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Kranz binden mit Raps

Kranz binden?! Nicht meine größte Stärke und außer dem obligatorischen Adventskranz zu Weihnachten passiert in dieser Richtung auch wenig das Jahr über. Aber dieser Kranz ist wirklich einfach und fix gemacht, die Materialien beschränkten sich auf nur drei Komponenten (die kaum was kosten) und wenn man nicht supergenau und exakt arbeitet, verzeiht der Kranz das auch ohne größere Schäden in der Optik. Wenig Aufwand, große Wirkung! Hört sich gut an, oder?!
In diesem Jahr ist unser Hof umgeben von Raps und hat uns im Mai erst mal mächtig mit seinem Blütenduft betört. Jetzt laufe ich jeden Morgen mit den Hunden an einem besonders großen Rapsfeld vorbei und bin ganz fasziniert von den Samenständen; die Schoten sind besonders in der Form und in einem tollen Grün. So ganz langsam fängt es an sich zu verfärben, übrigens auch im Kranz, der mit der Zeit beige/braun wird!  

Ich habe für den Kranz einen Strohrohling genutzt und dann die abgeschnittenen und eingekürzten Rapsstängel mit Blumendraht drum herum gewickelt. Das war’s schon! Schnell und auch ohne große floristische Begabungen machbar.

Alles Liebe,
Silke
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Krabben-Lieblinge

Heute geht’s um Heimatliebe, die durch den Magen geht! Leben in Ostfriesland und an der Küste bedeutet nämlich z.B. auch, immer den frischesten Fisch zur Verfügung zu haben; am besten direkt vom Fisch- bzw. Krabbenkutter! Es geht um Krabben, den kleinen Schwestern der Garnelen, und ich kann Euch sagen: Das ist wirklich Liebe und deshalb habe ich heute gleich drei unserer liebsten Rezepte mit Krabben!

Greetsiel, ein kleines, feines Fischerdörfchen, liegt in unserer Nachbarschaft und ist für viele Krabbenfischer der Heimathafen. Kauft man die Krabben direkt vom Kutter sind sie superfrisch, allerdings noch nicht aus der Schale gepult. Das Krabbenpulen bedarf ein bisschen Geduld, Übung und den richtigen Dreh, aber es lohnt sich. Fangfrisch und selbst gepult schmecken Krabben nach frischer, salziger Nordsee und sind kaum zu vergleichen mit den bereits gepulten Exemplaren. Diese haben auch meistens eine Reise von 6000 Kilometer auf dem Buckel, einmal nach Marokko und zurück. Sie werden zwar hier gefangen, geschält werden sie aber überwiegend von Marokkanerinnen. Die Arbeitskräfte dort sind günstiger und die Arbeiterinnen pulen im Akkord und so rechnet sich der Aufwand. Früher wurden die Krabben an der Küste in Heimarbeit gepult. Meistens waren es die Familien der Fischer, die diese Arbeit übernahmen. Die Hygienevorschriften der EU lassen das allerdings nicht mehr zu und so treten die Krabben nun die lange Reise an. Das ist schon irgendwie verrückt.

Schwarzbrot mit Butter, Spiegelei und Krabben oder Krabbensalat oder Rührei mit Krabben… das sind Krabbenklassiker. Wir haben aber noch ein paar andere Krabben-Highlights:

  1. Unsere Krabbensuppe
  2. Fettuccine mit Tomaten-Krabben-Sauce
  3. Erben-Krabben-Omelett

Erbsen-Krabben-Omelett  

Zutaten:

  • 150 g Zuckerschoten
  • 200 g Erbsen (ausgepalt)
  • 2 TL Zucker, Salz

 

  • 1/2 Bund Dill
  • 250 g Schmand
  • Pfeffer, Muskatnuss
  • 1 Handvoll Schnittlauchröllchen
  • 8 Eier
  • 100 ml Milch
  • 30 g geriebener Käse
  • 20 g Butter
  • 250 g Nordseekrabben (ausgepult)

Zubereitung:

  1. Zuckerschoten in Stücke schneiten und mit Erbsen und Zucker im Salzwasser ca. 4 Minuten kochen lassen. Abgießen.
  2. Dill waschen und hacken. Schmand im Topf erwärmen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Dill unterrühren.
  3. Eier mit Milch, Käse, Schnittlauch, Salz und Pfeffer verquirlen und daraus nacheinander vier Omeletts in Butter backen.
  4. Omeletts mit Dill-Schmand, Erbsen und Zuckerschoten füllen, umklappen und mit Krabben und etwas Dill servieren.

Fettuccine mit Tomatensauce-Krabben-Sauce 

 

Zutaten:

 

  • 1 kg ungeschälte oder ca. 350 g geschälte Krabben
  • 10 Tomaten
  • 1 Knoblauchzehe, geschält und gehackt
  • abgeriebene Schale und Saft von einer unbehandelten Zitrone
  • 150 ml Sahne
  • 500 g Fettuccine
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • Olivenöl und ca. 30 g Butter
  • Salz und Pfeffer 

 

Zubereitung:

 

  1. Nudeln nach Packungsanweisung kochen, abtropfen lassen und zurück in den Topf geben.
  2. Die Tomaten blanchieren, enthäuten und dann klein schneiden.
  3. In einem Topf einen guten Schuß Olivenöl mit der Butter erhitzen.
  4. Die Tomaten zusammen mit dem Knoblauch und der Zitronenschale darin anschwitzen und nach einigen Minuten die Krabben zufügen. Sahne einrühren und noch ein wenig köcheln lassen.
  5. Mit Salz und Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und zusammen mit der grob gehackten Petersilie zu den Nudeln geben und vermengen.

