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Erdbeerkuchen mit Buttermilch

Da melde ich mich (endlich mal wieder!) und habe passend zu diesem sommersonnigen Wochenendprognosen ein leckeres Erdbeerkuchen Rezept für Euch. Genauer gesagt eine leichte Tarte, bei der Buttermilch und Erdbeeren eine feine Liaison eingehen.

Unsere Erdbeeren im Garten sind noch nicht reif, die vom Markt sind aber so langsam richtig schön süß und sehr lecker. Die Tarte ist deshalb auch nur wenig gesüßt. Die Mengenangaben sind für eine runde Tarte- Form mit einem Durchmesser von 24 cm berechnet. Ich habe allerdings hier die eckige Form genutzt, die bei uns quasi im Dauereinsatz ist, und für die überschüssige Menge eine kleine zusätzliche Form für den nächsten Tag befüllt.

Erdbeer-Buttermilch Tarte

Tarte-Form 24 cm Durchmesser oder eckige Tarte-Form

Zutaten:

  • 75 g Puderzucker
  • 100 g Butter
  • 200 g Mehl
  • 1 Eigelb

 

  • Eine Schale Erdbeeren
  • 4 Blatt weiße Gelatine
  • Saft von halber Zitrone
  • 75 g Zucker
  • 250 ml Buttermilch
  • 2 Eiweiß
  • 150 g Schlagsahne
  • 100 g Erdbeermarmelade oder -gelee

 

Zubereitung:

  1. Puderzucker, Butter, Mehl und Eigelb zu einem glatten Teig verkneten und in Folie gewickelt für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank
  2. Backofen auf 180 Grad vorheizen
  3. Tarte-Form einfetten, Teig ausrollen und die Form damit auslegen. Teig mehrmals mit einer Gabel einstechen, mit Backpapier belegen und mit Backlinsen füllen. Im Ofen ca. 15 Minuten backen und dann auskühlen lassen.
  4. Erdbeeren waschen und kleiner schneiden.
  5. Gelatine 5 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Zitronensaft mit der Hälfte des Zuckers aufkochen und die ausgedrückte Gelatine darin auflösen. Buttermilch unterrühren. Eiweiße und eine Prise Salz steif schlagen, dabei restlichen Zucker zugeben. Sahne steif schlagen und zusammen mit dem Eisschnee unter die Buttermilch heben. Die Masse auf dem Tarte-Boden verteilen. Erdbeeren auf die Masse geben und leicht eindrücken und dann mindestens eine Stunde kaltstellen.
  6. Marmelade bzw. Gelee erwärmen und über die Beeren träufeln.

Und damit wünsche ich Euch ein wunderschönes Wochenende!

Liebe Grüße,

Silke

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Zimtschnecken Rezept mit Feigen und Walnüssen

Ein Zimtschnecken Rezept habe ich heute für Euch. Nicht die klassische Variante mit Hefe und z.B. Äpfeln wie bei meinem Zimtschneckenkuchen, sondern eher die Wintervariante in Keksform mit getrockneten Feigen und Walnüssen. Der Winter bringt einfach ein anderes Backen mit sich: Die Äpfel und Birnen aus dem Garten sind aufgebraucht und noch gibt es keine Beeren oder Rhabarber. Gut, dass wir jetzt auf Trockenfrüchte zurückgreifen können und glaubt mir, diese Zimtschnecken mit Feigen und Walnüssen sind einfach superlecker.

Man muss die Jahreszeiten nehmen wie sie kommen. Der Winter könnte in diesem Jahr schöner sein, keine Frage. Wir gehen trotzdem raus. Bei jedem Wetter, allein schon wegen der Hunde. Oft stöhnen wir bei Dauerregen und Sturm und drehen möglichst schnell wieder um ins warme Haus. Aber dann gibt es auch immer wieder ganz besonders schöne Momente… Mit Sonnenstrahlen, die durch kahle Bäume blitzen und deren Schönheit erstrahlen lassen.

