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Krabben-Lieblinge

Heute geht’s um Heimatliebe, die durch den Magen geht! Leben in Ostfriesland und an der Küste bedeutet nämlich z.B. auch, immer den frischesten Fisch zur Verfügung zu haben; am besten direkt vom Fisch- bzw. Krabbenkutter! Es geht um Krabben, den kleinen Schwestern der Garnelen, und ich kann Euch sagen: Das ist wirklich Liebe und deshalb habe ich heute gleich drei unserer liebsten Rezepte mit Krabben!

Greetsiel, ein kleines, feines Fischerdörfchen, liegt in unserer Nachbarschaft und ist für viele Krabbenfischer der Heimathafen. Kauft man die Krabben direkt vom Kutter sind sie superfrisch, allerdings noch nicht aus der Schale gepult. Das Krabbenpulen bedarf ein bisschen Geduld, Übung und den richtigen Dreh, aber es lohnt sich. Fangfrisch und selbst gepult schmecken Krabben nach frischer, salziger Nordsee und sind kaum zu vergleichen mit den bereits gepulten Exemplaren. Diese haben auch meistens eine Reise von 6000 Kilometer auf dem Buckel, einmal nach Marokko und zurück. Sie werden zwar hier gefangen, geschält werden sie aber überwiegend von Marokkanerinnen. Die Arbeitskräfte dort sind günstiger und die Arbeiterinnen pulen im Akkord und so rechnet sich der Aufwand. Früher wurden die Krabben an der Küste in Heimarbeit gepult. Meistens waren es die Familien der Fischer, die diese Arbeit übernahmen. Die Hygienevorschriften der EU lassen das allerdings nicht mehr zu und so treten die Krabben nun die lange Reise an. Das ist schon irgendwie verrückt.

Schwarzbrot mit Butter, Spiegelei und Krabben oder Krabbensalat oder Rührei mit Krabben… das sind Krabbenklassiker. Wir haben aber noch ein paar andere Krabben-Highlights:

  1. Unsere Krabbensuppe
  2. Fettuccine mit Tomaten-Krabben-Sauce
  3. Erben-Krabben-Omelett

Erbsen-Krabben-Omelett  

Zutaten:

  • 150 g Zuckerschoten
  • 200 g Erbsen (ausgepalt)
  • 2 TL Zucker, Salz

 

  • 1/2 Bund Dill
  • 250 g Schmand
  • Pfeffer, Muskatnuss
  • 1 Handvoll Schnittlauchröllchen
  • 8 Eier
  • 100 ml Milch
  • 30 g geriebener Käse
  • 20 g Butter
  • 250 g Nordseekrabben (ausgepult)

Zubereitung:

  1. Zuckerschoten in Stücke schneiten und mit Erbsen und Zucker im Salzwasser ca. 4 Minuten kochen lassen. Abgießen.
  2. Dill waschen und hacken. Schmand im Topf erwärmen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Dill unterrühren.
  3. Eier mit Milch, Käse, Schnittlauch, Salz und Pfeffer verquirlen und daraus nacheinander vier Omeletts in Butter backen.
  4. Omeletts mit Dill-Schmand, Erbsen und Zuckerschoten füllen, umklappen und mit Krabben und etwas Dill servieren.

Fettuccine mit Tomatensauce-Krabben-Sauce 

 

Zutaten:

 

  • 1 kg ungeschälte oder ca. 350 g geschälte Krabben
  • 10 Tomaten
  • 1 Knoblauchzehe, geschält und gehackt
  • abgeriebene Schale und Saft von einer unbehandelten Zitrone
  • 150 ml Sahne
  • 500 g Fettuccine
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • Olivenöl und ca. 30 g Butter
  • Salz und Pfeffer 

 

Zubereitung:

 

  1. Nudeln nach Packungsanweisung kochen, abtropfen lassen und zurück in den Topf geben.
  2. Die Tomaten blanchieren, enthäuten und dann klein schneiden.
  3. In einem Topf einen guten Schuß Olivenöl mit der Butter erhitzen.
  4. Die Tomaten zusammen mit dem Knoblauch und der Zitronenschale darin anschwitzen und nach einigen Minuten die Krabben zufügen. Sahne einrühren und noch ein wenig köcheln lassen.
  5. Mit Salz und Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und zusammen mit der grob gehackten Petersilie zu den Nudeln geben und vermengen.

Krabbensuppe

 

Zutaten: 

 

  • Schalotte
  • 1 Würfel (50 g)  Krebs-Suppen-Paste
  • 25 g   Mehl
  • 400 ml  Fischfond (aus dem Glas)
  • 100 g   Schlagsahne
  • 1 EL   Cognac
  • 150 g   Nordseekrabbenfleisch
  • Salz und Pfeffer
  • Sahne und Petersilie oder Dill

 

Zubereitung:.

