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November am Hof

Der November hatte es in sich und war voll mit Ereignissen und Überraschungen und deshalb gibt’s hier heute mal ein kurzes Update!

Es ging gut los: Mein Blog wurde gesperrt, wie ja einige von Euch bemerkt haben! Wenn man meine Seite aufrief, erschien der Hinweis: „Die Präsenz ist nicht verfügbar“. Nicht verfügbar war dann außerdem noch kurz meine Blog-Administratorin, weil sie erkrankt war, und ich war völlig aufgeschmissen. Grund für die Sperrung war ein Spamroboter über meine Kommentarfunktion, weshalb sich mein Anbieter aus Sicherheitsgründen dazu entschloss, den Blog vom Netz zu nehmen. Er ist wieder da, wie Ihr seht, und ihr müsst jetzt beim kommentieren einmal kurz ein Häkchen setzen und damit bestätigen, dass ihr kein Roboter seid. Als dann mein Blog wieder da war, fiel für zwei Wochen unser Internetanschluss komplett aus. Der Fehler war schwer zu finden und ich habe Stunden in der Warteschleife der Telekom verbracht, mich mit Technikern ausgetauscht und seit vorgestern scheint es wieder zu laufen! Wenn man so abgelegen wohnt wie wir, dann hat das Internet noch mal eine andere Bedeutung. Wohnt man in den Metropolen dieser Welt, kommt sicher nicht so schnell das Gefühl auf, völlig abgeschnitten von der Welt zu sein! Ihr versteht!

Außerdem haben wir im November geschlachtet, dann wurde bei uns ein kleiner Beitrag für die ARD gedreht, dazu werde ich noch einmal separat schreiben, und lernen durfte ich auch einiges. Das erste Ergebnis eines Mini Video Workshops bei der wunderbaren Eva von Kopfkonzert möchte ich Euch heute zeigen. Ich bin auf den Geschmack des Videografierens gekommen und was ich in diesem Monat außerdem gelernt habe, ist, dass man Dinge ruhig schon frühzeitig zeigen soll, auch wenn sie noch nicht perfekt ist. In diesem Sinne: Nicht perfekt und mit ganz viel Luft nach oben, aber vielleicht gefällt es Euch ja auch!

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Und damit wünsche ich Euch ein schönes Wochenende und einen wunderbaren ersten Advent!

Alles Liebe,

Silke

Fotos: Claudia Timmann

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Quittenbrot

Ihr Lieben,

unter Quittenbrot verstehen die meisten ja eigentlich etwas anderes: Eine Süßigkeit bzw. Konfekt aus eingekochtem Quittenmus, das getrocknet wird. Mein Rezept ist aber tatsächlich ein Hefeteigbrot, dem ich geraspelte Quitte beigefügt habe und das damit eher in die Kategorie Backwerk statt Süßigkeit fällt.

Die Bilder spiegeln die Stimmung der letzten Wochen wider. Es war sehr, sehr herbstlich! Mit viel Regen und Sturm und nur wenig Licht. Das Obst an den Bäumen haben wir zwischen Regenschauern und Sturmböen geerntet, einige Bäume haben sich sogar umgelegt beim Sturm und unsere Tiere auf den Weiden stehen jetzt schon knietief im Matsch! Jetzt ist es gerade etwas besser und wir genießen die Sonne, das besondere Licht und die milden Herbsttage!

Wir haben die Schlechtwetterzeit der letzten Wochen genutzt, um das Obst zu verwerten. Durch den Sturm hatten wir viel Fallobst, was man leider nicht lange lagern kann. Also wurde fleißig Apfel- und Birnenmus gekocht und gaaaanz viel Kuchen gebacken. Oder Brot, wie eben dieses Quittenbrot! Es ist ein süßes Brot und schmeckt am besten ganz frisch aus dem Ofen, gern noch lauwarm und nur mit Butter drauf.

Quittenbrot

Zutaten:

  • 500 g Dinkelmehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 50 g Rohrzucker
  • 50 ml lauwarme Milch
  • 1-2 Quitten (300 g)
  • 50 ml Apfelsaft
  • 1 Ei
  • Salz
  • 30 g zerlassene Butter
  • 75 g Mandeln, gestiftet
  • 1 EL Butter

Zubereitung:

  1. Mehl in eine Schüssel geben, mittig eine Mulde drücken und Hefe hinein bröckeln. Etwas Zucker und lauwarme Milch hinzufügen und an einem warmen Ort 15 Minuten gehen lassen.
  2. Quitten schälen, vierteln und Kerngehäuse entfernen. Grob reiben und mit dem Apfelsaft 15 Minuten dünsten.
  3. Quíttenraspel, Ei, Butter, restl. Zucker und Mandeln zum Teig geben und gut durchkneten. 30 Minuten gehen lassen, bis sich der Teig ungefähr verdoppelt hat.
  4. Backofen auf 180 Grad vorheizen.
  5. Teig in einen gefettete Kastenform legen und im vorgeheizten Backofen ca. 45 Minuten backen.
  6. Nach dem Backen mit 1 EL zerlassener Butter bepinseln.

