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Handschuhe stricken für Baby’s

Meine Freundin Christel war zu Besuch und hatte superschöne selbstgestrickte Handschuhe für unser kleines Mädchen im Gepäck. Der Besuch liegt schon ein bisschen zurück und seitdem werden die kleinen Fäustlinge regelmäßig getragen. Ich kann Euch also sagen: Sie sind nicht nur schön, sondern auch total praktisch und alltagstauglich! Vielleicht ist das auch was für Euch?! Christel hat die Strickanleitung für Euch aufgeschrieben! Ganz unten findet Ihr die Anleitung als PDF zum ausdrucken.

Die Anleitung ist für Baby’s zwischen sechs Monaten und einem Jahr. Unser Mädchen ist jetzt 14 Monate alt und langsam werden sie knapp in der Größe. Die Wolle ist ganz weich und kratzt überhaupt nicht. Damit die kleinen Handschuhe nicht verloren gehen, wird am Ende noch eine Luftmaschenkette gehäkelt und an die Handschuhe genäht. Bei uns ist sie durch den Ärmel des Overalls gezogen. So muss ich nie lange nach den Handschuhe suchen und unser kleines Mädchen kann sie auch nicht so einfach abschütteln. Der Handschuh ist übrigens als Fäustling ohne separaten Daumen gestrickt. Das ist nicht nur einfacher zu stricken, man hat auch weniger Probleme beim Anziehen. Gerade bei den Kleinen klappt das ja mit dem ausgestreckten Daumen noch nicht so gut!

Die Anleitung gibt’s als PDF für Euch zum ausdrucken. Ich wünsche Euch viel Freude und gutes Gelingen beim nachstricken.

Alles Liebe,

Silke

P.S.: Den abgebildeten Overall habe ich aus Merinofleece genäht und mit Wolltresse eingefasst. Das Schnittmuster habe ich selbst erstellt. Ein sehr ähnliches Schnittmuster gibt es aber z.B. von Pattern4kids

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Kaminanzünder selber machen

Heute gibt’s ein schnelles DIY für Euch: Kaminanzünder selber machen. Wenn Ihr auch allerhand Kerzenreste in Euren Beständen tummeln habt, vor allem jetzt nach Weihnachten, dann könnte dieses DIY etwas für Euch sein. Ihr braucht nur zwei Zutaten: Kerzenwachs und Sägespäne und dann ist es auch ganz schnell gemacht.

Die gekauften Kaminanzünder sind ja manchmal etwas dubios: Viel Verpackung, man weiß nichts über die Inhaltsstoffe und dann riechen sie oftmals heftig chemisch oder ölig. Diese selbstgemachten Kaminanzünder riechen überhaupt nicht, ich weiß was drin ist, nur Kerzenwachs und Holzspäne, und sie sind kostengünstig bzw. recycelt. Wir verwahren sie offen in einer schönen Holzbox und außerdem erfüllen sie prima ihren Zweck: Sie brennen wirklich lange!

   

Kaminanzünder selber machen:

Ihr benötigt:

  • Kerzenreste
  • Holzspäne
  • einen alten Topf
  • eine eckige Backform oder Backblech + Backpapier

Herstellung:

  1. Die Kerzenreste langsam in dem Topf erwärmen und die alten Kerzendochte rausfischen.
  2. Nun die Holzspäne dazugeben und verrühren. Vom Verhältnis ist es fast 1:1. Ich mache es nach Gefühl. Zu viel Kerzenwachs erschwert einfach das Entflammen.
  3. Dann die Masse in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben, gleichmäßig verteilen und mit einer Gabel leicht andrücken.
  4. Wenn die Masse leicht abgekühlt ist, in gewünschte Größe schneiden oder brechen.

Ich würde Euch empfehlen, mit dem Schneiden oder Brechen nicht zu lange zu warten. Ist die Masse erst mal richtig hart, dann ist das Schneiden sehr mühsam. Also lieber nur kurz abkühlen lassen und dann schneiden. Wo Ihr auch unbedingt drauf achten solltet: Die Holzspäne müssen komplett trocken sein. Ich habe z.B. Holzspäne vom Brennholz schneiden verwendet und habe die Späne erst mal ins Haus geholt und ein paar Tage durchtrocknen lassen, bevor ich sie verarbeitet habe.