 

1     Schalotte schälen und fein würfeln.

2     Suppen-Paste in einem Topf erwärmen und die Schalotte darin glasig andünsten, mit Mehl bestäuben und anschwitzen.

3     Mit dem Fischfond, 1/4 Liter Wasser und Sahne ablöschen.

4     Unter Rühren aufkochen lassen und mit Salz, Pfeffer und Cognac abschmecken. Krabben zur Suppe geben und warm ziehen lassen.

5     Mit geschlagener Sahne und Petersilie oder Dill garniert servieren.

 

Die drei Rezepte habe ich noch einmal für Euch als PDF zum ausdrucken:

Erbsen-Krabben-Omelett

Fettuccine mit Tomaten-Krabben-Sauce und

Krabbensuppe

Liebe Grüße,

Silke

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Rezeptklassiker: Heimgemachte Gulaschsuppe

Da bin ich endlich mal wieder und freue mich, dass hier überhaupt noch jemand liest. Also… Schön, dass Du da bist! Die Abstände zwischen den Blogbeiträgen werden hier immer länger und der Wiedereinstieg damit auch irgendwie jedes Mals ein bisschen schwieriger. Das letzte Jahr war einfach so ganz anders als erwartet und der Blog ist dabei leider zu kurz gekommen.  Jetzt starte ich hier auf dem Blog auch endlich ins neue Jahr und freue mich drauf! Ideen schwirren zuhauf in meinem Kopf herum und warten nur darauf, umgesetzt zu werden.
Den Start macht heute eine neue Rubrik auf heimgemacht: Rezeptklassiker! Den Anstoß dazu gab mein Umfeld, also Familie, Freunde und Bekannte, die mich immer mal wieder fragten, wie ich denn dieses oder jenes zubereite, vor allem bezogen auf unser Rindfleisch vom Galloway. Und seien wir mal ehrlich: Wenn sich ein Rezept schon über Jahre oder Jahrzehnte hält und immer wieder in einschlägigen Kochbüchern bzw. den Küchen dieser Welt zu finden ist, dann kann es doch eigentlich nur gut sein! Leichte Abwandlungen sind natürlich zu finden und erlaubt und auch ich habe den einen oder anderen Rezeptklassiker unseren Geschmacksrezeptoren angepasst. Außerdem eröffne ich diese Rubrik übrigens auch aus sehr eigennützigen Gründen: Ich möchte über kurz oder lang meine Lieblingsrezepte an einem Ort haben und nicht auf irgendwelchen Zetteln in Ordnern oder  Schubladen oder Kochbüchern mit Randnotizen, nach denen ich dann erst einmal suchen muss. Ich sehe es schon kommen…  Ich werde irgendwann nicht mehr Herr meines Rezepte-Durcheinanders . Wenn ich sie aber in Zukunft alle hier auf heimgemacht unter meinem Rezeptregister habe, wird auch für mich die Rezeptsuche deutlich verkürzt 🙂 Ihr versteht!
Los geht’s heute also mit der guten alten Gulaschsuppe und ich kann Euch sagen, die geht nicht nur auf irgendwelchen Partys oder Hochzeiten nachts um zwölf. Klar, sie ist perfekt für solche Gelegenheiten, denn sie ist einfach supergut auch für größere Personenzahlen vorzubereiten. Bei uns kommt sie aber auch gerade an so schattigen Februartagen als Mittagsmahlzeit gern auf den Tisch und wir mögen sie alle sehr. Bei meiner Variante kommen schon gleich ein paar Kartoffeln mit in die Suppe; sie sättigt also ganz wunderbar und belebt durch eine leichte Schärfe müde Geister (sicherlich auch ein Grund, warum sie nachts auf Partys gern genommen wird)
Gulaschsuppe 
Zutaten:  
·         500 g Rindfleisch in 1 cm großen Würfel
·         2 Zwiebeln
·         1 Knoblauchzehe
·         Öl zum Anbraten
·         5 EL Paprikapulver (edelsüß)
·         1/2 TL fein geschnittener Majoran
·         2-3 Kartoffeln
·         1 rote und eine grüne Paprikaschote
·         200 g gehackte Tomaten (Dose) 
          Salz und Pfeffer
 
Zubereitung:
 