Das Rezept für das Quittenbrot gibt’s für Euch auch als PDF zum ausdrucken.

Alles Liebe,

Silke

Zu Gast beim NDR „Mein Nachmittag“

Hallo Ihr Lieben

heute nur mal ganz kurz zwischendurch und mit einem völlig untypischen Foto, das ich noch nicht einmal selbst geschossen habe. Aber ich hatte letzten Freitag einen wirklich aufregenden Tag und alle die mir bei Facebook oder Instagram folgen, haben es wahrscheinlich auch schon mitbekommen. Vielleicht mögt Ihr auch noch mal schauen?! Ich war beim NDR zu der Sendung „Mein Nachmittag“ eingeladen und durfte ein wenig Fernsehluft schnuppern und über unser Landleben plaudern.

Den NDR-Beitrag findet ich in der Mediathek.

Liebe Grüße

Silke

 

Neuigkeit

Ihr Lieben,
wenn es auf dem Blog ruhig ist, dann ist da was im Busch! Die Leute, die mich kennen, wissen das schon! Und dieses Mal ist eine große, kleine Neuigkeit im Busch!
Mitte April erhielten wir überraschend einen Anruf vom Pflegekinderdienst mit der Anfrage, ob wir uns vorstellen könnten, noch ein zweites kleines Mädchen in unserer Familie aufzunehmen (erst mal hinsetzten und tief Luft holen!!) Wir haben überlegt und dann sagte mein Mann: „Wo ein Kind Platz hat, da haben auch zwei Kinder Platz!“ Recht hat er!
Seit gut zwei Wochen ist sie bei uns: Ein kleines und sehr süßes Mädchen, fünf Monate alt.
Einige sagten, sie fänden uns mutig! Eine liebe Bekannte schrieb mir, sie hätte im ersten Moment gedacht: „Die sind ja verrückt“ und dann habe sie gefühlt „wie schön!“ Und so ist es irgendwie auch und so fühlt es sich an: Verrückt schön!  Und mutig vielleicht auch! Klar haben wir auch dieses Mal unsere Ängste und einen Mordsrespekt vor der großen Aufgabe, aber… Mut tut gut!! Wir hoffen, dass wir mit unserer Liebe und Fürsorge auch für dieses kleine Mädchen eine positive Zukunft gestalten können. Ein Päckchen tragen alle Pflegekinder mit sich herum, keine Frage, sie werden natürlich nicht grundlos aus den Ursprungsfamilien genommen. Es ist uns ein Bedürfnis, dieses Päckchen ein wenig leichter zu machen und ihnen dabei zu helfen, sich glücklich zu entfalten und zu entwickeln. Na ja, und dann hat dieses kleine Mädchen eben auch einfach unsere Herzen im Sturm erobert.
Der Abstand zwischen unseren beiden Mädchen ist 1,5 Jahre! Das ist schon sportlich und da wurde mir im ersten Moment ein bisschen Angst und Bange. Aber es ist gut so und genau richtig wie es ist! Wir freuen uns, dass die beiden nun eine Schwester an ihrer Seite haben. Dass sie sich haben, gemeinsam groß werden und bei allem eine enge Verbündete an ihrer Seite haben. Der Gedanke gefällt mir und was bin ich froh, dass wir uns alle vier haben! Ich habe das Gefühl, wir passen sehr gut zueinander und irgendwie fühlt sich das ganz rund an!
Ich freue mich auf alles was da kommt! Auf unsere gemeinsame Zeit!
Alles Liebe,
Silke

Osterfrühstück bzw. – Brunch – Rezeptideen und Deko-Tipps

In drei Wochen ist Ostern! Dringend Zeit also, mit der Osterplanung zu beginnen! Fester Osterprogrammpunkt ist bei uns jedes Jahr ein Osterfrühstück bzw. -brunch nach der großen Eiersucherei; mal in größerer, mal in kleinerer Runde. Ich habe heute Rezeptideen für ein Osterfrühstück- bzw. brunch und eine Tischdekoration, die auch ohne quietschbunter Farben wunderbar österlich stimmt und wenig kostet.

Mit guten und großen Flohmärkten sind wir hier nicht so verwöhnt wie in manch anderen Regionen. Was wir aber haben, sind Gebrauchtmöbelmärkte oder auch Soziale Kaufhäuser. Mein Mann bekommt zwar regelmäßig die Krise, wenn ich in so einem Markt verschwinde. Ich finde aber, dass es ein ganz wunderbarer Fundus ist. Dort fand ich auch ein Set aus kleinen und größeren Holzschüsseln und Tellern für nicht einmal zehn Euro und zack… geboren war die Osterdekoidee! Noch ein paar Federn und Moos sammeln (geht zur Ostereinstimmung prima mit Kindern), blühende Zweige schneiden, ein paar Ranunkel, Wachteleiner und weiße Eier zusammen mit Leinenservietten und schlichtem weißem Geschirr arrangieren und fertig ist eine schöne Tischdekoration.