Zimtschnecken Rezept mit Feigen und Walnüssen

Zutaten:

  • 220 g Mehl
  • 150 g weiche Butter
  • 150 g Frischkäse
  • 1 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Aprikosenmarmelade
  • 1 verquirltes Ei
  • Zucker-Zimt-Mischung zum Bestäuben Füllung
  • 100 g gehackte Walnüsse
  • 175 g Feigen
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Zimt

Zubereitung:

  1. Butter, Frischkäse mit Zucker und Salz verrühren. Mehl zugeben und alles gut verkneten. Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens zwei Stunden kühlen.
  2. Ofen auf 180 Grad vorheizen
  3. Walnusskerne 10 MInuten auf einem Backblech rösten, abkühlen lassen.
  4. Walsnüsse und Feigen fein hacken (am besten in einer Küchenmaschine) und mit Zucker und Zimt vermengen.
  5. Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 5 Millimeter dick
  6. zu einem Rechteck ausrollen (ca. 40 cm x 20 cm).
  7. Dünn mit Marmelade bestreichen. Die Füllung darauf geben und leicht festdrücken.
  8. Den Teig von der Seite her aufrollen und die Rolle nochmals in Frischhaltefolie ca. 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
  9. Ca. 0,7cm dicke Scheiben abschneiden, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und mit Ei bepinseln. Mit Zimt-Zucker-Mischung bestreuen
  10. 20 – 25 Minuten backen.

Das Rezept gibt es für Euch auch noch einmal als PDF zum ausdrucken.

Alles Liebe,

Silke

 

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Gemüsesuppe Rezept

Ihr Lieben,

heute gibt’s unser Gemüsesuppe Rezept für Euch. Es ist so eine Art herzhafte Wintersuppe und genau richtig für lausige Januartage. Sie wärmt ganz wunderbar von innen und weckt müde Lebensgeister. Dabei ist es kein starres Rezept! Ihr könnt bei den Zutaten variieren und auch bei der Einlage einfach mal ausprobieren. Ein Gang über den Wochenmarkt ist vielleicht Eure Inspiration für die nächste Suppe und nichts ist hier fest vorgeschrieben. Die Kombination aus Kartoffeln, Kohlrabi, Sellerie und Blumenkohl schmeckt aber auf jeden Fall richtig lecker!

Bei uns verlässt diese Suppe übrigens ist unterschiedlichen Stadien die Küche: Einige mögen überhaupt keine Einlage,  Kinder nur Vollkorntoastwürfel und ich mag gern das volle Programm.

Gemüsesuppe Rezept

Zutaten:

  • 400 g Kartoffeln
  • 200 g Kohlrabi
  • 200 g Blumenkohl
  • 150 g Knollensellerie
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Butter
  • Ca. 1 l Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer und Muskat

Für die Einlage

  •  1- 2 Scheiben Vollkorntoast
  • 50 g Haselnüsse
  • Schuß Sahne und Kräuter zum Garnieren (Thymian, Majoran)
  • 2 EL Butter

Je nach Geschmack könnt Ihr auch z.B. Artischoken oder Schinken anbraten und als Topping dazu geben

Zubereitung:

  1. Zwiebel, Knoblauch, Kohlrabi, Kartoffeln und Sellerie schälen und würfeln. Blumenkohl abbrausen und in kleine Stücke schneiden.
  2. Das Gemüse in einem Topf mit 2 EL Butter anschwitzen und dann die Brühe zugeben. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und ca. 20 Minuten gar kochen.
  3. Nach der Garzeit die Suppe fein pürieren . Nach Bedarf noch etwas einkochen lassen oder Brühe ergänzen, je nach Konsistenz
  4. Für die Einlage das Toastbroat würfeln und Haselnüsse hacken. In einer Pfanne Butter langsamg erhitzen und das Toastbrot und die Haselnüsse leicht anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Suppe anrichten, etwas Sahne einrühren und die Brotwürfel und Haselnüsse auf die Suppe geben und mit Kräutern garnieren.

