. Orangen-, Apfel-, Kirschsaft)
·         Oblaten  
Zubereitung:  
1.    Alle Zutaten in einer Küchenmaschine zerkleinern und miteinander vermengen.
2.    Eine Oblate mit der Fruchtmasse bestreichen und die andere Oblate draufdrücken.  
Ich habe die Oblaten zwischen zwei Brettchen und mit einem schweren Gegenstand beschwert eine Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen. Dann wellen sich die Oblaten nicht so und die Riegel bleiben flach. Bei mir sind es übrigens eckige Oblaten, damit ich die Riegel besser portionieren kann. Ihr könnt natürlich auch gern runde Oblaten verwenden. 
Wer noch mehr Süße benötigt, kann noch einen Esslöffel Honig zufügen.
Das Rezept für die Fruchtriegel findet Ihr hier als PDF zum ausdrucken.
Liebe Grüße,
Silke
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Zitronen-Törtchen

In nicht einmal zwei Wochen ist Ostern. Es wird also dringend Zeit sich mal Gedanken darüber zu machen, was man denn Ostern so auf den Tisch zaubern will. Braucht Ihr noch eine Inspiration? Dann habe ich heute ein tolles Rezept für ein Brunch-Buffet oder für eine Osterkaffeetafel für Euch: Kleine Zitronen-Törtchen.
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Diese Zitronen-Törtchen gehen eine perfekte Verbindung aus einem Mürbeteig, einer Mandelcremefüllung und einer frischen Zitronencreme ein. Und wenn Ihr es optisch ein bisschen österlich wollt, könnt Ihr die kleinen Leckereien z.B. mit süßen Eiern, Schokohäschen, … verzieren; weniger österlich ist es mit kleinen Baisers.
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Zitronen-Törtchen
Zutaten:
Für den Mürbeteig:
·         125 g weiche Butter
·         250 g Mehl
·         60 g Zucker
·         1 Ei
·         1 Messerspitze Vanillemark
·         (Hülsenfrüchte zum Blindbacken)
Für die Mandelcremefüllung:
·         100 g Zucker
·         100 g gemahlene Mandeln
·         80 g weiche Butter
·         2 EL Amaretto
·         2 Eier     
Für die Zitronencreme:
·         80 ml Zitronencreme
·         20 ml Limoncello
·         20 g Zucker
·         40 g Butter
·         2 Eier  
·         Kleine süße Eier, andere Osterdeko, gehackte Pistazien oder Mini-Baisers zur Verzierung 
Zubereitung 
Ofen auf 180 Grad vorheizen
Teig:
1.       Alle Zutaten verkneten und kurz kühl stellen
2.       Kleine Förmchen (ca. 9cm Durchmesser) einfetten
3.       Teig ausrollen und Kreise ausstechen.
4.       In die Förmchen legen und den Rand andrücken und formen.
5.       Backpapier in der entsprechenden Größe ausschneiden, drauflegen und mit Hülsenfrüchten beschweren.
6.       Im Ofen ca. 10 Minuten backen, das Backpapier und die Hülsenfrüchte entfernen und noch mal ca. 10 Minuten backen.  
Mandelcreme:
1.       Zucker, Mandeln, Butter, Amaretto und Eier glatt rühren.
2.       Creme in die Förmchen füllen und ca. 20 Minuten backen  
Zitronencreme:
1.       Zitronensaft, Lemoncello, Zucker und Butter in einem Topf erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Eier verquirlen und die heiße Butter-Mischung unter Rühren dazugießen.
2.       Die Mischung zurück in den Topf geben und bei schwacher Hitze so lange verrühren, bis eine dickflüssige Masse entsteht.
3.       Auf die abgekühlten Törtchen verstreichen, nach Belieben verzieren und noch mal eine Stunde kalt stellen.
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Liebe Grüße,
Silke
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Madeleines oder Bärentatzen