Ich baue das Osterfrühstück- bzw. -brunch immer in Buffetform auf unserem Küchenblock auf und jeder kann sich frei bedienen. Frühstück, Mittag und Teezeit fallen zusammen an diesem Tag und deshalb versuche ich für den großen Schlemmerspaß verschiedene Leckereien zusammenzustellen. Dazu gehören unter anderem:

– Brot und Brötchen und vielleicht ein Hefezopf

– süße und herzhafte Aufstriche, Käse , Fleischaufschnitt und Fischplatte

– Salate, Suppen, evtl. Quiche oder Braten wie z.B. Roastbeef

– Dessert oder Kuchen als süßen Abschluss.

Wir haben eine große Tafel in der Küche stehen, die wir je nach Anlass beschriften (besser gesagt mein Mann, weil der die schönere Schrift hat). So kann jeder sehen, was es gibt. Ich habe die Tafel die letzten beiden Male abfotografiert und vieleicht dient Euch das zur Anregung.

Hier auf dem Blog gibt es einige Rezepte, die Ihr sehr gut für ein Osterfrühstück oder Brunch nutzen könnt, z.B.

Suppen:
Bärlauchsuppe oder Karottensuppe

Salate:
Fruchtiger Nudelsalat oder Gnocchi-Salat

Brötchen und Brot:
Bärlauchbrioche oder –Brot
Kräuter Scones mit Paprikacreme

Mediterrane Terrine
Bärlauchrührei 

Süßer Abschluss:
Zitronentörtchen und –Muffins
American Cheesecake
Alles Liebe,
Silke

Neuigkeiten

Psst, noch jemand da? Ruhig war es hier und heute werde ich Euch verraten, warum denn so wenig los war auf dem Blog! Es wird heute sehr persönlich! Kurz nach meinem letzten Blogpost bekamen wir nämlich einen Anruf, der hier alles kurzerhand auf den Kopf stellte…
Wir haben ein kleines Mädchen als Pflegetochter in unserer Familie aufgenommen. Sie ist jetzt acht Monate alt und nach einer sogenannten „Anbahnungszeit“ und einem formellem Hürdenlauf lebt sie seit Anfang Dezember dauerhaft bei uns. Sie hat, wie alle Pflegekinder, ein Päckchen zu tragen und hatte einen schweren Start ins Leben. Wir wollen ihr mit unserer Fürsorge und Liebe ein Zuhause geben, in dem sie sich glücklich entfalten und entwickeln kann.
Es ist eine sehr emotionale Zeit! Viel Freude, Neugierde und ganz schnell sehr viel Herzenswärme für dieses kleine Mädchen. Aber natürlich auch Ängste und einfach Respekt vor der großen Verantwortung. Die letzten zwei Monate waren eine Achterbahn der Emotionen und deswegen war es hier einen Moment still. So ein Anruf kommt ja auch immer überraschend und dann, wenn man nicht damit rechnet.
Die Reaktionen in unserem Umfeld waren bewegend. So viel Mitgefühl hat uns gut getan und bestärkt! Dieser kleine Mensch bereichert nun unser Leben auf eine besondere Art und wir haben einfach das Bedürfnis, ihr eine positive Zukunft zu geben, soweit wir das können. Wir finden jetzt als Familie zusammen und es ist eine sehr intensive und genussvolle Zeit! 
2015 war ein unglaubliches Jahr! Es ist viel passiert! Dass das Jahr dann noch mit so einem kostbaren Geschenk endete…. Ich bin zutiefst dankbar! 

Auch durch den Blog habe ich viele tolle Menschen kennengelernt und ganz neue Dinge haben sich aufgetan und entwickelt. Ich freue mich jetzt auf 2016 und es wird sicher wieder viel passieren! Einiges ist bereits angeschoben und in der Entstehung! Und hier auf dem Blog wird sicherlich auch wieder mehr los sein.

Liebe Grüße,
Silke

P.S.: Den Ball schenkte uns meine liebe Freundin Britta aus Stuttgart. Solltet Ihr in Stuttgart wohnen oder dort zu Besuch sein, müsst Ihr unbedingt einmal in ihrem Geschäft Cosima Chiton – Stoff Stücke vorbeischauen. 
Wenn ihr auch einen so schönen Ball haben oder verschenken wollt, könnt Ihr ihn aber auch einfach bei Britta bestellen; wahlweise mit den Initialen oder dem ganz Namen.