1.    Öl in einem Topf erhitzen und die Fleischwürfel anbraten und dann aus dem Topf nehmen.
2.    Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln. Nochmals Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch darin unter Rühren anschwitzen. Das Paprikapulver einrühren und kurz andünsten. Topf vom Herd nehmen und den Inhalt mit etwas Wasser ablöschen.
3.    Fleischwürfel und Majoran zu den Paprika-Zwiebeln in den Topf geben. Ca. 1 l Wasser abmessen und davon so viel angießen, dass das Fleisch gerade bedeckt ist. Zugedeckt ca. eine Stunde leicht köcheln lassen.
4.    Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Paprikaschoten halbieren und Samen und Scheidewände entfernen und das Fruchtfleisch in Würfel schneiden.
5.    Kartoffeln, Paprika und Tomaten zum Fleisch geben, das restliche Wasse zugeben, salzen und pfeffern und so lange köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind.
6.    Nochmals abschmecken und dann servieren. 
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Heimgemachte Gästeküche: Herbstmenü

Im Herbst ist es zu Hause am schönsten! Perfekt also, um liebe Gäste einzuladen, den Kamin anzufeuern und es sich im Haus bei gutem Essen gemütlich zu machen. Dabei hat das Ganze schon fast ein bisschen was von Erntedankfest! Die Stars dieser Menü-Idee heute sind nämlich die Früchte der Saison: Kürbis, Apfel, Wurzelgemüse,…  
Und Äpfel und Co. sind nicht nur lecker, sondern auch herrlich dekorativ. Gesellen sich andere herbstliche Naturschönheiten wie Hagebutten und Dahlien in alten Gefäßen vom Flohmarkt dazu, ergibt das eine simple und schöne Tischdeko. Einfache Zutaten verzaubern an Herbsttagen die Stimmung und das gilt für das Menü und für die Dekoration.  
Um auch als Gastgeberin einen entspannten Abend zu genießen, bin ich großer Fan von Gerichten, die gut vorzubereiten sind und entweder nur noch zu erwärmen bzw. anzurichten sind oder fast ohne mein Zutun von alleine fertig werden, während ich mit den Gästen plaudere. Meine Menü-Idee erfüllt diese Voraussetzungen und schmeckt dabei ganz wunderbar und wärmt Leib und Seele. Es ist ein einfaches Menü, zählt aber zu unseren Herbstlieblingen und kommt bei Gästen immer gut an.
Vorspeise
Kürbissuppe mit geräucherter Forelle
Hauptspeise
Rinderbraten auf Gemüse aus dem Ofen mit Zwiebelsauce
Dessert
Apple Crumble im Glas      
 
Kürbis Suppe mit geräucherter Forelle
Zutaten:  
·         1 Zwiebel
·         ca. 750 g Kürbis
·         etwas Butter
·         1 EL Currypulver
·         600 ml kräftige Geflügelbrühe
·         Salz und  Pfeffer
·         1 geräucherte Forelle
 
Zubereitung  
1.    Zwiebel fein hacken und in Butter anschwitzen.
2.    Kürbis in Würfel schneiden und hinzufügen und kurz mit andünsten
3.    Mit Curry bestäuben. Brühe angießen, aufkochen lassen und garen, bis der Kürbis weich ist.
4.    Suppe pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
5.    Forelle von der Haut und Gräten befreien und kleine Stückchen auf die angerichteten Teller geben.
Das Rezept gibt’s für Euch auch als PDF zum ausdrucken.
Rinderbraten auf Gemüse aus dem Ofen mit Zwiebelsoße
Zutaten  
·         200 g Möhren
·         300 g Kartoffeln
·         200 g Sellerie
·         300 g Pastinaken
·         300 g Petersilienwurzel
·         800 g Rinderbraten
·         Jeweils  1-2 Stängel Rosmarin, Thymian und Oregano
·         5 Scheiben Speck
·         4 Lorbeerblätter
·         500 g Zwiebeln (Schalotten, weiße und rote Zwiebeln
·         1 EL Tomatenmark
·         400 ml Rinderfond
·         Öl
Zubereitung
1.    Ofen vorheizen auf 160 Grad
2.    Gemüse schälen und vierteln bzw. in gleich große längliche Spalten schneiden
3.    Öl in einer großen Pfanne erhitzen und den Rinderbraten kräftig anbraten. Fleisch aus der Pfanne nehmen und dann das Gemüse in der Pfanne bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten anrösten. Dann das Gemüse auf ein Backblech verteilen.
4.    Die Kräuter auf den Braten legen, mit Speck umwickeln und festbinden. Braten auf das Gemüse legen, Lorbeer dazu, gut mit Salz und Pfeffer würzen und für ca. 60 Minuten in den Ofen.
5.    Für die Soße Zwiebeln schälen und vierteln. Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin anbraten, Tomatenmark dazugeben und 1 Minute mitbraten. Mit dem Rinderfond aufgießen und aufkochen lassen. Soße bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis sie sämig wird. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
6.    Fleisch aus dem Ofen nehmen und in Alufolie einwickeln und ca. 10 Minuten ruhen lassen. Gemüse aus dem Ofen nehmen und mit Öl beträufeln.
7.    Fleisch auswickeln und zusammen mit dem Gemüse und der Soße servieren.
Das Rezept gibt’s für Euch auch als PDF zum ausdrucken.
 Apple Crumble im Glas
(nach einem Rezept der Living at Home)
Zutaten
 
