, , ,

Putzschwämme und Spültücher selber machen – Nachhaltigkeit in der Küche

Schöner und nachhaltiger die Geschirrberge bewältigen?! Dank meiner lieben Freundin Christel geht mir der Abwasch ein bisschen leichter von der Hand! Sie hat mich nämlich mit gehäkelten Putzschwämmen und gestrickten Baumwoll-Spültüchern versorgt und ich bin ganz begeistert.

Sie sind eine umweltfreundliche und nachhaltige Alternative zu den bunten Plastikschwämmen, ideal zum Schrubben von Töpfen, Pfannen und allen anderen Oberflächen und außerdem total praktisch mit einer Handschlaufe. Dazu gesellen sich noch ein paar unterschiedlich gestrickte Spültücher für die Küche. Diese sind aus Baumwolle und Christel hat verschiedene Muster gestrickt. Ich mag es sehr, wenn Dinge selbstgemacht sind, wirkliche Gebrauchsgegenstände werden und dabei schön und funktional sind.  Christel  hat für euch die Anleitungen aufgeschrieben und mir versichert, dass auch Anfängerinnen das hinbekommen. Vielleicht habt ihr ja auch Lust auf eine ökologische Putzschwamm-Alternative zum Selbermachen.

Die Spültücher wasche ich bei 60 Grad in der Maschine. Die Putzschwämme wasche ich nicht so heiß, gebe aber ein bisschen Essig in das Weichspülfach. Essig wirkt nämlich antibakteriell. Hygienisch sind die Putzschwämme also trotzdem.  Man kann sie auch wunderbar mit kochendem Wasser übergießen und dann einfach zwei Minuten auf höchster Stufe in die Mikrowelle legen. Dann sind sie auch keimfrei. Funktioniert auch im Backofen.  Zum noramlen Trocknen lege ich sie auf die warme Heizung.

Für die Putzschwämme benötigst du nur eine Rolle Jutegarn in der Stärke von Baumwoll-Topflapppengarn. Du bekommst es im Garten-Center, Baumarkt oder Haushaltswarengeschäft. Die Spültücher sind aus Baumwollgarn; Leinen ginge aber auch prima.

Die beiden Anleitungen könnt ihr euch ganz bequem als PDF runterladen:

Anleitung für gehäkelte Putzschwämme

Anleitung für Spültücher aus Baumwolle

Ich bin gespannt, ob euch die die kleinen Haushaltshelfer auch so gut gefallen?!

Viel Freude beim Nacharbeiten!

Alles Liebe,

Silke

 

, , , ,

Kranz binden mit Weidenkätzchen

Einen Kranz binden mit Naturmaterialien zu dieser Jahreszeit ist ja gar nicht so einfach. Der Garten schlummert noch vor sich hin und bietet noch nicht viel frisches Material. Das alte Material ist aber auch ziemlich abgedroschen.  Einer der ersten Frühlingsboten sind die Weidenkätzchen, die schon vor dem Laubaustrieb ihre flauschigen Kätzchen zeigen.

Die flauschigen Blüten sind nicht nur bei den Menschen beliebt. Da sie so früh im Jahr sprießen, sind sie auch eine der ersten Nahrungsquellen für Insekten wie Bienen und Hummeln. Das ist auch der Grund dafür, dass die Weidekätzchen unter Naturschutz stehen und in größeren Mengen nicht in der freien Natur gepflückt werden dürfen. Im eigenen Garten ist das natürlich anders und Weiden gehören unbedingt in einen naturnahen Garten. Sie stellen keine hohen Ansprüche an den Boden, sind sehr windfest (was bei uns wichtig ist), lassen sich leicht vermehren und wachsen schnell – 50 bis 100 Zentimeter pro Jahr. Bei uns stehen sie vor allem an den Grabenkanten einiger Weideflächen.

