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Kranz binden mit Raps

Kranz binden?! Nicht meine größte Stärke und außer dem obligatorischen Adventskranz zu Weihnachten passiert in dieser Richtung auch wenig das Jahr über. Aber dieser Kranz ist wirklich einfach und fix gemacht, die Materialien beschränkten sich auf nur drei Komponenten (die kaum was kosten) und wenn man nicht supergenau und exakt arbeitet, verzeiht der Kranz das auch ohne größere Schäden in der Optik. Wenig Aufwand, große Wirkung! Hört sich gut an, oder?!
In diesem Jahr ist unser Hof umgeben von Raps und hat uns im Mai erst mal mächtig mit seinem Blütenduft betört. Jetzt laufe ich jeden Morgen mit den Hunden an einem besonders großen Rapsfeld vorbei und bin ganz fasziniert von den Samenständen; die Schoten sind besonders in der Form und in einem tollen Grün. So ganz langsam fängt es an sich zu verfärben, übrigens auch im Kranz, der mit der Zeit beige/braun wird!  

Ich habe für den Kranz einen Strohrohling genutzt und dann die abgeschnittenen und eingekürzten Rapsstängel mit Blumendraht drum herum gewickelt. Das war’s schon! Schnell und auch ohne große floristische Begabungen machbar.

Alles Liebe,
Silke
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Krabben-Lieblinge

Heute geht’s um Heimatliebe, die durch den Magen geht! Leben in Ostfriesland und an der Küste bedeutet nämlich z.B. auch, immer den frischesten Fisch zur Verfügung zu haben; am besten direkt vom Fisch- bzw. Krabbenkutter! Es geht um Krabben, den kleinen Schwestern der Garnelen, und ich kann Euch sagen: Das ist wirklich Liebe und deshalb habe ich heute gleich drei unserer liebsten Rezepte mit Krabben!

Greetsiel, ein kleines, feines Fischerdörfchen, liegt in unserer Nachbarschaft und ist für viele Krabbenfischer der Heimathafen. Kauft man die Krabben direkt vom Kutter sind sie superfrisch, allerdings noch nicht aus der Schale gepult. Das Krabbenpulen bedarf ein bisschen Geduld, Übung und den richtigen Dreh, aber es lohnt sich. Fangfrisch und selbst gepult schmecken Krabben nach frischer, salziger Nordsee und sind kaum zu vergleichen mit den bereits gepulten Exemplaren. Diese haben auch meistens eine Reise von 6000 Kilometer auf dem Buckel, einmal nach Marokko und zurück. Sie werden zwar hier gefangen, geschält werden sie aber überwiegend von Marokkanerinnen. Die Arbeitskräfte dort sind günstiger und die Arbeiterinnen pulen im Akkord und so rechnet sich der Aufwand. Früher wurden die Krabben an der Küste in Heimarbeit gepult. Meistens waren es die Familien der Fischer, die diese Arbeit übernahmen. Die Hygienevorschriften der EU lassen das allerdings nicht mehr zu und so treten die Krabben nun die lange Reise an. Das ist schon irgendwie verrückt.

Schwarzbrot mit Butter, Spiegelei und Krabben oder Krabbensalat oder Rührei mit Krabben… das sind Krabbenklassiker. Wir haben aber noch ein paar andere Krabben-Highlights:

  1. Unsere Krabbensuppe
  2. Fettuccine mit Tomaten-Krabben-Sauce
  3. Erben-Krabben-Omelett

Erbsen-Krabben-Omelett  

Zutaten:

  • 150 g Zuckerschoten
  • 200 g Erbsen (ausgepalt)
  • 2 TL Zucker, Salz

 

  • 1/2 Bund Dill
  • 250 g Schmand
  • Pfeffer, Muskatnuss
  • 1 Handvoll Schnittlauchröllchen
  • 8 Eier
  • 100 ml Milch
  • 30 g geriebener Käse
  • 20 g Butter
  • 250 g Nordseekrabben (ausgepult)

Zubereitung:

  1. Zuckerschoten in Stücke schneiten und mit Erbsen und Zucker im Salzwasser ca. 4 Minuten kochen lassen. Abgießen.
  2. Dill waschen und hacken. Schmand im Topf erwärmen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Dill unterrühren.
  3. Eier mit Milch, Käse, Schnittlauch, Salz und Pfeffer verquirlen und daraus nacheinander vier Omeletts in Butter backen.
  4. Omeletts mit Dill-Schmand, Erbsen und Zuckerschoten füllen, umklappen und mit Krabben und etwas Dill servieren.