Für die Streusel:
·         120 g Mehl
·         70 g Zucker
·         1/2 Päckchen Vanillezucker
·         1 Prise Salz
·         80 g weiche Butter
·         1 EL Puderzucker
Für das Kompott:
·         1,5 kg Äpfel z.B. Boskop (geschält und entkernt)
·         Saft von einer 1/2 Zitrone
·         5 cm Zimtstange
·         2 Gewürznelken
·         ca. 5 EL Zucker
·         ca. 250 ml Apfelsaft
Für die Schmandcreme:
·         300 g Vollmilchjoghurt
·         400 g Schmand
·         abgeriebene Schale einer 1/2 Zitrone
·         ca. 3 EL Honig
·         ca. 40 g Zucker  
Zubereitung 
1.    Mehl, Zucker, Vanillezucker und Salz mischen und die Butter in Flöckchen dazugeben. Alle mixen und ca. 1 Stunde kühlen
2.    Äpfel grob würfeln. Mit Zitronensaft, Zimt, Nelken und 4 EL Zucker im Topf mischen und Apfelsaft angießen. Aufkochen und zugedeckt ca. 5-10 Minuten leicht einkochen lassen. Nelken entfernen und Kompott auskühlen lassen.
3.    Ofen auf 175 Grad vorheizen. Blech mit Backpapier auslegen und Streusel darauf verteilen. Ca. 25 Minuten backen und auskühlen lassen.
4.    Joghurt, Schmand und Zitronenschale verrühren und nach Geschmack mit Honig und Zucker süßen. Zimtstange entfernen.
5.    Kompott und Schmandcreme in Gläser schichten, Streusel darüber geben und mit Puderzucker bestäubt servieren. 
Das Rezept gibt’s für Euch auch als PDF zum ausdrucken.
Die Rezepte schmecken übrigens allesamt auch ohne Gäste ganz fantastisch 🙂
Liebe Grüße,
Silke
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Wirsing Rezept für eine cremige Suppe mit Curry

Ich habe ein köstliches Wirsing Rezept für Euch: Eine cremige Suppe mit leichter Currynote und knackiger Einlage. Wirsing ist ein tolles Wintergemüse und der Januar ein typischer Suppenmonat; perfekt also für eine Wirsingsuppe.
 
Gemüsesuppen haben oft die gleiche Basis: Zwiebel anschwitzen, Gemüse dazu, mit Brühe aufgießen und zum Schluss ein Schuss Sahne. Schmeckt gut und ist schnell gemacht. Diese Suppe hat durch den Curry und die Einlage aus geröstetem Wirsing mit Sonnenblumenkernen und salzigen Brotwürfeln einen besonderen „Pfiff“. 
Passend zu dem Weiß da draußen, ist auch bei uns im Haus ein bisschen Weiß eingezogen. Ich habe meine weiße Vintage-Vasen-Sammlung hervorgekramt und weiße Frühlingsblüher beim Blumenhändler gekauft. Schön „leicht“ nach all der Weihnachtsdeko.    

 

Wirsing Rezept für eine cremige Suppe
Zutaten:
  • 1/2 Wirsing (ca. 500 g -600 g)
  • 300 g Kartoffeln
  • 30 g Butter
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Curry
  • 1 L Brühe
  • 100 ml Schlagsahne
  • 4 Scheiben Ciabatta
  • 2 EL Sonnenblumenkerne
  • Öl
  • Salz und Pfeffer 
Zubereitung:

1.    Wirsing halbieren, Strunk herausschneiden und den Kohl waschen und abtropfen lassen. 2/3 grob schneiden, 1/3 fein schneiden. Kartoffeln schälen und in grobe Stücke schneiden. Knoblauch und Zwiebel schälen und fein hacken.


2.      Butter erwärmen und Zwiebeln, Knoblauch und Wirsing (den grob geschnittenen) darin ca. 5 Minuten andünsten.


3.      Curry und Kartoffeln dazugeben und mit Brühe aufgießen.


4.      Alles aufkochen und ca. 15-20 Minuten zugedeckt köcheln lassen. 


5.      In der Zeit könnt Ihr das Ciabattabrot in Würfel schneiden und Öl in einer Pfanne erhitzen und das Brot darin rösten. Mit Salz würzen und die Würfel aus der Pfanne nehmen.


6.      Dann noch einmal Öl in der Pfanne erhitzen und die Sonnenblumenkerne gemeinsam mit dem fein geschnittenen Wirsing anrösten und salzen und pfeffern. 