Das Rezept gibt’s für Euch auch noch mal als PDF zum bequemen ausdrucken.

Alles Liebe,

Silke

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Mini Gugelhupf Rezept mit Orangen und Cranberries

Zum Wochenende habe ich ein Mini Gugelhupf Rezept für Euch. Die kleinen Gugelhupfe sind mit Orangen und Cranberryies und passen perfekt zu einem Winterwochenende. Nach der ganzen üppigen Advents- und Weihnachtsesserei steht mir jetzt der Sinn nach einfacheren Gerichten und Gebäcken. Ich bin ein großer Fan von Kuchen, die mit wenigen Zutaten auskommen, schnell zubereitet sind und dabei lecker schmecken. So ist es bei diesen kleinen Leckerbissen:  Einfach, schnell und lecker und dann sehen sie auch noch gut aus, in ihrer gugelhupfigen Form.

Ich habe die kleinen Mini Gugelhupfe mit Puderzucker bestäubt. Sie schmecken aber auch prima mit einer Glasur aus Puderzucker und Orangensaft. Dafür einfach 100 g Puderzucker mit 1 EL Orangensaft verrühren und die erkalteten Gugelhupfe damit verzieren. Von einer Orange Zesten abschälen und diese auf die Glasur legen.

Mini Gugelhupf Rezept mit Orangen und Cranberries

Zutaten:

  • 50 g Cranberries
  • 1 Orange
  • 100 g Butter
  • 50 g Zucker
  • 2 Eier
  • 175 g Dinkelmehl
  • Evtl Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Backofen auf 175 Grad vorheizen
  2. Cranberries klein hacken
  3. Orange heiß abwaschen, Schale abreiben und dann auspressen.
  4. Butter mit Zucker cremig schlagen. Die Eier nacheinander zugeben und unterrühren. Mehl und Orangensaft unterrühren und zum Schluß die Orangenschale und die Cranberries unterheben.
  5. Die Mulden einer Gugelhupfform fetten und gut zur Hälfte mit Teig füllen.
  6. Ca. 20 Minuten im Backofen backen.

Abschließend evtl. mit Puderzucker bestäuben oder mit einer Puderzuckerglasur versehen. Wir hatten hier zum Jahresstart doch dann auch tatsächlich zwischenzeitlich leicht winterliches Wetter. Minusgrade, manchmal mit Sonne oder manchmal kühl mit Nebel am Morgen und einfach ganz besonderem Licht. Die Fotos sind beim morgendlichen Spaziergang mit den Hunden entstanden. Dieses Wetter gefällt mir sehr viel besser, als der ewige Dauerregen der letzten Monate. Von mir aus kann es also sehr gern so bleiben!

Alles Liebe,

Silke

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Einfache Torten: Unsere Wintertorte

Bei Torten bin ich kein großer Backkünstler, mag gerne einfache Torten und unsere Wintertorte fällt ganz klar unter diese Rubrik. Sie ist nicht nur einfach zuzubereiten, sondern auch sehr lecker. Das Rezept habe ich vor ca. zehn Jahren das erste Mal gemacht und seither gibt es diese Torte mindestens einmal im Winter. Warum Wintertorte?! Eigentlich nur deshalb, weil sie mit Orangen zubereitet wird und diese in der Winterzeit Saison haben.

 

Meine Torte auf dem Bild sieht adventlich aus mit dem Häuschen und den Bäumchen aus Rosmarinzweigen. Ich habe sie aber auch schon im Januar gemacht und nur z.B. mit gehackten Pistazien und Orangenscheiben verziert.