Sind es Bärentatzen oder Madeleines? Gibt es überhaupt einen Unterschied zwischen diesen beiden Gebäcken? Die Backform ist die Gleiche, normalerweise haben beide einen Biskuitteig, nur werden Bärentatzen klassischerweise noch einmal nach dem Backen in Schokolade getaucht. Diese Leckereien sind ohne Schokoguss…  es wird also heute französisch in unserer friesischen Küche!  
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Klein, fein, köstlich und ein Klassiker der französischen Backkunst. Sie haben meistens Mandeln als Zutat und eine leichte Rumnote; mit Orangenblütenaroma oder Rosengeschmack schmecken sie aber auch toll. Meine Madeleines habe ich mit Zitrone verfeinert und einen Klacks Creme fraiche in den Teig gegeben.  
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Auf den Fotos seht ihr rostige Madeleine Förmchen. Ich habe im letzten Jahr bei einem Trödler eine alte Blechdose erstanden und drin waren diese alten Förmchen. Was für ein Glücksgriff! Gut, zum Backen sind sie nicht wirklich geeignet, dafür aber sehr dekorativ 🙂   
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Madeleines oder Bärentatzen 

Zutaten:
·         150 g Butter
·         175 g Zucker
·         200 g Mehl
·         3 Eier
·         1 Zitrone
·         1 EL Creme fraiche
·         1 Prise Salz
·         1 TL Backpulver
·         Etwas Puderzucker zum Bestäuben
·         Fett und Mehl für die Backform
 
Zubereitung:
1.       Butter schmelzen.
2.       Von der Zitrone eine 1 TL Schale fein abreiben.
3.       Zucker, Eier, Creme Fraiche, Zitronenschale und Salz verrühren.
4.       Mehl und Backpulver mischen und unterrühren.
5.       Nach und nach die flüssige Butter unterrühren.
6.       Den Teig ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
7.       Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
8.       Die Madeleine-Förmchen fetten und dünn mit Mehl bestäuben
9.       Jeweils ein 1 TL Teig in jede Mulde füllen (Nehmt nicht zu viel, sie werden sonst zu groß und kommen ganz aus der Form!).
10.   Im Ofen ca. 10-15 Minuten backen.
11.   Aus der Form stürzen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
12.   Mit Puderzucker bestäuben.
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Ihr könnt die Madeleines in Blechdosen kühl aufbewahren. Ganz frisch schmecken sie aber einfach am besten!

Ich wünsche Euch noch ein schönes Restwochenende!
Liebe Grüße,
Silke

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Gugelhupf Rezept mit Trauben

Es gibt Kuchen, die backe ich schon allein deswegen so gern, weil sie gut aussehen. Ihr kennt das alle: Das Auge isst mit! Ein Gugelhupf gehört definitiv in diese Kategorie! Ich finde ihn schön in seiner Form (wenn er richtig gut aus der Form kommt 🙂 und deswegen habe ich heute ein Gugelhupf Rezept für Euch, mit dem Ihr optisch auf jeden Fall punkten könnt!
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Aber… nicht nur optisch! Er schmeckt auch superlecker! Schön saftig, mit einer nussigen Note und getoppt mit Weintrauben. Ihr könnt ihn auch die Trauben-Nuss-Schokolade in Gugelhupfform nennen.  Ich bin zufällig auf dieses Gugelhupf Rezept gestoßen, als ich auf der Suche nach einem Kuchenrezept mit Trauben war. Als ich sah, dass dieses Rezept Nuss-Nougatcreme als großen Bestandteil hat, war die Sache klar! Mein selbstgemachter Schokoladenaufstrich vom vorletzten Post hatte noch mal seinen Einsatz!

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Gugelhupf Rezept mit Trauben

 
Zutaten:
 
·         400 g Schokoladenaufstrich (oder Nutella)
·         125 g Butter
·         1 Päckchen Vanille-Zucker
·         1 Röhrchen Rum-Aroma
·         5 Eier
·         200 g Mehl
·         1 Päckchen Backpulver
·         200 g gemahlene Haselnüsse
·         100 g Haselnusskrokant  
·         100 ml Milch
·         2 TL Kaba  
·         Schokoladenglasur
·         ca. 200 g rote Weintrauben
 
Zubereitung:
 
1.       Backofen auf 180 Grad vorheizen.
2.       Schokoladencreme und Butter zusammen schmelzen und verrühren.
3.       Vanillezucker und Rumaroma zufügen.
4.       Nacheinander die Eier jeweils bei höchster Stufe unterrühren.
5.       Mehl, Backpulver und Haselnüsse vermischen und mit dem Krokant   
      unterrühren.
6.       Teig in die gebutterte und bemehlte Form geben und glatt streichen.
7.       Ca. 50 Minuten backen und danach 10 Minuten in der Form auskühlen
      lassen und dann auf ein Kuchenrost stürzen.
8.       Milch mit Kaba verrühren und den heißen Kuchen mit Hilfe eine
      Backpinsels damit tränken.
9.       Die Schokoglasur im Wasserbad erwärmen und über den erkalteten
      Kuchen geben.
10.   Die gewaschenen Weintrauben auf den Gugelhupf legen.
 