7.      Die Suppe fein pürieren und Sahne einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.  Ca. 2/3 des angerösteten Wirsings und der Sonnenblumenkernen unterrühren.


8.      Suppe auf Teller verteilen und mit Brotwürfeln und Rest Wirsing und Sonnenblumenkeren bestreuen.
 

Wirsing zubereiten kann man auf ganz unterschiedliche Art. Bei uns tummeln sich einige Wirsing Rezepte und es gibt ihn vor allem oft als Wirsinggemüse zu klassischen Fleischgerichten. Wenn ihr Wirsing mögt, wird euch diese Wirsingsuppe bestimmt schmecken.

Liebe Grüße,
Silke

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Herbstkranz + Gemüseeintopf mediterran

Schöner Herbst für Dein Zuhause?! Das ist ganz einfach:  Ich zeige Dir einen Herbstkranz zum selber machen und dann gibt’s hinterher noch einen leckeren Gemüseeintopf.  
Für den Herbstkranz  benötigt Ihr nur Naturmaterialien, die es ja gerade sehr reichlich überall zu finden gibt. Ich habe vor allem Hagebutten von Wildrosen und Früchte der Eberesche verwendet. Ihr könnt aber auch gern noch Blüten einarbeiten z.B. von Hortensien oder Fetthenne. Kleine Äpfel oder Birnen  oder verfärbte Laubblätter sind auch toll! Es gibt keine Grenzen, probiert es einfach aus.
Herbstkranz
Material:
– verschiedene Hagebutten, Fruchtstände von Bäumen und Sträuchern
– evtl.  Zieräpfel, Brombeeren oder andere Früchte und Laubblätter
– Kranzunterlage z.B. ein Metallring, Kranz aus Zweigen (habe ich genutzt) oder fertig gekaufter Naturkranz
-Dünnes Metalldraht zum Binden
Verarbeitung:
Hagebutten und Fruchtstände einfach im Wechsel auf den Zweigring binden. Mein Tipp: Fasst die Hagebutten zu kleinen Sträußchen zusammen und bindet sie dann auf den Zweigring.
Im Herbst steht uns langsam wieder der Sinn nach deftigerem Essen wie leckeren Eintöpfen oder kräftigen Suppen. Dieser Gemüseeintopf ist mediterran angehaucht und erinnert an ein Ratatouille. Er ist genau richtig nach einem kühlen Tag und wärmt wunderbar von innen.  Der Gemüseeintopf ist vegetarisch und wird durch Schafskäse aufgepeppt
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Gemüseeintopf mediterran
Zutaten:
– halbes Bund glatte Petersilie
– halbes Bund Basilikum
– 2 Knoblauchzehen
– 100 ml Olivenöl
– 3 TL getrocknete Kräuter der Provence
– 1 TL getrockneter Oregano, Salz und Pfeffer
– 1 rote oder gelbe Paprika    
– 1-2 Zucchini
– 1 kleine Aubergine
– 2 Zwiebeln
– 1 EL Butter
– 1 Packung passierte Tomaten (ca. 425 g)
– 150 ml trockener Rotwein
– 1 TL Gemüsebrühe
– 1 TL Honig
– 10 Kirschtomaten
– 15 entsteinte schwarze Oliven
– 100 g fester Feta (Schafskäse)
Zubereitung:
1.  Ofen auf 200 Grad vorheizen. Petersilie und Basilikum waschen, trocken schütten, Blättchen abzupfen und mit dem  geschälten Knoblauch fein hacken. 100 ml Olivenöl mit je 1,5 TL Salz und Pfeffer und je einem TL Kräuter der Provence und Oregano verquirlen.
2. Paprika, Zucchini und Aubergine waschen, putzen und klein schneiden. Mit dem Kräuteröl mischen und auf einem Backblech im heißen Ofen ca. 10 Minuten backen.
3. Zwiebeln schälen und fein hacken. In 1 EL Olivenöl und 1 EL Butter mit 2 TL Kräutern der Provence glasig braten. Passierte Tomaten, Rotwein, Brühe, 1 TL Salz und Honig dazugeben. Aufkochen und ca. 5 Minuten köcheln lassen.
4. Tomaten halbieren und gemeinsam mit dem gebackenen Gemüse und den Oliven in den Topf geben. Schafskäse klein würfeln oder zerbröseln und drüber streuen. Ca. 5 Minuten ziehen lassen.
Schmeckt pur oder mit frischem Baguette oder krossem Brot!
Liebe Grüße,
Eure Silke
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Winternordsee