Krabbensuppe

 

Zutaten: 

 

  • Schalotte
  • 1 Würfel (50 g)  Krebs-Suppen-Paste
  • 25 g   Mehl
  • 400 ml  Fischfond (aus dem Glas)
  • 100 g   Schlagsahne
  • 1 EL   Cognac
  • 150 g   Nordseekrabbenfleisch
  • Salz und Pfeffer
  • Sahne und Petersilie oder Dill

 

Zubereitung:.

 

1     Schalotte schälen und fein würfeln.

2     Suppen-Paste in einem Topf erwärmen und die Schalotte darin glasig andünsten, mit Mehl bestäuben und anschwitzen.

3     Mit dem Fischfond, 1/4 Liter Wasser und Sahne ablöschen.

4     Unter Rühren aufkochen lassen und mit Salz, Pfeffer und Cognac abschmecken. Krabben zur Suppe geben und warm ziehen lassen.

5     Mit geschlagener Sahne und Petersilie oder Dill garniert servieren.

 

Die drei Rezepte habe ich noch einmal für Euch als PDF zum ausdrucken:

Erbsen-Krabben-Omelett

Fettuccine mit Tomaten-Krabben-Sauce und

Krabbensuppe

Liebe Grüße,

Silke

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Spargelquiche

Ihr Lieben, 
die Spargelsaison ist kurz, man muss sie intensiv nutzen und deshalb gibt’s heute eine leckere Spargelquiche für Euch. Rezepte für Spargel gibt es mittlerweile einige in unserer Sammlung und diese Spargelquiche ist in der Rangliste der Lieblingsrezepte mit grünem Spargel ziemlich weit oben. Es ist ein einfaches Rezept und gerade deshalb so gut! 
Da stehen sie, unsere Esel! In einem Feld aus gelben Butterblumen und geben damit das perfekte Fotomotiv. Vorbeifahrende Fahrradfahrer halten an und zücken ihr Handy und Autofahrer verlangsamen ihre Fahrt. Natürlich musste ich sie auch fotografieren; schon mehrfach! Und wenn ich mir diese Bilder ansehe, dann denke ich: Wie schön! Und so dankbar, dass wir so leben können, mit unserer Familie, mit all unseren Tieren und mit dieser Weite um uns herum. Mit dem tiefen Gefühl, genau das Leben zu führen und an dem Ort zu sein, der perfekt für mich ist. Nach meinem letzten Post habe ich so viele mitfreuende und -fühlende, berührende, persönliche und herzliche Nachrichten und Kommentare auf sämtlichen Kanälen erhalten. Das hat mich tief berührt, diese Dankbarkeit spüren lassen und bestärkt darin, dass Mut oft eine gute Entscheidungshilfe ist! DANKE für all Eure lieben Worte!  
Jetzt aber wieder zu dem Rezept für die Spargelquiche. Ich habe sie in einer eckigen Tarteform zubereitet, Ihr könnt aber genauso eine runde Form nehmen.

Spargelquiche 

Zutaten:
Teig:
·        150 g Dinkelvollkornmehl
·        80 g weiche Butter
·        1 Ei
·        Prise Salz  
Füllung:
·        1 Bund grüner Spargel
·        200 g Sahne
·        150 g Creme Fraiche
·        3 Eier
·        70 g geriebener Käse
·        Salz, Pfeffer, Muskatnuss 
Zubereitung:  
1.     Die Zutaten für den Teig mit 1-2 EL kaltem Wasser rasch zu einem glatten Teig verkneten und in Folie gewickelt 30 Minuten kalt stellen.
2.     In der Zwischenzeit den Spargel im unteren Drittel schälen und in Salzwasser 5 Minuten blanchieren., abschrecken und abtropfen lassen.
3.     Sahne, Creme fraiche, Eier und Käse glatt rühren und kräftig mit Salz, Pfeffer und ein wenig Muskat würzen.
4.     Backofen auf 200 Grad vorheizen.  
5.     Die Tarteform buttern, Teig auf bemehlter Arbeitsfläche ausrollen und die Form damit auslegen.
6.     Eiersahnefüllung in der Form verstreichen, Spargel darauf verteilen und im Ofen ca. 30-40 Minuten backen, bis die Füllung gestockt und leicht gebräunt ist.
Das Rezept habe ich für Euch auch noch einmal als PDF zum bequemen ausdrucken.
Also, lasst es Euch schmecken und genießt die Spargelquiche bei dem tollen Wetter am besten draußen auf der Terrasse zusammen mit einem Salat.  
Alles Liebe,
Silke
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Waffeln backen