Kranz binden mit Weidenkätzchen

Für den Kranz habe ich Weiden geschnitten, die noch nicht ganz auf sind, damit die kleinen flauschigen Kätzchen nicht so schnell abfallen. Besonders gut geeignet sind Weiden, die relativ klein verzweigt sind. Ich habe alle auf eine Länge gekürzt und zu kleinen Büscheln mit Bindedraht zusammengebunden. Als Rohling für den Kranz könnt ihr einfach einen Ring aus langen Weidenruten formen oder, so wie ich, einen Metallring nehmen. Mit einem Strohrohling geht das auch ganz wunderbar, nur braucht ihr dann deutlich mehr Weidekätzchen um alles abzudecken. Dann legt ihr einfach die einzelnen Weidenbündel um den Rohling und befestigt sie Stück für Stück mit Bindedraht. Die Weidenkätzchen am Ende noch ein bisschen zurechtziehen und fertig ist der Kranz. Ich habe zum Kranz binden die ersten schönen frühlingshaften Tage genutzt und draußen am Gartentisch gearbeitet, während die Kinder einfach das tolle Wetter im Garten genossen haben, ohne das kleine rote Händchen vor Kälte wehtaten. Das waren so die ersten frühlingshaften Tage…

Bei uns stehen noch einige Weidenprojekte auf der Wunschliste! In diesem Beitrag habe ich euch schon mal gezeigt, wie mein Vater die Weiden nutzt. Wir möchten unbedingt noch mal ein Weidentipi für die Kinder anlegen. Außerdem planen wir eine Reihe von Kopfweiden entlang einer Gallowayweide. Kopfweiden sind nämlich nicht nur optisch interessant, sondern entwickeln über die Jahre Hohlräume, die seltenen Tieren wie Kauz und Co. Zuflucht gewähren. Um aus einem Steckholz eine ansehnliche Kopfweide zu entwickeln braucht es ein paar Jahre! Wir sollten vielleicht schon mal Weidensetzstangen schneiden und anfangen…

Alles Liebe,

Silke

, , , ,

Hallo 2019

Ich wünsche Euch ein schönes neues Jahr! So ein Jahreswechsel und die Weihnachtsferienzeit ist besonders. Man denkt über das alte Jahr nach: Was war gut und was war weniger gut! Was soll im neuen Jahr anders oder auch besser laufen? Habe ich neue Ziele oder Vorsätze? Gibt es konkrete Ideen oder eher eine allgemeine Ausrichtung? Das neue Jahr wartet mit so vielen Möglichkeiten auf uns!

Die höchste Priorität hat auch in 2019 für mich die Familie! Unsere beiden Mädchen sind jetzt 3,5 Jahre und 2 Jahre und damit einfach noch sehr klein. Wir hatten ein schönes, aber auch anstrengendes Jahr 2018! Wichtig ist, dass es uns als Familie gut geht!  Einiges musste zum Wohle der Familie hinten anstehen! Ich möchte diese besondere Zeit mit den kleinen Kindern aber auch maximal genießen! Meine Energie und Zeit gilt es also rund um dieses Thema zu organisieren. Zeitmanagement ist deshalb mein großes Thema für das neue Jahr… Meine große Schwachstelle und absolut verbesserungsfähig!

Selbstversorgung

Gemüse- und Kräutergarten: Ich möchte noch mehr eigenes Obst und Gemüse ernten! Das bedeutet vor allem die Erntesaison zu verlängern. Wir haben seit dem letzten Jahr ein Gewächshaus und ich erhoffe mir früher mit der Ernte beginnen und zum Herbst/ Winter noch länger ernten zu können. Ich habe bisher noch keine Erfahrung mit Gewächshäusern; da muss ich also noch viel lernen. Außerdem möchte ich mich in diesem Jahr intensiver mit Heilkräuter und Naturkosmetik auseinandersetzen.

Unsere Tiere: Wir haben am Wochenende einen unserer Gallowaybullen geschlachtet und das ist immer eine intensive Zeit für uns. Wir sprechen  viel über das Thema Tierwohl und Fleischqualität und den Fleischkonsum überhaupt. Ich kann es absolut verstehen, dass sich immer mehr Menschen für ein Leben als Vegetarier oder sogar Veganer entscheiden. Schlachthofskandale wie im letzten Jahr tragen dazu nur bei. Unser Weg ist ein anderer und insgesamt glaube ich, dass eine große Mehrheit dauerhaft nicht komplett auf Fleisch verzichten wird. Vielleicht aber doch reduzierter, informierter und bewusster Fleisch konsumiert! Fleisch ist insgesamt zu billig und sollte nicht als Ramschartikel über die Supermarkttheke gehen. Uns liegt eine achtsame und artgerechte Landwirtschaft am Herzen, sie ist eine unverzichtbare Säule zum Erhalt des Naturerbes. Wo kommen unsere Produkte her, wie werden sie verarbeitet und welchen Einfluss haben sie auf uns und unsere Umwelt. Gibt es alternative Formen der Landwirtschaft und des Schlachtens? Lassen sich Tierwohl und Fleischqualität vereinbaren? Diese Fragen beschäftigen uns! Wir werden in diesem Jahr einen großen Schritt gehen! Dazu wird es aber bald einen separaten Blogbeitrag geben!

