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Gugelhupf mit Baileys

Mit einem sehr leckeren und leicht beschwipstem Gugelhupf, den wahrscheinlich letzten Winterbildern des Jahres und den Hinweis auf einen kleinen Bericht möchte ich Euch ein wunderschönes Wochenende wünschen.
Aber eins nach dem anderen: Der Gugelhupf sieht nicht nur so zum Anbeißen lecker aus, er schmeckt auch mindestens genauso gut. Eigentlich ist er als klassischer Marmorkuchen getarnt, überrascht dann aber mit seiner Schokofüllung, die einen Schuss Baileys und geraspelten Marzipan enthält. Davon ist nach dem Backen erst einmal nichts zu sehen und so ahnt man beim ersten Bissen noch nicht, welcher geschmackliche Leckerbissen sich auf der Zunge befindet. Der Gugelhupf hat also nicht nur optisch den Dreh raus (wobei meine Marmorierung durchaus noch mehr Dreh hätte vertragen können?!) sondern auch kulinarisch!
Die klassische Gugelhupf-Backform ist uns oft zu groß und ich nehme gern eine kleinere. Hier ist es eine Puddingform mit einem Durchmesser von 15 cm; die perfekte Größe für uns. Für die klassische Gugelhupfform (22 cm Durchmesser) nehmt Ihr einfach die doppelte Menge, wobei drei Eier dann ausreichen .
Marmor-Gugelhupf mit Baileys
(für eine kleine Gugelhupfbackform mit einem Durchmesser von 15 cm) 
Zutaten: 
·         125 g weiche Butter
·         150 g Zucker
·         1 TL Vanillepulver
·         2 Eier
·         150 Mehl
·         1 gehäufter EL Speisestärke
·         1 TL Backpulver
·         100 g Saure Sahne  
Füllung:
·         50 g Marzipan
·         75 ml Baileys
·         1 EL weiche Butter
·         25 g Rohrrohrzucker
·         1 Tl Kakaopulver
·         75 g gemahlene Haselnüsse 
Überguss.
·         Kuvertüre und ein gehackte Haselnüsse
Zubereitung: 
1.      Ofen auf 180 Grad vorheizen
2.      Butter, Zucker und Vanille cremig schlagen. Eier unterschlagen. Mehl, Stärke, Backpulver dazugeben und zum Schluss die Saure Sahne unterrühren.
3.      Marzipanmasse raspeln und mit Baileys, Butter, Zucker, Kakao und Nüsse glatt rühren. Ca. 3 EL vom hellen Teig abnehmen und damit verrühren.
4.      Ein Drittel des hellen Teigs in die gefettete und mit Mehl bestäubte Gugelhupfform füllen und dann im Wechsel helle und dunkle Füllung verteilen. Mit einem Essstäbchen marmorartig durchziehen.
5.      Im heißen Ofen ca. 1 Stunde backen.
6.      Nach dem Auskühlen mit Kuvertüre überziehen und gehackte Haselnüsse drüberstreuen. 
Winterbilder wird es dann vorerst wohl nicht mehr geben; bei uns hat das Tauwetter eingesetzt und ich glaube, der Frühling lässt nicht mehr lange auf sich warten. Meine Gartenfinger zucken schon! Diese Bilder sind noch in der Lüneburger Heide entstanden. 
Zum Abschluss habe ich einen kleinen Hinweis: In der aktuellen Ausgabe des Magazins Echt.Niedersachsen gibt es einen doppelseitigen Bericht über mich und meinen Blog. Ich freue mich!!! Also, liebe Niedersachsen unter Euch…  husch, husch zum nächsten Kiosk!
Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende!
Liebe Grüße,
Silke 
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Hoffest

Wir haben gefeiert und zwar so richtig! Letztes Wochenende hatten wir ein großes Fest bei uns am Hof! Anlass war der runde Geburtstag meines Mannes (er nannte es lieber Hoffest), zu dem er Familie, Freunde und enge Geschäftsfreunde eingeladen hatte. Rund 70 Gäste sind gekommen und wir hatten einen tollen Tag!
Heute zeige ich Euch ein paar Eindrücke vom Fest und dazu einige Tipps für Eure nächste Feier.

