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Kinder- und Puppenkleidung selber machen

Heute gibt’s was Neues für Euch und ich bin sehr gespannt, wie es Euch gefällt!

Ich fange mal von vorn an: Hat man zwei kleine Töchter, ziehen natürlich irgendwann kleine Puppen ins Haus. Beide Mädchen haben jeweils eine selbstgenähte (Waldorf)- Puppe bekommen, die ich mithilfe eine Freundin gemacht habe. Dann kam eine Götz Puppe dazu, mit weichem Körper und festem Kopf, Armen und Beinen und auch diese wird nun heiß geliebt und viel bespielt. Ich wollte die Puppenkleidung für beide Puppenformen gern selbst nähen. Für Waldorfpuppen gibt es wunderbare Inspiration, für die „Plastikpuppen“ gefiel mir das allerdings gar nicht. Muss man denn zwangsläufig quitschebunte Jerseyteilchen für diese Puppen nähen?! Schaut man sich die Stände mit Puppenkleidung an, die es auf einigen Märkten gibt, ist man ja vor lauter Glitzer, Plastik, Pink erst einmal erschlagen Tatsächlich gibt es für die „normalen“ Puppen (Baby Born, Götz,…)  hauptsächlich Dinge in bunt und vor allem in Jersey.

Ich selbst bin ja nicht der allergrößte Jerseyfan! Mag es gern so ein bisschen wie früher, mit klassischen Materialien wie bedruckte Baumwollwebware, Leinen oder Wollfleece, Walk für den Winter! Für Kinder und genauso eben auch für die Puppen.  Als ich dann mit meiner Freundin Christel zusammensaß, selbst Mutter und Oma und Selbermacherin für Kinder und Puppen, sprachen wir über genau diese Dinge und die Idee war geboren: Wir machen eine feine kleine Kollektion für Puppen und die dazugehörigen Puppenmamas – oder papas. Wertige und klassische Materialien, warme und sanfte Farben, schlichte Schnitte, die sowohl schön als auch praktisch sind, mit einem Hauch „Nostalgie“ aber nicht altmodisch. Christel übernimmt hauptsächlich den Strickpart und ich den Nähbereich. Wir haben schon so einige Ideen im Kopf, schon ein paar Sachen gestrickt und genäht und wisst Ihr was, es macht richtig viel Spaß!

Und wenn es Euch gefällt und Ihr Freude daran habt, dann wir es hier zukünftig hin und wieder Anleitungen für Kinder- und Puppenkleidung unserer kleinen „Kollektion“ geben.

Den Auftakt macht heute das oben abgebildete Outfit. Es ist ein Pullunder mit kleinen Flügelärmel für Kinder und ein Puppenpullunder und ist damit der erste Teil dieser kleinen Serie. Ich bin ja ein ganz großer Pullunderliebhaber. Im Sommer tragen die Kinder ihn nur mit einem Hemd oder Body drunter und im Herbst und Winter dann mit einem Langarmshirt oder einer Bluse. Nicht zu warm und einengend, gemütlich und die Ärmel hängen auch nicht gleich in Farbe, Kleber, Essen,… Beide Pullunder sind schlicht rechts gestrickt, die Arm-Hals und Saumbündchen sind kraus rechts gestrickt. Also keine aufwändigen Muster. Geschlossen werden sie am Rücken. Die Puppenkleidung ist so überlegt, dass sie leicht von Kinderhänden zu öffnen und schließen ist. Am Rücken gibt es deshalb drei Holzknöpfe. Die Anleitungen hat Christel für Euch zusammengeschrieben und Ihr könnt Sie Euch (weiter unten im Text) ganz bequem als PDF ausdrucken. Wenn Ihr Fragen habt, dann stellt sie sehr gern. Die Teile für Kinder und Puppen sind nicht immer identisch. Bei dem Pullunder wäre ein Flügelärmel in der Miniversion z.B. schwierig geworden. Es soll ja auch machbar sein und deshalb gibt’s kleine Abwandlungen. Der Stil ist aber der Gleiche!

In einem weiteren Post, dem zweiten Teil zu diesem Post, geht es um die kleinen Pumphosen. Dort gibt’s dann die Schnitte und Nähanleitungen für Kinder und Puppen.