Spätestens seit Weihnachten steht bei uns Waffeln backen hoch im Kurs. Unterm Weihnachtsbaum lag nämlich ein neues Waffeleisen für das heimgemachte Zuhause. Ein richtig kleines Profigerät, das die sogenannten belgischen Waffeln backt.
Mein Mann und ich haben das Waffeleisen gemeinsam bekommen, wobei einer für die Herstellung und der andere ausschließlich für den Genuss der Waffeln zuständig ist. Ihr könnt ja mal raten, wie die Rollenverteilung bei uns ist!   
Das Waffeleisen ist viel in Gebrauch und ich nutze es im Moment wöchentlich. Dabei habe ich die verschiedensten Variationen ausprobiert und möchte Euch heute meine beiden Favoriten vorstellen: Eine herzhafte Variante, die hier supergut als kleines Mittagessen ankommt (vor allem bei dem jüngsten Familienmitglied in Form von Fingerfood)!. Und einmal eine süße Variante, die sich prima zum Nachmittagstee macht. Für kleine Kinder habe ich alternativ dann noch eine gesunde Variante mit Bananen und ohne Zucker. Falls Euch das Rezept interessiert, reiche ich es gern noch nach.
 
Waffeln backen – Die Rezepte:
 
Süße Waffeln  
Zutaten:
·         125 g weiche Butter
·         50 g Zucker
·         2 Päckchen Vanillezucker
·         1 Prise Salz
·         4 Eier
·         250 g Mehl
·         1 TL Backpulver
·         ca. 250 ml Buttermilch
·         evtl. Puderzucker zum bestäuben 
Zubereitung:
1.    Butter, Zucker, Vanillezucker, Salz und Eier schaumig schlagen.
2.    Mehl und Backpulver unterrühren.
3.    So viel Buttermilch zugießen, dass ein dickflüssiger Teig entsteht.
4.    Im heißen Waffeleisen backen
5.    Mit Puderzucker bestäuben
 
Kräuter-Waffeln mit Schinken und Kräuterquark
Zutaten:
·         250 g Dinkelvollkornmehl
·         1 TL Backpulver
·         75 g weiche Butter
·         80 g Kochschinken
·         1 Ei
·         250 – 300 ml Milch
·         1 Frühlingszwiebel
·         1 Bund frische Kräuter wie z.B. Basilikum, Schnittlauch und Petersilie
·         etwas Salz
 
Kräuterquark
·         500 g Quark
·         4 Frühlingszwiebeln
·         Schnittlauch
·         Salz + Pfeffer + Zitronensaft
·         100 ml Milch
 
Zubereitung:
  1. Die Frühlingszwiebel und die Kräuter klein hacken. 
  2. Schinken fein würfeln
  3.  Alle Zutaten zu einem glatten Teig verrühren. Sollte der Teig zu dickflüssig sein, evtl. etwas mehr Milch dazugeben.
  4.  Im heißen Waffeleisen backen
  5. Den Quark in einer Küchenmaschine cremig rühren.
  6.  Die Frühlingszwiebeln und den Schnittlauch in sehr feine Röllchen schneiden und mit der Milch zum Quark geben und verrühren. 
  7. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.  

Beide Rezepte findet Ihr hier und hier auch noch einmal als PDF zum ausdrucken.

 

Am Hof kehrt der Frühling ein und mit ihm die ersten Hofnachwüchse. Wir haben zwei kleine Eselfohlen, Leni und Michel. Michel trägt den Spitznahmen „Knickohr“, weil er mit eben so einem Ohr zur Welt kam! Sehr süß! Das erste Gallowaykälbchen des Jahres ist auch letzte Woche geboren und putzmunter! Das ist eine sehr schöne Zeit: Der Garten erwacht und wenn die Sonne so herrlich scheint, dann toben vor allem die jungen Tiere  munter über die Weiden und versprühen gute Laune. Schön, dass Du da bist, lieber Frühling!
Also, Ihr Lieben, viel Spaß beim Waffeln backen. Sie eignen sich übrigens ganz prima für ein erstes Picknick im Garten! 
Alle Liebe,
Silke  
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Garten Ideen – Ein neuer Gartenraum

Heute nehme ich Euch wieder mit in unseren Garten um einige meiner Garten Ideen mit Euch teilen. Es geht um einen neuen Gartenraum, der vor zwei Jahren bei uns entstanden ist. Die Wintermonate sind ideal, um neue Gartenprojekte zu planen und vielleicht kommen Euch unsere Gartenideen gerade recht. Ich selbst finde den Blick in andere Gärten auch immer inspirierend und hole mir dort neue Gartengestaltung Ideen.

