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Kranz binden mit Raps

Kranz binden?! Nicht meine größte Stärke und außer dem obligatorischen Adventskranz zu Weihnachten passiert in dieser Richtung auch wenig das Jahr über. Aber dieser Kranz ist wirklich einfach und fix gemacht, die Materialien beschränkten sich auf nur drei Komponenten (die kaum was kosten) und wenn man nicht supergenau und exakt arbeitet, verzeiht der Kranz das auch ohne größere Schäden in der Optik. Wenig Aufwand, große Wirkung! Hört sich gut an, oder?!
In diesem Jahr ist unser Hof umgeben von Raps und hat uns im Mai erst mal mächtig mit seinem Blütenduft betört. Jetzt laufe ich jeden Morgen mit den Hunden an einem besonders großen Rapsfeld vorbei und bin ganz fasziniert von den Samenständen; die Schoten sind besonders in der Form und in einem tollen Grün. So ganz langsam fängt es an sich zu verfärben, übrigens auch im Kranz, der mit der Zeit beige/braun wird!  

Ich habe für den Kranz einen Strohrohling genutzt und dann die abgeschnittenen und eingekürzten Rapsstängel mit Blumendraht drum herum gewickelt. Das war’s schon! Schnell und auch ohne große floristische Begabungen machbar.

Alles Liebe,
Silke
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Sommergarten

Es wird Zeit, Euch mal wieder mit in unseren Garten zu nehmen. Im Juli kam der ersehnte Sommer und der Garten hat alles gegeben! Blüten in Hülle und Fülle: Rosen, sämtliche Stauden und jetzt die vielen Hortensien. Es ist einfach schön! 
Blaubeere, Hortensie und Frauenmantel
Lichtnelke, unser Brunnen mit der Ramblerrose ‚Perennial Blue‘ und rechts die Rose „Rose de Resht“
Der Blick über die Sichtachse „Obstbaumwiese“
Das große Hortensienbeet am Nebeneingang.
Thymian, Riesengänsefuß (Baumspinat) und Ehrenpreis
Der Weg zum Haupteingang wird links und rechts von Linden und üppigen Wildrosenhecken „rosa rugosa“ gesäumt.
Frauenmantel und rechts Johanniskraut
Indianernessel, Johannisbeeren und Rose „Rody“


Die Bodendeckerrose „Rody“ gibt in diesem Jahr alles und hat lange überhängende Triebe. Die Farbe ist toll, sie ist sehr unkompliziert, starkwüchsig und gesund. Ich finde, sie ist mal eine gute Alternative zur „The Fairy“.

Der Bank bei der Obstbaumwiese habe ich links und rechts einen Streifen Storchschnabel „Rozanne“ zur Seite gepflanzt. Es sieht aus wie ein blaues Band und strahlt trotz der Blütenfülle Ruhe aus.
Und noch einmal „Rozanne“, der sich hier um die großen Buchsbaumkugeln schlängelt.
Zum Haupteingang reihen sich kleine Buchskugeln wie an einer Perlenschnur. Unterpflanzt habe ich sie mit dem Storchschnabel „Apfelblüte“ und „Dreamland“. Vor allem Dreamland blüht bis in den Herbst hinein. 

Bilder vom Kräutergarten und Gemüsegarten gibt es heute nicht; ich habe hier und hier schon mal darüber geschrieben. Außerdem machen mir die Schnecken in diesen Gartenbereichen das Leben gerade besonders schwer und ich bin ein bisschen frustriert. Es gibt auch noch einen neuen Gartenraum, von dem es aber hier heute auch noch keine Bilder gibt. Ich möchte Euch davon in einem separaten Post erzählen.