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In meinem Kopf hatte ich eine lauschige Sommernacht, eine lange Tafel mit Gästen zwischen den Obstbaumreihen und der Garten erfüllt von schöner Musik. Tja… pünktlich mit dem Eintreffen der Gäste fing es zu regnen an. Da sich das morgens schon abgezeichnet hatte, haben wir die lange Tafel dann nicht im Garten sondern in unserer Scheune aufgebaut und wisst Ihr was? Es war richtig kuschelig! Wir starteten mit einem Prosecco zur Begrüßung und schnell verteilten sich die Gäste (glücklicherweise hatten wir keinen Dauerregen, sondern nur Schauer), unsere Tiere begrüßten sie neugierig und begleitet wurden sie von grandioser Musik. Für uns spielten vier wunderbare Musiker (Klavier, Kontrabass, Saxophon und Schlagzeug) die mit Swinging Jazz und Boogie Woogie keinen Fuß stillstehen ließen und schnell für gute Stimmung sorgten. Wir hatten Kaffee und eine großes Küchenbuffet und am Abend wurde ein großer Grill angeschmissen. Heimgemacht war an diesem Tag Programm. Es gab ausschließlich Fleisch von unseren Galloways und vom eigenen Wild (Reh, Hirsch, Wildschein). Sämtliche Kuchen, Salate, Dips und Beilagen haben wir mit viel Hilfe von der Familie und lieben Freunden heimgemacht.  
In der Scheune hatten wir neben den Tischen und Stühlen gemütliche Sofas aus frisch gepressten Heuballen gebaut und alles duftete nach Heu. Nach dem Essen rückten wir ein paar Tische und zwischen den alten Balken klangen die Jazzklänge bis tief in die Nacht. Es war ein tolles Fest! 
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Das war der Hotel-Shuttle-Service 🙂
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Meine Tipps für ein Hof- oder Gartenfest:
Unsere Deko bestand im Großen und Ganzen aus Zinkgefäßen (alt und neu), Heuballen und alten Weckgläsern:
  • Zinkgießkannen, -Eimer und -Behältnisse mit und ohne Blumen zur Deko verteilen
  • Zinkwannen mit Wasser, Schwimmkerzen und Rosenblüten füllen
  • Alte Zinkwanne aufrecht hinstellen, Kerzen in unterschiedlichen Größen hineinstellen und etwas Grün  (z.B. Efeu) drum herum drapieren
  • Alte Milchkannen als Blumenvasen nutzen
  • Baustümpfe als Tischchen für Windlichter und Blumenvasen (beides Weck) verwenden
  • Weckgläser gibt es oft für kleines Geld auf Floh- und Trödelmärkten. Uns  dienten sie als Windlichter, Blumenvasen, Aufbewahrung für Besteck und auch als Saucen/Dip-Serviergefäß
  • Möglichst Blumen aus dem Garten bzw. der Jahreszeit und Region entsprechend. Ich hatte Pfingstrosen, Mutterkraut, Kamille, Frauenmantel und Bartnelken.
  • Hinweisschildchen (Hoffest, Getränke, WC,…) selbst machen. Einen Pfeil aus Holz ausschneiden, bemalen und beschriften, auf Gartenforken oder Spaten schrauben und einfach an Ort und Stelle in den Boden stecken
  • Papierlampignons in unterschiedlichen Größen in Bäume, Scheune, Garage (whatever) hängen. Unser Fest startete am Nachmittag, also zu einer Zeit, wo noch keine Beleuchtung notwendig war. Ich habe deshalb einfach unsere Weihnachtsbeleutung, die mit Fernbedienung zu aktivieren ist, hervorgeholt und jeweils eine Baumkerze in ein Lampignon gehängt und abends bequem per Fernbedienung angemacht.
  • Sofas aus Heuballen bauen und Stoffe darauf legen, damit die Gäste gemütlicher sitzen. Mit passenden Kissen erhält das ganze einen Lounge-Charakter.
  • Wimpelketten sind immer, immer, immer dekorativ und leicht genäht. Bei uns schmückten sie vor allem unseren Planwagen. Der Planwagen diente übrigens als Hotel-Shuttle-Service für die Gäste, die im drei Kilometer entfernten Gasthof untergebracht waren. Mein Vater hat sie dort mit dem Planwagen abgeholt und zum Fest gebracht.
  • Sorgt dafür, dass Euren Gästen nicht kalt wird. Ein Korb voller Wolldecken und ein Heizstrahler sind bei uns sehr dankbar angenommen worden
  • Ein großes Brett mit Tafellack bestreichen und dann mit Kreide beschriften = Große Speisekarte.
Von den nächsten beiden Punkten habe ich leider kein Foto (mit Eintreffen der Gäste habe ich die Kamera zur Seite gelegt)
  • Beschriftung der verschiedenen Kuchen, Salate, Dips etc. macht es des Gästen leichter. Ich hatte kreisrunde beschriftete Kärtchen auf Holzspieße geklebt und einfach z.B. in den Salat gesteckt.  
  • Candy-Bar mit verschiedenen Süßigkeiten in großen Gläsern (nicht nur für die Kinder!!!) 
Für das Buffet, sowohl Kuchen- als auch Salatbuffet, hatte ich eine alten Anhänger vorgesehen, der neben dem Grill auf dem Hof platziert war. Mit alten Holzkisten und Etageren hatte ich verschiedene Höhen geplant. In meinen Gedanken sah es toll aus: Die verschiedenen Kuchen auf dem alten Anhänger. Auch davon musste ich mich aufgrund des Regens verabschieden. Die Gäste wussten natürlich nicht, welches Bild ich im Kopf hatte. Sie haben stattdessen das Buffet von einfachen Tischen in der Scheune genossen, etwas enger und weniger dekorativ, aber keinesfalls weniger lecker 🙂   