Ist doch genau richtig für diese ungemütlichen Januartage: Die Herstellung und vor allem die spätere Verwendung!? Für Menschen mit eigenem Kamin oder Ofen ist es übrigens auch eine schöne kleine Geschenkidee.

Liebe Grüße und einen schönen Start ins Wochenende,

Silke

Adventskisten

Ihr Lieben,

vor zehn Tagen habe ich einer Freundin beim Kreativprogramm für Kinder in unserer Gemeinde geholfen und wusste vorher eigentlich nicht genau, was mich da erwartet. Sie hatte alles wunderbar vorbereitet und am Ende waren nicht nur die Kinder total begeistert, ich war es auch!! Und zwar so sehr, dass ich zuhause gleich noch mal mit unserer größeren Tochter nachgebastelt habe. Dabei ist eine Kindervariante für das Kinderzimmer und eine etwas „erwachsenere“ Variante für unser Zuhause entstanden. Ich dachte mir, das wäre vielleicht auch was für euch und habe meine Freundin gefragt,  ob ich ihre Idee mit Euch teilen darf. Klar! Sie sagte, sie hätte sich bei Pinterest inspirieren lassen?! Wie auch immer,  Ich zeige sie Euch einfach mal: Unsere Adventskisten!!

Es geht ganz einfach! Ihr braucht Mandarinenkisten oder Schubladen (Schuhkartons gehen auch)  als Basis. Dann noch ein paar Zweige, vielleicht ein bisschen Watte als Schnee und für die Kinder unbedingt eine Lichterkette (das Wichtigste!!)  und verschiedene Dinge, um die Kisten zu füllen. Meine Freundin hatte einen ganzen Korb voller Sachen (Weihnachtsmänner, Sterne, Filzbäumchen, Kugeln,…) aus dem die Kinder wählen konnten. Wir haben neben den Stöcken und dem Schnee einfach ein paar Holztierchen platziert.  Bei der Schublade habe ich Bäumchen, kleine Holzhäuser und Zapfen verwendet. Für die Gruppenaktion hatte meine Freundin die Mandarinenkisten vorher alle weiß gestrichen; unsere hat einen Grauton bekommen. Außerdem hatte meine Freundin einen ganzen Stapel verschiedener Papiere zur Auswahl, um den Hintergrund zu bekleben. Das haben wir nicht gemacht; ich habe einfach nicht daran gedacht. Dann Zweige auswählen, auf Kistenlänge einkürzen und mithilfe einer Heißklebepistole festkleben (das haben wir übrigens für die Kindern übernommen). Die Lichterketten drapieren und lustig drauflos schmücken.

Es ist wirklich einfach und schnell gemacht und deshalb auch wunderbar für Kinder geeignet und sie können selbst kreativ werden. Vom Alter war die Gruppe sehr gemischt: Von zweieinhalb bis 16 Jahre alt und so unterschiedlich waren dann auch die Ergebnisse. Es ist sehr gut als Gruppenaktion geeignet, macht aber auch alleine viel Spaß, ob nun für Kinder oder Erwachsene. Die Kinderaugen strahlen und ich finde die Kisten einfach schön!

Wir werden jetzt übrigens noch gaaaanz viele Mandarinen essen müssen, denn eigentlich hätten wir jetzt gern für jede Jahreszeit eine Kiste!

Alles Liebe,

Silke

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Kostenlose Nähanleitung für eine Baby Latzhose

Heute habe ich eine kostenlose Nähanleitung für eine Baby Latzhose für Euch. Bloomer und Romper sind schon länger der ganz große Trend für Babys und was soll ich sagen, ich mag diesen Trend sehr!! Ich habe an einem Schnittmuster gewerkelt und einige Romper für unser Baby genäht und vielleicht ist das ja auch was für Euch. Das Schnittmuster zum Ausdrucken für diese Babyhose findet Ihr weiter unten als PDF. Die kostenlose Nähanleitung gibt’s als separate PDF, auch ganz unten in diesem Beitrag.