Wir haben übrigens an einer Baby Born und an einer Götzpuppe probiert. Beiden Puppen passten die Sachen ganz wunderbar. Die Beschreibung geht also von einer Puppe von einer Größe von ungefähr 42-44 cm aus.

Ihr könnt Euch die Anleitungen gern als PDF runterladen und ausdrucken:

Strickanleitung Puppenpullunder

Strickanleitung Kindertop mit Flügelärmeln

So, nun bin ich mal gespannt, wie es Euch gefällt?!

Liebe Grüße,

Silke

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Erdbeerkuchen mit Buttermilch

Da melde ich mich (endlich mal wieder!) und habe passend zu diesem sommersonnigen Wochenendprognosen ein leckeres Erdbeerkuchen Rezept für Euch. Genauer gesagt eine leichte Tarte, bei der Buttermilch und Erdbeeren eine feine Liaison eingehen.

Unsere Erdbeeren im Garten sind noch nicht reif, die vom Markt sind aber so langsam richtig schön süß und sehr lecker. Die Tarte ist deshalb auch nur wenig gesüßt. Die Mengenangaben sind für eine runde Tarte- Form mit einem Durchmesser von 24 cm berechnet. Ich habe allerdings hier die eckige Form genutzt, die bei uns quasi im Dauereinsatz ist, und für die überschüssige Menge eine kleine zusätzliche Form für den nächsten Tag befüllt.

Erdbeer-Buttermilch Tarte

Tarte-Form 24 cm Durchmesser oder eckige Tarte-Form

Zutaten:

  • 75 g Puderzucker
  • 100 g Butter
  • 200 g Mehl
  • 1 Eigelb

 

  • Eine Schale Erdbeeren
  • 4 Blatt weiße Gelatine
  • Saft von halber Zitrone
  • 75 g Zucker
  • 250 ml Buttermilch
  • 2 Eiweiß
  • 150 g Schlagsahne
  • 100 g Erdbeermarmelade oder -gelee

 

Zubereitung:

  1. Puderzucker, Butter, Mehl und Eigelb zu einem glatten Teig verkneten und in Folie gewickelt für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank
  2. Backofen auf 180 Grad vorheizen
  3. Tarte-Form einfetten, Teig ausrollen und die Form damit auslegen. Teig mehrmals mit einer Gabel einstechen, mit Backpapier belegen und mit Backlinsen füllen. Im Ofen ca. 15 Minuten backen und dann auskühlen lassen.
  4. Erdbeeren waschen und kleiner schneiden.
  5. Gelatine 5 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Zitronensaft mit der Hälfte des Zuckers aufkochen und die ausgedrückte Gelatine darin auflösen. Buttermilch unterrühren. Eiweiße und eine Prise Salz steif schlagen, dabei restlichen Zucker zugeben. Sahne steif schlagen und zusammen mit dem Eisschnee unter die Buttermilch heben. Die Masse auf dem Tarte-Boden verteilen. Erdbeeren auf die Masse geben und leicht eindrücken und dann mindestens eine Stunde kaltstellen.
  6. Marmelade bzw. Gelee erwärmen und über die Beeren träufeln.

Und damit wünsche ich Euch ein wunderschönes Wochenende!

Liebe Grüße,

Silke

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Zimtschnecken Rezept mit Feigen und Walnüssen

Ein Zimtschnecken Rezept habe ich heute für Euch. Nicht die klassische Variante mit Hefe und z.B. Äpfeln wie bei meinem Zimtschneckenkuchen, sondern eher die Wintervariante in Keksform mit getrockneten Feigen und Walnüssen. Der Winter bringt einfach ein anderes Backen mit sich: Die Äpfel und Birnen aus dem Garten sind aufgebraucht und noch gibt es keine Beeren oder Rhabarber. Gut, dass wir jetzt auf Trockenfrüchte zurückgreifen können und glaubt mir, diese Zimtschnecken mit Feigen und Walnüssen sind einfach superlecker.

Man muss die Jahreszeiten nehmen wie sie kommen. Der Winter könnte in diesem Jahr schöner sein, keine Frage. Wir gehen trotzdem raus. Bei jedem Wetter, allein schon wegen der Hunde. Oft stöhnen wir bei Dauerregen und Sturm und drehen möglichst schnell wieder um ins warme Haus. Aber dann gibt es auch immer wieder ganz besonders schöne Momente… Mit Sonnenstrahlen, die durch kahle Bäume blitzen und deren Schönheit erstrahlen lassen.