Gartenfotografie finde ich schwierig! Einzelne Details, Blüten und Makroaufnahmen sind gut und schön, aber wirklich die Stimmung des Gartens einzufangen, den besonderen Lichteinfall, die Bepflanzung einer Staudenrabatte oder die Wirkung eines Gartenraums, … das finde ich schwierig. Ich bin nie ganz zufrieden, wenn ich später meine gemachten Fotos durchsehe. Das steht auf jeden Fall auf meiner Wunschliste: Ein Workshop zum Thema Gartenfotografie.
Liebe Grüße 
Silke  
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Holunderblüten-Birnen-Eis

Für einen geschmacksintensiven und aromatischen Holunderblütensirup soll man die Blüten bei Sonnenschein und warmen Temperaturen ernten. Der für den Geschmack verantwortliche Blütenstaub soll möglichst nicht abgespült werden. Wer hätte gedacht, dass das die größten Herausforderungen bei der Zubereitung von Holunderblütensirup sein könnten?! In diesem Jahr ist es so! Der Sommer ist zögerlich: Sonnenschein und warme Temperaturen sind Fehlanzeige und der Blütenstaub wird nicht durch mein Abwaschen, sondern durch den Regen heraus gespült. Ein paar Blüten konnte ich dem schlechten Wetter aber abluchsen und damit leckeren Holunderblütensirup ansetzen.   
So zieht der Juni vorüber, der Garten steht in voller Blüte und man kann ihn kaum genießen. Normalerweise sitzen wir viel auf der Terrasse, lassen uns von dem Duft der Ramblerrosen und dem Lavendel verwöhnen und schlürfen bei möglichst hohen Temperaturen z.B. ein leckeres Eis. Die Ramblerrose gibt alles, der Lavendel blüht fantastisch und ich stehe mit meinem Eis parat! Fehlt nur noch die Sonne! Wir hoffen mal auf den Juli!   
Dieses Holunderblüten-Birnen-Eis schmeckt so ein bisschen nach Wassereis aus Kindertagen. Leicht, erfrischend, süßlich und lecker! Es ist kein großes Hexenwerk und Ihr braucht keine Eismaschine. Ich habe das Rezept aus der „deli“ Nr. 2/2014, die es wiederum dem „Eis“-Buch von Elisabeth Johansson entnommen hat.
 
Holunderblüten-Birnen-Eis    
Zutaten: (für 6-8 Wassereis-Formen) 
·         250 ml Holunderblütensirup
·         400 ml Wasser
·         1/2 Birne
·         Saft und Schale von 1/2 Zitrone  
Zubereitung:  
1.    Birne in dünne Scheiben schneiden und in jede Eisform eine Scheibe leben.
2.    Sirup, Wasser, Saft und Schale von der Zitrone vermengen und die Förmchen damit auffüllen. Eisstiele einsetzen
3.    Über Nacht gefrieren lassen und dann zum herausnehmen kurz in laufwarmes Wasser stellen. 
Das Rezept könnt Ihr Euch ganz bequem als PDF ausdrucken.

 

Die „deli“ hat gleich noch einen guten Tipp mitgeliefert: Die Masse ohne Birnen in Eiswürfelbehälter gefrieren lassen und mit Prosecco aufgegossen servieren. Ich habe noch Minze-Blättchen mit gefroren. Bilder gibt’s davon noch nicht, denn das werden wir erst am Wochenende testen! Ihr wisst schon: Rosenblüte, Lavelduft und lauschige Sommernacht auf unserer Terrasse… schließlich haben wir dann schon Juli!  
Liebe Grüße
Silke   
P.S.:
Das Rezept für meinen Holunderblütensirup findet Ihr hier
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DIY für Kinder: Strickjacke und Fruchtriegel