Ich saß gerade in der letzten Woche in einer netten Baby-/Kleinkindgruppe zusammen und da erklärte eine Mutter, unsere Kinder könnten sich nicht beschweren! Unsere Eltern hätten uns früher in furchbare Kordhosen gesteckt und dazu in selfgelbe Strumpfhosen! Ich finde das heute noch ziemlich cool, ehrlich gesagt, und mag die Kindergarderobe unserer Eltern sehr. Gern auch mit senfgelber Strumpfhose (nur sollte diese nicht wie früher bis in den Kniekehlen hängen, wenn Ihr wisst was ich meine)! Ich bin da ganz oldschool und mag es, wenn es so ein bisschen „wie früher“ aussieht.  Auf den Bildern seht Ihr dann auch gleich mal eine kleine Herbstkollektion für unsere Kleinste. Die Baby Latzhose ist aus Feinkord und  hat ein geblümtes Baumwollfutter. Dazu gibt’s eine schöne Strickjacke mit kleinem Kragen, die meine Freundin Christel schon für unsere größere Tochter gestrickt hatte (wenn es Euch interessiert, frage ich sie gern nach einer Anleitung). Und dann noch eine von mir genähte Bluse mit Bubikragen. Die zweite Babylatzhose ist aus einem Baumwollstoff in rose mit Punkten in grau.  Dazu gibt’s dann eine schöne graue Strickjacke (die übrigens von Zara ist).

Die Baby Latzhose ist nicht schwer zu nähen und auch für Anfänger geeignet. Was die Größe betrifft, ist die Hose relativ flexibel: Mal ist da mehr Stoff am Windelpopo, mal weniger. Und Ihr könnt einiges variieren und größentechnisch anpassen, z. B. bei den Gummibändereinzügen. Lasst sie ein bisschen enger oder weiter oder auch bei den Trägerlängen, die ihr durch verschiedene Knopflöcher mitwachsen lassen könnt. Ich würde sagen, das Schnittmuster ist sehr gut für die Größen 68 /74 / 80 zu verwenden. Hier nun beide PDF Dateien für Euch zum Ausdrucken:

  1. Kostenlose Nähanleitung für eine Baby Latzhose Schnittmuster
  2. Kostenlose Nähanleitung für eine Baby Latzhose überarbeitet

So, und solltet Ihr nun also gerade aktuell keine kleinen Baby’s zu Hause haben, dann machen Euch die Bilder ja vielleicht trotzdem Freude. Ich dürft Euch aber auch darauf freuen, dass auch bald mal wieder was für die Großen kommt.

Alles Liebe,

Silke

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Kranz binden mit Raps

Kranz binden?! Nicht meine größte Stärke und außer dem obligatorischen Adventskranz zu Weihnachten passiert in dieser Richtung auch wenig das Jahr über. Aber dieser Kranz ist wirklich einfach und fix gemacht, die Materialien beschränkten sich auf nur drei Komponenten (die kaum was kosten) und wenn man nicht supergenau und exakt arbeitet, verzeiht der Kranz das auch ohne größere Schäden in der Optik. Wenig Aufwand, große Wirkung! Hört sich gut an, oder?!
In diesem Jahr ist unser Hof umgeben von Raps und hat uns im Mai erst mal mächtig mit seinem Blütenduft betört. Jetzt laufe ich jeden Morgen mit den Hunden an einem besonders großen Rapsfeld vorbei und bin ganz fasziniert von den Samenständen; die Schoten sind besonders in der Form und in einem tollen Grün. So ganz langsam fängt es an sich zu verfärben, übrigens auch im Kranz, der mit der Zeit beige/braun wird!  

Ich habe für den Kranz einen Strohrohling genutzt und dann die abgeschnittenen und eingekürzten Rapsstängel mit Blumendraht drum herum gewickelt. Das war’s schon! Schnell und auch ohne große floristische Begabungen machbar.

Alles Liebe,
Silke
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Kinderrucksack Elefant

Heute gibt es ein neues „Maschenwerk“ für Euch. Diesmal ist es nicht von meiner Freundin Christel, sondern von meiner allerliebsten Schwester.