Zimtschnecken Rezept mit Feigen und Walnüssen

Zutaten:

  • 220 g Mehl
  • 150 g weiche Butter
  • 150 g Frischkäse
  • 1 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Aprikosenmarmelade
  • 1 verquirltes Ei
  • Zucker-Zimt-Mischung zum Bestäuben Füllung
  • 100 g gehackte Walnüsse
  • 175 g Feigen
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Zimt

Zubereitung:

  1. Butter, Frischkäse mit Zucker und Salz verrühren. Mehl zugeben und alles gut verkneten. Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens zwei Stunden kühlen.
  2. Ofen auf 180 Grad vorheizen
  3. Walnusskerne 10 MInuten auf einem Backblech rösten, abkühlen lassen.
  4. Walsnüsse und Feigen fein hacken (am besten in einer Küchenmaschine) und mit Zucker und Zimt vermengen.
  5. Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 5 Millimeter dick
  6. zu einem Rechteck ausrollen (ca. 40 cm x 20 cm).
  7. Dünn mit Marmelade bestreichen. Die Füllung darauf geben und leicht festdrücken.
  8. Den Teig von der Seite her aufrollen und die Rolle nochmals in Frischhaltefolie ca. 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
  9. Ca. 0,7cm dicke Scheiben abschneiden, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und mit Ei bepinseln. Mit Zimt-Zucker-Mischung bestreuen
  10. 20 – 25 Minuten backen.

Das Rezept gibt es für Euch auch noch einmal als PDF zum ausdrucken.

Alles Liebe,

Silke

 

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Kaminanzünder selber machen

Heute gibt’s ein schnelles DIY für Euch: Kaminanzünder selber machen. Wenn Ihr auch allerhand Kerzenreste in Euren Beständen tummeln habt, vor allem jetzt nach Weihnachten, dann könnte dieses DIY etwas für Euch sein. Ihr braucht nur zwei Zutaten: Kerzenwachs und Sägespäne und dann ist es auch ganz schnell gemacht.

Die gekauften Kaminanzünder sind ja manchmal etwas dubios: Viel Verpackung, man weiß nichts über die Inhaltsstoffe und dann riechen sie oftmals heftig chemisch oder ölig. Diese selbstgemachten Kaminanzünder riechen überhaupt nicht, ich weiß was drin ist, nur Kerzenwachs und Holzspäne, und sie sind kostengünstig bzw. recycelt. Wir verwahren sie offen in einer schönen Holzbox und außerdem erfüllen sie prima ihren Zweck: Sie brennen wirklich lange!

   

Kaminanzünder selber machen:

Ihr benötigt:

  • Kerzenreste
  • Holzspäne
  • einen alten Topf
  • eine eckige Backform oder Backblech + Backpapier

Herstellung:

  1. Die Kerzenreste langsam in dem Topf erwärmen und die alten Kerzendochte rausfischen.
  2. Nun die Holzspäne dazugeben und verrühren. Vom Verhältnis ist es fast 1:1. Ich mache es nach Gefühl. Zu viel Kerzenwachs erschwert einfach das Entflammen.
  3. Dann die Masse in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben, gleichmäßig verteilen und mit einer Gabel leicht andrücken.
  4. Wenn die Masse leicht abgekühlt ist, in gewünschte Größe schneiden oder brechen.

Ich würde Euch empfehlen, mit dem Schneiden oder Brechen nicht zu lange zu warten. Ist die Masse erst mal richtig hart, dann ist das Schneiden sehr mühsam. Also lieber nur kurz abkühlen lassen und dann schneiden. Wo Ihr auch unbedingt drauf achten solltet: Die Holzspäne müssen komplett trocken sein. Ich habe z.B. Holzspäne vom Brennholz schneiden verwendet und habe die Späne erst mal ins Haus geholt und ein paar Tage durchtrocknen lassen, bevor ich sie verarbeitet habe.

Ist doch genau richtig für diese ungemütlichen Januartage: Die Herstellung und vor allem die spätere Verwendung!? Für Menschen mit eigenem Kamin oder Ofen ist es übrigens auch eine schöne kleine Geschenkidee.