Nach gefühlten sechs Wochen Dauerregen war am Wochenende plötzlich die Sonne am Himmel zu sehen, der Regen hat zumindest kurzzeitig pausiert und wurde abgelöst von einer klaren Luft, die mit einem kalten Wind kam.
Ein kurzer Anflug von schönem Winterwetter.  
Gepackt von der Sonnenenergie bin ich ans Meer gefahren.
Wir haben das große Privileg die Nordsee direkt vor der Türe zu haben (in zehn Minuten sind wir da), nutzen dieses aber leider viel zu selten!
Und während im Sommer unsere Küstenregion von Touristen gestürmt wird, hat man in den Wintermonaten die Nordsee fast für sich allein, kann lange Sparziergänge machen und begegnet dabei kaum anderen Menschen.
Das war so wunderschön:
Der Himmel und das Licht, die Weite und der Wind, die Sonne und die Nordsee, auch wenn diese sich gerade mal wieder verzogen hatte … 
Es herrschte zwar Ebbe, es war aber deshalb nicht weniger eindrucksvoll!  
Und was ist perfekt nach so einem langen Spaziergang an der der frischen Luft?
Eine wärmende Suppe!
„Es war einmal ein kleine Garnele. Die zog mit ihren Schwestern durch die Töpfe – und landete bei der Süßkartoffel…“
So lautete die vielversprechende Einleitung zu einem tollen Rezept, welches sich schon länger in meinem Fundus befand.
Meine Suppe ist nach dieser Rezeptidee entstanden, schmeckt ganz köstlich, weshalb ich sie mit Euch teilen möchte:
 Süßkartoffel-Ingwersüppchen mit Garnelen
500 g Süßkartoffeln
2 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
ein daumengroßes Stück Ingwer (mehr oder weniger nach Geschmack)
1 EL Butter
5 Zweige Thymian
1 l Gemüsebrühe
Salz und Pfeffer
1 rote Chilischote
Eine Prise gemahlenen Koriander
8 rohe Garnelen, geschält
Olivenöl
Süßkartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Zwiebeln, zwei Knoblauchzehen und Ingwer schälen und fein würfeln und in heißer Butter andünsten. Süßkartoffeln und Thymian zugeben und mit der Brühe aufgießen. Süßkartoffeln weich kochen, dann Thymian entfernen. Alles pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Restliche Knoblauchzehe und Chili fein hacken.
Die gewaschenen und trocken getupften Garnelen mit dem Koriander würzen. Olivenöl in ein Pfanne erhitzen und die Garnelen mit dem Knoblauch und Chili darin von jeder Seite ca. 2 Minuten anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Je zwei Garnelen auf einen Holzspieß stecken und mit der Suppe servieren.
Liebe Grüße von der Nordsee,
Silke  

 

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Pilze und Wild, Teil 2

Heute gibt’s das nächste Rezept mit Pilzen und Wildfleich in den Hauptrollen. Dieses Mal sind es Pfifferlinge gepaart mit Wildhackfleisch, die ich gemeinsam zu einer leckeren Quiche verarbeitet habe.
Von den Pfifferlingen habe ich gleich so viele gekauft, daß sie noch für eine leckere Pfifferlingscremesuppe vorab reichten.
  Pfifferlinge schmecken kräftig und leicht pfeffrig. Mühsam fand ich bisher immer das Putzen der Pfifferlinge, das viel Zeit beanspruchte und manchmal dann trotzdem ein Sandknirschen zwischen den Zähnen hinterließ. Grrr! 
Auf dem Wochenmarkt erhielt ich jetzt einen Tipp, den ich mit Euch teilen möchte:
Im Waschbecken leicht warmes Wasser mit 4-5 Esslöffeln Mehl vermischen, Pfifferlinge darin waschen und dann nur noch abtrocknen.
Funktioniert prima und ist schnell gemacht.
Perfekt!
Pfifferlingscremesuppe:
3/4 L Kalbsfond
(Zubereitung siehe hier oder fertigen Kalbsfond aus dem Glas)
250 g Pfifferlinge
50 g Schalotten
Butter
Salz und Pfeffer
125 ml Sahne
4 Zweige Thymian
1/2 Bund Schnittlauch
1/2 Bund Petersilie
Pfifferlinge putzen. Schalotten schälen und fein würfeln. Butter in einem Topf erhitzen und die Schalotten und Pfifferlinge darin andünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Hälfte mit der Schaumkelle herausnehmen.
Etwas Fond zu den restlichen Pfifferlingen in den Topf gießen und dann sehr fein pürieren. Mit restlichem Fond und Sahne auffüllen, die Pfifferlinge dazugeben und ca. 7 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Petersilie und Schnittlauch waschen und fein hacken bzw. in feine Röllchen schneiden. Thymianblätter ebenfalls fein hacken und alles zum Schluß in die Suppe geben. 
Und nicht nur in unserer Küche hält der Herbst Einzug.
 Auf unserem Hof ist spätestens mit der Zeitumstellung am letzten Wochenende der Herbst-Wintermodus einläutet und der Rhythmus ist nun ein anderer! Das Wetter hat sich zwar erfreulicherweise in den letzten Tagen noch einmal von seiner Sonnenseite gezeigt, doch sind die Tage deutlich kürzer und dies hat zur Folge, daß die Pferde und Esel nun nachts in den Stall kommen.  
Denn auch die Weiden sind mittlerweile im wahrsten Sinne des Wortes „abgegrast“ und das was noch nachwächst, ist längst nicht mehr so gehaltvoll. Die Tiere würden nicht mehr satt werden.
Das Reinholen der Tiere bedeutet, daß nun nachmittags die Ställe fertig gemacht werden müssen, wenn man dieses nicht in Dunkelheit tun möchte; Stroh einstreuen, Heuraufen füllen, Futtertröge bestücken,… und schließlich die Tiere reinholen, die meist bereits am Zaun stehen und darauf warten!
 Die Tiere machen in den Herbst-Wintermonaten zwar mehr Arbeit, dafür wird es im Garten ruhiger. Das meiste ist geerntet und die Stauden verabschieden sich so langsam zum Winterschlaf und sind auch im Verblühen teilweise ganz reizvoll und schön. Es ist noch zu früh alles runterzuschneiden und winterfest zu machen. Die Stunden, die ich im Garten verbringe, haben sich allerdings sehr reduziert und die meisten Gartenmöbel habe ich bereits ins Winterquartier verfrachtet.
Für die Quiche aus Pfifferlingen und Wildhackfleisch benötigt man einen Mürbeteig als Grundlage, der nach seiner Zubereitung ja leider für eine gewisse Zeit in den Kühlschrank muß damit man ihn ausrollen kann. Ansonsten ist die Quiche aber recht schnell zubereitet und backt dann im Ofen vor sich hin. Ich serviere meistens noch einen fruchtigen Feldsalat mit Birnen oder anderen Herbstfrüchten dazu. Wir mögen diese Kombination sehr.