Wir springen kurz zu dem „Vorher“. Auf unserem Grundstück befand sich ein kleiner Wassertümpel, der früher den Enten und Gänsen als Wasserstelle diente. Im Zuge unserer großen Umbaumaßnahme haben wir diesen Tümpel vergrößert und mehr Form gegeben. Ich habe die Uferböschung bepflanzt, wir haben Findlinge gesammelt und herbeigeschleppt, ein kleiner Steg wurde gebaut und ein paar Fische zogen ein. Wir steckten viel Zeit in diesen Gartenbereich, sowohl in der Anlage als auch der Pflege. Ich habe zwei Bilder oben für Euch aus dieser Zeit: Sieht eigentlich nicht schlecht aus, oder?!  Aber was soll ich sagen…. es funktionierte nicht! Bereits im zweiten Jahr war der Teich komplett grün und voll mit Wasserlinsen/Entengrütze. Von dem Wasser war nichts mehr zu sehen! Ich habe schubkarrenweise das grüne Zeugs herausgefischt, um dann kurze Zeit später wieder eine komplett von Wasserlinsen bedeckte Wasserfläche zu haben.  Das Wasser stank und die Fische schwammen irgendwann tot darin. Der Sauerstoffgehalt stimmte nicht! Außerdem war es schwierig, die Uferböschung sauber zu halten. Ständig wuchs mir Gras dazwischen und ehrlich gesagt, hatte ich irgendwann einfach die Nase voll!!! Viel Arbeit und trotzdem war es einfach nicht schön! Das gehört wohl auch zum Gärtnern… das Erkennen, dass manchmal etwas nicht so will, wie Du es Dir wünscht. Ich habe ein paar Jahre für diesen Gartenbereich gekämpft, habe aber irgendwann eingesehen, dass es nicht funktioniert. Und dann ist es beim Gärtnern wie im Leben… lässt Du Dinge los und gestehst Dir ein Scheitern ein, schaffst Du Platz für neue Dinge und die sind manchmal viel besser! Wir hatten uns entschieden, den Teich zuzumachen und Platz für einen neuen Gartenbereich zu schaffen. Wir schmiedeten Pläne und im Zuge der anstehenden Pflasterarbeiten wollten wir diesen Bereich verändern.

Die nachfolgende Zeichnung meines Mannes zeigt die Schlussversion unserer Pläne und ich will Euch an unseren Gedanken und Überlegungen dazu teilhaben lassen:

Wir planten einen „geschlossenen“ neuen Gartenraum. Dieser Bereich bot sich einfach dafür an. An einer Seite schließt unsere große Scheune an, rückwärtig ein Querbau meiner Eltern und an der dritten Seite eine Baumreihe zur Straße. An der vierten Seite planten wir eine Buchenhecke mit „Eingang“ zu diesem Bereich. Dieser Eingang bildet eine Sichtachse in unserem Garten (sehr gut auf dem letzten Bild zu erkennen).

Die neue Terrasse sollte ein wenig Laubencharakter bekommen und Platz für unsere Feuerschale haben. Mein Mann hat sich eine klare und schöne Form überlegt und um diese Form zu betonen, erhielt die Terrasse eine Buchenhecke. Auf der Zeichnung könnt ihr das gut erkennen. Wir wohnen auf einem alten, geschleppten Deich und um den leichten Höhenunterschied auf unserem Grundstück auszugleichen, haben wir eine Feldsteinmauer geplant. Dadurch ist rechts ein schmales Beet unter der Baumreihe entstanden. Links ist ein größeres Staudenbeet mit einer sanft geschwungenen Form entstanden; passend zur Terrassenform. Ich habe es mit einer Buchbaumhecke eingefasst, damit sie der Üppigkeit der Stauden und Rosen Halt gibt.

Im Zuge der Pflasterarbeiten für unseren Parkplatz und der Wege in unserem Garten rückte unser Gartenbaubetrieb des Vertrauens mit schwerem Gerät an und schob zunächst den Teich zu. Sie pflasterten die Terrasse, zogen die Feldsteinmauer und legten als Beeteinfassung die Steine des Grosspflasters, welches wir auch für unseren Parkplatz verwendeten. Wir haben uns für unseren Garten ein altes gebrauchtes Straßenkopfsteinpflaster und Gehwegkleinpflaster ausgesucht. Im Dezember stand damit das Grundgerüst dieses neuen Gartenraumes und ich hatte noch ein bisschen Zeit bis zum Frühjahr, mir über die Bepflanzung Gedanken zu machen.

Diesen neuen Gartenraum bepflanzte ich ganz in den Farben Weiß und Gelb. Durch die Bäume kommt das Licht nur gebrochen herein und deshalb wählte ich eine helle Bepflanzung. Außerdem hatte ich hier und dort weiße und gelbe Pflanzen in anderen Beeten stehen (viel Mutterkraut, Frauenmantel, einige Rosensorte wie z.B. Schneewittchen…), die ich aber lieber gebündelt an einem Ort haben wollte. Deswegen habe ich in anderen Beeten meine weißen und gelben Pflanzen ausgegraben, neu platziert und mit neuen Rosen und Stauden unterpflanzt. Schon im ersten Jahr blühte dieses Beet üppig und wunderschön. Ich werde es noch hier und dort ergänzen und außerdem haben sich doch glatt zwei rosa Malven (obwohl als weiße gekauft!!!) eingeschlichen.

Ich finde die Hortensie „Annabelle“ wunderschön, vor allem großflächig, und so entschied ich, das schmale Beet unter den Bäumen komplett damit zu bepflanzen. Da Hortensien vor allem genügend Wasser benötigen, haben wir im Zuge der Umgestaltung gleich eine Wasserleitung mit dorthin legen lassen. Die Bäume wurden hochgeastet, damit genügend Licht und Sonne auf die Hortensien fällt und ich dachte, wir hätten mit diesen Maßnahmen gute Voraussetzungen für die Hortensien geschaffen. Es ging gut los, wie ihr auf dem Bild erkennen könnt. Viele Blüten zeigten sich und ich war glücklich! Und dann?! Kam eine Woche lang kräftiger Sturm und alle Blüten wurden braun. Die Hortensien litten und kümmerten vor sich hin. Sie vertrugen den starken Wind, dem sie dort ausgesetzt waren, einfach nicht. Ich habe alle Blüten abgeschnitten und hoffte auf das nächste Jahr. Aber es wurde nichts! Die Hortensien fühlten sich in unserem Garten nicht wohl und wollten nicht bleiben. In diesem Jahr werde ich diesen Beetstreifen noch einmal neu bepflanzen. Welche Pflanzen ich wähle, habe ich noch nicht abschließend entschieden!