Wenig ist das neue Mehr 

Fangen wir beim Plastik an! So wichtig und es nervt mich, dass wir immer noch eine volle Plastiktonne haben, obwohl wir beim Einkauf möglichst unverpackt kaufen. Das muss besser gehen! Ich überlege, ob ich in der Fastenzeit Plastik fasten sollte?!  Vielleicht gibt mir das noch einmal einen zusätzlichen „Schubs“. Übrigens, unserer Hausmacherwurst gibt’s zukünftig im Glas :-)

Weniger Konsum / weniger Zeug: Hui… was sammelt sich da auch noch mal zusätzlich an mit zwei Kindern!?! Und die Kinder leben mir sehr gut vor, dass weniger mehr ist! Haben sie nämlich zu viel Zeug, fliegt es oft einfach nur so durch die Gegend und sie kommen kaum ins Spielen. Haben sie aber nur wenig und ausgewählte Sachen zur Verfügung, kommt es viel häufiger zu einem schönen und fantasievollen Spielfluss. Also noch mehr darauf gucken, was wirklich in unser Haus darf, viel gebraucht kaufen und noch viel mehr selbst machen.

Weniger Social Media – mehr offline: Keine Frage, dass ist einer der größten Zeitfresser! Deshalb soll es hier immer mehr  handyfreie Zeiten geben  und am Wochenende vielleicht ganze handyfreie Tage. Mal schauen, ob das klappt!

Und damit schließt sich dann auch der Kreislauf zum Zeitmanagement. Wenn ich das alles beherzige, habe ich mehr Zeit zur Verfügung für die schönen Dinge! Vielleicht passiert auch wieder etwas mehr auf dem Blog?! Soll ich Euch wieder ein bisschen häufiger mitnehmen in den Garten oder auf unseren Hof? Und interessieren Euch auch die Themen Naturkosmetik und Heilkräuter? Überrascht war ich ja übrigens über die wahnsinnige Resonanz zu meiner Schnittanleitung für eine Babylatzhose. Unglaublich, wie oft dieser Beitrag monatlich aufgerufen wird. Wollt Ihr mehr davon? Mehr Näh- oder Strickanleitungen und DIY? Oder habt Ihr andere Wunschthemen?

Alles Liebe,

Silke

 

, , , ,

Kinder- und Puppenkleidung selber machen

Heute gibt’s was Neues für Euch und ich bin sehr gespannt, wie es Euch gefällt!

Ich fange mal von vorn an: Hat man zwei kleine Töchter, ziehen natürlich irgendwann kleine Puppen ins Haus. Beide Mädchen haben jeweils eine selbstgenähte (Waldorf)- Puppe bekommen, die ich mithilfe eine Freundin gemacht habe. Dann kam eine Götz Puppe dazu, mit weichem Körper und festem Kopf, Armen und Beinen und auch diese wird nun heiß geliebt und viel bespielt. Ich wollte die Puppenkleidung für beide Puppenformen gern selbst nähen. Für Waldorfpuppen gibt es wunderbare Inspiration, für die „Plastikpuppen“ gefiel mir das allerdings gar nicht. Muss man denn zwangsläufig quitschebunte Jerseyteilchen für diese Puppen nähen?! Schaut man sich die Stände mit Puppenkleidung an, die es auf einigen Märkten gibt, ist man ja vor lauter Glitzer, Plastik, Pink erst einmal erschlagen Tatsächlich gibt es für die „normalen“ Puppen (Baby Born, Götz,…)  hauptsächlich Dinge in bunt und vor allem in Jersey.