Liebe Grüße und einen schönen Start ins Wochenende,

Silke

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Mini Gugelhupf Rezept mit Orangen und Cranberries

Zum Wochenende habe ich ein Mini Gugelhupf Rezept für Euch. Die kleinen Gugelhupfe sind mit Orangen und Cranberryies und passen perfekt zu einem Winterwochenende. Nach der ganzen üppigen Advents- und Weihnachtsesserei steht mir jetzt der Sinn nach einfacheren Gerichten und Gebäcken. Ich bin ein großer Fan von Kuchen, die mit wenigen Zutaten auskommen, schnell zubereitet sind und dabei lecker schmecken. So ist es bei diesen kleinen Leckerbissen:  Einfach, schnell und lecker und dann sehen sie auch noch gut aus, in ihrer gugelhupfigen Form.

Ich habe die kleinen Mini Gugelhupfe mit Puderzucker bestäubt. Sie schmecken aber auch prima mit einer Glasur aus Puderzucker und Orangensaft. Dafür einfach 100 g Puderzucker mit 1 EL Orangensaft verrühren und die erkalteten Gugelhupfe damit verzieren. Von einer Orange Zesten abschälen und diese auf die Glasur legen.

Mini Gugelhupf Rezept mit Orangen und Cranberries

Zutaten:

  • 50 g Cranberries
  • 1 Orange
  • 100 g Butter
  • 50 g Zucker
  • 2 Eier
  • 175 g Dinkelmehl
  • Evtl Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Backofen auf 175 Grad vorheizen
  2. Cranberries klein hacken
  3. Orange heiß abwaschen, Schale abreiben und dann auspressen.
  4. Butter mit Zucker cremig schlagen. Die Eier nacheinander zugeben und unterrühren. Mehl und Orangensaft unterrühren und zum Schluß die Orangenschale und die Cranberries unterheben.
  5. Die Mulden einer Gugelhupfform fetten und gut zur Hälfte mit Teig füllen.
  6. Ca. 20 Minuten im Backofen backen.

Abschließend evtl. mit Puderzucker bestäuben oder mit einer Puderzuckerglasur versehen. Wir hatten hier zum Jahresstart doch dann auch tatsächlich zwischenzeitlich leicht winterliches Wetter. Minusgrade, manchmal mit Sonne oder manchmal kühl mit Nebel am Morgen und einfach ganz besonderem Licht. Die Fotos sind beim morgendlichen Spaziergang mit den Hunden entstanden. Dieses Wetter gefällt mir sehr viel besser, als der ewige Dauerregen der letzten Monate. Von mir aus kann es also sehr gern so bleiben!

Alles Liebe,

Silke

Hallo 2018!

Ihr LIeben,

ich melde mich zurück aus der Weihnachts-Jahreswechselauszeit. Jetzt hat uns der normale Alltag wieder und ich freue mich auf das neue Jahr! Ich will diesen ersten Post im neuen Jahr nutzen, um nur ganz kurz über ein paar organisatorische Dinge zu informieren. Im letzten Jahr, vor allem zu Weihnachten, haben mich liebe Nachrichten erreicht und dabei sind vor allem zwei Fragen aufgetaucht!

Was ist los mit Deiner Emailadresse?

Der Blog ist im letzten Jahr umgezogen, wie ihr wisst! Nun kamen Fragen zu meiner alten Website www.silkewindt.de. Tja… die gibt’s nicht mehr! Sie informierte vor allem über die Maßanfertigungen und dem Entwurf neuer Modelle und das mache ich zur Zeit nicht mehr! Damit hatte die Seite auch keine Berechtigung mehr im Netz. Die Informationen zur Nähschule finden sich jetzt hier auf dem Blog und wenn Ihr mögt, könnt Ihr unter der Rubrik Kurse & Workshops auch in alten Kollektionsbildern stöbern. Das Schließen der Seite www.silkewindt.de bedeutet, dass auch meine alte Emailadresse info@silkewindt.de nicht mehr existiert. Das fühlte sich erst mal sehr komisch an, weil ich weiß, dass sehr, sehr viele Menschen nur diese Email-Adresse von mir kennen. Deshalb möchte ich jetzt hier auch noch mal darüber informieren: Ihr erreicht mich zukünftig unter info@heimgemacht.de.

Wann starten die Nähkurse und Workshops wieder?