Pinterest ist eine ganz großartige Inspirationsquelle und dort hatte ich irgendwann im letzten Jahr einen supersüßen gestrickten Kinderrucksack in Elefantenform gesehen. Leider ohne Anleitung bzw. irgendwie aus Übersee und nicht nach Deutschland lieferbar und deshalb für mich als Stricklaie aussichtslos. Nicht so aber für meine Schwester, die sich das nach meinem Erzählen gemerkt und dann zu Weihnachten diesen wunderschönen Rucksack für unsere kleine Tochter gestrickt hat. „Frei Schnauze“ quasi, was für mich ein kleines Wunderwerk darstellt. Ich war begeistert!  

Jetzt bin ich mittlerweile schon einige Male auf den Rucksack angesprochen worden und vielleicht geht es Euch ja ähnlich wie mir?! Ihr findet ihn auch so toll, habt aber keinen blassen Schimmer, wie Ihr diese Projekt umsetzen könntet! Deshalb habe ich meine Schwester bequatscht eine Strickanleitung für Euch zu schreiben.

Die Anleitung findet Ihr hier als PDF zum ausdrucken. Es ist keine Profianleitung, aber ich denke, Ihr kommt damit klar. Wenn Ihr aber Fragen dazu habt, dann immer her damit. 

Liebe Grüße,
Silke

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Hoffest

Wir haben gefeiert und zwar so richtig! Letztes Wochenende hatten wir ein großes Fest bei uns am Hof! Anlass war der runde Geburtstag meines Mannes (er nannte es lieber Hoffest), zu dem er Familie, Freunde und enge Geschäftsfreunde eingeladen hatte. Rund 70 Gäste sind gekommen und wir hatten einen tollen Tag!
Heute zeige ich Euch ein paar Eindrücke vom Fest und dazu einige Tipps für Eure nächste Feier.