Das Nikolaushäuschen oben drauf ist eine schnelle Variante des Lebkuchenhauses. Es ist aus Butterkeksen, die ich mit Zuckerguss zusammengeklebt habe. Dafür habe ich aus zwei Keksen die Giebel geschnitten, dann einen Keks geteilt für die Seitenteile und obendrauf das Dach aus zwei ganzen Keksen gesetzt. Und weil unser Winterbaby letzte Woche ihren ersten Geburtstag hatte und es die Torte an dem Tag gab, durften auch ein paar bunte Streusel drauf.

Einfache Torten: Unsere Wintertorte

Zutaten:

  • 10 Zwiebäcke in normaler Größe (Ich habe Dinkelzwieback verwendet und den gibt’s bei uns nur in kleiner Größe; dann einfach die doppelte Menge)
  • 60 g Butter
  • 50 g Rohrrohrzucker
  • 1 TL Kakao
  • 6 Blatt Gelatine
  • 3 Orangen
  • 400 g Frischkäse
  • 250 g Magerquark
  • 2 EL Orangenmarmelade
  • 1 Zitrone
  • Etwas Honig
  • 2 Eiweiß

Zubereitung:

  1. Zwiebäcke klein bröseln und mit Butter, Zucker und Kakaopulver verkneten. Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen und die Masse auf den Boden drücken.
  2. Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
  3. Zwei Orangen schälen und filetieren und eine Orange auspressen. Von der Zitrone die Schale abreiben und dann auspressen.
  4. Frischkäse und Quark mit Orangenmarmelade und Orangensaft glattrühren und mit Zitronenschale- und Saft und Honig abschmecken.
  5. Gelatine ausdrücken, in einem Topf bei geringer Hitze auflösen und unter die Frischkäsemasse rühren. Sobald die Masse zu gelieren beginnt, Eiweiß steif schlagen und unterheben.
  6. Zwiebackboden mit den Orangenfilets belegen und die Käsecreme darüberstreichen.
  7. Torte für ca. 4 Stunden kaltstellen.
  8. Entweder so servieren oder nach Geschmack verzieren

Das Rezept habe ich auch als PDF für Euch zum bequemen ausdrucken.

Alles Liebe,

Silke

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Quittenbrot

Ihr Lieben,

unter Quittenbrot verstehen die meisten ja eigentlich etwas anderes: Eine Süßigkeit bzw. Konfekt aus eingekochtem Quittenmus, das getrocknet wird. Mein Rezept ist aber tatsächlich ein Hefeteigbrot, dem ich geraspelte Quitte beigefügt habe und das damit eher in die Kategorie Backwerk statt Süßigkeit fällt.

Die Bilder spiegeln die Stimmung der letzten Wochen wider. Es war sehr, sehr herbstlich! Mit viel Regen und Sturm und nur wenig Licht. Das Obst an den Bäumen haben wir zwischen Regenschauern und Sturmböen geerntet, einige Bäume haben sich sogar umgelegt beim Sturm und unsere Tiere auf den Weiden stehen jetzt schon knietief im Matsch! Jetzt ist es gerade etwas besser und wir genießen die Sonne, das besondere Licht und die milden Herbsttage!

Wir haben die Schlechtwetterzeit der letzten Wochen genutzt, um das Obst zu verwerten. Durch den Sturm hatten wir viel Fallobst, was man leider nicht lange lagern kann. Also wurde fleißig Apfel- und Birnenmus gekocht und gaaaanz viel Kuchen gebacken. Oder Brot, wie eben dieses Quittenbrot! Es ist ein süßes Brot und schmeckt am besten ganz frisch aus dem Ofen, gern noch lauwarm und nur mit Butter drauf.