Fettuccine mit Tomatensauce-Krabben-Sauce 

 

Zutaten:

 

  • 1 kg ungeschälte oder ca. 350 g geschälte Krabben
  • 10 Tomaten
  • 1 Knoblauchzehe, geschält und gehackt
  • abgeriebene Schale und Saft von einer unbehandelten Zitrone
  • 150 ml Sahne
  • 500 g Fettuccine
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • Olivenöl und ca. 30 g Butter
  • Salz und Pfeffer 

 

Zubereitung:

 

  1. Nudeln nach Packungsanweisung kochen, abtropfen lassen und zurück in den Topf geben.
  2. Die Tomaten blanchieren, enthäuten und dann klein schneiden.
  3. In einem Topf einen guten Schuß Olivenöl mit der Butter erhitzen.
  4. Die Tomaten zusammen mit dem Knoblauch und der Zitronenschale darin anschwitzen und nach einigen Minuten die Krabben zufügen. Sahne einrühren und noch ein wenig köcheln lassen.
  5. Mit Salz und Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und zusammen mit der grob gehackten Petersilie zu den Nudeln geben und vermengen.

Krabbensuppe

 

Zutaten: 

 

  • Schalotte
  • 1 Würfel (50 g)  Krebs-Suppen-Paste
  • 25 g   Mehl
  • 400 ml  Fischfond (aus dem Glas)
  • 100 g   Schlagsahne
  • 1 EL   Cognac
  • 150 g   Nordseekrabbenfleisch
  • Salz und Pfeffer
  • Sahne und Petersilie oder Dill

 

Zubereitung:.

 

1     Schalotte schälen und fein würfeln.

2     Suppen-Paste in einem Topf erwärmen und die Schalotte darin glasig andünsten, mit Mehl bestäuben und anschwitzen.

3     Mit dem Fischfond, 1/4 Liter Wasser und Sahne ablöschen.

4     Unter Rühren aufkochen lassen und mit Salz, Pfeffer und Cognac abschmecken. Krabben zur Suppe geben und warm ziehen lassen.

5     Mit geschlagener Sahne und Petersilie oder Dill garniert servieren.

 

Die drei Rezepte habe ich noch einmal für Euch als PDF zum ausdrucken:

Erbsen-Krabben-Omelett

Fettuccine mit Tomaten-Krabben-Sauce und

Krabbensuppe

Liebe Grüße,

Silke

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DIY für Kinder: Strickjacke und Fruchtriegel