Ich selbst bin ja nicht der allergrößte Jerseyfan! Mag es gern so ein bisschen wie früher, mit klassischen Materialien wie bedruckte Baumwollwebware, Leinen oder Wollfleece, Walk für den Winter! Für Kinder und genauso eben auch für die Puppen.  Als ich dann mit meiner Freundin Christel zusammensaß, selbst Mutter und Oma und Selbermacherin für Kinder und Puppen, sprachen wir über genau diese Dinge und die Idee war geboren: Wir machen eine feine kleine Kollektion für Puppen und die dazugehörigen Puppenmamas – oder papas. Wertige und klassische Materialien, warme und sanfte Farben, schlichte Schnitte, die sowohl schön als auch praktisch sind, mit einem Hauch „Nostalgie“ aber nicht altmodisch. Christel übernimmt hauptsächlich den Strickpart und ich den Nähbereich. Wir haben schon so einige Ideen im Kopf, schon ein paar Sachen gestrickt und genäht und wisst Ihr was, es macht richtig viel Spaß!

Und wenn es Euch gefällt und Ihr Freude daran habt, dann wir es hier zukünftig hin und wieder Anleitungen für Kinder- und Puppenkleidung unserer kleinen „Kollektion“ geben.

Den Auftakt macht heute das oben abgebildete Outfit. Es ist ein Pullunder mit kleinen Flügelärmel für Kinder und ein Puppenpullunder und ist damit der erste Teil dieser kleinen Serie. Ich bin ja ein ganz großer Pullunderliebhaber. Im Sommer tragen die Kinder ihn nur mit einem Hemd oder Body drunter und im Herbst und Winter dann mit einem Langarmshirt oder einer Bluse. Nicht zu warm und einengend, gemütlich und die Ärmel hängen auch nicht gleich in Farbe, Kleber, Essen,… Beide Pullunder sind schlicht rechts gestrickt, die Arm-Hals und Saumbündchen sind kraus rechts gestrickt. Also keine aufwändigen Muster. Geschlossen werden sie am Rücken. Die Puppenkleidung ist so überlegt, dass sie leicht von Kinderhänden zu öffnen und schließen ist. Am Rücken gibt es deshalb drei Holzknöpfe. Die Anleitungen hat Christel für Euch zusammengeschrieben und Ihr könnt Sie Euch (weiter unten im Text) ganz bequem als PDF ausdrucken. Wenn Ihr Fragen habt, dann stellt sie sehr gern. Die Teile für Kinder und Puppen sind nicht immer identisch. Bei dem Pullunder wäre ein Flügelärmel in der Miniversion z.B. schwierig geworden. Es soll ja auch machbar sein und deshalb gibt’s kleine Abwandlungen. Der Stil ist aber der Gleiche!

In einem weiteren Post, dem zweiten Teil zu diesem Post, geht es um die kleinen Pumphosen. Dort gibt’s dann die Schnitte und Nähanleitungen für Kinder und Puppen.

Wir haben übrigens an einer Baby Born und an einer Götzpuppe probiert. Beiden Puppen passten die Sachen ganz wunderbar. Die Beschreibung geht also von einer Puppe von einer Größe von ungefähr 42-44 cm aus.

Ihr könnt Euch die Anleitungen gern als PDF runterladen und ausdrucken:

Strickanleitung Puppenpullunder

Strickanleitung Kindertop mit Flügelärmeln

So, nun bin ich mal gespannt, wie es Euch gefällt?!

Liebe Grüße,

Silke

, ,

Erdbeerkuchen mit Buttermilch

Da melde ich mich (endlich mal wieder!) und habe passend zu diesem sommersonnigen Wochenendprognosen ein leckeres Erdbeerkuchen Rezept für Euch. Genauer gesagt eine leichte Tarte, bei der Buttermilch und Erdbeeren eine feine Liaison eingehen.

Unsere Erdbeeren im Garten sind noch nicht reif, die vom Markt sind aber so langsam richtig schön süß und sehr lecker. Die Tarte ist deshalb auch nur wenig gesüßt. Die Mengenangaben sind für eine runde Tarte- Form mit einem Durchmesser von 24 cm berechnet. Ich habe allerdings hier die eckige Form genutzt, die bei uns quasi im Dauereinsatz ist, und für die überschüssige Menge eine kleine zusätzliche Form für den nächsten Tag befüllt.