Ich habe die Weintrauben am Stiel gelassen, weil ich es optisch schöner finde. Zum Schneiden ist das natürlich schwieriger!
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Sonntag habe ich dieses Gugelhupf Rezept getestet! Draußen war es nass und grau und was hilft da am besten? Genau: Schokolade (pur oder in Kuchenform) und ein schönes Kaminfeuer! In diesem Sinne… macht es Euch gemütlich!

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Liebe Grüße, 

Silke
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Nutella selber machen und große Winterfreuden

Heute zeige ich Euch, wie Ihr Nutella selber machen könnt und zwar einfach, schnell und deutlich gesünder als das Original. Ihr müsst also nicht gleich alle guten Vorsätze für das neue Jahr über Bord werfen und ein schlechtes Gewissen haben, wenn ihr diesen Schokoaufstrich genießt. Dieses Nutella Rezept kommt mit wenig Zucker klar und enthält deutlich weniger Fett.
Selbstgemachtes Nutella hat noch einen großen Pluspunkt: Ihr könnt wunderbar ein paar der Zutaten verwenden, die evtl. noch von der Weihnachtsbäckerei übrig sind und es nicht mehr in Vanille-Kipferl, Nussbusserl und co. geschafft haben. Soll ja vorkommen, dass man mit größter Motivation die Zutaten für die Adventsbäckerei kauft, diese Motivation auf halber Strecke verloren geht und einige Zutaten übrigbleiben 🙂 Auch übriggebliebene Schokoweihnachtsmänner können hier prima verschmolzen werden; die Osterhasen stehen schließlich schon in den Startlöchern.
Wie eigentlich jedes Jahr, haben wir den Jahreswechsel in der Lüneburger Heide verbracht. Die Jäger (zwei- und vierbeinig) der Familie haben dort ihr Revier mit Jagdhaus. Ich gehe zwar nicht zur Jagd, fahre aber sehr gern mit. Die Landschaft ist großartig und wir können uns aus allem rausziehen und haben einen wunderschönen Rückzugsort. Kurz nach Weihnachten haben wir die Koffer gepackt und sind mit der Kleinen und den Hunden für zwei Wochen abgetaucht.  Nach ein paar Tagen hatte es angefangen zu schneien und zauberte innerhalb kürzester Zeit eine Winterwunderlandschaft. Wir hatten alle unsere Freude beim Spaziergang, wie ihr unschwer auf den Bildern erkennen könnt.  
Zurück zum Nutella Rezept: Eine ordentliche Küchenmaschine oder Küchenhäcksler braucht ihr für das Mahlen der Nüsse und Mandeln. Zur Not könntet Ihr auch fertig gemahlene Haselnüsse und Mandeln verwenden. Ich mag für diesen Schokoaufstrich am liebsten Zartbitter Schokolade, Ihr könnt aber auch andere Sorten probieren.
 

Nutella selber machen – Der Schokoladenaufstrich

 
Für ca. 3 Gläser
 
Zutaten:
  • 120 g Haselnüsse
  •  40 g Mandeln
  •  200 g Zartbitter Schokolade
  •  125 g Butter
  • 150 ml Milch
  •  80 g Ahornsirup
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Kakao
Zubereitung:
1. Haselnüsse leicht anrösten in der Pfanne oder im Backofen; Mandeln häuten
2. Mandeln und Haselnüsse fein mahlen
3. Schokolade und Butter zusammen schmelzen
4. Gemahlene Nüsse, Kakao und Ahornsirup dazugeben und lange mixen
5. Zum Schluss Milch zufügen und so lange mixen, bis eine schöne cremiges Konsistenz entsteht.
6. Den Aufstrich in Gläser füllen und im Kühlschrank aufbewahren.
Mit dem selbstgemachten Nutella habt ihr eine gesunde Alternative. Haselnüsse haben einen hohen Zink und Vitamin E Gehalt und außerdem wird hier mit Ahornsirup statt Zucker gesüßt, was große Mengen an Mineralstoffen enthält und einen niedrigen Kaloriengehalt hat.