 

Ein lieber Freund schrieb am nächsten Tag: „Wichtig ist, sich mit Freunden gemeinsame Zeit zu schenken.“ Wie recht er hat! In diesem Sinne haben wir alle den Tag genossen!
Liebe Grüße,
Silke

Wohnreportage: Unser Hof in der LandIdee Wohnen & Deko

Im letzten Jahr flatterte hier eine Mail und Anfrage der LandIdee Wohnen & Deko ins Haus, ob wir uns eine Homestory vorstellen könnten. Juchuu…. nun ist sie erschienen: Eine achtseitige Reportage über unseren Hof und wir sind ganz begeistert! Ihr findet sie in der aktuellen LandIdee Wohnen & Deko
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Wenn Ihr also ein bisschen bei uns durch Schlüsselloch schauen wollt, dann „husch, husch“ zum nächsten Zeitschriftenhändler.
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Vielen lieben Dank, liebe Lina und Birgid! Es war ein toller Tag mit Euch (trotz des schlechten Wetters) und das Ergebnis ist wunderschön!
Liebe Grüße,
Silke 
P.S.: Die beiden Fotos oben sind natürlich auch von Birgid Allig, haben es aber nicht ins Magazin geschafft 🙂 
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Hundekoffer

Heute gibt’s ein kleines DIY für die Vierbeiner im Hause!
Seit ca. einem Monat haben unsere Hunde „neue“ Hundekörbe.
Diese haben die vierwöchige Hundenutzungstestphase gut überstanden, außerdem manch entzückten Laut bei einigen zweibeinigen Besuchern hervorgerufen und uns haben sie mit ihrem dekorativen Aussehen auch dauerhaft überzeugt.
Deshalb möchte ich Euch heute diese Hundekoffer zeigen:

 