Dazu haben mich ganz viele Anfragen erreicht! Im letzten Jahr war ich gerade wieder durchgestartet und dann kam ziemlich überraschend das kleine Babymädchen zu uns und die Nähschule pausiert seither. Im Moment kann ich noch nicht sagen, wann ich wieder regelmäßig Kurse gebe. Wir haben uns hier mittlerweile zwar schon recht gut eingefunden in dieser neuen Familienkonstellation, aber ich habe noch keine festen Betreuungszeiten für die zwei Mädels; sie gehen beide noch nicht in eine Kita oder einem Kindergarten. Workshops habe ich fürs Frühjahr geplant! Immer mal wieder ein einzelner Termin und darauf freue ich mich schon sehr! Ich werde hier auf dem Blog berichten. Übrigens schlummern hier ganz viele schöne Stoffe im Atelier und warten auf ihre Verarbeitung. Ich habe mir eine Kleinigkeit dazu überlegt: Im Februar gibt’s eine Art Frühjahrsputz im Stofflager! Ihr dürft gespannt sein! Ich werde Euch hier rechtzeitig informieren.

 

Auf dem Bild oben seht Ihr übrigens die BestNine von Instagram aus dem letzten Jahr. Hofmomente mit Tieren, den Kindern, besonderem Besuch und einem Gartenbild… Das gefällt mir!

Und damit wünsche ich Euch auch hier noch mal ein frohes neues Jahr! Ich freue mich, dass Ihr immer mal wieder bei mir vorbeischaut!!

Alles Liebe,

Silke

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Theresa’s Weihnachten bei uns am Hof

 

Wir hatten ganz besonderen Besuch am Hof: Theresa Baumgärtner hat für Ihre Reihe „Theresa’s Weihnachten“ im ARD Buffett einen kleinen Film bei uns gedreht. Wir haben gemeinsam aus unseren Eiern und Äpfeln ihre Apfel-Weihnachtstorte in unserer Küche gezaubert und hatten einen wunderschönen gemeinsamen Wintertag. Begleitet wurde der Tag von der Fotografin Claudia Timmann /NDR und es sind ganz wunderbare Bilder von unserem Hof mit seinen Tieren und Menschen entstanden. Heute möchte ich Euch einfach mal mitnehmen und eine Auswahl der Bilder zeigen!   Das Rezept für die Apfeltorte findet Ihr auf Theresa‘ s Blog und dort findet Ihr übrigens auch den kleinen Film aus dem ARD Buffett!

Theresa hat uns mit ihrer herzlichen Art und ihrer Liebe zum genussvollen Backen verzaubert! Es war ein ganz besonderer Tag! Vielen Dank dafür!

Alles Liebe,

Silke

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November am Hof

Der November hatte es in sich und war voll mit Ereignissen und Überraschungen und deshalb gibt’s hier heute mal ein kurzes Update!

Es ging gut los: Mein Blog wurde gesperrt, wie ja einige von Euch bemerkt haben! Wenn man meine Seite aufrief, erschien der Hinweis: „Die Präsenz ist nicht verfügbar“. Nicht verfügbar war dann außerdem noch kurz meine Blog-Administratorin, weil sie erkrankt war, und ich war völlig aufgeschmissen. Grund für die Sperrung war ein Spamroboter über meine Kommentarfunktion, weshalb sich mein Anbieter aus Sicherheitsgründen dazu entschloss, den Blog vom Netz zu nehmen. Er ist wieder da, wie Ihr seht, und ihr müsst jetzt beim kommentieren einmal kurz ein Häkchen setzen und damit bestätigen, dass ihr kein Roboter seid. Als dann mein Blog wieder da war, fiel für zwei Wochen unser Internetanschluss komplett aus. Der Fehler war schwer zu finden und ich habe Stunden in der Warteschleife der Telekom verbracht, mich mit Technikern ausgetauscht und seit vorgestern scheint es wieder zu laufen! Wenn man so abgelegen wohnt wie wir, dann hat das Internet noch mal eine andere Bedeutung. Wohnt man in den Metropolen dieser Welt, kommt sicher nicht so schnell das Gefühl auf, völlig abgeschnitten von der Welt zu sein! Ihr versteht!