Erdbeer-Buttermilch Tarte

Tarte-Form 24 cm Durchmesser oder eckige Tarte-Form

Zutaten:

  • 75 g Puderzucker
  • 100 g Butter
  • 200 g Mehl
  • 1 Eigelb

 

  • Eine Schale Erdbeeren
  • 4 Blatt weiße Gelatine
  • Saft von halber Zitrone
  • 75 g Zucker
  • 250 ml Buttermilch
  • 2 Eiweiß
  • 150 g Schlagsahne
  • 100 g Erdbeermarmelade oder -gelee

 

Zubereitung:

  1. Puderzucker, Butter, Mehl und Eigelb zu einem glatten Teig verkneten und in Folie gewickelt für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank
  2. Backofen auf 180 Grad vorheizen
  3. Tarte-Form einfetten, Teig ausrollen und die Form damit auslegen. Teig mehrmals mit einer Gabel einstechen, mit Backpapier belegen und mit Backlinsen füllen. Im Ofen ca. 15 Minuten backen und dann auskühlen lassen.
  4. Erdbeeren waschen und kleiner schneiden.
  5. Gelatine 5 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Zitronensaft mit der Hälfte des Zuckers aufkochen und die ausgedrückte Gelatine darin auflösen. Buttermilch unterrühren. Eiweiße und eine Prise Salz steif schlagen, dabei restlichen Zucker zugeben. Sahne steif schlagen und zusammen mit dem Eisschnee unter die Buttermilch heben. Die Masse auf dem Tarte-Boden verteilen. Erdbeeren auf die Masse geben und leicht eindrücken und dann mindestens eine Stunde kaltstellen.
  6. Marmelade bzw. Gelee erwärmen und über die Beeren träufeln.

Und damit wünsche ich Euch ein wunderschönes Wochenende!

Liebe Grüße,

Silke

, ,

Zimtschnecken Rezept mit Feigen und Walnüssen

Ein Zimtschnecken Rezept habe ich heute für Euch. Nicht die klassische Variante mit Hefe und z.B. Äpfeln wie bei meinem Zimtschneckenkuchen, sondern eher die Wintervariante in Keksform mit getrockneten Feigen und Walnüssen. Der Winter bringt einfach ein anderes Backen mit sich: Die Äpfel und Birnen aus dem Garten sind aufgebraucht und noch gibt es keine Beeren oder Rhabarber. Gut, dass wir jetzt auf Trockenfrüchte zurückgreifen können und glaubt mir, diese Zimtschnecken mit Feigen und Walnüssen sind einfach superlecker.

Man muss die Jahreszeiten nehmen wie sie kommen. Der Winter könnte in diesem Jahr schöner sein, keine Frage. Wir gehen trotzdem raus. Bei jedem Wetter, allein schon wegen der Hunde. Oft stöhnen wir bei Dauerregen und Sturm und drehen möglichst schnell wieder um ins warme Haus. Aber dann gibt es auch immer wieder ganz besonders schöne Momente… Mit Sonnenstrahlen, die durch kahle Bäume blitzen und deren Schönheit erstrahlen lassen.

Zimtschnecken Rezept mit Feigen und Walnüssen

Zutaten:

  • 220 g Mehl
  • 150 g weiche Butter
  • 150 g Frischkäse
  • 1 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Aprikosenmarmelade
  • 1 verquirltes Ei
  • Zucker-Zimt-Mischung zum Bestäuben Füllung
  • 100 g gehackte Walnüsse
  • 175 g Feigen
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Zimt

Zubereitung:

  1. Butter, Frischkäse mit Zucker und Salz verrühren. Mehl zugeben und alles gut verkneten. Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens zwei Stunden kühlen.
  2. Ofen auf 180 Grad vorheizen
  3. Walnusskerne 10 MInuten auf einem Backblech rösten, abkühlen lassen.
  4. Walsnüsse und Feigen fein hacken (am besten in einer Küchenmaschine) und mit Zucker und Zimt vermengen.
  5. Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 5 Millimeter dick
  6. zu einem Rechteck ausrollen (ca. 40 cm x 20 cm).
  7. Dünn mit Marmelade bestreichen. Die Füllung darauf geben und leicht festdrücken.
  8. Den Teig von der Seite her aufrollen und die Rolle nochmals in Frischhaltefolie ca. 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
  9. Ca. 0,7cm dicke Scheiben abschneiden, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und mit Ei bepinseln. Mit Zimt-Zucker-Mischung bestreuen
  10. 20 – 25 Minuten backen.