Insgesamt ist es eine modernere Gartengestaltung: Ein in sich geschlossener Raum, klare Strukturen und Formen in der Beetanlage und Terrassengestaltung. Es ist eine klare Sichtachse über die Terrasse, Buchenheckendurchgang und Obstbaumwiese entstanden.  Die Terrasse ist ein lauschiges Plätzchen und gerade bei großer Hitze sehr angenehm, weil die Bäume ringsum Schatten spenden. Wir konnten hier unsere Garten Ideen verwirklichen und genießen den neuen Gartenraum sehr! Obwohl es erst sehr schwer viel, sich von dem Teich zu trennen, sind wir jetzt absolut glücklich mit dieser Entscheidung und bereuen es nicht!

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Herbstliches Chutney

Dieser Herbst! Nach überbordender Blütenfülle im Sommer folgt nun der Endspurt im Garten. Jedes Jahr eine kleine Herausforderung und Überwindung, denn schöner wird’s jetzt irgendwie nicht mehr im Garten. Alles geht zurück, Unmengen von Laub fallen an, Beete und Gehölze müssen wir für den Winter vorbereiten und Blumenzwiebeln setzen, damit wir im Frühjahr Tulpen und co. haben. Die geernteten Früchte haben wir für den Wintervorrat eingelagert oder verarbeitet und auch für die Tiere beginnt spätestens mit der Zeitumstellung die Winterzeit. Der tägliche Ausgang ist verkürzt und die Stallsaison beginnt. In einer Pferdebox sind übrigens zwei neue Hofbewohner eingezogen. Zwei Bentheimer Schweine, die wir auf die Namen Hanni und Nanni getauft haben. Sie sind noch jung und verbringen die erste Zeit im Stall neben den Pferden und Eseln und kommen im Frühjahr raus auf die Weide. Ich mag Schweine sehr; sie haben tolle Eigenschaften und sind sehr intelligent. Hanni und Nanni sind schon sehr zutraulich und freuen sich, wenn sie neben dem normalen Futter täglich ein paar Leckereien von uns bekommen. Es war ein kleiner Traum, dass wir auch mal eigene Bentheimer Schweine haben und jetzt sind sie da… Ich freue mich sehr! Aus eigener Nachzucht sind außerdem fünf neue Hühner im Hühnerstall, die uns hoffentlich im neuen Jahr mit leckeren Eiern versorgen. Für die Galloways haben wir wieder den Offenstall geöffnet und mit frischem Stroh gefüllt und hier am Hof wird jetzt alles etwas ruhiger und gemächlicher und ein neuer Rhythmus beginnt. 

Ich möchte heute ein Rezept für ein Chutney mit Euch teilen, bei dem Äpfel, Birnen und Pflaumen mit von der Partie sind. Die Äpfel und Birnen habe ich erst gerade geerntet, die Pflaumen hatte ich direkt nach der Ernte tiefgefroren. Es schmeckt prima zu Fleisch oder auch zu Käse und ist außerdem ein tolles Geschenk aus der Küche.

Herbstliches Chutney
Zutaten (für ca. 5 Marmeladengläser)  
·         500 g Äpfel
·         500 g Birnen
·         500 g Pflaumen
·         250 g Zwiebeln (weiße und rote gemischt)
·         2 Zitronen
·         1 EL Senfkörner und 1 TL Pfefferkörner (in Mullsäckchen oder Teebeutel gefüllt)
·         270 g Grümmel Kandis
·         250 ml Weinessig
·         Salz und Pfeffer  
Zubereitung 
1.    Äpfel und Birnen schälen, entkernen und klein schneiden. Pflaumen entsteinen und klein schneiden.Zwiebeln schälen und fein hacken (weil wir es gern ein wenig feiner mögen, haben ich einmal kurz den Pürierstab genutzt)
2.    Schale der Zitronen mit Sparschäler dünn abschälen und den Saft auspressen.
3.    Alles zusammen mit dem Kandis, Essig und Gewürzsäckchen in einen großen Topf füllen.
4.    Bei milder Temperatur bis zur gewünschten Konsistenz einkochen (ca. 45 Minuten) und dabei immer mal wieder umrühren.
5.    Säckchen entfernen und mit Salz und Pfeffer abschmecken und in heiß ausgespülten Gläsern füllen und sofort verschließen
Das Rezept gibt es für Euch als PDF zum Ausdrucken.

Hugo genießt die herbstlichen Sonnenstrahlen!
Ich hoffe, das könnt Ihr auch am Wochenende! 