Quittenbrot

Zutaten:

  • 500 g Dinkelmehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 50 g Rohrzucker
  • 50 ml lauwarme Milch
  • 1-2 Quitten (300 g)
  • 50 ml Apfelsaft
  • 1 Ei
  • Salz
  • 30 g zerlassene Butter
  • 75 g Mandeln, gestiftet
  • 1 EL Butter

Zubereitung:

  1. Mehl in eine Schüssel geben, mittig eine Mulde drücken und Hefe hinein bröckeln. Etwas Zucker und lauwarme Milch hinzufügen und an einem warmen Ort 15 Minuten gehen lassen.
  2. Quitten schälen, vierteln und Kerngehäuse entfernen. Grob reiben und mit dem Apfelsaft 15 Minuten dünsten.
  3. Quíttenraspel, Ei, Butter, restl. Zucker und Mandeln zum Teig geben und gut durchkneten. 30 Minuten gehen lassen, bis sich der Teig ungefähr verdoppelt hat.
  4. Backofen auf 180 Grad vorheizen.
  5. Teig in einen gefettete Kastenform legen und im vorgeheizten Backofen ca. 45 Minuten backen.
  6. Nach dem Backen mit 1 EL zerlassener Butter bepinseln.

Das Rezept für das Quittenbrot gibt’s für Euch auch als PDF zum ausdrucken.

Alles Liebe,

Silke

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Zitronen-Cheesecake

Ihr Lieben,

ich melde mich zurück aus meiner Sommerpause und habe heute ein paar Bilder aus dieser Zeit und einer leckeres Cheesecake Rezept für Euch. Ihr seht, wir haben es uns gut gehen lassen während der Blogpause. Wir haben möglichst viel Zeit draußen im Garten verbracht und wenn es das Wetter zuließ, die Mahlzeiten auf unserer Terrasse genossen… so auch diesen Cheesecake! Er schmeckt sommerlich frisch mit einer leichten Zitronennote und karamellisiertem Pfirsich.

Cheesecake mit Pfirsich

Zutaten

160 g Mandeln

50 g Mehl

80 g Butter, zerkleinert

2 EL Honig

2 Pfirsiche, halbiert, entsteint

2 EL Rohrzucker

240 g Ricotta

150 g Frischkäse

2 Eigelb

1 TL fein abgeriebene Zitronenschale

1 TL Vanillezucker

2 EL Mehl

125 ml Ahornsirup

Zubereitung

  • Den Ofen auf 160 Grad vorheizen.
  • Die Mandeln in einer Küchenmaschine fein mahlen.
  • Mehl, Butter und Honig mischen und zu einem klebrigen Teig verarbeiten und diesen auf den Boden einer Kuchenform mit Hebeboden drücken.
  • Im Ofen 20 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen und den Ofen auf 150 Grad senken.
  • Für die Füllung alle Zutaten in der Küchenmaschine glatt rühren. Die Masse auf dem Teigboden verteilen und im Ofen 20 Minuten backen, bis sie fest ist.
  • Die Schnittflächen der Pfirsiche mit dem Zucker betreuen und die Früchte auf ein Backblech setzen. Unter dem vorgeheizten Backofengrill 5 Minuten goldbraun grillen.
  • Den Käsekuchen aus der Form heben und mit den karamellisierten Pfirsichhälften servieren.

Die Rezeptidee stammt aus dem Buch „Life in Balance“ von Donna Hay; ich habe es nur leicht abgewandelt.

Das ist jetzt meiner erster Beitrag hier in WordPress und ich muss mich hier und da noch ein wenig reinfuchsen.

Liebe Grüße

Silke

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Erdbeertorte Rezept

Erdbeeren haben Hochsaison und wir genießen gerade eigentlich fast täglich ein paar Erdbeeren; entweder pur und bestenfalls aus dem Garten oder weiterverarbeitet, wie z.B. für dieses Erdbeertorte Rezept: Ein Erdbeertraum in Form einer Biskuittorte mit Quarkfüllung.