Das Rezept gibt es für Euch auch noch einmal als PDF zum ausdrucken.

Alles Liebe,

Silke

 

,

Kaminanzünder selber machen

Heute gibt’s ein schnelles DIY für Euch: Kaminanzünder selber machen. Wenn Ihr auch allerhand Kerzenreste in Euren Beständen tummeln habt, vor allem jetzt nach Weihnachten, dann könnte dieses DIY etwas für Euch sein. Ihr braucht nur zwei Zutaten: Kerzenwachs und Sägespäne und dann ist es auch ganz schnell gemacht.

Die gekauften Kaminanzünder sind ja manchmal etwas dubios: Viel Verpackung, man weiß nichts über die Inhaltsstoffe und dann riechen sie oftmals heftig chemisch oder ölig. Diese selbstgemachten Kaminanzünder riechen überhaupt nicht, ich weiß was drin ist, nur Kerzenwachs und Holzspäne, und sie sind kostengünstig bzw. recycelt. Wir verwahren sie offen in einer schönen Holzbox und außerdem erfüllen sie prima ihren Zweck: Sie brennen wirklich lange!

   

Kaminanzünder selber machen:

Ihr benötigt:

  • Kerzenreste
  • Holzspäne
  • einen alten Topf
  • eine eckige Backform oder Backblech + Backpapier

Herstellung:

  1. Die Kerzenreste langsam in dem Topf erwärmen und die alten Kerzendochte rausfischen.
  2. Nun die Holzspäne dazugeben und verrühren. Vom Verhältnis ist es fast 1:1. Ich mache es nach Gefühl. Zu viel Kerzenwachs erschwert einfach das Entflammen.
  3. Dann die Masse in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben, gleichmäßig verteilen und mit einer Gabel leicht andrücken.
  4. Wenn die Masse leicht abgekühlt ist, in gewünschte Größe schneiden oder brechen.

Ich würde Euch empfehlen, mit dem Schneiden oder Brechen nicht zu lange zu warten. Ist die Masse erst mal richtig hart, dann ist das Schneiden sehr mühsam. Also lieber nur kurz abkühlen lassen und dann schneiden. Wo Ihr auch unbedingt drauf achten solltet: Die Holzspäne müssen komplett trocken sein. Ich habe z.B. Holzspäne vom Brennholz schneiden verwendet und habe die Späne erst mal ins Haus geholt und ein paar Tage durchtrocknen lassen, bevor ich sie verarbeitet habe.

Ist doch genau richtig für diese ungemütlichen Januartage: Die Herstellung und vor allem die spätere Verwendung!? Für Menschen mit eigenem Kamin oder Ofen ist es übrigens auch eine schöne kleine Geschenkidee.

Liebe Grüße und einen schönen Start ins Wochenende,

Silke

, ,

Mini Gugelhupf Rezept mit Orangen und Cranberries

Zum Wochenende habe ich ein Mini Gugelhupf Rezept für Euch. Die kleinen Gugelhupfe sind mit Orangen und Cranberryies und passen perfekt zu einem Winterwochenende. Nach der ganzen üppigen Advents- und Weihnachtsesserei steht mir jetzt der Sinn nach einfacheren Gerichten und Gebäcken. Ich bin ein großer Fan von Kuchen, die mit wenigen Zutaten auskommen, schnell zubereitet sind und dabei lecker schmecken. So ist es bei diesen kleinen Leckerbissen:  Einfach, schnell und lecker und dann sehen sie auch noch gut aus, in ihrer gugelhupfigen Form.

Ich habe die kleinen Mini Gugelhupfe mit Puderzucker bestäubt. Sie schmecken aber auch prima mit einer Glasur aus Puderzucker und Orangensaft. Dafür einfach 100 g Puderzucker mit 1 EL Orangensaft verrühren und die erkalteten Gugelhupfe damit verzieren. Von einer Orange Zesten abschälen und diese auf die Glasur legen.