Liebe Grüße,
Silke
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Blaubeer-Tarte mit Panna Cotta

Auf dem Blog herrscht gerade erhöhtes Tarte-Aufkommen. Gerade erst gab es die Aprikosen-Tarte und schon folgt das nächste Tarte-Rezept. Ist aber auch einfach perfekt zu dieser Jahreszeit: Feine Früchte und Beeren gepaart mit einem Mürbeteig. Diesmal gibt’s Blaubeeren, zu denen sich eine feine Panna-Cotta-Creme gesellt. Während ich es bei der Aprikosen-Tarte lieber pur mag, finde ich bei den Blaubeeren die Kombination aus Panna-Cotta, Beeren und Mürbeteig sehr lecker. 
       
Dazu gibt’s noch mal ein paar Bilder aus dem Garten. Abends aufgenommen, während der einsetzenden Dämmerung bzw. der „Blauen Stunde“. Für mich ist das die schönste Tageszeit in unserem Garten.  
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Blaubeer-Tarte mit Panna Cotta
Zutaten: (für eine eckige Tarteform oder 6 Tartelette-Förmchen)
– 60 g zimmerwarme Butter
– 30 g Puderzucker
– Eine Prise Salz
– 1 Ei
– 130 g Mehl
– 50 g Cashewnusskerne   
– 75 g weiße Schokolade 
– 1 Vanilleschote
– 3 Blatt Gelatine
– 200 g Schlagsahne
– 180 g Milch
– 70 g Zucker
– 200 g Blaubeeren
– 1 TL Zitronensaft 
– Hülsenfrüchte zum Blindbacken  
Zubereitung: 
1. Cashewnusskerne fein mahlen. Mit Mehl, Butter, Puderzucker, Ei und Salz mit dem Knethaken verkneten. Teig in Klarsichtfolie wickeln und eine Stunde kaltstellen.
2. Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Teig ausrollen und eine gefettete und bemehlte Tarteform damit auslegen. Teigboden mit einer Gabel mehrmals einstechen. Backpapierbogen einmal zusammenknüllen und wieder glätten, in die Form legen und mit Hülsenfrüchten beschweren zum Blindbacken.
3. Im vorgeheizten Ofen auf dem untersten Rost 15 Minuten backen. Hülsenfrüchte und Papier entfernen und den Boden weitere fünf Minuten backen, bis er goldbraun ist. Abkühlen lassen.
4. Schokolade über einem heißen Wasserbad schmelzen und den Tarteboden mit der flüssigen Schokolade einpinseln (so weicht er später nicht durch die Füllung auf)
5. Für die Panna Cotta die Vanilleschote längs aufritzen und das Mark herausschaben. Gelatine einweichen. 100 g Sahne und Milch in einem Topf erhitzen. Zucker, Vanilleschote und -mark zugeben und aufkochen lassen.
Vanilleschote entfernen. Die eingeweichte Gelatine ausdrücken und in der heißen Sahnemilch unter Rühren auflösen. Creme leicht abkühlen lassen.
100 g Blaubeeren pürieren und mit dem Zitronensaft unter die Panna Cotta rühren.
6. Restliche Sahne steifschlagen und unter die Blaubeercreme heben, sobald diese beginnt fest zu werden.
7. Die Creme in die Form füllen und für mindestens drei Stunden kalt stellen.
8. Dann nur noch mit den restlichen Blaubeeren garnieren und genießen.
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Das Rezept für die Blaubeer-Tarte findet Ihr hier als PDF zum ausdrucken.
Liebe Grüße,
Silke
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Sommergarten

Es wird Zeit, Euch mal wieder mit in unseren Garten zu nehmen. Im Juli kam der ersehnte Sommer und der Garten hat alles gegeben! Blüten in Hülle und Fülle: Rosen, sämtliche Stauden und jetzt die vielen Hortensien. Es ist einfach schön! 
Blaubeere, Hortensie und Frauenmantel
Lichtnelke, unser Brunnen mit der Ramblerrose ‚Perennial Blue‘ und rechts die Rose „Rose de Resht“
Der Blick über die Sichtachse „Obstbaumwiese“
Das große Hortensienbeet am Nebeneingang.
Thymian, Riesengänsefuß (Baumspinat) und Ehrenpreis
Der Weg zum Haupteingang wird links und rechts von Linden und üppigen Wildrosenhecken „rosa rugosa“ gesäumt.
Frauenmantel und rechts Johanniskraut
Indianernessel, Johannisbeeren und Rose „Rody“


Die Bodendeckerrose „Rody“ gibt in diesem Jahr alles und hat lange überhängende Triebe. Die Farbe ist toll, sie ist sehr unkompliziert, starkwüchsig und gesund. Ich finde, sie ist mal eine gute Alternative zur „The Fairy“.

Der Bank bei der Obstbaumwiese habe ich links und rechts einen Streifen Storchschnabel „Rozanne“ zur Seite gepflanzt. Es sieht aus wie ein blaues Band und strahlt trotz der Blütenfülle Ruhe aus.
Und noch einmal „Rozanne“, der sich hier um die großen Buchsbaumkugeln schlängelt.
Zum Haupteingang reihen sich kleine Buchskugeln wie an einer Perlenschnur. Unterpflanzt habe ich sie mit dem Storchschnabel „Apfelblüte“ und „Dreamland“. Vor allem Dreamland blüht bis in den Herbst hinein. 