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In meinem Kopf hatte ich eine lauschige Sommernacht, eine lange Tafel mit Gästen zwischen den Obstbaumreihen und der Garten erfüllt von schöner Musik. Tja… pünktlich mit dem Eintreffen der Gäste fing es zu regnen an. Da sich das morgens schon abgezeichnet hatte, haben wir die lange Tafel dann nicht im Garten sondern in unserer Scheune aufgebaut und wisst Ihr was? Es war richtig kuschelig! Wir starteten mit einem Prosecco zur Begrüßung und schnell verteilten sich die Gäste (glücklicherweise hatten wir keinen Dauerregen, sondern nur Schauer), unsere Tiere begrüßten sie neugierig und begleitet wurden sie von grandioser Musik. Für uns spielten vier wunderbare Musiker (Klavier, Kontrabass, Saxophon und Schlagzeug) die mit Swinging Jazz und Boogie Woogie keinen Fuß stillstehen ließen und schnell für gute Stimmung sorgten. Wir hatten Kaffee und eine großes Küchenbuffet und am Abend wurde ein großer Grill angeschmissen. Heimgemacht war an diesem Tag Programm. Es gab ausschließlich Fleisch von unseren Galloways und vom eigenen Wild (Reh, Hirsch, Wildschein). Sämtliche Kuchen, Salate, Dips und Beilagen haben wir mit viel Hilfe von der Familie und lieben Freunden heimgemacht.  
In der Scheune hatten wir neben den Tischen und Stühlen gemütliche Sofas aus frisch gepressten Heuballen gebaut und alles duftete nach Heu. Nach dem Essen rückten wir ein paar Tische und zwischen den alten Balken klangen die Jazzklänge bis tief in die Nacht. Es war ein tolles Fest! 
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Das war der Hotel-Shuttle-Service 🙂
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Meine Tipps für ein Hof- oder Gartenfest:
Unsere Deko bestand im Großen und Ganzen aus Zinkgefäßen (alt und neu), Heuballen und alten Weckgläsern:
  • Zinkgießkannen, -Eimer und -Behältnisse mit und ohne Blumen zur Deko verteilen
  • Zinkwannen mit Wasser, Schwimmkerzen und Rosenblüten füllen
  • Alte Zinkwanne aufrecht hinstellen, Kerzen in unterschiedlichen Größen hineinstellen und etwas Grün  (z.B. Efeu) drum herum drapieren
  • Alte Milchkannen als Blumenvasen nutzen
  • Baustümpfe als Tischchen für Windlichter und Blumenvasen (beides Weck) verwenden
  • Weckgläser gibt es oft für kleines Geld auf Floh- und Trödelmärkten. Uns  dienten sie als Windlichter, Blumenvasen, Aufbewahrung für Besteck und auch als Saucen/Dip-Serviergefäß
  • Möglichst Blumen aus dem Garten bzw. der Jahreszeit und Region entsprechend. Ich hatte Pfingstrosen, Mutterkraut, Kamille, Frauenmantel und Bartnelken.
  • Hinweisschildchen (Hoffest, Getränke, WC,…) selbst machen. Einen Pfeil aus Holz ausschneiden, bemalen und beschriften, auf Gartenforken oder Spaten schrauben und einfach an Ort und Stelle in den Boden stecken
  • Papierlampignons in unterschiedlichen Größen in Bäume, Scheune, Garage (whatever) hängen. Unser Fest startete am Nachmittag, also zu einer Zeit, wo noch keine Beleuchtung notwendig war. Ich habe deshalb einfach unsere Weihnachtsbeleutung, die mit Fernbedienung zu aktivieren ist, hervorgeholt und jeweils eine Baumkerze in ein Lampignon gehängt und abends bequem per Fernbedienung angemacht.
  • Sofas aus Heuballen bauen und Stoffe darauf legen, damit die Gäste gemütlicher sitzen. Mit passenden Kissen erhält das ganze einen Lounge-Charakter.
  • Wimpelketten sind immer, immer, immer dekorativ und leicht genäht. Bei uns schmückten sie vor allem unseren Planwagen. Der Planwagen diente übrigens als Hotel-Shuttle-Service für die Gäste, die im drei Kilometer entfernten Gasthof untergebracht waren. Mein Vater hat sie dort mit dem Planwagen abgeholt und zum Fest gebracht.
  • Sorgt dafür, dass Euren Gästen nicht kalt wird. Ein Korb voller Wolldecken und ein Heizstrahler sind bei uns sehr dankbar angenommen worden
  • Ein großes Brett mit Tafellack bestreichen und dann mit Kreide beschriften = Große Speisekarte.
Von den nächsten beiden Punkten habe ich leider kein Foto (mit Eintreffen der Gäste habe ich die Kamera zur Seite gelegt)
  • Beschriftung der verschiedenen Kuchen, Salate, Dips etc. macht es des Gästen leichter. Ich hatte kreisrunde beschriftete Kärtchen auf Holzspieße geklebt und einfach z.B. in den Salat gesteckt.  
  • Candy-Bar mit verschiedenen Süßigkeiten in großen Gläsern (nicht nur für die Kinder!!!) 
Für das Buffet, sowohl Kuchen- als auch Salatbuffet, hatte ich eine alten Anhänger vorgesehen, der neben dem Grill auf dem Hof platziert war. Mit alten Holzkisten und Etageren hatte ich verschiedene Höhen geplant. In meinen Gedanken sah es toll aus: Die verschiedenen Kuchen auf dem alten Anhänger. Auch davon musste ich mich aufgrund des Regens verabschieden. Die Gäste wussten natürlich nicht, welches Bild ich im Kopf hatte. Sie haben stattdessen das Buffet von einfachen Tischen in der Scheune genossen, etwas enger und weniger dekorativ, aber keinesfalls weniger lecker 🙂   

 

Ein lieber Freund schrieb am nächsten Tag: „Wichtig ist, sich mit Freunden gemeinsame Zeit zu schenken.“ Wie recht er hat! In diesem Sinne haben wir alle den Tag genossen!
Liebe Grüße,
Silke
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DIY für Kinder: Strickjacke und Fruchtriegel