 

 

 Quiche mit Pfifferlingen und Wildhack
200 g Mehl
4 Eier
125 g Butter
Salz
200 g Pfifferlinge
2 Schalotten
4 EL Olivelöl
250 g Wildhack
Pfeffer
1 TL getrockneter Thymian
250 g Creme fraiche
Aus dem Mehl, 1 Ei, Butter, 2 EL Wasser und einer Prise Salz einen Mürbeteig zubereiten und diesen 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Pfifferlinge waschen. Schalotten schälen und fein hacken. DAs Öl erhitzen und die Pilze und Schalotten darin andünsten. Hackfleisch zugeben und mitschmoren. Mit Salz und Pfeffer und Thymian würzen.
Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Teig ausrollen und eine gefettete Springform damit auslegen und einen Rand hochziehen. Die Pilze mit Hackfleisch darauf geben. Creme fraiche mit den restlichen Eiern mischen und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Über das Hack geben. Im Ofen ca. 45 Minuten backen.

 


Die Gallowaykälbchen haben übrigens in den Sommermonaten prima an Gewicht zugenommen. Das Fell wird nun auch dick, puschelig und lang und so wappnen sie sich langsam für ihren ersten Winter. Den anders als die anderen Tiere am Hof bleiben sie ganzjährig draußen auf der Weide und kommen nicht in den Stall.
Sie freuen sich jetzt über die Heuzufütterung!

Ich mag diese Zeit sehr und genieße es. Jede Jahreszeit hat ihren eigenen Reiz. Während man im Sommer möglichst viele Stunden draußen verbringt und auch abends kein Ende findet, muß man nun die Dinge draußen bis zur Dunkelheit erledigt haben und genießt viel mehr das Haus mit seiner Gemütlichkeit.
Und die Herbstküche ist eben auch einfach lecker!  

Ich wünsche Euch eine schöne Herbstzeit, 
Silke

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Gelber Frühling

Der Frühling kommt doch immer ziemlich gelb daher, oder?! So empfinde ich es zumindest. In unserem Garten ist im Moment gelb die dominanteste Farbe, was eigentlich nur im Frühjahr so ist, denn zu allen anderen Jahreszeiten übernehmen andere Farben die Hauptrolle. Los ging’s mit den vielen Narzissen und der Forsythienblüte, die beide schon fast verblüht sind. Im Moment sind es vor allem die vielen Sumpfdotterblumen, die sich am Teichrand entlang schlängeln und dann noch hier und da verschiedene gelbe Tulpen. Und auch unterwegs zeigt sich die Natur mit viel gelb! Erst das Schabockskraut und nun der Löwenzahn und die Rapsfelder sind auch kurz vor dem Höhepunkt der Blüte und erstrahlen schon von Weitem.
Bei uns im Haus ist auch hier und da ein bißchen gelbe österliche Deko eingezogen und beim Kochen der Karotten-Suppe mußte ich doch ein wenig schmunzeln, denn selbst in der Küche geht es gelb zu. Ich habe dann gleich noch mal hinterher einen Zitronenkuchen gebacken. Kochen und Backen nach Farben quasi. Auch mal ganz inspirierend. Das Thema „Gelb“ ließe sich da sicher noch ausbauen.
Jetzt aber erst einmal zu den beiden Rezepten. 
Die Suppe habe ich ein bißchen mit Curry abgerundet und als Beilage Lachsfilet zugegeben.