Bilder vom Kräutergarten und Gemüsegarten gibt es heute nicht; ich habe hier und hier schon mal darüber geschrieben. Außerdem machen mir die Schnecken in diesen Gartenbereichen das Leben gerade besonders schwer und ich bin ein bisschen frustriert. Es gibt auch noch einen neuen Gartenraum, von dem es aber hier heute auch noch keine Bilder gibt. Ich möchte Euch davon in einem separaten Post erzählen.


Gartenfotografie finde ich schwierig! Einzelne Details, Blüten und Makroaufnahmen sind gut und schön, aber wirklich die Stimmung des Gartens einzufangen, den besonderen Lichteinfall, die Bepflanzung einer Staudenrabatte oder die Wirkung eines Gartenraums, … das finde ich schwierig. Ich bin nie ganz zufrieden, wenn ich später meine gemachten Fotos durchsehe. Das steht auf jeden Fall auf meiner Wunschliste: Ein Workshop zum Thema Gartenfotografie.
Liebe Grüße 
Silke  
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Holunderblüten-Birnen-Eis

Für einen geschmacksintensiven und aromatischen Holunderblütensirup soll man die Blüten bei Sonnenschein und warmen Temperaturen ernten. Der für den Geschmack verantwortliche Blütenstaub soll möglichst nicht abgespült werden. Wer hätte gedacht, dass das die größten Herausforderungen bei der Zubereitung von Holunderblütensirup sein könnten?! In diesem Jahr ist es so! Der Sommer ist zögerlich: Sonnenschein und warme Temperaturen sind Fehlanzeige und der Blütenstaub wird nicht durch mein Abwaschen, sondern durch den Regen heraus gespült. Ein paar Blüten konnte ich dem schlechten Wetter aber abluchsen und damit leckeren Holunderblütensirup ansetzen.   
So zieht der Juni vorüber, der Garten steht in voller Blüte und man kann ihn kaum genießen. Normalerweise sitzen wir viel auf der Terrasse, lassen uns von dem Duft der Ramblerrosen und dem Lavendel verwöhnen und schlürfen bei möglichst hohen Temperaturen z.B. ein leckeres Eis. Die Ramblerrose gibt alles, der Lavendel blüht fantastisch und ich stehe mit meinem Eis parat! Fehlt nur noch die Sonne! Wir hoffen mal auf den Juli!   
Dieses Holunderblüten-Birnen-Eis schmeckt so ein bisschen nach Wassereis aus Kindertagen. Leicht, erfrischend, süßlich und lecker! Es ist kein großes Hexenwerk und Ihr braucht keine Eismaschine. Ich habe das Rezept aus der „deli“ Nr. 2/2014, die es wiederum dem „Eis“-Buch von Elisabeth Johansson entnommen hat.
 
Holunderblüten-Birnen-Eis    
Zutaten: (für 6-8 Wassereis-Formen) 
·         250 ml Holunderblütensirup
·         400 ml Wasser
·         1/2 Birne
·         Saft und Schale von 1/2 Zitrone  
Zubereitung:  
1.    Birne in dünne Scheiben schneiden und in jede Eisform eine Scheibe leben.
2.    Sirup, Wasser, Saft und Schale von der Zitrone vermengen und die Förmchen damit auffüllen. Eisstiele einsetzen
3.    Über Nacht gefrieren lassen und dann zum herausnehmen kurz in laufwarmes Wasser stellen. 
Das Rezept könnt Ihr Euch ganz bequem als PDF ausdrucken.

 

Die „deli“ hat gleich noch einen guten Tipp mitgeliefert: Die Masse ohne Birnen in Eiswürfelbehälter gefrieren lassen und mit Prosecco aufgegossen servieren. Ich habe noch Minze-Blättchen mit gefroren. Bilder gibt’s davon noch nicht, denn das werden wir erst am Wochenende testen! Ihr wisst schon: Rosenblüte, Lavelduft und lauschige Sommernacht auf unserer Terrasse… schließlich haben wir dann schon Juli!  
Liebe Grüße
Silke   
P.S.:
Das Rezept für meinen Holunderblütensirup findet Ihr hier
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Hoffest

Wir haben gefeiert und zwar so richtig! Letztes Wochenende hatten wir ein großes Fest bei uns am Hof! Anlass war der runde Geburtstag meines Mannes (er nannte es lieber Hoffest), zu dem er Familie, Freunde und enge Geschäftsfreunde eingeladen hatte. Rund 70 Gäste sind gekommen und wir hatten einen tollen Tag!
Heute zeige ich Euch ein paar Eindrücke vom Fest und dazu einige Tipps für Eure nächste Feier.