Nach der etwas schwereren Kost vom letzten Post wird’s heute mal süß: Es gibt was für die Kleinsten!
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Von meiner lieben Freundin Christel habe ich Euch schon erzählt; sie hat auf dem Blog schon einige Strickanleitungen für Euch erstellt. Als unser kleiner Familienzuwachs Ende letzten Jahres unser heimgemachtes Zuhause verstärkte, hatte ich natürlich ein bisschen die Hoffnung, dass Christel vielleicht auch etwas für die Kleine stricken würde. Und dann trudelte auch schon das erste Päckchen ein und was soll ich sagen… ich bin begeistert!!! Christel hat sich mal wieder selbst übertroffen!
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Erst gab’s das gehäkelte, supersüße Schlaf-Schäfchen und dann die wunderschöne Strickjacke. Christel hat so eine Strickjacke schon vor längerer Zeit einmal für mich gestrickt… wir können jetzt also im Partnerlook losziehen, die Kleine und ich! Für Euch hat sie eine Anleitung geschrieben und vielleicht mögt Ihr die kleine Strickjacke nacharbeiten. Die Anleitung in Größe 80/86 findet Ihr hier.
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Und dann muss ich unbedingt noch ein Rezept für selbstgemachte Fruchtriegel mit Euch teilen. Die sind der Knaller und das nicht nur für die Kleinen. Es gibt diverse gekaufte Fruchtschnitten, aber diese sind wirklich um Längen besser und ruckizucki fertig. Kein Backen, die Zutaten kann man auch relativ variabel gestalten und dann sind sie auch noch gesund! Was will man mehr, oder?! Unsere Tochter findet sie super als kleine Sattmacher zwischendurch und alle anderen übrigens auch! In einer luftdichten Dose im Kühlschrank halten sie etwa zwei Wochen. Bei uns haben sie allerdings keine zwei Tage überlebt, dann waren sie alle verputzt.
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Fruchtriegel  
Zutaten:  
·         300 g Trockenobst (z.B. Datteln, Feigen, Aprikosen, Cranberries, Rosinen…)
·         100 g Hafer- oder Dinkelflocken
·         20 g Sonnenblumenkerne
·         20 g Nüsse (z.B. Walnüsse)
·         3-5 EL Fruchtsaft (z.B. Orangen-, Apfel-, Kirschsaft)
·         Oblaten  
Zubereitung:  
1.    Alle Zutaten in einer Küchenmaschine zerkleinern und miteinander vermengen.
2.    Eine Oblate mit der Fruchtmasse bestreichen und die andere Oblate draufdrücken.  
Ich habe die Oblaten zwischen zwei Brettchen und mit einem schweren Gegenstand beschwert eine Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen. Dann wellen sich die Oblaten nicht so und die Riegel bleiben flach. Bei mir sind es übrigens eckige Oblaten, damit ich die Riegel besser portionieren kann. Ihr könnt natürlich auch gern runde Oblaten verwenden. 
Wer noch mehr Süße benötigt, kann noch einen Esslöffel Honig zufügen.
Das Rezept für die Fruchtriegel findet Ihr hier als PDF zum ausdrucken.
Liebe Grüße,
Silke
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Häkelanleitung Flaschenhülle

Heute habe ich ein weiteres DIY Projekt meiner lieben Freundin Christel. Ihr erinnert Euch? Sie hat mir eine wunderschöne Jacke gehäkelt und für Euch eine Häkelanleitung dazu erstellt. Jetzt gibt’s quasi eine Jacke für eine Flasche, in diesem Fall einen Weinballon. Und Christel hat nicht nur die schöne Flaschenhülle gehäkelt, sondern auch für Euch wieder eine Häkelanleitung geschrieben. Am Ende findet ihr die Anleitung als PDF zum ausdrucken.
Jede Flasche ist natürlich anders geformt, aber durch Zu- und Abnahmen könnt ihr die Anleitung der jeweiligen Flaschenform anpassen.
Für unsere kleinen Esel ist es der erste Winter und sie sind erstaunlich gut gerüstet. Mit ihrem puscheligem Fell sehen sie aus, als hätten sie auch einen Winterwollmantel an und ihre Ponyfrisur hat was von einer Mütze. Den Schnee und die Kälte mochten sie gern, den derzeitigen Dauerregen dafür umso weniger! Genau wie wir!!
Und hier geht’s lang zur Häkelanleitung Flaschenhülle als PDF zum Ausdrucken.
Also, ihr Lieben, nutzt das miese Wetter, macht es euch gemütlich, schwingt die Häkelnadeln und verpasst euren alten Flaschen und Vasen ein neue Outfit.
Liebe Grüße,
Silke 
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Herbstkranz + Gemüseeintopf mediterran