 

 


Für die Suppe benötigt Ihr:

Karotten-Suppe mit Curry und Seelachs (für ca. 6-8 Personen)
2 Zwiebel
1 kg Möhren
50 g Butter
2 EL Currypulver
2 TL Honig
100 ml Weißwein
200 ml Orangensaft
1 l Gemüsebrühe
500 ml Schlagsahne
100 g saure Sahne
500 g Seelachsfilet
Salz & Pfeffer

Zwiebeln fein hacken. Die Möhren schalen und grob würfeln und in erhitzter Butter mit Zwiebeln leicht anschwitzen, Curry und Honig zugeben und kurz mitdünsten. Mit Wein ablöschen. Brühe und Orangensaft angießen, aufkochen lassen und ca. 20 Min. garen.

Suppe fein pürieren, Sahne und saure Sahne unterrühren und aufkochen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Seelachsfielt waschen, trockentupfen und in Würfel schneiden. Zur heißen Suppe geben und ca. 7 Min bei schwacher Hitze gar ziehen lassen.

Dann kommen wir noch zu einem wahren Klassiker bei uns im Hause, den ich wärmstens empfehlen kann: Zitronenkuchen vom Blech. Mit diesem Kuchen kann man wirklich nichts falsch machen, denn er schmeckt sozusagen generationsübergreifend allen gleich gut, Kindern wie Großeltern. Außerdem ist er schnell gemacht!  

 

 

Zitronenkuchen vom Blech

350 g weiche Butter
350 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
6 Eier
350 g Mehl
3 TL Backpulver
abgeriebene Schale von 2 Zitronen

Die Zutaten der Reihenfolge nach zu einem Rührteig verarbeiten. Den Teig auf ein gefettetes Backblech streichen und etwa 20 Min. bei 200 Grad backen.
Auskühlen lassen.

Für den Guß:
Aus 200 g Puderzucker
und 4 EL Zitronensaft
einen Guß herstellen und den Kuchen damit bestreichen.

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Schwarzwurzelsuppe

Der Winter hat uns nach wie vor fest im Griff und um unseren Hof weht ein scharfer Wind. Gefühlt ist die Temperatur noch weit unter der tatsächlichen und ganz ungewöhnlich für den März. Die Natur steht eigentlich in den Startlöchern, man kann es an dem zarten Austrieb der Pflanzen sehen und doch läßt der Frühling noch auf sich warten.

Da erscheint es doch nicht annährend verwunderlich, daß man Lust auf eine eine wärmende Suppe hat und warum dann nicht auch noch zu einem Wintergemüse greifen.

Schwarzwurzel sind ein wunderbares Wintergemüse, sie haben allerdings einen großen Nachteil. Das Putzen und schälen ist mühsam, die Wurzeln kleben beim Schälen und hinterlassen unschöne Flecken. Mein Tipp: Entweder unter laufendem Wasser schälen oder zu Einweg-Handschuhen greifen. Da geht es problemlos und der gute Geschmack der Schwarzwurzel läßt diesen kleinen Nachteil schnell vergessen. Dann noch Schalotten schälen und klein schneiden und schon hat man die Basis der Suppe.

 

Zur Verfeinerung der Suppe bzw. als Einlage habe ich Räucherlachs und ein wenig Schnittlauch gewählt.

 

Und hier nun das komplette Rezept für 4 Personen:

Schwarzwurzelsuppe mit Räucherlachs

Zutaten:

 

750 g Schwarzwurzeln

 

2 Schalotten

 

1 L Gemüsebrühe

 

100 ml Sahne

 

Salz, Pfeffer, Muskatnuss

 

 

Einlage:

 

150 g geräucherter Lachs

 

½ Bund Schnittlauch

 

 

Die Schwarzwurzeln unter fließendem Wasser abbürsten, schälen und klein schneiden. Die Schalotten ebenfalls schälen und klein schneiden. Beides in der Gemüsebrühe ca. 20 Minuten bei mittlere Hitze weich köcheln und dann pürieren. Sahne zufügen, mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen und evtl. noch mal kurz erhitzen ohne zu kochen.

 

Den Fisch in Stücke schneiden und mit dem geschnittenen Schnittlauch anrichten.