Nach der etwas schwereren Kost vom letzten Post wird’s heute mal süß: Es gibt was für die Kleinsten!
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Von meiner lieben Freundin Christel habe ich Euch schon erzählt; sie hat auf dem Blog schon einige Strickanleitungen für Euch erstellt. Als unser kleiner Familienzuwachs Ende letzten Jahres unser heimgemachtes Zuhause verstärkte, hatte ich natürlich ein bisschen die Hoffnung, dass Christel vielleicht auch etwas für die Kleine stricken würde. Und dann trudelte auch schon das erste Päckchen ein und was soll ich sagen… ich bin begeistert!!! Christel hat sich mal wieder selbst übertroffen!
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Erst gab’s das gehäkelte, supersüße Schlaf-Schäfchen und dann die wunderschöne Strickjacke. Christel hat so eine Strickjacke schon vor längerer Zeit einmal für mich gestrickt… wir können jetzt also im Partnerlook losziehen, die Kleine und ich! Für Euch hat sie eine Anleitung geschrieben und vielleicht mögt Ihr die kleine Strickjacke nacharbeiten. Die Anleitung in Größe 80/86 findet Ihr hier.
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Und dann muss ich unbedingt noch ein Rezept für selbstgemachte Fruchtriegel mit Euch teilen. Die sind der Knaller und das nicht nur für die Kleinen. Es gibt diverse gekaufte Fruchtschnitten, aber diese sind wirklich um Längen besser und ruckizucki fertig. Kein Backen, die Zutaten kann man auch relativ variabel gestalten und dann sind sie auch noch gesund! Was will man mehr, oder?! Unsere Tochter findet sie super als kleine Sattmacher zwischendurch und alle anderen übrigens auch! In einer luftdichten Dose im Kühlschrank halten sie etwa zwei Wochen. Bei uns haben sie allerdings keine zwei Tage überlebt, dann waren sie alle verputzt.
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Fruchtriegel  
Zutaten:  
·         300 g Trockenobst (z.B. Datteln, Feigen, Aprikosen, Cranberries, Rosinen…)
·         100 g Hafer- oder Dinkelflocken
·         20 g Sonnenblumenkerne
·         20 g Nüsse (z.B. Walnüsse)
·         3-5 EL Fruchtsaft (z.B. Orangen-, Apfel-, Kirschsaft)
·         Oblaten  
Zubereitung:  
1.    Alle Zutaten in einer Küchenmaschine zerkleinern und miteinander vermengen.
2.    Eine Oblate mit der Fruchtmasse bestreichen und die andere Oblate draufdrücken.  
Ich habe die Oblaten zwischen zwei Brettchen und mit einem schweren Gegenstand beschwert eine Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen. Dann wellen sich die Oblaten nicht so und die Riegel bleiben flach. Bei mir sind es übrigens eckige Oblaten, damit ich die Riegel besser portionieren kann. Ihr könnt natürlich auch gern runde Oblaten verwenden. 
Wer noch mehr Süße benötigt, kann noch einen Esslöffel Honig zufügen.
Das Rezept für die Fruchtriegel findet Ihr hier als PDF zum ausdrucken.
Liebe Grüße,
Silke
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Quark-Himbeer-Torte

Ich melde mich nur kurz, dafür aber mit einem sehr leckeren Quark-Himbeer-Törtchen und dazu ein paar fluffig-leichte blühende Gartenbilder der letzten späten Tulpen, dem Flieder und blühendem Schnittlauch! Damit wir auch nicht vergessen, dass wir letzte Woche noch phantastisches Frühlingswetter hatten und es auch anders geht als dieser fiese Regen der letzten Tage.  
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Himbeeren haben zwar noch nicht Saison, Ihr könnt aber prima tiefgefrorene Himbeeren benutzen (ich hatte noch eine Packung in der Truhe, die verbraucht werden musste, bevor die neuen Himbeeren anklopfen). Mit Erdbeeren oder anderen Beeren schmeckt die Torte auch großartig. Ich habe sie in einer kleinen 18er Backform gebacken, für eine größere Springform (26er) nehmt Ihr einfach die doppelte Menge.  
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Quark-Himbeer-Torte

Zutaten: für eine 18er Springform  
·         150 g TK-Himbeeren + ein paar zur Deko auf der Torte, aufgetaut
·         125 g Mehl
·         100 g Zucker
·         1 Päckchen Vanillezucker
·         1 Ei
·         75 g Butter
·         150 ml Sahne
·         5 Blatt Gelantine
·         1 EL Zitronensaft
·         250 g Quark
·         abger. Schale von einer halben Zitronen 
Zubereitung: 
1.     Mehl mit 50 g Zucker, 1/2 Päckchen Vanillezucker, Ei und Butter zu einem Teig verkneten. Wenn der Teig zu sehr klebt, kurz in den Kühlschrank stellen. Springform fetten und Teig auf den Boden drücken und mit einer Gabel mehrmals einstechen. Im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad Umluft ca. 20 Minuten backen.
2.    Gelatine einweichen. 50 g Zucker zusammen mit dem verbliebenen halben Päckchen Vanillezucker und 1 EL Zitronensaft mit dem Himbeeren pürieren. Quark mit Zitronenschale und dem Himbeerpüree verrühren.
3.    150 ml steif schlagen. Gelatine ausdrücken, erwärmen und auflösen und mit 2 EL Himbeercreme verrühren und dann unter die restliche Creme rühren. Sahne unterheben und dann auf dem Boden geben und kaltstellen bis die Masse schön fest wird.
4.     Mit restlichen HImbeeren dekorieren. 
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Liebe Grüße,
Silke
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Pflaumenmus Muffins