Außerdem haben wir im November geschlachtet, dann wurde bei uns ein kleiner Beitrag für die ARD gedreht, dazu werde ich noch einmal separat schreiben, und lernen durfte ich auch einiges. Das erste Ergebnis eines Mini Video Workshops bei der wunderbaren Eva von Kopfkonzert möchte ich Euch heute zeigen. Ich bin auf den Geschmack des Videografierens gekommen und was ich in diesem Monat außerdem gelernt habe, ist, dass man Dinge ruhig schon frühzeitig zeigen soll, auch wenn sie noch nicht perfekt ist. In diesem Sinne: Nicht perfekt und mit ganz viel Luft nach oben, aber vielleicht gefällt es Euch ja auch!

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Und damit wünsche ich Euch ein schönes Wochenende und einen wunderbaren ersten Advent!

Alles Liebe,

Silke

Fotos: Claudia Timmann

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Quittenbrot

Ihr Lieben,

unter Quittenbrot verstehen die meisten ja eigentlich etwas anderes: Eine Süßigkeit bzw. Konfekt aus eingekochtem Quittenmus, das getrocknet wird. Mein Rezept ist aber tatsächlich ein Hefeteigbrot, dem ich geraspelte Quitte beigefügt habe und das damit eher in die Kategorie Backwerk statt Süßigkeit fällt.

Die Bilder spiegeln die Stimmung der letzten Wochen wider. Es war sehr, sehr herbstlich! Mit viel Regen und Sturm und nur wenig Licht. Das Obst an den Bäumen haben wir zwischen Regenschauern und Sturmböen geerntet, einige Bäume haben sich sogar umgelegt beim Sturm und unsere Tiere auf den Weiden stehen jetzt schon knietief im Matsch! Jetzt ist es gerade etwas besser und wir genießen die Sonne, das besondere Licht und die milden Herbsttage!

Wir haben die Schlechtwetterzeit der letzten Wochen genutzt, um das Obst zu verwerten. Durch den Sturm hatten wir viel Fallobst, was man leider nicht lange lagern kann. Also wurde fleißig Apfel- und Birnenmus gekocht und gaaaanz viel Kuchen gebacken. Oder Brot, wie eben dieses Quittenbrot! Es ist ein süßes Brot und schmeckt am besten ganz frisch aus dem Ofen, gern noch lauwarm und nur mit Butter drauf.

Quittenbrot

Zutaten:

  • 500 g Dinkelmehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 50 g Rohrzucker
  • 50 ml lauwarme Milch
  • 1-2 Quitten (300 g)
  • 50 ml Apfelsaft
  • 1 Ei
  • Salz
  • 30 g zerlassene Butter
  • 75 g Mandeln, gestiftet
  • 1 EL Butter

Zubereitung:

  1. Mehl in eine Schüssel geben, mittig eine Mulde drücken und Hefe hinein bröckeln. Etwas Zucker und lauwarme Milch hinzufügen und an einem warmen Ort 15 Minuten gehen lassen.
  2. Quitten schälen, vierteln und Kerngehäuse entfernen. Grob reiben und mit dem Apfelsaft 15 Minuten dünsten.
  3. Quíttenraspel, Ei, Butter, restl. Zucker und Mandeln zum Teig geben und gut durchkneten. 30 Minuten gehen lassen, bis sich der Teig ungefähr verdoppelt hat.
  4. Backofen auf 180 Grad vorheizen.
  5. Teig in einen gefettete Kastenform legen und im vorgeheizten Backofen ca. 45 Minuten backen.
  6. Nach dem Backen mit 1 EL zerlassener Butter bepinseln.

Das Rezept für das Quittenbrot gibt’s für Euch auch als PDF zum ausdrucken.

Alles Liebe,

Silke

Zu Gast beim NDR „Mein Nachmittag“

Hallo Ihr Lieben

heute nur mal ganz kurz zwischendurch und mit einem völlig untypischen Foto, das ich noch nicht einmal selbst geschossen habe. Aber ich hatte letzten Freitag einen wirklich aufregenden Tag und alle die mir bei Facebook oder Instagram folgen, haben es wahrscheinlich auch schon mitbekommen. Vielleicht mögt Ihr auch noch mal schauen?! Ich war beim NDR zu der Sendung „Mein Nachmittag“ eingeladen und durfte ein wenig Fernsehluft schnuppern und über unser Landleben plaudern.

Den NDR-Beitrag findet ich in der Mediathek.

Liebe Grüße

Silke