Das Geheimnis eines luftigen Biskuitteiges ist, dass man die Eier/Zuckermasse wirklich lange genug schlägt! Ich mache das für ein gutes Gelingen immer zehn Minuten, ansonsten wird der Teig zu fest und nicht so fluffig. Zweite Schwierigkeit bei dieser Torte ist die lange Wartezeit, denn hat man erst einmal die leckere Quarkfüllung genascht, fällt einem die Warterei sehr schwer. Ansonsten ist diese Erdbeertorte leicht zubereitet und schmeckt köstlich!

Erdbeertorte Rezept mit Quarkfüllung

Zutaten (für eine kleine Springform 18-20 cm) 

Für den Biskuitteig:

50 g gemahlene Mandeln

50 g Mehl

2 Eier

50 g Zucker

1 Backpulver

1 Prise Salz

Für das Fruchtpüree:

150 g Erdbeeren

75 g Gelierzucker 2:1

Für die Füllung:

250 g  Sahnequark

200 g Sahne

50 g Zucker

Schale und Saft von einer halben Zitrone

4 Blatt weiße Gelatine

Für die Garnitur:

Einige Erdbeeren und Puderzucker

 

Zubereitung

–         Springform am Boden mit Backpackpier auslegen und den Rest einfetten. Ofen auf 180 Grad vorheizen

–         Mandeln, Mehl und Backpulver vermischen

–         Die Eier mit Zucker und Salz ca. 10 Minuten zu einer cremigen Masse schlagen. Die Mehlmischung unterheben und den Teig in die Form füllen. Ca. 20 Minuten backen. Boden herausnehmen und vollständig auskühlen lassen.

–         Für das Fruchtpüree die Erdbeeren waschen und halbieren und zusammen mit dem Gelierzucker in einen Topf geben. Unter rühren ca. 5 MInuten kochen lassen. Zum Abkühlen in eine Schale füllen.

–         Den Biskuit waagerecht einmal halbieren und den unteren Boden mit einem Tortenring umspannen.

–         Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Quark mit Zucker und Zitronenschale und Saft verrühren. Die Gelatine ausdrücken und in einem Topf erwärmen. Drei Löffel der Quarkmischung unterrühren und dann komplett unter die Quarkmasse heben. Kühl stellen.

–         Sahne steif schlagen und unter den Quark heben. Diese Masse auf den Boden streichen und das Erdbeerpüree löffelweise unter die Quarkmasse  verteilen. Für eine Marmorierung nicht komplett unterheben! Den zweiten Biskuitboden obendrauf setzen und für mindestens 4 Stunden kalt stellen.

–         Einige Erdbeeren waschen, trocken tupfen und je nach Größe in Viertel oder Hälften schneiden.

–         Torte aus dem Kühlschrank nehmen und Tortenring entfernen. Erdbeeren darauf verteilen und mit Puderzucker bestreuen.

 

Das Rezept gibt es auch als PDF für euch zum ausdrucken.

Alles Liebe,

Silke

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Krabben-Lieblinge

Heute geht’s um Heimatliebe, die durch den Magen geht! Leben in Ostfriesland und an der Küste bedeutet nämlich z.B. auch, immer den frischesten Fisch zur Verfügung zu haben; am besten direkt vom Fisch- bzw. Krabbenkutter! Es geht um Krabben, den kleinen Schwestern der Garnelen, und ich kann Euch sagen: Das ist wirklich Liebe und deshalb habe ich heute gleich drei unserer liebsten Rezepte mit Krabben!

Greetsiel, ein kleines, feines Fischerdörfchen, liegt in unserer Nachbarschaft und ist für viele Krabbenfischer der Heimathafen. Kauft man die Krabben direkt vom Kutter sind sie superfrisch, allerdings noch nicht aus der Schale gepult. Das Krabbenpulen bedarf ein bisschen Geduld, Übung und den richtigen Dreh, aber es lohnt sich. Fangfrisch und selbst gepult schmecken Krabben nach frischer, salziger Nordsee und sind kaum zu vergleichen mit den bereits gepulten Exemplaren. Diese haben auch meistens eine Reise von 6000 Kilometer auf dem Buckel, einmal nach Marokko und zurück. Sie werden zwar hier gefangen, geschält werden sie aber überwiegend von Marokkanerinnen. Die Arbeitskräfte dort sind günstiger und die Arbeiterinnen pulen im Akkord und so rechnet sich der Aufwand. Früher wurden die Krabben an der Küste in Heimarbeit gepult. Meistens waren es die Familien der Fischer, die diese Arbeit übernahmen. Die Hygienevorschriften der EU lassen das allerdings nicht mehr zu und so treten die Krabben nun die lange Reise an. Das ist schon irgendwie verrückt.