Nach der etwas schwereren Kost vom letzten Post wird’s heute mal süß: Es gibt was für die Kleinsten!
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Von meiner lieben Freundin Christel habe ich Euch schon erzählt; sie hat auf dem Blog schon einige Strickanleitungen für Euch erstellt. Als unser kleiner Familienzuwachs Ende letzten Jahres unser heimgemachtes Zuhause verstärkte, hatte ich natürlich ein bisschen die Hoffnung, dass Christel vielleicht auch etwas für die Kleine stricken würde. Und dann trudelte auch schon das erste Päckchen ein und was soll ich sagen… ich bin begeistert!!! Christel hat sich mal wieder selbst übertroffen!
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Erst gab’s das gehäkelte, supersüße Schlaf-Schäfchen und dann die wunderschöne Strickjacke. Christel hat so eine Strickjacke schon vor längerer Zeit einmal für mich gestrickt… wir können jetzt also im Partnerlook losziehen, die Kleine und ich! Für Euch hat sie eine Anleitung geschrieben und vielleicht mögt Ihr die kleine Strickjacke nacharbeiten. Die Anleitung in Größe 80/86 findet Ihr hier.
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Und dann muss ich unbedingt noch ein Rezept für selbstgemachte Fruchtriegel mit Euch teilen. Die sind der Knaller und das nicht nur für die Kleinen. Es gibt diverse gekaufte Fruchtschnitten, aber diese sind wirklich um Längen besser und ruckizucki fertig. Kein Backen, die Zutaten kann man auch relativ variabel gestalten und dann sind sie auch noch gesund! Was will man mehr, oder?! Unsere Tochter findet sie super als kleine Sattmacher zwischendurch und alle anderen übrigens auch! In einer luftdichten Dose im Kühlschrank halten sie etwa zwei Wochen. Bei uns haben sie allerdings keine zwei Tage überlebt, dann waren sie alle verputzt.
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Fruchtriegel  
Zutaten:  
·         300 g Trockenobst (z.B. Datteln, Feigen, Aprikosen, Cranberries, Rosinen…)
·         100 g Hafer- oder Dinkelflocken
·         20 g Sonnenblumenkerne
·         20 g Nüsse (z.B. Walnüsse)
·         3-5 EL Fruchtsaft (z.B. Orangen-, Apfel-, Kirschsaft)
·         Oblaten  
Zubereitung:  
1.    Alle Zutaten in einer Küchenmaschine zerkleinern und miteinander vermengen.
2.    Eine Oblate mit der Fruchtmasse bestreichen und die andere Oblate draufdrücken.  
Ich habe die Oblaten zwischen zwei Brettchen und mit einem schweren Gegenstand beschwert eine Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen. Dann wellen sich die Oblaten nicht so und die Riegel bleiben flach. Bei mir sind es übrigens eckige Oblaten, damit ich die Riegel besser portionieren kann. Ihr könnt natürlich auch gern runde Oblaten verwenden. 
Wer noch mehr Süße benötigt, kann noch einen Esslöffel Honig zufügen.
Das Rezept für die Fruchtriegel findet Ihr hier als PDF zum ausdrucken.
Liebe Grüße,
Silke
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Quark-Himbeer-Torte

Ich melde mich nur kurz, dafür aber mit einem sehr leckeren Quark-Himbeer-Törtchen und dazu ein paar fluffig-leichte blühende Gartenbilder der letzten späten Tulpen, dem Flieder und blühendem Schnittlauch! Damit wir auch nicht vergessen, dass wir letzte Woche noch phantastisches Frühlingswetter hatten und es auch anders geht als dieser fiese Regen der letzten Tage.  
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Himbeeren haben zwar noch nicht Saison, Ihr könnt aber prima tiefgefrorene Himbeeren benutzen (ich hatte noch eine Packung in der Truhe, die verbraucht werden musste, bevor die neuen Himbeeren anklopfen). Mit Erdbeeren oder anderen Beeren schmeckt die Torte auch großartig. Ich habe sie in einer kleinen 18er Backform gebacken, für eine größere Springform (26er) nehmt Ihr einfach die doppelte Menge.  
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Quark-Himbeer-Torte

Zutaten: für eine 18er Springform  
·         150 g TK-Himbeeren + ein paar zur Deko auf der Torte, aufgetaut
·         125 g Mehl
·         100 g Zucker
·         1 Päckchen Vanillezucker
·         1 Ei
·         75 g Butter
·         150 ml Sahne
·         5 Blatt Gelantine
·         1 EL Zitronensaft
·         250 g Quark
·         abger. Schale von einer halben Zitronen 
Zubereitung: 
1.     Mehl mit 50 g Zucker, 1/2 Päckchen Vanillezucker, Ei und Butter zu einem Teig verkneten. Wenn der Teig zu sehr klebt, kurz in den Kühlschrank stellen. Springform fetten und Teig auf den Boden drücken und mit einer Gabel mehrmals einstechen. Im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad Umluft ca. 20 Minuten backen.
2.    Gelatine einweichen. 50 g Zucker zusammen mit dem verbliebenen halben Päckchen Vanillezucker und 1 EL Zitronensaft mit dem Himbeeren pürieren. Quark mit Zitronenschale und dem Himbeerpüree verrühren.
3.    150 ml steif schlagen. Gelatine ausdrücken, erwärmen und auflösen und mit 2 EL Himbeercreme verrühren und dann unter die restliche Creme rühren. Sahne unterheben und dann auf dem Boden geben und kaltstellen bis die Masse schön fest wird.
4.     Mit restlichen HImbeeren dekorieren. 
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Liebe Grüße,
Silke
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Pflaumenmus Muffins