Heute gibt’s ein feines Rezept für Pflaumenmus-Muffins. Die Zeit der frischen Zwetschgen und Pflaumen aus dem eigenen Garten ist vorbei, kommt also die Zeit der weiter verarbeiteten Früchte.
Früher habe ich während der Saison hier und da maximal 1 kg Pflaumen für einen Kuchen gekauft. Gern auch nur die halbe Menge, weil ein kleiner Pflaumenkuchen für uns ausreichte. Als angehende Selbstversorger haben wir es da jetzt mit ganz anderen Dimensionen zu tun. Mein Mann hat ein Faible für Obstbäume und über die Jahre eine stattliche Obstbaumwiese mit insgesamt 20 Obstbäumen gepflanzt. Erst trugen die Bäume nur zaghaft, jetzt ernten wir allerdings eimerweise Obst. So viel Kuchen können wir gar nicht innerhalb kürzester Zeit essen! Also erst mal entsteinen, halbieren und einfrieren oder viel, viel Pflaumenmus kochen! Doch was tun mit all dem Pflaumenmus? Diese Pflaumenmus Muffins können es optisch vielleicht nicht mit dem norddeutschen Klassiker Friesentorte mit Pflaumenmus aufnehmen, sind dafür aber schneller zubereitet, nicht ganz so mächtig und trotzdem superlecker.
Der Herbst zeigt sich gerade von seiner Schokoladenseite. Mit sagenhaften Sonnenaufgängen und tollen Farben im Garten lenkt er ganz charmant von den kühleren Temperaturen und den kürzer werdenden Tagen ab.
Pflaumenmus Muffins
Zutaten:
  • 130 g Zucker
  • 1Ei
  • 250 g Mehl
  • 50 g weiche Butter
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 300 g Naturjoghurt
  • ca. 200 g Pflaumenmus
  • Evtl Puderzucker  
Zubereitung:
  • Ofen auf 180 Grad vorheizen. Muffinform einfetten oder Papierförmchen verwenden.
  • Zucker und Ei schaumig schlagen.
  • Alle Zutaten bis auf den Pflaumenmus dazugeben und zu einem glatten Teig verrühren.
  • Je einen Esslöffel pro Mulde in die Form geben.  Darauf einen Teelöffel Pflaumenmus geben und mit dem restlichen Teig bedecken.
  • Ca. 25 Minuten backen.
  • Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben
Living & Green have fun & be creativeAbschließend habe ich noch einen besonderen Tipp für Euch! Viele haben das Erscheinen des neuen Onlinemagazins Living & Green in der letzten Woche sicher mitbekommen. Kennt Ihr es noch nicht? Dann müsst Ihr unbedingt dort vorbeischauen.  Elisabeth von Tante Malis Gartenblog und ihr kleines Team haben ein großartiges, inspirierendes Magazin erstellt . Der Titel Living & Green ist Programm. Die Themen umfassen Wohnen, Garten, Kulinarik, Kreativität, Natur und Genuss. Oder wie Elisabeth selbst so schön sagt:  „Ein Magazin für die schönen Seiten des Lebens, mit Reportagen und Berichten aus jenen Ecken der Welt, in der eine langsamere Gangart herrscht. Frei nach dem Motto: „My home is my castle, my garden is my paradise.“ Und selbstverständlich gibt es nicht nur „Anleitungen zum Glücklichsein“ sondern auch jede Menge DIYs.“
Ich bin begeistert! Und stolz bin ich, dass ich selbst mit einem kleinen Beitrag dabei sein durfte. Vielen Dank dafür, liebe Elisabeth!
Liebe Grüße,
Silke