Ihr könnt diesen Schokoaufstrich also fast reuelos genießen 🙂 Es ist übrigens auch ein schönes Geschenk aus der Küche.

Liebe Grüße,
Silke

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Pflaumenmus Muffins

Heute gibt’s ein feines Rezept für Pflaumenmus-Muffins. Die Zeit der frischen Zwetschgen und Pflaumen aus dem eigenen Garten ist vorbei, kommt also die Zeit der weiter verarbeiteten Früchte.
Früher habe ich während der Saison hier und da maximal 1 kg Pflaumen für einen Kuchen gekauft. Gern auch nur die halbe Menge, weil ein kleiner Pflaumenkuchen für uns ausreichte. Als angehende Selbstversorger haben wir es da jetzt mit ganz anderen Dimensionen zu tun. Mein Mann hat ein Faible für Obstbäume und über die Jahre eine stattliche Obstbaumwiese mit insgesamt 20 Obstbäumen gepflanzt. Erst trugen die Bäume nur zaghaft, jetzt ernten wir allerdings eimerweise Obst. So viel Kuchen können wir gar nicht innerhalb kürzester Zeit essen! Also erst mal entsteinen, halbieren und einfrieren oder viel, viel Pflaumenmus kochen! Doch was tun mit all dem Pflaumenmus? Diese Pflaumenmus Muffins können es optisch vielleicht nicht mit dem norddeutschen Klassiker Friesentorte mit Pflaumenmus aufnehmen, sind dafür aber schneller zubereitet, nicht ganz so mächtig und trotzdem superlecker.
Der Herbst zeigt sich gerade von seiner Schokoladenseite. Mit sagenhaften Sonnenaufgängen und tollen Farben im Garten lenkt er ganz charmant von den kühleren Temperaturen und den kürzer werdenden Tagen ab.
Pflaumenmus Muffins
Zutaten:
  • 130 g Zucker
  • 1Ei
  • 250 g Mehl
  • 50 g weiche Butter
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 300 g Naturjoghurt
  • ca. 200 g Pflaumenmus
  • Evtl Puderzucker  
Zubereitung:
  • Ofen auf 180 Grad vorheizen. Muffinform einfetten oder Papierförmchen verwenden.
  • Zucker und Ei schaumig schlagen.
  • Alle Zutaten bis auf den Pflaumenmus dazugeben und zu einem glatten Teig verrühren.
  • Je einen Esslöffel pro Mulde in die Form geben.  Darauf einen Teelöffel Pflaumenmus geben und mit dem restlichen Teig bedecken.
  • Ca. 25 Minuten backen.
  • Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben
Living & Green have fun & be creativeAbschließend habe ich noch einen besonderen Tipp für Euch! Viele haben das Erscheinen des neuen Onlinemagazins Living & Green in der letzten Woche sicher mitbekommen. Kennt Ihr es noch nicht? Dann müsst Ihr unbedingt dort vorbeischauen.  Elisabeth von Tante Malis Gartenblog und ihr kleines Team haben ein großartiges, inspirierendes Magazin erstellt . Der Titel Living & Green ist Programm. Die Themen umfassen Wohnen, Garten, Kulinarik, Kreativität, Natur und Genuss. Oder wie Elisabeth selbst so schön sagt:  „Ein Magazin für die schönen Seiten des Lebens, mit Reportagen und Berichten aus jenen Ecken der Welt, in der eine langsamere Gangart herrscht. Frei nach dem Motto: „My home is my castle, my garden is my paradise.“ Und selbstverständlich gibt es nicht nur „Anleitungen zum Glücklichsein“ sondern auch jede Menge DIYs.“
Ich bin begeistert! Und stolz bin ich, dass ich selbst mit einem kleinen Beitrag dabei sein durfte. Vielen Dank dafür, liebe Elisabeth!
Liebe Grüße,
Silke