Heute gibt’s ein feines Rezept für Pflaumenmus-Muffins. Die Zeit der frischen Zwetschgen und Pflaumen aus dem eigenen Garten ist vorbei, kommt also die Zeit der weiter verarbeiteten Früchte.
Früher habe ich während der Saison hier und da maximal 1 kg Pflaumen für einen Kuchen gekauft. Gern auch nur die halbe Menge, weil ein kleiner Pflaumenkuchen für uns ausreichte. Als angehende Selbstversorger haben wir es da jetzt mit ganz anderen Dimensionen zu tun. Mein Mann hat ein Faible für Obstbäume und über die Jahre eine stattliche Obstbaumwiese mit insgesamt 20 Obstbäumen gepflanzt. Erst trugen die Bäume nur zaghaft, jetzt ernten wir allerdings eimerweise Obst. So viel Kuchen können wir gar nicht innerhalb kürzester Zeit essen! Also erst mal entsteinen, halbieren und einfrieren oder viel, viel Pflaumenmus kochen! Doch was tun mit all dem Pflaumenmus? Diese Pflaumenmus Muffins können es optisch vielleicht nicht mit dem norddeutschen Klassiker Friesentorte mit Pflaumenmus aufnehmen, sind dafür aber schneller zubereitet, nicht ganz so mächtig und trotzdem superlecker.
Der Herbst zeigt sich gerade von seiner Schokoladenseite. Mit sagenhaften Sonnenaufgängen und tollen Farben im Garten lenkt er ganz charmant von den kühleren Temperaturen und den kürzer werdenden Tagen ab.
Pflaumenmus Muffins
Zutaten:
  • 130 g Zucker
  • 1Ei
  • 250 g Mehl
  • 50 g weiche Butter
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 300 g Naturjoghurt
  • ca. 200 g Pflaumenmus
  • Evtl Puderzucker  
Zubereitung:
  • Ofen auf 180 Grad vorheizen. Muffinform einfetten oder Papierförmchen verwenden.
  • Zucker und Ei schaumig schlagen.
  • Alle Zutaten bis auf den Pflaumenmus dazugeben und zu einem glatten Teig verrühren.
  • Je einen Esslöffel pro Mulde in die Form geben.  Darauf einen Teelöffel Pflaumenmus geben und mit dem restlichen Teig bedecken.
  • Ca. 25 Minuten backen.
  • Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben
Living & Green have fun & be creativeAbschließend habe ich noch einen besonderen Tipp für Euch! Viele haben das Erscheinen des neuen Onlinemagazins Living & Green in der letzten Woche sicher mitbekommen. Kennt Ihr es noch nicht? Dann müsst Ihr unbedingt dort vorbeischauen.  Elisabeth von Tante Malis Gartenblog und ihr kleines Team haben ein großartiges, inspirierendes Magazin erstellt . Der Titel Living & Green ist Programm. Die Themen umfassen Wohnen, Garten, Kulinarik, Kreativität, Natur und Genuss. Oder wie Elisabeth selbst so schön sagt:  „Ein Magazin für die schönen Seiten des Lebens, mit Reportagen und Berichten aus jenen Ecken der Welt, in der eine langsamere Gangart herrscht. Frei nach dem Motto: „My home is my castle, my garden is my paradise.“ Und selbstverständlich gibt es nicht nur „Anleitungen zum Glücklichsein“ sondern auch jede Menge DIYs.“
Ich bin begeistert! Und stolz bin ich, dass ich selbst mit einem kleinen Beitrag dabei sein durfte. Vielen Dank dafür, liebe Elisabeth!
Liebe Grüße,
Silke