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In meinem Kopf hatte ich eine lauschige Sommernacht, eine lange Tafel mit Gästen zwischen den Obstbaumreihen und der Garten erfüllt von schöner Musik. Tja… pünktlich mit dem Eintreffen der Gäste fing es zu regnen an. Da sich das morgens schon abgezeichnet hatte, haben wir die lange Tafel dann nicht im Garten sondern in unserer Scheune aufgebaut und wisst Ihr was? Es war richtig kuschelig! Wir starteten mit einem Prosecco zur Begrüßung und schnell verteilten sich die Gäste (glücklicherweise hatten wir keinen Dauerregen, sondern nur Schauer), unsere Tiere begrüßten sie neugierig und begleitet wurden sie von grandioser Musik. Für uns spielten vier wunderbare Musiker (Klavier, Kontrabass, Saxophon und Schlagzeug) die mit Swinging Jazz und Boogie Woogie keinen Fuß stillstehen ließen und schnell für gute Stimmung sorgten. Wir hatten Kaffee und eine großes Küchenbuffet und am Abend wurde ein großer Grill angeschmissen. Heimgemacht war an diesem Tag Programm. Es gab ausschließlich Fleisch von unseren Galloways und vom eigenen Wild (Reh, Hirsch, Wildschein). Sämtliche Kuchen, Salate, Dips und Beilagen haben wir mit viel Hilfe von der Familie und lieben Freunden heimgemacht.  
In der Scheune hatten wir neben den Tischen und Stühlen gemütliche Sofas aus frisch gepressten Heuballen gebaut und alles duftete nach Heu. Nach dem Essen rückten wir ein paar Tische und zwischen den alten Balken klangen die Jazzklänge bis tief in die Nacht. Es war ein tolles Fest! 
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Das war der Hotel-Shuttle-Service 🙂
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Meine Tipps für ein Hof- oder Gartenfest:
Unsere Deko bestand im Großen und Ganzen aus Zinkgefäßen (alt und neu), Heuballen und alten Weckgläsern:
  • Zinkgießkannen, -Eimer und -Behältnisse mit und ohne Blumen zur Deko verteilen
  • Zinkwannen mit Wasser, Schwimmkerzen und Rosenblüten füllen
  • Alte Zinkwanne aufrecht hinstellen, Kerzen in unterschiedlichen Größen hineinstellen und etwas Grün  (z.B. Efeu) drum herum drapieren
  • Alte Milchkannen als Blumenvasen nutzen
  • Baustümpfe als Tischchen für Windlichter und Blumenvasen (beides Weck) verwenden
  • Weckgläser gibt es oft für kleines Geld auf Floh- und Trödelmärkten. Uns  dienten sie als Windlichter, Blumenvasen, Aufbewahrung für Besteck und auch als Saucen/Dip-Serviergefäß
  • Möglichst Blumen aus dem Garten bzw. der Jahreszeit und Region entsprechend. Ich hatte Pfingstrosen, Mutterkraut, Kamille, Frauenmantel und Bartnelken.
  • Hinweisschildchen (Hoffest, Getränke, WC,…) selbst machen. Einen Pfeil aus Holz ausschneiden, bemalen und beschriften, auf Gartenforken oder Spaten schrauben und einfach an Ort und Stelle in den Boden stecken
  • Papierlampignons in unterschiedlichen Größen in Bäume, Scheune, Garage (whatever) hängen. Unser Fest startete am Nachmittag, also zu einer Zeit, wo noch keine Beleuchtung notwendig war. Ich habe deshalb einfach unsere Weihnachtsbeleutung, die mit Fernbedienung zu aktivieren ist, hervorgeholt und jeweils eine Baumkerze in ein Lampignon gehängt und abends bequem per Fernbedienung angemacht.
  • Sofas aus Heuballen bauen und Stoffe darauf legen, damit die Gäste gemütlicher sitzen. Mit passenden Kissen erhält das ganze einen Lounge-Charakter.
  • Wimpelketten sind immer, immer, immer dekorativ und leicht genäht. Bei uns schmückten sie vor allem unseren Planwagen. Der Planwagen diente übrigens als Hotel-Shuttle-Service für die Gäste, die im drei Kilometer entfernten Gasthof untergebracht waren. Mein Vater hat sie dort mit dem Planwagen abgeholt und zum Fest gebracht.
  • Sorgt dafür, dass Euren Gästen nicht kalt wird. Ein Korb voller Wolldecken und ein Heizstrahler sind bei uns sehr dankbar angenommen worden
  • Ein großes Brett mit Tafellack bestreichen und dann mit Kreide beschriften = Große Speisekarte.
Von den nächsten beiden Punkten habe ich leider kein Foto (mit Eintreffen der Gäste habe ich die Kamera zur Seite gelegt)
  • Beschriftung der verschiedenen Kuchen, Salate, Dips etc. macht es des Gästen leichter. Ich hatte kreisrunde beschriftete Kärtchen auf Holzspieße geklebt und einfach z.B. in den Salat gesteckt.  
  • Candy-Bar mit verschiedenen Süßigkeiten in großen Gläsern (nicht nur für die Kinder!!!) 
Für das Buffet, sowohl Kuchen- als auch Salatbuffet, hatte ich eine alten Anhänger vorgesehen, der neben dem Grill auf dem Hof platziert war. Mit alten Holzkisten und Etageren hatte ich verschiedene Höhen geplant. In meinen Gedanken sah es toll aus: Die verschiedenen Kuchen auf dem alten Anhänger. Auch davon musste ich mich aufgrund des Regens verabschieden. Die Gäste wussten natürlich nicht, welches Bild ich im Kopf hatte. Sie haben stattdessen das Buffet von einfachen Tischen in der Scheune genossen, etwas enger und weniger dekorativ, aber keinesfalls weniger lecker 🙂   

 

Ein lieber Freund schrieb am nächsten Tag: „Wichtig ist, sich mit Freunden gemeinsame Zeit zu schenken.“ Wie recht er hat! In diesem Sinne haben wir alle den Tag genossen!
Liebe Grüße,
Silke