Ja, es sind alte Koffer!
 Mein Mann und ich haben beide einen alten Koffer mit in unseren Haushalt gebracht, der uns jeweils schon viele Jahre begleitet hat. Bisher fristeten beide Koffer allerdings ein verstaubtes Dasein auf dem Scheunenboden und fanden bisher keinen rechten Platz bei uns im Haus.
Farblich passen sie ganz prima zusammen: Der eine ist eher braun, der andere beige in der Farbe; beide etwa gleich groß und innen einmal mit gestreiftem und einmal kariertem Muster versehen. Nach langer vergeblicher Suche nach schönen und dabei preislich angemessen Hundekörben kam mir die Idee, diese Koffer als Hundekörbe umzufunktionieren. Wir haben also kurzerhand die Koffer entstaubt, ich habe Kissen in der passenden Größe aus Wollstoffen genäht und damit es dann noch mal richtig kuschelig wird, haben wir noch Schaffelle reingelegt.
Ja, ja… unsere Hunde leben schon fürstlich!!

 

Zum Schutz des Fußbodens habe ich die Koffer auf der Unterseite 
mit Filzstreifen beklebt.
Ein weiterer Tipp: Haltet auf Flohmärkten und Kleiderkammern etc. nach alten Lammfelljacken Ausschau. Sie eignen sich ganz wunderbar mit ihrem Innenleben für Hundekörbe, sind oftmals für kleines Geld zu haben und den Hunden macht es auch überhaupt nichts, wenn sie etwas muffeln… das tun ja leider manchmal selbst! Ärmel, Kragen und was sonst noch so stört ist schnell abgeschnitten.
Die Bilder sprechen für sich:
Die Hunde finden die neuen Körbe prima und haben sie ganz schnell für sich als Relax-Zone entdeckt! 
Abschließend gibt es kleine Suchbilder:
Findet den Hund oder auch was ist Hund und was ist Schaffell?
Liebe Grüße,
Silke

 

Unser Heim! Heute: Das Bad

In meinem Blog heimgemacht berichte ich über allerlei heimgemachte Dinge; ob nun aus der Küche, dem Garten oder aus dem Atelier.
Ich berichte also von Dingen die in oder um unser Heim entstehen.
 Von unserem Hof an sich habe ich allerdings bisher kaum Bilder gezeigt; das wird sich nun ändern…
Heute nehme ich Euch einmal mit in unser Heim, genauer gesagt:
In unser Badezimmer… unsere kleine Wellness-Oase. Denn einer der schönsten Räume seit den großen Sanierungs- und Umbaumaßnahmen unserer Hofgebäude vor zwei Jahren ist sicherlich ebendieser Raum. Das Badezimmer hat nicht mehr viel von einer klassischen Nasszelle, gleicht es jetzt doch vielmehr unserem kleinen persönlichen Spa.

 

Durch den Umbau eines bestehenden Gebäudes, in unserem Fall eines Schweinestalls, sind viele Dinge bereits vorgegeben und bei der Planung zu berücksichtigen!
Wir haben das große Glück einen ausgesprochen exzellenten Architekten in der Familie zu haben: Meinen lieben Ehemann!!! (info)
Er hat die vorhandenen Dinge aufgenommen, sein Fachwissen und wertwolle gestalterische Ideen und Erfahrungen eingebracht und dabei meine manchmal ungewöhnlichen Vorstellungen, Wünsche und Ideen bedacht. Entstanden ist eine für uns perfekte Material- und Raumplanung, die es dann umzusetzen galt. Oder vielmehr auch manchmal durchzusetzten (bei den Handwerkern): z.B. unser Waschbecken… aber dazu später mehr.

Eine sehr entscheidende Vorgabe war die Breite der Fensteröffnungen, woran wir uns bei der Raumaufteilung zu orientieren hatten. Alle Fenster wurden bis auf den Boden runtergezogen; hell und offen sollte es sein. Wir haben kein Obergeschoß, alle Räume sind ebenerdig, auch das Bad. Sämtliche Räume in unserem „Stall“ sind bis zum Dach offen und haben eine offene Holzbinderkonstruktion, also keine eingezogenen Decken. Auch das läßt alles luftig, frei und großzügig erscheinen.  