Mini Gugelhupf Rezept mit Orangen und Cranberries

Zutaten:

  • 50 g Cranberries
  • 1 Orange
  • 100 g Butter
  • 50 g Zucker
  • 2 Eier
  • 175 g Dinkelmehl
  • Evtl Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Backofen auf 175 Grad vorheizen
  2. Cranberries klein hacken
  3. Orange heiß abwaschen, Schale abreiben und dann auspressen.
  4. Butter mit Zucker cremig schlagen. Die Eier nacheinander zugeben und unterrühren. Mehl und Orangensaft unterrühren und zum Schluß die Orangenschale und die Cranberries unterheben.
  5. Die Mulden einer Gugelhupfform fetten und gut zur Hälfte mit Teig füllen.
  6. Ca. 20 Minuten im Backofen backen.

Abschließend evtl. mit Puderzucker bestäuben oder mit einer Puderzuckerglasur versehen. Wir hatten hier zum Jahresstart doch dann auch tatsächlich zwischenzeitlich leicht winterliches Wetter. Minusgrade, manchmal mit Sonne oder manchmal kühl mit Nebel am Morgen und einfach ganz besonderem Licht. Die Fotos sind beim morgendlichen Spaziergang mit den Hunden entstanden. Dieses Wetter gefällt mir sehr viel besser, als der ewige Dauerregen der letzten Monate. Von mir aus kann es also sehr gern so bleiben!

Alles Liebe,

Silke

Hallo 2018!

Ihr LIeben,

ich melde mich zurück aus der Weihnachts-Jahreswechselauszeit. Jetzt hat uns der normale Alltag wieder und ich freue mich auf das neue Jahr! Ich will diesen ersten Post im neuen Jahr nutzen, um nur ganz kurz über ein paar organisatorische Dinge zu informieren. Im letzten Jahr, vor allem zu Weihnachten, haben mich liebe Nachrichten erreicht und dabei sind vor allem zwei Fragen aufgetaucht!

Was ist los mit Deiner Emailadresse?

Der Blog ist im letzten Jahr umgezogen, wie ihr wisst! Nun kamen Fragen zu meiner alten Website www.silkewindt.de. Tja… die gibt’s nicht mehr! Sie informierte vor allem über die Maßanfertigungen und dem Entwurf neuer Modelle und das mache ich zur Zeit nicht mehr! Damit hatte die Seite auch keine Berechtigung mehr im Netz. Die Informationen zur Nähschule finden sich jetzt hier auf dem Blog und wenn Ihr mögt, könnt Ihr unter der Rubrik Kurse & Workshops auch in alten Kollektionsbildern stöbern. Das Schließen der Seite www.silkewindt.de bedeutet, dass auch meine alte Emailadresse info@silkewindt.de nicht mehr existiert. Das fühlte sich erst mal sehr komisch an, weil ich weiß, dass sehr, sehr viele Menschen nur diese Email-Adresse von mir kennen. Deshalb möchte ich jetzt hier auch noch mal darüber informieren: Ihr erreicht mich zukünftig unter info@heimgemacht.de.

Wann starten die Nähkurse und Workshops wieder?

Dazu haben mich ganz viele Anfragen erreicht! Im letzten Jahr war ich gerade wieder durchgestartet und dann kam ziemlich überraschend das kleine Babymädchen zu uns und die Nähschule pausiert seither. Im Moment kann ich noch nicht sagen, wann ich wieder regelmäßig Kurse gebe. Wir haben uns hier mittlerweile zwar schon recht gut eingefunden in dieser neuen Familienkonstellation, aber ich habe noch keine festen Betreuungszeiten für die zwei Mädels; sie gehen beide noch nicht in eine Kita oder einem Kindergarten. Workshops habe ich fürs Frühjahr geplant! Immer mal wieder ein einzelner Termin und darauf freue ich mich schon sehr! Ich werde hier auf dem Blog berichten. Übrigens schlummern hier ganz viele schöne Stoffe im Atelier und warten auf ihre Verarbeitung. Ich habe mir eine Kleinigkeit dazu überlegt: Im Februar gibt’s eine Art Frühjahrsputz im Stofflager! Ihr dürft gespannt sein! Ich werde Euch hier rechtzeitig informieren.

 

Auf dem Bild oben seht Ihr übrigens die BestNine von Instagram aus dem letzten Jahr. Hofmomente mit Tieren, den Kindern, besonderem Besuch und einem Gartenbild… Das gefällt mir!

Und damit wünsche ich Euch auch hier noch mal ein frohes neues Jahr! Ich freue mich, dass Ihr immer mal wieder bei mir vorbeischaut!!

Alles Liebe,

Silke