Schwarzbrot mit Butter, Spiegelei und Krabben oder Krabbensalat oder Rührei mit Krabben… das sind Krabbenklassiker. Wir haben aber noch ein paar andere Krabben-Highlights:

  1. Unsere Krabbensuppe
  2. Fettuccine mit Tomaten-Krabben-Sauce
  3. Erben-Krabben-Omelett

Erbsen-Krabben-Omelett  

Zutaten:

  • 150 g Zuckerschoten
  • 200 g Erbsen (ausgepalt)
  • 2 TL Zucker, Salz

 

  • 1/2 Bund Dill
  • 250 g Schmand
  • Pfeffer, Muskatnuss
  • 1 Handvoll Schnittlauchröllchen
  • 8 Eier
  • 100 ml Milch
  • 30 g geriebener Käse
  • 20 g Butter
  • 250 g Nordseekrabben (ausgepult)

Zubereitung:

  1. Zuckerschoten in Stücke schneiten und mit Erbsen und Zucker im Salzwasser ca. 4 Minuten kochen lassen. Abgießen.
  2. Dill waschen und hacken. Schmand im Topf erwärmen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Dill unterrühren.
  3. Eier mit Milch, Käse, Schnittlauch, Salz und Pfeffer verquirlen und daraus nacheinander vier Omeletts in Butter backen.
  4. Omeletts mit Dill-Schmand, Erbsen und Zuckerschoten füllen, umklappen und mit Krabben und etwas Dill servieren.

Fettuccine mit Tomatensauce-Krabben-Sauce 

 

Zutaten:

 

  • 1 kg ungeschälte oder ca. 350 g geschälte Krabben
  • 10 Tomaten
  • 1 Knoblauchzehe, geschält und gehackt
  • abgeriebene Schale und Saft von einer unbehandelten Zitrone
  • 150 ml Sahne
  • 500 g Fettuccine
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • Olivenöl und ca. 30 g Butter
  • Salz und Pfeffer 

 

Zubereitung:

 

  1. Nudeln nach Packungsanweisung kochen, abtropfen lassen und zurück in den Topf geben.
  2. Die Tomaten blanchieren, enthäuten und dann klein schneiden.
  3. In einem Topf einen guten Schuß Olivenöl mit der Butter erhitzen.
  4. Die Tomaten zusammen mit dem Knoblauch und der Zitronenschale darin anschwitzen und nach einigen Minuten die Krabben zufügen. Sahne einrühren und noch ein wenig köcheln lassen.
  5. Mit Salz und Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und zusammen mit der grob gehackten Petersilie zu den Nudeln geben und vermengen.

Krabbensuppe

 

Zutaten: 

 

  • Schalotte
  • 1 Würfel (50 g)  Krebs-Suppen-Paste
  • 25 g   Mehl
  • 400 ml  Fischfond (aus dem Glas)
  • 100 g   Schlagsahne
  • 1 EL   Cognac
  • 150 g   Nordseekrabbenfleisch
  • Salz und Pfeffer
  • Sahne und Petersilie oder Dill

 

Zubereitung:.