Schöner Herbst für Dein Zuhause?! Das ist ganz einfach:  Ich zeige Dir einen Herbstkranz zum selber machen und dann gibt’s hinterher noch einen leckeren Gemüseeintopf.  
Für den Herbstkranz  benötigt Ihr nur Naturmaterialien, die es ja gerade sehr reichlich überall zu finden gibt. Ich habe vor allem Hagebutten von Wildrosen und Früchte der Eberesche verwendet. Ihr könnt aber auch gern noch Blüten einarbeiten z.B. von Hortensien oder Fetthenne. Kleine Äpfel oder Birnen  oder verfärbte Laubblätter sind auch toll! Es gibt keine Grenzen, probiert es einfach aus.
Herbstkranz
Material:
– verschiedene Hagebutten, Fruchtstände von Bäumen und Sträuchern
– evtl.  Zieräpfel, Brombeeren oder andere Früchte und Laubblätter
– Kranzunterlage z.B. ein Metallring, Kranz aus Zweigen (habe ich genutzt) oder fertig gekaufter Naturkranz
-Dünnes Metalldraht zum Binden
Verarbeitung:
Hagebutten und Fruchtstände einfach im Wechsel auf den Zweigring binden. Mein Tipp: Fasst die Hagebutten zu kleinen Sträußchen zusammen und bindet sie dann auf den Zweigring.
Im Herbst steht uns langsam wieder der Sinn nach deftigerem Essen wie leckeren Eintöpfen oder kräftigen Suppen. Dieser Gemüseeintopf ist mediterran angehaucht und erinnert an ein Ratatouille. Er ist genau richtig nach einem kühlen Tag und wärmt wunderbar von innen.  Der Gemüseeintopf ist vegetarisch und wird durch Schafskäse aufgepeppt
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Gemüseeintopf mediterran
Zutaten:
– halbes Bund glatte Petersilie
– halbes Bund Basilikum
– 2 Knoblauchzehen
– 100 ml Olivenöl
– 3 TL getrocknete Kräuter der Provence
– 1 TL getrockneter Oregano, Salz und Pfeffer
– 1 rote oder gelbe Paprika    
– 1-2 Zucchini
– 1 kleine Aubergine
– 2 Zwiebeln
– 1 EL Butter
– 1 Packung passierte Tomaten (ca. 425 g)
– 150 ml trockener Rotwein
– 1 TL Gemüsebrühe
– 1 TL Honig
– 10 Kirschtomaten
– 15 entsteinte schwarze Oliven
– 100 g fester Feta (Schafskäse)
Zubereitung:
1.  Ofen auf 200 Grad vorheizen. Petersilie und Basilikum waschen, trocken schütten, Blättchen abzupfen und mit dem  geschälten Knoblauch fein hacken. 100 ml Olivenöl mit je 1,5 TL Salz und Pfeffer und je einem TL Kräuter der Provence und Oregano verquirlen.
2. Paprika, Zucchini und Aubergine waschen, putzen und klein schneiden. Mit dem Kräuteröl mischen und auf einem Backblech im heißen Ofen ca. 10 Minuten backen.
3. Zwiebeln schälen und fein hacken. In 1 EL Olivenöl und 1 EL Butter mit 2 TL Kräutern der Provence glasig braten. Passierte Tomaten, Rotwein, Brühe, 1 TL Salz und Honig dazugeben. Aufkochen und ca. 5 Minuten köcheln lassen.
4. Tomaten halbieren und gemeinsam mit dem gebackenen Gemüse und den Oliven in den Topf geben. Schafskäse klein würfeln oder zerbröseln und drüber streuen. Ca. 5 Minuten ziehen lassen.
Schmeckt pur oder mit frischem Baguette oder krossem Brot!
Liebe Grüße,
Eure Silke