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Schwarzwurzelsuppe

Der Winter hat uns nach wie vor fest im Griff und um unseren Hof weht ein scharfer Wind. Gefühlt ist die Temperatur noch weit unter der tatsächlichen und ganz ungewöhnlich für den März. Die Natur steht eigentlich in den Startlöchern, man kann es an dem zarten Austrieb der Pflanzen sehen und doch läßt der Frühling noch auf sich warten.

Da erscheint es doch nicht annährend verwunderlich, daß man Lust auf eine eine wärmende Suppe hat und warum dann nicht auch noch zu einem Wintergemüse greifen.

Schwarzwurzel sind ein wunderbares Wintergemüse, sie haben allerdings einen großen Nachteil. Das Putzen und schälen ist mühsam, die Wurzeln kleben beim Schälen und hinterlassen unschöne Flecken. Mein Tipp: Entweder unter laufendem Wasser schälen oder zu Einweg-Handschuhen greifen. Da geht es problemlos und der gute Geschmack der Schwarzwurzel läßt diesen kleinen Nachteil schnell vergessen. Dann noch Schalotten schälen und klein schneiden und schon hat man die Basis der Suppe.

 

Zur Verfeinerung der Suppe bzw. als Einlage habe ich Räucherlachs und ein wenig Schnittlauch gewählt.

 

Und hier nun das komplette Rezept für 4 Personen:

Schwarzwurzelsuppe mit Räucherlachs

Zutaten:

 

750 g Schwarzwurzeln

 

2 Schalotten

 

1 L Gemüsebrühe

 

100 ml Sahne

 

Salz, Pfeffer, Muskatnuss

 

 

Einlage:

 

150 g geräucherter Lachs

 

½ Bund Schnittlauch

 

 

Die Schwarzwurzeln unter fließendem Wasser abbürsten, schälen und klein schneiden. Die Schalotten ebenfalls schälen und klein schneiden. Beides in der Gemüsebrühe ca. 20 Minuten bei mittlere Hitze weich köcheln und dann pürieren. Sahne zufügen, mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen und evtl. noch mal kurz erhitzen ohne zu kochen.

 

Den Fisch in Stücke schneiden und mit dem geschnittenen Schnittlauch anrichten.

 

 

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Heimgemachte Oliventapenade mit gebackenem Ziegenkäse

Oliventapenade mache ich häufiger und dazu gibt es in der Regel geröstetes Brot… wie Bruschetta. In Donna Hay’s „Jahreszeiten“ – Kochbuch habe ich jetzt entdeckt, daß sie dazu einen gebackenen Ziegenkäse serviert. Hört sich wunderbar an! Also, gleich ausprobiert und ich kann nur sagen…. Köstlich! 

 

 

 

 

Das Rezept:

Tapenade aus schwarzen Oliven
(für ca. 4 Gläser á 200 ml Inhalt)
1 Bund glatte Petersilie
2 frische Knoblauchzehen
500 g entsteinte schwarze Oliven
150 g Kapern
12 Sardellenfilets
300-350 ml Olivenöl
Schwarzer Pfeffer
1 Tl Chiliflocken
Alle Zutaten miteinander pürieren, dann in Gläser füllen und glatt streichen, zuletzt 1 cm hoch mit Olivenöl begießen. Gläser sind ungeöffnet und im Kühlschrank aufbewahrt ca. 3 Monate haltbar.
Gebackener Käse
Ziegenrolle pro Person ca. 60-80 g
1 Knoblauchzehe
2 El Olivenöl
Die Knoblauchzehe pressen und mit dem Olivenöl verrühren. Die Käseröllchen damit beträufeln, auf Backpapier setzten und im vorgeheizten Backofengrill goldbraun rösten.
Ich habe die Brotscheiben auch kurz knusprig mitgeröstet. 
 
Ich wünsche Euch noch einen wunderschönen Tag, 
Silke