 

1     Schalotte schälen und fein würfeln.

2     Suppen-Paste in einem Topf erwärmen und die Schalotte darin glasig andünsten, mit Mehl bestäuben und anschwitzen.

3     Mit dem Fischfond, 1/4 Liter Wasser und Sahne ablöschen.

4     Unter Rühren aufkochen lassen und mit Salz, Pfeffer und Cognac abschmecken. Krabben zur Suppe geben und warm ziehen lassen.

5     Mit geschlagener Sahne und Petersilie oder Dill garniert servieren.

 

Die drei Rezepte habe ich noch einmal für Euch als PDF zum ausdrucken:

Erbsen-Krabben-Omelett

Fettuccine mit Tomaten-Krabben-Sauce und

Krabbensuppe

Liebe Grüße,

Silke

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Spargelquiche

Ihr Lieben, 
die Spargelsaison ist kurz, man muss sie intensiv nutzen und deshalb gibt’s heute eine leckere Spargelquiche für Euch. Rezepte für Spargel gibt es mittlerweile einige in unserer Sammlung und diese Spargelquiche ist in der Rangliste der Lieblingsrezepte mit grünem Spargel ziemlich weit oben. Es ist ein einfaches Rezept und gerade deshalb so gut! 
Da stehen sie, unsere Esel! In einem Feld aus gelben Butterblumen und geben damit das perfekte Fotomotiv. Vorbeifahrende Fahrradfahrer halten an und zücken ihr Handy und Autofahrer verlangsamen ihre Fahrt. Natürlich musste ich sie auch fotografieren; schon mehrfach! Und wenn ich mir diese Bilder ansehe, dann denke ich: Wie schön! Und so dankbar, dass wir so leben können, mit unserer Familie, mit all unseren Tieren und mit dieser Weite um uns herum. Mit dem tiefen Gefühl, genau das Leben zu führen und an dem Ort zu sein, der perfekt für mich ist. Nach meinem letzten Post habe ich so viele mitfreuende und -fühlende, berührende, persönliche und herzliche Nachrichten und Kommentare auf sämtlichen Kanälen erhalten. Das hat mich tief berührt, diese Dankbarkeit spüren lassen und bestärkt darin, dass Mut oft eine gute Entscheidungshilfe ist! DANKE für all Eure lieben Worte!  
Jetzt aber wieder zu dem Rezept für die Spargelquiche. Ich habe sie in einer eckigen Tarteform zubereitet, Ihr könnt aber genauso eine runde Form nehmen.

Spargelquiche 

Zutaten:
Teig:
·        150 g Dinkelvollkornmehl
·        80 g weiche Butter
·        1 Ei
·        Prise Salz  
Füllung:
·        1 Bund grüner Spargel
·        200 g Sahne
·        150 g Creme Fraiche
·        3 Eier
·        70 g geriebener Käse
·        Salz, Pfeffer, Muskatnuss 
Zubereitung:  
1.     Die Zutaten für den Teig mit 1-2 EL kaltem Wasser rasch zu einem glatten Teig verkneten und in Folie gewickelt 30 Minuten kalt stellen.
2.     In der Zwischenzeit den Spargel im unteren Drittel schälen und in Salzwasser 5 Minuten blanchieren., abschrecken und abtropfen lassen.
3.     Sahne, Creme fraiche, Eier und Käse glatt rühren und kräftig mit Salz, Pfeffer und ein wenig Muskat würzen.
4.     Backofen auf 200 Grad vorheizen.  
5.     Die Tarteform buttern, Teig auf bemehlter Arbeitsfläche ausrollen und die Form damit auslegen.
6.     Eiersahnefüllung in der Form verstreichen, Spargel darauf verteilen und im Ofen ca. 30-40 Minuten backen, bis die Füllung gestockt und leicht gebräunt ist.
Das Rezept habe ich für Euch auch noch einmal als PDF zum bequemen ausdrucken.
Also, lasst es Euch schmecken und genießt die Spargelquiche bei dem tollen Wetter am besten draußen auf der Terrasse zusammen mit einem Salat.  
Alles Liebe,
Silke