Die Dusche erstreckt sich über die gesamte Breite eines Fensters und ist vom übrigen Bad nur durch eine freistehende Glasscheibe abgegrenzt. Zwei Duschköpfe machen es möglich, daß wir wunderbar zeitgleich duschen und den Tieren währenddessen beim Weiden zusehen können. Direkt vom Bad können wir hinaustreten auf ein Holzdeck und uns ein Stück Natur und Garten in die Räume holen. Das gesamte Stallgebäude fügt sich wunderbar ein und wir leben durch die vielen großen Fenster mit der Natur.

Bei der Wahl der Materialien haben wir uns auf nur wenige Naturmaterialien beschränkt; so haben wir z.B. Eichendielen im kompletten Haus verlegt, also auch im Bad. Ich weiß, daß hier und da Bedenken wegen der entstehenden Feuchtigkeit kommen. Ich kann aber dazu nur raten, denn es strahlt viel Wohnlichkeit und Ruhe im Bad aus und mit Feuchtigkeitsschäden gibt es keine Probleme. Früher standen die Badewannen bzw. Waschbottiche in den Höfen auch frei auf den Holzdielen. Für den Duschbereich haben wir große französische Burgunder Kalksteinplatten gewählt. Oberflächlich sehen sie fast ein bißchen rauh aus, vor allem auch mit den beschlagenen und nicht geschnittenen Kanten, sie sind aber irgendwie ganz samtig und warm und es ist sehr angenehm, barfuß darauf zu gehen.

 

Ich habe schon einmal geschrieben, daß ich es sehr mag, wenn das Haus und der Garten zu den Personen und zu dem Umfeld passt. So würde ein völlig moderner oder durchgestylter Garten für mein Empfinden beispielsweise nicht zu einem alten Bauernhof passen. Oder übertrieben ausgedrückt: Ein Bad mit goldenen Wasserhähnen würde nicht zu einem ehemaligen Stall passen. Man kann aus einem Stall kein kleines Schloß machen. Ich mag es, wenn man Bezüge zum Gebäude oder der Gegend wiederfindet. Und so hatte ich mir dann auch in den Kopf gesetzt, daß wir für unser Bad im Stall eine alte Viehtränke als Waschbecken nehmen sollten. Mein Mann kennt einen sehr eigenwilligen Händler alter Baustoffe, den wir dann in seiner Scheune besucht und dort gestöbert haben. Riesig groß und ein wahres Paradies. Von alten Türen, über Treppen und Fenstern, Ziegelsteinen, Eisengittern,.. Ich hätte dort Stunden zubringen können. Gefunden haben wir eine alte Pferdetränke aus Sandstein, die ca. 250 Jahre alt ist und die uns in ihrer Größe und Struktur perfekt erschien. Bei ihm haben wir außerdem zwei Wandlampen gefunden, die jetzt neben unserem Spiegel hängen und außerdem eine alte Sandsteinfensterbank, die nunmehr neben der freistehenden Badewanne aufrecht thront und der Wasserleitung und der Armatur als Stütze dient. Standesgemäß haben wir die Dinge dann auch in unseren Pferdeanhänger verladen und sind glücklich nach Hause gefahren, wo wir beim Ausladen in die ungläubigen Gesichter der Handwerker schauten. Der Blick sprach Bände, als wir die alte, verstaubte Pferdetränke ausluden und feierlich erklärten, daß das nun unser Waschbecken wird.
„Jetzt sind se ganz durchgeknallt!“ 

 

Der Maurer hat zwei Säulen gemauert und verputzt, die dem Trog als Unterbau dienen und der Klempner hat ein Loch gebohrt und einen Abfluß verlegt. Wir haben den Trog dann noch mit einem „Fleckschutz“ gestrichen, wodurch wir jetzt keine Probleme mit irgendwelchen Flecken haben z.B. von Zahnpasta. Bei den Armaturen haben wir uns für sehr schlichte, moderne und gradlinige Modelle entschieden. Die freistehende Badewanne wurde so platziert, daß wir beim Baden direkten Blick aus dem Fenster raus auf die Felder und Wiesen haben. Somit stand das Grundgerüst des Badezimmers.

 

 

 

Wir fühlen uns ausgesprochen wohl in unserem Bad und genießen es jeden Morgen auf Neue!

Liebe Grüße
Silke